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Freitag, 22. Dezember 2017

Sommerferien in Skandinavien - Teil 3

Gemeinsam mit Sabine begab ich mich nach der Ankunft in Svendborg zum Danhostel, um das Zimmer zu beziehen, bevor wir den Tag mit einem leckeren Abendessen mit passender Bierbegleitung im Brauereirestaurant Far & Søn ausklingen liessen. Am Sonntagmorgen stärkten wir uns am reichhaltigen Frühstücksbuffet und machten uns anschliessend zu Fuss auf den Weg. Die Etappe des Øhavsstien, dem Wanderweg des Inselmeeres, führte uns bei sehr abwechslungsreichem Wetter über die Svendborgsundsbroen, die Inseln Tåsinge und Siø bis nach Rudkøbing auf Langeland in eine Airbnb-Unterkunft. Am nächsten Morgen genossen wir das feine Frühstück, schlenderten noch ein wenig durchs Städtchen und fuhren mit dem Bus nach Svendborg zurück. Dort unternahmen wir einen kleinen Shopping-Bummel und gingen später an Bord der Fähre, die uns in einer angenehmen Fahrt nach Ærøskøbing auf der Insel Ærø brachte. Nach dem Ausschiffen mussten wir nur wenige Meter zurücklegen und erreichten bereits das Hotel Aroma, wo wir uns ein Zimmer reserviert hatten. Nach dem Zimmerbezug machten wir uns auf zum Vesterstrand mit seinen kleinen, farbigen Badehäusern, wo wir uns in Meer und Sonne badeten. Zum Nachtessen genossen wir ein herrliches Lachs-Soufflé im Aromas Fiskerestauranten und beendeten den Tag anschliessend mit einem gemütlichen Spaziergang durch die nächtlichen, hyggeligen Altstadtgassen. Am Dienstag fuhren wir mit dem kostenlosen Bus über halb Ærø bis zur nördlichen Endstation in Søby, wo wir einen kleinen, gemütlichen Marsch bis zum Leuchtturm am Ende der Insel und wieder zurück unternahmen. Nachdem wir mit dem Bus wieder an den Ausgangspunkt gelangten, bummelten wir am Nachmittag ein wenig durch den Ort und kamen so an verschiedenen kleinen Läden, der Brauerei, von der ich während unseres Aufenthaltes einige leckere Biere kosten konnte, und sogar einer Whisky-Distillerie vorbei. Zum Nachtessen gab es für uns in der Ærøskøbing Røgeri erneut ein Fischmahl und später zum Dessert die feinste Glacé der Insel vom Café Aroma. Am nächsten Morgen hiess es für uns wieder einmal zusammenpacken und dann mit der Fähre nach Svendborg zurückfahren. Hier trennten sich unsere Wege für kurze Zeit - Sabine fuhr mit der Vespa und ich per Zug nach Odense, wo wir ein Airbnb-Zimmer reserviert hatten. Nachdem wir beide gut angekommen waren, spazierten wir durch die angenehme und gemütliche Stadt und bestellten uns bei Sinnerup ein Sofa, das unterdessen in unserer Wohnung steht und uns immer an die Sommerferien erinnert ;-). Später tranken wir ein Bier bei der Brasserie Flakhaven und genossen das Nachtessen im Restaurant Eydes, bevor wir uns zur Nachtruhe in die Unterkunft begaben. Den nächsten Tag verbrachten wir zu Beginn auf separaten Pfaden - Strasse für Sabine, Schiene für mich - bis wir uns in København im Hotel Nora wieder trafen. Gerade als wir uns für eine kleine Entdeckungstour aufmachen wollten, setzte ein massiver, fast sintflutartiger Regen ein. Während die unzähligen Radfahrer in Dänemarks Hauptstadt in Hauseingängen und unter Vordächern Schutz suchten, begaben wir uns zum Apéro in Ravnsborg Kitchen & Bar. Als das Wetter wieder besser wurde nahmen wir einen neuen Anlauf und spazierten durch die Stadt bis zum Rundetaarn. Nach dem Aufstieg über die spiralförmige Rampe, welche Erzählungen zu Folge sogar Platz für Pferdekutschen und Autos bot, konnten wir uns einer beeindruckenden Aussicht über Kopenhagen erfreuen. Den Freitag starteten wir nach dem Frühstück mit einem Streifzug durch das Stadtzentrum zu den bunten Häusern in Nyhavn. Von dort machten wir einen Abstecher ins Café Klint beim Design Museum und weiter auf die Papierøen, wo wir im Copenhagen Contemporary eine spannende und beeindruckende Ausstellung von Anselm Kiefer erleben konnten. Nach einer kurzen Visite im Copenhagen Street Food begaben wir uns zum bekannten Vergnügungspark Tivoli, wo wir einer Vorstellung des Pantomimentheaters beiwohnten, im Restaurant Kiin Kiin Piin To assen, auf einer Attraktion mitfuhren und einfach durch die schönen Blumengärten schlenderten bis es Zeit fürs Schlafengehen war. Am folgenden Morgen musste ich leider meine Siebensachen erneut zusammenpacken und mich zum Flughafen Kastrup begeben, um mit einer SWISS-Maschine nach Zürich zurückzufliegen. Damit gingen drei abenteuerliche, interessante und erholsame Ferienwochen zu Ende und die Sehnsucht nach dem nächsten Ausflug in den Norden begann.
Scandinavian Summer - Part 3

Donnerstag, 9. Juli 2015

Trip to the Emerald Isle - Part 2

Am nächsten Morgen hiess es wieder unser Zelt abbauen und alles einpacken, bevor wir für das Frühstück zum Sea Salt Cafe fuhren. Nach einem grossartigen Frühstück und verwöhnt von ausgezeichneter Gastfreundschaft konnten wir danach unseren Tag in Angriff nehmen. Auf dem Programm stand der Besuch der Cliffs of Moher, die wir am Vortag bereits per Schiff vom Fuss her besichtigten. Gerade kurz nach unserer Ankunft mit der Vespa und den ersten Schritten entlang dieses eindrücklicken Naturwunders fielen einige Regentropfen. Glücklicherweise besserte sich das Wetter aber genau so schnell wieder und wir konnten den faszinierenden Anblick bei einem Spaziergang zum O'Brien's Tower und wieder zurück zum Visitor Center bei guten Bedingungen geniessen. Innerhalb des schön in die Natur eingepassten Besucherzentrums konnten wir anschliessend einige Informationen zu den Klippen erfahren, bevor wir noch ein wenig in die andere Richtung marschierten. Nachdem wir genug gesehen hatten, fuhren wir zurück nach Doolin, um dort doch noch im berühmten O'Connor's Pub etwas zu essen. Danach trennten sich unsere Wege für ein paar Stunden. Während Sabine per Vespa Richtung Dublin fuhr, nahm ich den Bus zuerst durch die wunderschöne Landschaft Westirlands nach Galway und von dort quer durchs Land bis kurz vor Dublin, wo wir uns wieder trafen und gemeinsam zum Camac Valley Caravan & Camping Ground reisten.

Ireland 2015 - Sunday

Nach einer weiteren Nacht in unserem Zelt fuhren wir am morgen mit dem Sightseeing-Bus ins Stadtzentrum und gönnten uns im Cafe Kylemore zuerst ein leckeres Frühstück. Weiter ging es mit einem Stadtbummel durch das bekannte Viertel Temple Bar, entlang des Liffey und zum Trinity College. Nach einem Bier im Auld Dubliner Pub besuchten wir die sehr ansprechende Ausstellung Riddle of the Burial Grounds zur Herausforderung der Kommunikation im Zusammenhang mit atomaren Endlagern im Museum Project Arts Centre. Einige Schritte später verspeisten wir unser Nachtessen in der Gourmet Burger Kitchen, bevor wir mit dem Linienbus zurück zum Camping-Platz fuhren, wo wir schon von weitem zwei weitere Vespas in der Nähe unseres "Mixers" erkennen konnten. Beim Näherkommen stellten wir fest, dass sich zwei Italiener aus Venezia auf ihrem jährlichen Vespa-Trip neben unserem Zelt niedergelassen hatten. In gemütlicher Runde bei echtem italienischen Kaffee und angeregten Gesprächen beendeten wir diesen Tag.

Ireland 2015 - Monday

Und dann kam für mich schon der letzte Morgen mit sehr frühem Aufstehen. Nachdem ich meinen Rucksack fertig gepackt hatte, führte mich Sabine an den Dublin Airport. Dort bestieg ich die Ryanair-Maschine zurück nach Basel und reiste mit dem Zug wieder nach Hause.

Sonntag, 5. Juli 2015

Trip to the Emerald Isle - Part 1

Am vergangenen Donnerstag vor einer Woche packte ich meinen Rucksack und fuhr mit dem ÖV an den Euroairport in Basel. Dort bestieg ich eine Boeing 373-800 von Ryanair und liess mich nach Dublin fliegen. Nach einem schnellen Mittagessen am Flughafen bei McDonald's ging die Reise weiter per Bus nach Limerick, wo ich nach einem Bier bei Cobblestone Joe's Sabine, die mit der Vespa anreiste, traf. Die Fahrt von Rosslare nach Limerick konnte sie in Begleitung eines Vespafahrers aus Zürich, der für einen Sprachaufenthalt nach Irland fährt, absolvieren. Unser Weg führte uns von hier weiter nach Bunratty, wo wir in einem kleinen, ländlichen Campingplatz unser Zelt aufbauten. Das Nachtessen nahmen wir im seit fast 400 Jahren bestehenden Pub Durty Nelly's ein und machten zum Abschluss dieses Tages noch einen kurzen Spaziergang.

Ireland 2015 - Thursday
 
Nach einer erholsamen Nacht packten wir unser Zelt wieder zusammen und fuhren zum Bunratty Castle & Folk Park. Zuerst assen wir dort in der Teestube unser Frühstück und starteten dann den Rundgang durch das irische Dorf aus dem 19. Jahrhundert und das mittelalterliche Schloss. Das hier aufgebaute Dorf besteht aus etwa 30 Häusern wie Schmiede, Scheunen, Bauern- und Fischerhäuser und hat sogar eine Dorfstrasse mit Schule, Pub und kleinen Läden. Interessant sind auch die Informationen zum Leben in dieser Zeit, welche von Darstellern in und um die Häuser erzählt werden. Nachdem wir einige Zeit in diesem schönen Park verbrachten, machten wir uns auf zur Weiterreise. Zuerst mit der Vespa nach Shannon, wo uns ein ausgewanderter deutscher Motorradfahrlehrer den Weg zum Flughafen zeigte. Von dort fuhr Sabine mit der Vespa weiter und ich nahm den Bus nach Ennis, wo ich umsteigen musste und auf die Linie nach Doolin wechselte, um dort am Abend Sabine wieder zu treffen. Nach dem Aufbau des Zeltes auf dem Riverside Camping begaben wir uns fürs Nachtessen ins Dorf und verspeisten im Sonas Café eine feine Pizza.
Ireland 2015 - Friday

Zum Start des Samstags genossen wir das Frühstück im Doolin Café und fuhren dann mit der Vespa zum Hafen, wo wir das Schiff nach Inis Oírr (oder englisch Inisheer), der kleinsten bewohnten Insel der Aran Islands bestiegen. Nach der wegen dem Wellengang bewegten Überfahrt gingen wir von Bord und begannen unsere Wanderung über die schön grüne Insel bei wechselhaften Wetterbedingungen. Auf unserem Rundgang besuchten wir die Ruine der St. Kevin's Church, den See Loch Mór, das Wrack des 1960 verunglückten Frachters Plassy und den noch stehenden Turm des O'Brien's Castle. Zurück in der Nähe des Hafens nutzten wir die Wartezeit bis zur Abfahrt des Schiffes für eine kleine Zwischenverpflegung im Tigh Ned Seafood Pub, wo sich drei Musiker für eine spontane Irish Music Session zusammenfanden. Auf der Rückfahrt über die Wellen ging es zuerst nach Doolin, um einige Fahrgäste abzuladen und dann noch auf die Tour vor die Cliffs of Moher. So hatten wir die Möglichkeit diese imposanten bis zu 200m hohen, steil abfallenden Felswände vom Meer her zu bestaunen. Nachdem wir auch wieder an Land waren, zogen wir unsere Regenkleidung an, da es nun doch recht stark regnete und fuhren zurück zum Campingplatz. Für das Nachtessen liefen wir zuerst rüber zum O'Connor's Pub, wo wir allerdings keinen freien Platz fanden und deshalb wieder zurück marschierten. Stattdessen setzten wir uns im Fitz's Pub an einen Tisch und liessen uns kulinarisch verwöhnen.
Ireland 2015 - Saturday

Sonntag, 1. März 2015

Wurst zum Winterende

Zum Abschluss des meteorologischen Winters stand am letzten Februartag für uns nochmals der Genuss von Treberwurst auf dem Programm. Zu diesem Zweck besammelten wir uns mit Freunden, Familie und Bekannten kurz vor 17 Uhr am Bahnhof Biel, wo wir den Zug nach Tüscherz bestiegen. Nach wenigen Minuten Fahrt konnten wir bereits wieder aussteigen und die kurze Strecke bis zum Wybuur Rüfenacht spazieren. Dort angekommen wurden wir begrüsst und mit einem Glas 2014er-Chasselas direkt aus dem Fass willkommen geheissen. Nach ein paar einführenden Worten zur letztjährigen Traubenernte durften wir an den Tischen im Weinkeller Platz nehmen.
In gemütlicher und geselliger Atmospähre wurde uns bald schon die Treberwurst aufgetischt, welche wir mit verschiedenen Salaten geniessen konnten. Dazu tranken wir einen sehr angenehmen, leichten Pinot noir aus der hauseigenen Produktion. Nach einigen Scheiben Wurst, feinem Salat und angeregten Gesprächen erhielten wir zum Dessert für die Aktivierung der Verdauung ein Sorbet serviert. Anschliessend fuhren wir nach Biel zurück und liessen den Abend in gemütlicher Runde im pooc ausklingen.

Samstag, 31. Januar 2015

Wein und Wurst


Im ersten Quartal des Jahres herrscht am Ufer des Bielersees jeweils die Treberwurst-Saison. Seit einiger Zeit hatten wir uns schon vorgenommen diese Spezialität einmal bei Lukas Hasler, der daraus einen gastronomischen Event macht, zu geniessen. Am vergangenen Samstag war es nun endlich soweit, wir bestiegen kurz nach 18 Uhr den Shuttle-Bus am Bahnhof Biel und liessen uns nach Tüscherz-Alfermée zum Weinkeller chauffieren. Nach der Begrüssung durch den Chef durften wir an einem Tisch mit vier weiteren Gästen aus der Innerschweiz Platz nehmen und mit dem Apèro starten, bevor auch schon als erster Gang eine kräftige Wildkraftbrühe serviert wurde. Anschliessend wurde uns durch die Köche Brigitte und Erwin Wenderlein das heutige Menü vorgestellt. Der folgende Gang bestand aus sehr feinen Canneloni mit Spinat und Steinpilzen, garniert mit Belper Knolle und als Hauptgang erhielten wir die Treberwurst mit Kartoffelgratin und Rosenkohl-Spiessli. Zur Begleitung des leckeren Essens wählten wir die "Grosse Weinstrasse", welche die jeweils passenden Weine aus dem Sortiment von Hasler zu jedem Gang enthielt. Zum kulinarischen Abschluss gehörte noch ein Zimtparfait als Dessert und je nach Vorliebe ein Marc oder ein Lie zum Verdauen. So konnten wir nach einem gemütlichen Abend in angenehmer Gesellschaft und bei gutem Speis und Trank wieder mit dem Shuttle-Bus nach Biel zurück fahren.

Montag, 5. Januar 2015

Kulinarische Wanderung im Emmental

Vor einiger Zeit fragte mich ein Studienkollege an, ob ich bei einer kulinarischen Schneeschuhwanderung im Rahmen einer Vertiefungsarbeit einer angehenden Köchin dabei wäre. Dies tönte interessant, ich hatte Zeit und sagte deshalb gerne zu. Am vergangenen Sonntag war es nun also soweit und wir fuhren per Zug nach Lützelflüh-Goldbach. Dort begaben wir uns zum vereinbarten Treffpunkt bei der Kirche, gesellten uns zu den weiteren Teilnehmern und wärmten uns mit einem feinen Glühwein auf. Da es am Vorabend ziemlich geregnet hatte, war der ganze Schnee weggeschmolzen und somit wurde aus der geplanten Schneeschuh- eine normale Wanderung, was aber dem Erlebnis keinen Abbruch tat. Als alle angemeldeten Personen eingetroffen waren, ging es per Mini-Bus nach Schaufelbühl, dem Startort der Tour. Von da setzte sich der gemütliche Trupp bestehend aus ca. 20 Leuten bei sonnigem Wetter in Bewegung durch die schöne Emmentaler Hügellandschaft. Nach etwa 20 Minuten Marschzeit gab es den ersten Posten mit Käse-Highlights aus der Region. Neben dem traditionellen Emmentaler wurde auch der leckere Nonnenstolz von der Dorfkäserei Sumiswald und Klosterbrot aus Mehl von der Mühle Kleeb in Rüegsbach aufgetischt. Als passendes Getränk konnten wir einen Johannisbeer-Schaumwein von Peter Bracher aus Dürrenroth geniessen. Anschliessend folgte das zweite Teilstück bis zum nächsten Posten mit Fleischspezialitäten von der Metzgerei Gygax in Lützelflüh. Auf der ansprechenden Platte fanden wir Haselnusswurst, Tobleronewurst, Salami, Speck und Hobelfleisch, sowie Walliser Roggenbrot ebenfalls aus Mehl von der Mühle Kleeb. Flüssige Begleitung war mit dem Heidelbeerwein erneut eine Spezialität aus dem Hofladen von Brachers. Frisch gestärkt nahmen wir danach bei etwas kühlerem Wetter noch den letzten Abschnitt bis zu Küsus Hof am Brandishub unter die Füsse. Am Ziel angekommen wurden wir mit einem wohlschmeckenden Fondue und einem Zinnbecher Weisswein belohnt. Als es bereits dunkel war und der Vollmond die Nacht beleuchtete, machten wir uns wieder auf den Heimweg vom urchigen Emmental ins multikulturelle Biel.
Kulinarische Wanderung: Schaufelbühl - Brandishub

Donnerstag, 20. November 2014

Wild im Park

Ein weiteres Highlight in unseren Herbstferien war am Dienstagabend der Besuch im Bistrot der Villa Lindenegg in Biel. Auf dem Programm stand im herrlichen Ambiente der gemütlichen Verranda ein Wildabend mit fünf Gängen, jeder davon ein grosser Genuss. Die Speisen waren sehr lecker zubereitet und sensationell präsentiert mit spannenden Details wie hauchdünn geschnittenen ud getrockneten Birnenscheiben. Passend dazu gönnten wir uns auch die empfohlene Weinbegleitung.


Wildabend in der Villa Lindenegg


Hirschterrine mit Nüssen und Dörrfrüchten im Wirzmantel mit Quittenchutney und Nüsslisalat

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Wild-Enten Consommé mit Entenbrust und Orangen-Rüebli-Püree

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Wildschwein-Raviolo mit Trüffelschaum und Rosenkohl

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Variationen vom heimischen Reh mit Rotkraut, Apfel und Kartoffel-Kürbis-Püree

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Lebkuchenmousse, Rotweinbirne und Buchenholz-Glace

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Hausapéro mit Holunder-Melissen Likör

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Symphonie, Süsswein von Wehrlis aus Küttigen No 715

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Malbec aus Erlinsbach, auch von Wehrlis 2012

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Rouvé Barbera d'Asti superiore von Rovero 2009

Dienstag, 8. April 2014

Fast-Food-Genuss - The Prime


Am vergangenen Samstag durfte ich beim Fast-Food-Riesen mit dem gelben M (auch bekannt als McDonald's) die neuste Kreation, welche in Zusammenarbeit mit dem TV-Koch René Schudel entstanden ist ausprobieren. Es handelt sich hierbei um den Burger The Prime aus der Signature Line und passend dazu The Chips, eine Alternative zu den herkömmlichen Pommes Frites. Nach kurzer Wartezeit während der, der Burger frisch zubereitet wurde, konnte es also mit der Degustation auch bereits losgehen. Der erste Biss schmeckte eigentlich ziemlich normal nach Rindfleisch-Burger, ab dem zweiten Biss kam dann der hervorragende Käse-Geschmack vom Borisrieder Bergkäse zum Tragen und der Verzehr erwies sich auch dank dem leckeren Speck im Grossen und Ganzen als Genuss. Die fritierten Kartoffelscheiben passten zudem auch ganz gut dazu. Je nachdem wie lange The Prime im Angebot bleibt, werde ich mir vermutlich wieder mal einen gönnen.

Sonntag, 16. März 2014

Grosse Küche im kleinen Lokal

Am gestrigen Samstagabend durfte Sabine ihr Geschenk zum letzten Geburtstag einlösen. Dafür haben wir einen Tisch im Ristorante Maruzzella reserviert. Nach der Anreise mit dem Bus betraten wir das Lokal durch die urchige Holztüre, wurden freundlich empfangen und an unseren Tisch geführt. Im schmalen, aber dank einer Natursteinwand heimeligen Raum befinden sich nur wenige Plätze und die ganze Atmosphäre wird auch dank der herzlichen Bedienung sehr familiär.  Zum Apèro bestellten wir uns einen Moscato, der zusammen mit einigen Oliven und Mandeln serviert wurde. Da keine gedruckte Karte existiert wurde uns nun das heutige Angebot vorgestellt und wir konnten zwischen zwei Vorspeisen und vier Hauptgängen auswählen. Nachdem wir uns entschieden hatten, ging es auch schon bald los mit einer Fisch-Terrine als Amuse-Bouche und einem feinen Antipasti-Teller mit sieben verschiedenen Leckereien wie Orangen-Linsen-Suppe, Bruschetta mit Wildschwein-Bolognese und Fenchel süss-sauer. Danach erhielten wir als Eingang einen Blattsalat an einem ausgezeichnetem Dressing (Geheimrezept!) mit Lachs-Shushi. Als nächstes wurde uns zum Hauptgang sehr zartes, am Knochen gereiftes Hereford-Rind mit Kartoffel-Wirsing-Gratin und Gemüse aufgetragen. Dazu tranken wir einen Rocca Rubia Riserva der Cantina di Santandi. Zur Abrundung dieses herrlichen Verwöhnabends gönnten wir uns als Dessert ein Safran-Mousse im Schokoladenschälchen der Chocolatrie Langel, resp. Windbeutelchen mit einem Mango-Mousse begleitet von einem Glas Les Pins Monbazillac. Für uns war dieser genussvolle Abend eine wunderschöne Entdeckung und dürfte gelegentlich wiederholt werden.

Freitag, 17. Januar 2014

Ferien - Erinnerungen und Vorfreuden

Im vergangenen Jahr waren wir unter anderem in London, Berlin und zu Fuss über den Gotthard unterwegs. Die tollen Erinnerungen an all die schönen Momente konnte ich dank dem PIXUM-Fotokalender, den ich von Sabine zu Weihnachten erhielt, nochmals aufleben lassen. Nun steht er als ständiger Begleiter und Motivator auf dem Bürotisch an meinem Arbeitsplatz. Einige weitere Weihnachtsgeschenke wie ein Buch über unsere nächste Sommerferiendestination, die Smartbox "Weltküche" und einen Beitrag für den Kauf einer Fotokamera lassen mit Vorfreude auf das bevorstehende Jahr ausblicken. Damit wir unsere Ferienreise im Sommer, bei der An- und Abflug bereits feststehen nun bald auch mit einer spannenden, erlebnisreichen und eindrücklichen Route dazwischen füllen können, besuchten wir am vergangenen Donnerstag die Ferienmesse in Bern. An den zahlreichen Ständen in den gut besuchten Messehallen konnten wir einige gute Tipps erhalten. Zudem machten wir uns mit zwei mit Katalogen gefüllten Tragtaschen auf den Heimweg und können nun einerseits die tollen Bilder bestaunen und träumen, sowie andererseits Ideen für unsere Ferien erhalten. Über das konkrete Ergebnis und weitere Reisen werde ich auch in diesem Jahr an dieser Stelle wieder berichten.

Montag, 9. Dezember 2013

Das andere Bündnerfleisch


Kürzlich hatte ich das Vergnügen ein Produkt mit dem lustig klingenden Namen Biltong zu probieren. Ursprünglich stammt diese Spezialität aus Südafrika oder Namibia und besteht aus gewürztem und getrocknetem Rind- oder Wildfleisch. Mit dieser Behandlung haben die Bewohner dieser Länder ihre Jagdbeute länger haltbar gemacht. Unterdessen wird auch im Bündner Safiental bestes Schweizer Rindfleisch nach südafrikanischem Rezept gewürzt und dann in rund drei Wochen auf 40% des anfänglichen Gewichts getrocknet. Bereits beim Öffnen der Verpackung steigt einem der exotische Duft in die Nase und man freut sich auf ein interessantes Geschmackserlebnis. Auf der Zunge spürt man das Salz, dann durch den weissen Pfeffer eine leicht pikante Note und dank den Koriandersamen einen Hauch Exotik. Zudem ist es durch den tiefen Fett- und hohen Proteingehalt viel gesünder als herkömmliche Snacks wie Kartoffelchips oder Salamisnacks. Wir haben das Fleisch zusammen mit einem Glas Weisswein als Apéro genossen. Zum Selberauskosten kann das Swiss Alpine Biltong bei der Catora AG erworben werden. Viel Spass beim Entdecken!

Montag, 8. April 2013

Auf der Suche nach dem Frühling

Bereits ist wieder ein Viertel des Jahres vorbei und Ostern stand dieses Jahr relativ früh auf dem Kalender. Damit hiess es für uns schon fast traditionellerweise Zeit für ein paar Tage Ferien im Tessin. Am Ostersamstag fuhren wir bei schlechtem Wetter - nördlich wie südlich des Gotthards - nach Magadino. Unterwegs machten wir einen Kaffeehalt in der Raststätte Luzern Neuenkirch und einen Einkaufsstopp im MMM S. Antonino. Nachdem wir uns in der Ferienwohnung eingerichtet hatten, bereiteten wir fürs Znacht für uns und die Familie von Sabines Schwester einen Salat mit Kräuteregli und Risotto mit Saltimbocca zu.

Nach dem ausgiebigen Frühstück am Sonntag begaben wir uns zur Schiffländte von Magadino, lösten eine Tageskarte für das Schweizer Becken des Lago Maggiore und fuhren mit dem Schiff zu den Brissago Inseln. Hier konnten wir bei einem gemütlichen Spaziergang trotz des in diesem Jahr lange andauernden Winter bereits ein paar spriessende und blühende Pflanzen bewundern. Dieser botanische Garten auf den Inseln mit dem speziellen Mikroklima ist immer wieder einen Besuch Wert. Weiter ging es wieder mit dem Schiff nach Locarno, wo wir trotz der kurzen Umsteigezeit noch Zeit fanden eine Glacé zu kaufen, und dann zurück nach Magadino. Für das Nachtessen wurden wir heute mit Pastetli, Pasta und Gemüse bekocht.


Isole di Brissago 2013

Am Montag fuhren wir nach Locarno zum Maggia-Delta und marschierten dort dem Fluss entlang bis Losone und wieder zurück an den See. Anschliessend gab es noch einen kleinen Stadtbummel über die Piazza Grande und am Abend durften wir uns erneut bekochen lassen. Das Menü des Tages war Lammfleisch mit Knöpfli. Auch am nächsten Tag war die Maggia unser Anziehungspunkt. Zuerst hüpften wir bei Moghegno ein bisschen über die Steine und spazierten später in Aurigeno durchs Dorf und hinauf bis zu einem romantischen Wasserfall. Pünktlich um 16 Uhr fanden wir uns danach in Tenero bei den Matasci Fratelli ein und konnten eine Führung durch die Produktionsstätte und das Weinmuseum, sowie eine Merlot-Degustation geniessen. Anschliessend liessen wir es uns natürlich nicht nehmen im Shop noch etwas Merlot und Grappa für zu Hause zu kaufen. Für die Zubereitung des Nachtessens waren heute wieder wir an der Reihe. Wir tischten Fritatta mit Erbsen, Lachs-Flammkuchen, Salat und Käse auf.


Maggia 2013

Für den Mittwoch hatten wir uns für einen Ausflug ins Val Verzasca entschieden. Erste Station war der Staudamm des Lago di Vogorno, wo bereits James Bond in Goldeneye hinuntersprang. Wir beliessen es jedoch bei der Begehung der Staumauer und verzichteten auf einen Sprung ;-) Weiter ins Tal hinein fuhren wir zur Brücke Ponte dei Salti bei Lavertezzo, wo wir eine gemütliche Pause auf den bizarr geformten Steinen im Fluss einlegten, bevor wir noch Sonogno, die letzte Ortschaft zuhinterst im Verzascatal besuchten. Auf einem Rundgang kamen wir unter anderem am immer noch betriebenen Dorfbackofen und der Kirche vorbei. Später fuhren wir für das Nachtessen ins Antico Grotto Mai Morire.

Val Verzasca 2013

Da für den Donnerstag eher schlechtes Wetter vorausgesagt wurde, unternahmen wir einen Auflug zum Shoppen nach Mendrisio in das grosse Factory-Outlet-Zentrum FoxTown. Nach ein paar Stunden Einkaufsbummel hatten wir genug, fuhren nach Magadino zurück und bereiteten uns für ein Highlight der Woche vor. Zur vorgezogenen Feier meines Geburtstages wurde ich von meiner Ehefrau ins Ristorante Seven in Ascona eingeladen. Zum Genuss wählten wir uns das grosse Überraschungsmenü aus und wurden mit folgenden Gängen verwöhnt:

  • Birnen-Erfrischung
  • Spargelgruss aus der Küche
  • Fruttiger Kaviar mit Rauchaal und Kartoffel
  • Italienischer Gambero rosso mit Muskatkürbis und Grapefruit
  • Tessiner Mais-Poularde mit Spargel und Kresse
  • Brüggli Lachsforelle mit Karotten und Curry
  • Tartar vom Hereford-Rind
  • Irisches Hereford-Rindfilet mit Rotkraut und Rosa Pfeffer
  • Tessiner Ziegenkäse mit Zucchetti und Basilikum, resp. Stanser Kuhfladen mit Birne
  • Sabayon
  • Indische Mango mit Tamarinde und Kardamom
  • Kleines Dessertgebäck
  • Praliné
Zum perfekten Erlebnis durfte ich dazu noch die passende Weinbegleitung geniessen. Ein Fest für die Sinne! Sympathisch war neben der kompetenten und professionellen Bedienung auch das kurze Gespräch mit dem Geschäftsführer und Spitzenkoch Ivo Adam.

Nach dem kulinarischen Highlight am Vorabend mussten wir am Freitag leider unsere Koffer schon wieder zusammenpacken und die rund 250 km nordwärts wieder unter die Räder nehmen. Rückblickend kann ich jedoch sagen, dass uns das Tessin einmal mehr wunderschöne Ferien bot und wir sicherlich früher oder später dorthin zurückkehren werden.

Freitag, 29. März 2013

Von der Exklave in die Tropen

Am vergangenen Sonntag luden wir ein befreundetes Paar für einen Ausflug mit Essen und einer weiteren Aktivität ein. Zuerst fuhren wir mit dem Auto dem rechten Bielerseeufer entlang, später zwischen den Seen durch Richtung Murten und von dort weiter zur gänzlich von freiburgischen Landen umgebenen Berner Exklave Münchenwiler. Dort fanden wir uns wenig später im gemütlichen Speisesaal des Restaurants im Schloss ein. Wir wählten alle vier das Menü mit Fleisch und schon bald wurde uns die Klostersuppe und danach der Cesar's Salad mit Waadtländer Saucisson serviert, bevor der Hauptgang bestehend aus Rindsgeschnetzeltem Stroganoff mit Wildreis und Gemüse aufgetischt wurde. Zum krönenden Abschluss hatten wir noch die Wahl zwischen einem Käsebüffet oder einem süssen Dessert.

Nachdem wir gut gespiesen hatten, ging unsere Reise weiter nach Kerzers zum Papiliorama, wo wir in der ersten Kuppel bei angenehm warmen Temperaturen - als wohltuendem Gegensatz zu der draussen herrschenden Kälte - viele bunte Schmetterlinge bewundern konnten. Zweite Station war dann das Nocturama mit seinen nachtaktiven Tieren wie Fledermäusen, Faultieren und Ozeloten. Beim Bummel durch die faszinierenden Tierwelten verging der Nachmittag viel zu schnell und uns blieb keine Zeit mehr zum Besuch des dritten Themenbereichs Jungle Trek, bevor wir bereits wieder den Weg zurück nach Biel unter die Räder nehmen mussten.

Schloss Münchenwiler und Papiliorama

Dienstag, 19. Februar 2013

Ein Weekend in Zürich

Für das letzte Wochenende hatten wir einen Kurzurlaub oder wohl treffender einen Weekendtrip in die grösste Schweizer Stadt nach Zürich geplant. Also machten wir uns am Freitag nach Feierabend mit gepackten Rollkoffern auf an den Bahnhof und per ICN zuerst nach Zürich HB und weiter nach Horgen am Zürichsee. Dort angekommen checkten wir im Hotel Meierhof ein und liessen den Abend bei einem Drink in der Hotelbar im fünften Stock ausklingen. Am nächsten Morgen stärkten wir uns am reichhaltigen Frühstücksbüffet ebenfalls wieder im fünften Stock oben mit Aussicht auf den See, bevor wir uns auf den Weg für unser kulturelles Programm machten. Erste Station war das Kunsthaus, wo wir in der Sammlung einen schönen Querschnitt durch verschiedene Stile, Epochen und Techniken erhielten. Neben Werken von Meistern wie Giacometti, Picasso, Miró und Co. konnten wir auch die Ausstellung Goodbye Horses der Marokkanerin Latifa Echakhch besichtigen. Alle von ihr installierten Werke beschäftigten sich mit dem Themenkreis Zirkus. Weiter ging unsere Tour ins Migros Museum für Gegenwartskunst, wo aktuell im Erdgeschoss Skulpturen aus der Sammlung gezeigt werden. Es handelt sich dabei um Werke von Heidi Bucher, Thea Djordjadze, Berta Fischer, Loredana Sperini und Katja Strunz. Im oberen Stock befindet sich die raumfüllende Installation The Law of the Unknown Neighbor: Inferno Romanticized des Amerikaners Stephen G. Rhodes, in der er Aby Warburgs Vortrag über das Schlangenritual der Hopi-Indianer thematisiert. Um den Kopf nach so viel Kultur ein bisschen durchzulüften, machten wir einen kurzen Bummel durch die Läden des Viadukts. Danach waren wir wieder fit für den Besuch des Museums für Gestaltung. Hier gab es einerseits Einblicke in die Facetten und das Wesen des Kriminalfilms in der Ausstellung Verbrechen lohnt sich: Der Kriminalfilm und ein bisschen realistische Zukunft mit der bereits früher in Barcelona gezeigten Schau 3D - Dreidimensionale Dinge drucken. Faszinierend! Anschliessend war noch ein wenig Zeit zum Ausruhen und sich auf das Highlight des Weekends vorzubereiten. Etwas vor 20 Uhr trafen wir am Bahnhof Hardbrücke ein und spazierten die paar Meter zum Prime Tower, fuhren mit dem Lift hoch in den 35. Stock und liessen uns zu unserem Tisch im Restaurant Clouds führen. Den Rest des Abends durften wir uns bei traumhafter Aussicht auf die Lichter des nächtlichen Zürichs mit einem sehr feinen Sechs-Gang-Menü und passender Weinbegleitung verwöhnen lassen. Danach ging es per Nacht-S-Bahn zurück ins Hotel nach Horgen.

Nach einem gemütlichen Start mit Frühstück, packten wir am Sonntag bereits wieder unsere Koffer und machten uns auf den Weg zur Sukkulenten-Sammlung der Stadt Zürich in der Nähe der Landiwiese. Dort konnten wir zuerst Tausende von verschiedenen Kakteen, Agaven, Aloen und anderen wasserspeichernden Pflanzen aus der ganzen Welt bestaunen und anschliessend einer interessanten Lesung des Schauspielers Klaus Henner Russius beiwohnen. Allen gelesenen Texten - von Alexander von Humboldt über Karl May zu Franz Kafka - war gemeinsam, dass es sich um Reisetagebücher handelte und irgendwie Sukkulenten vorkamen. Das war ein ganz unterhaltsamer Anlass, den wir da erleben durften. Dann war leider schon wieder Zeit die Heimreise anzutreten und sich auf die nächste Reise zu freuen.

Weekend in Zürich

Sonntag, 10. Februar 2013

Kochen aus der Kiste

In der vergangenen Woche hatte ich die Möglichkeit das Angebot von kochpost.ch zu testen. Bei diesem seit etwas mehr als einem Jahr in der Schweiz existierenden Service kann man sich ein Paket mit allem Nötigen für das Essen während einer Woche zusenden lassen. Bei der Bestellung wählt man die gewünschte Anzahl Menüs (zur Zeit sind drei oder vier möglich), die Anzahl Personen (zwei, vier oder sechs) und mit oder ohne Fleisch. Die Zustellung der Kiste erfolgt für unsere Region am Dienstag abend durch die Post. Bereits am Freitag vor dem Liefertermin erhielt ich ein E-Mail mit den Rezepten der kommenden Woche und der Ankündiung der bevorstehenden Auslieferung. Am Dienstag war es dann soweit und ich konnte die Box in Empfang nehmen, auspacken und das erste Menü zubereiten. Mit dem Inhalt waren folgende drei Speisen vorgesehen:

  • Rindsragout mit Reis und Sauerrahmsauce
  • Gratinierter Chicoree
  • Würzige Poulet-Erdnuss-Rouladen
Aus Gründen der Frische und Haltbarkeit der verschiedenen Lebensmittel wird jeweils eine Genuss-Reihenfolge empfohlen, an die wir uns auch hielten. Das bedeutete für unseren Speiseplan in dieser Woche am Dienstag Poulet-Rouladen, am Donnerstag Rindsragout und am Freitag Chicoree. Die Menüs lassen sich anhand der beigelegten Rezeptzettel gut zubereiten, einzig die Zeitangaben für die Zubereitungsdauer waren etwas knapp - oder wir etwas langsam beim Kochen ;-) Die Auswahl der Gerichte wird bei kochpost.ch von einer Ernährungsexpertin vorgenommen und spiegelt sich in einem abwechslungsreichen und gesunden Menüplan wieder. Die vorgesehene Quantitäten sind gut bemessen, so dass wir bei jedem Essen genug bekamen und eigentlich auch nie gross Reste übrig blieben.

Abschliessend kann ich sagen, dass wir in dieser Woche leckere Speisen genossen haben und vermutlich gelegentlich wieder von diesem praktischen Angebot Gebrauch machen werden.
Kochen mit kochpost.ch - KW 06

Dienstag, 11. Dezember 2012

EM-Schnitzelschmaus


Im vergangenen Sommer fand ja bekanntlich die Fussball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Beinahe schon traditionsgemäss findet zu den Fussball-Grossanlässen jeweils auch ein Tippspiel unter Freunden mit einem besonderen Preis für den Gewinner statt. Der Sieger darf sich nämlich von den anderen Teilnehmern zum Schnitzelessen nach Hasle-Rüegsau ins Schnitzelhaus einladen lassen. Am letzten Samstag fand nun diese Preisverleihung in gemütlichem Rahmen statt und ich konnte mich - dank meinen guten Tipps und den starken Spaniern - zum Schlemmen einladen lassen. Für unsere Gesellschaft von zehn Personen bestellten wir uns je eine Platte mit Schnitzel und Cordon Bleu. Damit beim Essen für genügend geschmackliche Abwechslung gesorgt war, wurden verschiedene Variationen wie Oriental-Curry, Provençale, Crunchy, Italia und Chili serviert. Dazu genossen wir einen Blauen Zweigelt und verbrachten einen entspannten Abend. Die Vorfreude auf den nächsten Fussballevent und das dazugehörige Tippspiel ist jedenfalls schon wieder gross!

Montag, 5. November 2012

Ein Hauch von Kanada

Gestern entschieden wir uns das Nachtessen mal wieder auswärts zu geniessen. Beim Überlegen, in welches Restaurant wir gehen könnten, erinnerte ich mich an einen Newsletter vom Restaurant Räblus. Darin wurden die gerade stattfindenden Canada Days beworben. Also machten wir uns auf per Bus Richtung Vingelz und konnten nach der Ankunft im Restaurant an einem Tisch im schönen Panoramasaal Platz nehmen. Aus der interessanten Speisekarte wählten wir uns für die Vorspeise einen Caesar Salad und eine Nova Scotia Clam Chowder aus. Zum Hauptgang gönnten wir uns anschliessend einmal Jack’s XXL Roast Prime Rib of Beef und einmal Bison Rib-Eye Steak, beides serviert mit Gemüse und einem Ofen-Kartoffel mit feinen Saucen. Dazu passend tranken wir einen kanadischen Cabarnet Merlot vom Jackson-Triggs Okanagan Estate-Weingut, welcher sehr gut schmeckte. Alles in allem kann man sagen, dass wir von der Vorspeise bis zum Kaffee bei sehr freundlicher und kompetenter Bedienung ein herrliches Nachtessen genossen.

Sonntag, 16. September 2012

Jura geniessen

Vergangenen Samstag wurden wir von einem befreundeten Paar zu einem Ausflug in den Jura eingeladen. Zuerst fuhren wir mit dem Auto Richtung Berner Jura, dann weiter in den Kanton Jura bis zur Gemeinde Saulcy und dort die Hügel hinauf zur Auberge Jolimont. Nach kurzer Konsultation der Karte entschieden wir uns alle für die Filets mignons de porc aux morilles, begleitet entweder von hausgemachten Pommes Frites oder Nudeln. Als Eingang erhielten wir eine Schüssel grünen Salat an feiner Sauce. Der Hauptgang war sehr lecker mit ganz zartem Fleisch und reichhaltiger Morchelsauce. Nach diesem Genuss in gemütlicher Atmosphäre fuhren wir erneut durch den Jura Richtung Mittelland, wo wir passend zum Motto des Tages, in Niederbuchsiten im Café der Elektrogerätefirma Jura unser Dessert mit Kaffee genossen. Anschliessend liessen wir uns im Besucherzentrum JURAworld of coffee kurz in die Geschichte des Kaffees einführen, bevor wir im Shop natürlich noch etwas feinen Kaffee kauften. Der Rundgang durch die Ausstellung war spannend, wir hatten jedoch etwas wenig Zeit und werden bei Gelegenheit sicherlich nochmals einen Abstecher nach Niederbuchsiten machen.

Samstag, 1. September 2012

Delikatessen on Top of Europe

Zum Beginn des meteorologischen Herbstes, machten wir uns auf den Weg an einen ziemlich speziellen Ort. Per Bus und Bahn reisten wir via Bern, Interlaken und Kleine Scheidegg auf das Jungfraujoch, auch bekannt als Top of Europe. Nach der Ankunft an der höchsten Bahnstation Europas auf 3454 m. ü. M. wurden wir als erstes zum Champagner-Empfang in den Baerg Marti-Essigstollen geführt. Ein paar Minuten später durften wir dann in der Sphinx-Halle der Präsentation von Reto Mathis' Delicatessen beiwohnen. In seiner humorvollen Rede stellte der Chef persönlich, seines Zeichens Spitzengastronom mit Restaurants auf Corviglia bei St. Moritz, jedes Produkt seiner neuen Linie kurz vor. Das Angebot reicht von Trüffelspezialitäten über Olivenöl und japanische Snacks bis zu südenglischem Ketchup und BBQ-Sauce nach Geheimrezept, inspiriert durch die Grossmutter seiner Frau. Anschliessend hatten wir das Vergnügen bei einem Stehlunch einige der neuen Kreationen zu probieren und zu geniessen. Die Penne an Trüffelrahmsauce wie auch die leicht scharfen Satay-Crevetten-Spiesschen schmeckten wirklich lecker. Als Zugabe wurde die geladene Gästeschar danach mit einem Käsebüffet der Extraklasse von der Käserei Preisig und einer leckeren Dessertauswahl verwöhnt. Später hatte man zudem die Möglichkeit den genussvollen Nachmittag mit einem Whisky-Digestif oder in der Cigar-Lounge abzurunden, bevor wieder per Bahn die Reise hinunter nach Hause angetreten wurde. Wir verbrachten trotz dem eher bescheidenen Wetter einen interessanten Tag und sind nun ganz gespannt die gesamte Produktepalette zu Hause fertig zu entdecken.

Dienstag, 7. August 2012

Ein Sommer in Südfinnland - Teil 1

Vergangenes Weekend kehrten wir nach 15 spannenden und begeisternden Tagen aus unserem tollen Sommerurlaub in Finnland zurück. Doch der Reihe nach: Am Samstag vor zwei Wochen fuhren wir mit unseren zwei Koffern und dem Handgepäck nach Genève-Aéroport, wo wir einen Air France-Flug nach Paris Charles de Gaulle bestiegen. In der französischen Hauptstadt hiess es umsteigen auf eine Finnair-Maschine für die Weiterreise nach Helsinki-Vantaa. Dort angekommen warteten wir am Gepäckband und als dieses abgestellt wurde, hatten wir leider nur Sabines Koffer in Empfang nehmen können. Noch am Band wurden wir durch einen Cowboy, der wohl schon einschlägige Erfahrungen gemacht hatte, beruhigt, dass bei Transferflügen via CDG immer einer von zwei Koffern nicht ankäme. Dies sei aber kein Problem, da das fehlende Gepäck etwas später ins Hotel nachgeliefert werde. Also gingen wir zum Lost-Luggage-Schalter, meldeten unser Problem und ich wurde sogar mit einem Overnight-Kit mit den wichtigsten Utensilien, wie Zahnbürste, -paste und einem Ersatz-T-Shirt ausgestattet. Danach reisten wir mit dem Bus in die Stadt und quartierten uns im chicen GLO Hotel Art ein. Zum Abschluss dieses Anreisetages genehmigten wir uns ein feines nepalesisches Nachtessen im Ravintola Kantipur unweit des Hotels.
Summer in Finland 2012 - Day 1

Am Sonntag machten wir uns nach dem Frühstück auf, um die World Design Capital 2012 zu entdecken. Zuerst besuchten wir den Senaatintori mit der weissen Tuomiokirkko, bummelten weiter zum Kauppatori und zur Uspenskin katedraali, welche die grösste orthodoxe Kirche Westeuropas ist. Am Nachmittag führten wir uns die Highlights des finnischen Designs von 1945-67 im Design Museum zu Gemüte und besuchten anschliessend die sehr beeindruckende Felsenkirche temppeliaukion kirkko, wo gerade eine Organistin am Proben war und wir deshalb in den Genuss der wunderbaren Akkustik kamen. Nach der Rückkehr ins Hotel konnte ich auch meinen selbständig angereisten Koffer in Empfang nehmen und wir machten uns auf für ein belgisches Nachtessen im Ravintola Belge.
Summer in Finland 2012 - Day 2

Trotz bewölktem Himmel startete ich den Montag mit einer Joggingrunde entlang des Meeres, bevor wir uns wieder am reichhaltigen Frühstücksbüffet für den Tag stärkten. Erster Sightseeing-Punkt auf unserem Programm war an diesem Tag, die als UNESCO-Weltkulturerbe geltende Festungsinsel Suomenlinna, welche wir mit der Fähre vom Kauppatori aus nach einer kurzen Überfahrt erreichten. Bei etwas regnerischem Wetter spazierten wir über die Inseln und besichtigten neben einigen Anlagen der Festung auch russische Sandwallstellungen und das ausrangierte finnische U-Boot Vesikko. Nach einem kleinen Lunch im Café Piper fuhren wir wieder mit der Fähre zurück aufs Festland. Anschliessend machten wir mit dem Tram 3T eine kleine Stadtrundfahrt und besuchten das Olympiastadion mit seinem 72,71 Meter hohen Aussichtsturm. Weiter schauten wir uns noch das umstrittene Denkmal für den bedeutenden finnischen Komponisten Jean Sibelius an. Später beendeten wir den Tag bei einem finnischen Nachtessen mit Vorschmack und geräuchertem Lachs im in Künstlerkreisen beliebten Ravintola Elite.
Summer in Finland 2012 - Day 3

Unseren vierten Tag begannen wir mit einem Bummel durch den Design District inklusive Besuch im Design Forum und einem Iittala-Shop. Danach folgte ein Spaziergang zur Hertz-Car-Rental-Station. Dort angekommen stellte ich fest, dass mein Führerausweis leider noch im Koffer im Hotel war und ich durfte so das tägliche Fitnessprogramm absolvieren, bevor wir das Auto abholen und Helsinki Richtung Westen verlassen konnten.