Als nächster Gast-Chef wurde der Österreicher Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher in Mautern begrüsst. Der "Caminada Österreichs", mit 2 Michelin Sternen und 18 Gault Millau-Punkten prämiert, ist spezialisiert auf die Neuinterpretation von Klassikern der traditionellen österreichischen Küche wie dem Tafelspitz oder dem Scheiterhaufen. Für ihn ist sehr wichtig, dass die Gerichte zwar teilweise mit neuen Zutaten ergänzt werden, aber immer noch den ursprünglichen Geschmack aufweisen. Vor dem Lunch wurde an einem Roundtable unter der fachkundigen Leitung von Prof. Dr. Thomas Vilgis über die Zukunft der Ernährung debatiert. In der Runde mit den Spitzengastronomen Norbert Niederkofler und Tanja Grandits sowie den Gastro-Unternehmern Angelika Nestle und Rolf Hiltl war man sich einig, dass es mit dem Konsum nicht wie heute weitergehen kann. Als Lösungen wurden der Trend zur (teil-)vegetarischen Kost und zu lokalen Produkten, die zwar etwas teurer sind, dafür aber ein Gesicht haben genannt. Dabei wurde erwähnt, dass die vegetarische Küche eine Herausforderung für die Gastronomen ist, aber dank neuen Techniken wie zum Beispiel der Molekularküche stetig aufgewertet wird. Als weiterer Aspekt wurde von Norbert Niederkofler auch die Verantwortung für eine vernüftige Ernährung angesprochen, welche die teilweise fast zu Rockstars emporstilisierten Spitzenköche haben. Abschliessend wurde das Fazit gezogen, dass man sich in Sachen Essen wieder vermehrt auf die Gemütlichkeit besinnen sollte.Montag, 11. Juni 2012
Gourmet-Welten
Als nächster Gast-Chef wurde der Österreicher Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher in Mautern begrüsst. Der "Caminada Österreichs", mit 2 Michelin Sternen und 18 Gault Millau-Punkten prämiert, ist spezialisiert auf die Neuinterpretation von Klassikern der traditionellen österreichischen Küche wie dem Tafelspitz oder dem Scheiterhaufen. Für ihn ist sehr wichtig, dass die Gerichte zwar teilweise mit neuen Zutaten ergänzt werden, aber immer noch den ursprünglichen Geschmack aufweisen. Vor dem Lunch wurde an einem Roundtable unter der fachkundigen Leitung von Prof. Dr. Thomas Vilgis über die Zukunft der Ernährung debatiert. In der Runde mit den Spitzengastronomen Norbert Niederkofler und Tanja Grandits sowie den Gastro-Unternehmern Angelika Nestle und Rolf Hiltl war man sich einig, dass es mit dem Konsum nicht wie heute weitergehen kann. Als Lösungen wurden der Trend zur (teil-)vegetarischen Kost und zu lokalen Produkten, die zwar etwas teurer sind, dafür aber ein Gesicht haben genannt. Dabei wurde erwähnt, dass die vegetarische Küche eine Herausforderung für die Gastronomen ist, aber dank neuen Techniken wie zum Beispiel der Molekularküche stetig aufgewertet wird. Als weiterer Aspekt wurde von Norbert Niederkofler auch die Verantwortung für eine vernüftige Ernährung angesprochen, welche die teilweise fast zu Rockstars emporstilisierten Spitzenköche haben. Abschliessend wurde das Fazit gezogen, dass man sich in Sachen Essen wieder vermehrt auf die Gemütlichkeit besinnen sollte.Donnerstag, 31. Mai 2012
Die schönste schiffbare Flussstrecke der Schweiz
Seit dem letzten Beitrag ist schon wieder ungefähr ein Monat verstrichen. In dieser Zeit waren wir neben den üblichen Beschäftigungen wie Arbeiten und in die Schule gehen, unter anderem auch ganz fein auswärts essen (Restaurant Palace und Stadthaus Grill - beides sehr zu empfehlen) und hatten ein paar Gäste bei uns für ein indisches Mahl. Am vergangenen Pfingstmontag nutzten wir das schöne Sommerwetter, um wieder einmal ein paar Kilometer zu wandern. Zuerst gings am morgen per Zug nach Solothurn und dort nach einem kurzen Spaziergang zur Schiffländte an Bord des neuen Aareschiffs MS Rousseau. Die Manovrierfähigkeit des Schiffs ist ziemlich beeindruckend, kann es doch beinahe an Ort und Stelle wenden. Hingegen ist es ein bisschen schade, dass nur im hinteren Teil Aussenplätze vorhanden sind und man nicht zum Bug des Schiffes gehen kann. Trotzdem konnten wir die Aarefahrt durch die wunderschöne Landschaft bei angenehmer Temperatur draussen geniessen. In rund anderthalb Stunden mit Zwischenhalten in Altreu, wo zahlreiche Störche zuhause sind und Grenchen erreichten wir unsere Endstation Büren an der Aare. Von dort marschierten wir der Aare entlang wieder in die Richtung los, aus der wir gerade kamen. Zuerst raus aus Büren, durch kleine Waldstücke und über Felder, immer schön dem Aareufer entlang Richtung Rüti und Arch. In traumhafter Natur und mit schönem Ausblick auf die Jurakette mit Grenchenberg, Hasenmatt und Weissenstein, welche wir auch schon bewandert haben. Etwas später und nach einem kurzen Rasthalt unterquerten wir die Autobahn Biel - Solothurn und passierten die Altreu-Fähre, welche den dort 19 Meter tiefen und 130 Meter breiten Fluss überquert. Als letzten Teil dieser angenehmen Wanderung marschierten wir noch durch das Schutzgebiet Witi und erreichten bald darauf unseren Zielort Nennigkofen, wo wir gerade in den Bus Richtung Büren (und später nach Hause) einsteigen konnten.
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| Wanderung: Büren an der Aare - Nennigkofen |
Sonntag, 29. April 2012
Literatur und Musik im Garten
Am vergangenen Donnerstag waren wir in den Botanischen Garten Bern zu einer Buchvernissage eingeladen. Nach einem kurzen Spaziergang durch die wunderschöne Gartenanlage errreichten wir das Gebäude Nr. 50, wo der Anlass stattfand. Nachdem so ziemlich alle eingeladenen Gäste mehr oder weniger pünktlich eingetroffen waren, eröffnete der Autor Christof Willen den Abend mit einer ersten Lesung aus seinem Erstling "Die Schicksalsweberin". Später folgten noch weitere packende Auszüge aus dem Buch über einen Schriftsteller, dessen Hauptperson und die Liebe. Ich bin auf jeden Fall schon ganz gespannt und freue mich bald die ganze Geschichte, die grösstenteils in Bern und Umgebung spielt, zu erfahren. Die Personen im Buch sind erfunden, zumindest fast alle. Einen, der ebenfalls darin vorkommt gibt es auch in der Realität und so hatten wir das Vergnügen als Umrahmung des Programms der wunderbaren und bezaubernden Musik von Mich Gerber zu lauschen. Im Verlaufe der Veranstaltung hatten wir auch noch die Möglichkeit mit dem Autoren ein paar Worte über sein Werk zu wechseln. Wir hatten einen ganz gelungenen Abend und wünschen Christof in seiner Schriftstellerkarriere viel Erfolg und hohe Verkaufszahlen!
Dienstag, 17. April 2012
Ein paar Tage im Tessin
Am Donnerstag stärkten wir uns zuerst mit einem feinen Frühstück und fuhren dann gemeinsam mit Sabines Eltern ins Valle Maggia, genauer nach Someo, dem Startort für unsere kleine Wanderung. Unterwegs konnten wir einige schöne, alte Tessiner Steinhäuser, einen Tunnel der stillgelegten ehemaligen Bahnlinie, den Abbau von Gneis und herrliche Landschaften mit einem faszinierenden Wasserfall bestaunen. Nach dem Passieren der Dörfer Riveo und Visletto erreichten wir den Zielort Cevio, wo wir uns mit Kaffe und Kuchen verwöhnten.
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| Wanderung: Someo - Cevio |
Da für den Freitag die Wetterprognosen nicht wirklich gutes Wetter ankündigten, entschieden wir uns für einen Ausflug nach Mendrisio ins Fox Town. In dieser Mall befinden sich rund 160 Fabrikgeschäfte verschiedener Marken und man kann sich einige Stunden beim Shoppen beschäftigen. Nachdem wir genug gesehen und gekauft hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Magadino. Am Samstag war das Wetter wieder etwas freundlicher und wir entschieden uns für einen Spaziergang beim Maggia-Delta zwischen Locarno und Ascona. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Tenero zum Laden von Matasci und deckten uns dort mit Merlot und Grappa ein. Nach dem gemütlichen Flanieren entlang der Maggia, begaben wir uns nach Locarno, um dort noch ein bisschen unter den Arkaden Richtung Piazza Grande zu bummeln. Später nach dem Nachtessen fuhren wir für einen Abendspaziergang an die Seepromenade in Ascona. Durch die Scheiben des Restaurant Seven konnten wir den Starkoch Ivo Adam bei der Arbeit erblicken. Für unser Dessert kehrten wir jedoch in die Osteria Nostrana ein.
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| Spaziergang Maggia-Delta |
An unseren letzten Tag besuchten wir den tollen Parco Botanico del Gambarogno. Trotz dem feuchten, regnerischen Wetter bestaunten wir die wunderschönen und enorm zahlreichen Kamelien, Magnolien, Azaleen, Rhododendren und weitere farbenfrohe Pflanzen in der schönen Anlage, die hier vom Baumschulisten Otto Eisenhut angelegt wurde. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes machten wir noch einen gemütlichen Spaziergang im Naturschutzgebiet Bolle di Magadino und fuhren anschliessend wieder mit dem Zug zurück nach Biel.
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| Parco Botanico und Bolle di Magadino |
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Montag, 9. April 2012
Zucchetti und viel Käse
Nachdem hier bereits mehrere Rezepte mit Zucchetti vorgestellt wurden, gibt es heute noch eine weitere Alternative zur Zubereitung dieses kalorienarmen und vitaminreichen Kurbisgewächses. Dank der reichhaltigen Füllung, welche zu einem grossen Teil aus Käse besteht, ist dieses Gericht ziemlich nährhaft. Und der "Stinkkäse" Limburger gibt dem ganzen ein würziges Aroma.
Gefüllte Zucchetti mit Limburger
Gefüllte Zucchetti mit Limburger
Zutaten (für 2 Personen)
2 grosse Zucchetti
100g getrocknete Tomaten
4 EL gehackte Petersilie
200g Feta
2 Eier
Salz, Pfeffer
150g Limburger
Erdnussöl
- Den Backofen auf 200°C vorheizen. Zucchetti putzen, waschen und halbieren. Anschliessend mit einem Kaffeelöffel die Hälften aushöhlen.
- Die getrockneten Tomaten in kleine Stückchen schneiden. Den Feta mit einer Gabel zerdrücken und mit den Eiern, Tomaten und Petersilie vermischen, salzen und pfeffern.
- Eine Gratinform mit dem Öl auspinseln, die Zucchettihälften hineinlegen und mit der Feta-Eier-Masse füllen.
- Den Limburger in 12 Scheiben schneiden und die Zucchetti damit belegen. Die Gratinform in den Ofen geben und alles ca. 25 Minuten backen bis der Käse geschmolzen ist. Ä guete!
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Samstag, 31. März 2012
Altstadtkeller
Nachdem wir die Woche bereits kulinarisch mit Crevetten-Avocado-Spiesschen bei uns zu Hause gestartet hatten, besuchten wir am Dienstag endlich einmal eines der Lokale in unserer Nähe
, das schon lange auf unserer Liste stand: das Restaurant Les Caves beim Juraplatz. Zum Eintreten gehts zuerst durch einen Vorhof mit Terrasse und dann hinein ins Gebäude mit einem ebenerdigen Speisesaal und etwas tiefer einem wunderbaren, grossen Gewölbekeller. Nachdem wir an einem Tisch Platz genommen hatten, konnten wir uns auf der Karte interessant klingende Speisen aussuchen. Da im März gerade Bündner Wochen waren, entschieden wir uns für einen gemischten Salat (sehr fein in Blätterteigschale!), Bizzokel mit gebratenem Speck und Bergkäse, sowie passend dazu etwas Malanser Blauburgunder. Das Essen war sehr fein und die Atmosphäre in diesem tollen Keller ganz gemütlich! Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort.
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Donnerstag, 29. März 2012
Leicht und gesund in den Frühling
Seit dem letzten Rezept ist schon einige Zeit vergangen und wir starten mit den steigenden Temperaturen bereits in den Frühling. Passend dazu haben wir uns zu Wochenbeginn ein leckeres Frühlingsmenü zubereitet. Dazu passt zum Beispiel ein feiner Johannisberg aus dem Wallis.
Crevetten-Avocado-Spiesschen mit Salat
Crevetten-Avocado-Spiesschen mit Salat
Zutaten (für 2 Personen)
10 lange Zahnstocher
2 Avocados
30 Crevettenschwänze
Dill
4 EL Erdnussöl
1 EL Honig
Salz, Pfeffer
1 Zitrone
200g Salat
2 EL Olivenöl
1 EL Salatkräutermischung
1 TL Essig
1 TL Rahm
- Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Crevetten und Avocadowürfel abwechselnd auf lange Zahnstocher spiessen. Etwas Avocadefleisch zur Seite legen.
- Dill, Honig und Erdnussöl vermischen und in der Bratpfanne erhitzen, die Spiesse salzen, pfeffern und während ca. 7 Minuten rundum braten.
- Mit Olivenöl, Essig, Rahm, Salatkräutermischung und dem restlichen Avocadofleisch eine Salatsauce rühren (oder schütteln) und den Salat damit mischen.
- Zitrone vierteln. Salat und Spiesschen auf 2 Tellern anrichten und mit den Zitronenschnitzen servieren. Bon apétit!
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