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Dienstag, 8. März 2016

Immer etwas zum Entdecken - Teil 2

Den Samstag starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück und begaben uns dann zur "Löwenbesichtigung" am Trafalgar Square. Von dort ging es weiter mit der Fahrt in einem der noch auf der Linie 15H eingesetzten traditionellen Routemaster-Bussen durch den dichten Stadtverkehr bis nach Tower Hill. Hier folgte die Besichtigung und Überschreitung der mächtigen und immer wieder imposanten Tower Bridge. Leider war das Wetter nicht allzu gut, so dass wir uns für ein Nachmittagsprogramm drinnen entschieden. Im Design Museum bestaunten wir einerseits die Entwicklung des Fahrrads und seiner unterschiedlichen Verwendung, sowie die besten Designs von 2015. Anschliessend unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang entlang der tollen Promenade am Ufer des River Thames bis zum imposanten Gebäude der Tate Gallery of Modern Art, wo wir in der Turbinenhalle Abraham Cruzvillegas Empty Lot sahen. Dabei handelt es sich um dreieckige Holzbeete, die mit Erde gefüllt wurden und nun während sechs Monaten ein Eigenleben entwickeln. Nach so viel Kunst und Kultur hatten wir langsam etwas Hunger und fuhren mit Tube und Bus nach Camden für ein tolles Nachtessen bei "unserem" Inder in der Bangalore Brasserie, wo wir durch das freundliche Personal als Stammgäste erkannt wurden. Bevor wir nach diesem Festmahl zurück ins Apartment fuhren, warfen wir noch einen kurzen Blick auf die schwarze Eingangstüre des Wohnhauses, wo wir vor einigen Jahren unsere Wohnung hatten.
London February 2016 - Saturday
Dann kam leider schon der letzte Tag dieser Ferien in Englands Kapitale und wir mussten unsere Koffer wieder packen. Um die Zeit noch voll auszunutzen starteten wir eine kleine Busreise in den Norden zum Besichtigen des Shri Swaminarayan Mandir, einem grossen Hindu-Tempel. Danach fuhren wir nochmals zurück in die Gegend um Paddington Station, erledigten die obligatorischen Souvenirkäufe und besuchten ein letztes Mal ein traditionelles englisches Pub, bevor wir den Trip zum London Luton Airport in Angriff nahmen. Nach der schier endlosen Fahrt mit Bus, Tube, Zug und Shuttlebus erreichten wir den Flughafen und wurden am Gepäckaufgabeschalter belehrt, dass dieser bereits geschlossen sei und nur noch Passagiere ohne Aufgabegepäck mitfliegen können. So teilten wir also gezwungenermassen unsere Reisegruppe auf und schickten Sabines Bruder mit seiner Familie auf den geplanten Flug nach Basel, während Sabine und ich mit dem Gepäck den etwas späteren Flieger Richtung Genf nahmen. Trotz diesem etwas turbulenten Abschluss blicken wir auf ein paar wunderschöne und erlebnisreiche Tage in dieser tollen Stadt zurück.
London February 2016 - Sunday

Samstag, 12. September 2015

Zum Abschluss in die Stadt der Grachten

Nach erfolgreich überstandener vierjähriger Schulzeit fand sich am letzten August-Weekend eine Gruppe von zehn unverwüstlichen jungen Leuten für einen gemeinsamen Ausflug zusammen. Als Zielort wurde in einem intensiven Auswahlprozedere die holländische Hauptstadt Amsterdam auserkoren. Die Anreise erfolgte am Donnerstagabend mit KLM von Genève Cointrin nach Amsterdam Schiphol. Auf dem Programm stand am Freitag Shopping in den Einkaufsmeilen der Stadt und der Besuch der Heineken Experience, sowie ein leckeres Nachtessen in geselliger Atmosphäre im Restaurant La Luna Steakhouse. Am Samstag gab es Sightseeing zu Fuss und eine Kletterei auf den Turm der Oude Kerk. Zum Ausklang des Nachmittags, genossen wir die Sonne und Aussicht von der Skylounge auf dem Hilton Hotel, bevor wir uns am Abend auf eine unterhaltsame Diner Cruise durch die Grachten begaben. Viel zu schnell verstrich die Zeit und so hiess es am Sonntag bereits wieder zusammenpacken, an den Flughafen fahren und in die Schweiz zurückfliegen.
Amsterdam 2015

Montag, 27. Juli 2015

Weekend au Paléo

Am vergangenen Freitag war es wieder einmal soweit und ein Besuch am Paléo Festival stand auf dem Programm. Kurz nach Mittag fuhren wir mit dem Zug via Genève nach Nyon und weiter bis L'Asse zum Festivalgelände. Nach der Ankunft suchten wir uns auf dem bereits recht gut besetzten Camping einen Platz für unser Zelt. Bald wurden wir fündig, stellten unser Nachtlager auf und begaben uns dann hinüber zum Areal mit den Bühnen und Essständen. Als erstes hörten wir uns den spirituellen Hip Hop der Deutsch-Nigerianerin Nneka an und stärkten uns anschliessend mit Poulet und Fisch zum Nachtessen. Weiter ging es mit der speziellen Mischung aus traditioneller und moderner Musik mit typisch mongolischem Kehlkopfgesang der Gruppe Yat-Kha aus der Republik Tuwa in Sibirien. Danach folgte auf der Hauptbühne das Spektakel der Komikertruppe 120 secondes, welches sich der 40jährigen Geschichte des Paléo Festivals widmete. Dabei zog leider ein heftiges Gewitter über das Gelände, so dass wir recht schnell ziemlich nass wurden und uns zum Schutz einige Minuten in ein Bühnen-Zelt zurückzogen. Den Rest des Abends verbrachten wir tanzend zum DJ-Set von Thylacine und dem Konzert von Faithless, bevor wir uns nach einer ordentlichen Fusswäsche zur Nachtruhe in unser Zelt begaben.
Paléo Festival 2015

Nach einigen Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlaf, gönnten wir uns ein Frühstück von der Zeltplatz-Bäckerei und fuhren dann ins Städtchen Nyon für einen Spaziergang, etwas Shopping und Erholung in der Gemeinde-Badeanstalt. Am späteren Nachmittag betraten wir wieder das Konzertgelände und starteten mit einem animierten Auftritt des Marseille-Rappers Soprano, welcher das gut gelaunte Publikum bestens unterhielt. Der weitere Verlauf des Abends stand im Zeichen der Woodstock-Legenden Joan Baez und Robert Plant, der mit seiner Band The Sensational Space Shifters ein tolles Konzert spielte. Dazwischen sahen wir kurz bei der etwas anstrengenden südkoreanischen Gruppe Jambinai und dem Rapper Rootwords vorbei. Bei nun doch etwas frischeren Temperaturen schlossen wir unseren zweiten Abend mit dem engagierten Auftritt von Charlie Winston auf der Hauptbühne. Trotz einer im Vergleich zum Vorabend stark gesteigerten Geräuschekulisse auf dem Campingplatz fanden wir irgendwann doch noch etwas Schlaf, bevor es dann am Sonntagmorgen bereits wieder ans Zusammenpacken und Antreten der Heimreise ging. Alles in allem ein super Weekend und ein gelungener Ausflug ans Paléo 2015!

Donnerstag, 19. März 2015

Welt der Automobile

Seit 1905 - mit einigen Jahren Unterbrechung - findet jeweils im Frühling in Genf der Internationale Automobilsalon oder moderner ausgedrückt die Geneva International Motor Show statt. In diesem Jahr bereits mit der 85. Durchführung. Da wir gerade Zeit hatten und freundlicherweise von der ESA zwei Eintritte offeriert erhielten, machten wir uns vor rund zwei Wochen also per ICN auf nach Genève, um die neusten Modelle und Errungenschaften aus der Welt des Automobils zu erkunden. Unser Rundgang durch die Palexpo-Hallen führte uns an den Ständen von Marken wie Mercedes, Land Rover, BMW oder dem amerikanischen Elektro-Pionier Tesla, dessen Limousine auch von Frau Bundesrätin Leuthardt gefahren wird, vorbei. Nach dem Mittagessen schauten wir uns ebenfalls die neusten Modelle von Volkswagen, Audi, Skoda und Opel an. Auch nach diesem Tag inmitten von neuen Autos, steht bei uns ein Autokauf nicht gerade unmittelbar bevor.

Autosalon 2015

Montag, 15. September 2014

Hinter den Olympic Mountains

Nach dem Aufstehen und Frühstücken unternahmen wir am Dienstagmorgen einen Spaziergang hinunter an den Meeresstrand, bevor wir wieder einmal einige Meilen unter die Räder nahmen. Heute fuhren wir ostwärts durch den Staat Washington. Fürs Mittagessen kauften wir uns unterwegs Salat und Sandwiches in einem Subway und hielten später an einem See an, um diese zu verspeisen. Danach ging es weiter bis zum Mount Rainier National Park. Bei Longmire besuchten wir das Museum, wo wir unter anderem einen 670 Jahre alten Baumstrunk und einen ausgestopften Puma bestaunen konnten. Auf dem weiteren Weg durch den Park konnten wir bei verschiedenen Viewpoints herrliche Aussichten auf den grandiosen Mount Rainier und andere schöne Berglandschaften geniessen, unter anderem führte uns unsere Route auch durch Paradise sowie entlang von faszinierenden Tälern. Einen weiteren Zwischenhalt legten wir bei den Silver Falls ein, wo wir eine kurze Wanderung unternahmen. Nachdem wir nochmals ein rechtes Stück durch immer trockenere Landschaften zurückgelegt hatten, erreichten wir mit dem KOA Ellensburg unser heutiges Tagesziel und konnten uns dort in einer Luxus-Hütte niederlassen. Das Nachtessen bereiteten wir uns erneut über dem Grillfeuer zu.

USA 2014 - Mount Rainier National Park

Am Mittwoch packten wir unsere Siebensachen wieder zusammen und verliessen die tolle Unterkunft dieses Kampgorunds. Erste Station des Tages war Downtown Ellensburg, wo wir neben Flanieren im historischen Kern des Städtchens auch der Gallery One einen Besuch abstatteten und dort anlässlich der Kittitas County Juried Exhibition, lokales Kunstschaffen betrachten konnten. Nachdem wir uns in einem Antiquitätengeschäft noch etwas umgesehen und mit einem alten Washington-Nummernschild eingedeckt hatten, fuhren wir weiter Richtung Osten. Damit kamen wir in zunehmend trockenes, wüstenähnliches Gebiet, welches man so eigentlich vom "Evergreen State" Washington nicht erwarten würde. Hier befindet sich aber auch eine grosse Zahl von Weinbauern der nach Kalifornien vermutlich zweitbekanntesten Weingegend Nordamerikas. Nach dem Mittagessen auf einer kleinen Sitzbank an der Hauptstrasse von Prosser begaben wir uns für ein erstes Tasting zur Desert Wind Winery. Nächste Station war anschliessend das an ein französisches Gut erinnernde riesige Anwesen von Columbia Crest in Paterson nahe der Grenze zu Oregon. Zuerst begaben wir uns auf die self-guided Tour durch Produktionsstätte und Lagerorte und durften dann im Tasting Room einige sehr feine Tropfen probieren. Weine von diesem Produzenten können übrigens auch in der Schweiz bei Mövenpick gekauft werden. Danach ging es weiter durch das Yakima Valley bis nach Richland und zu unserer letzten Unterkunft
auf diesem US-Trip im Hampton Inn. Für das Nachtessen besuchten wir später die Tagaris Winery, wo neben gutem Wein auch tolles Essen serviert wird.

Am kommenden Morgen konnten wir nach dem Frühstück direkt nach draussen treten und einen herrlichen Blick auf den Columbia River werfen, bevor wir unseren Ausflug nach Walla Walla starteten. Im Fort Walla Walla Museum sahen wir uns Ausstellungen zur militärischen und agrikulturellen Geschichte der Region, sowie - ähnlich wie im Freilichtmuseum Ballenberg - einige originale Gebäude, welche hierhin transportiert wurden an. Das Mittagessen genehmigten wir uns mit Pubfood und einem feinen Bier im gemütlichen Patio des Mill Creek Brewpub. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit einem Spaziergang durch das Zentrum von Walla Walla und einer Degustation im Tasting Room der Browne Family Vineyards, bevor wir wieder durch interessante Landschaften zurück nach Richland fuhren. Den letzten Abend unserer Reise beendeten wir mit einem ausgezeichneten Nachtessen im Restaurant Fox and Bear Public House unweit unseres Hotels. Hier konnten wir Speisen aus lokalen Zutaten und einen guten Roten von DavenLore geniessen.
USA 2014 - Richland und Umgebung

Dann war er leider schon da, unser letzter Tag in Amerika. Ein letztes Mal genossen wir das Frühstück und packten danach unsere Koffer, so dass das Gewicht fürs Aufgabegepäck passte. Nun hiess es wieder einige Meilen fahren. Zuerst auf der WA-240 W, bei der sich auf der einen Seite die Hanford Site und auf der anderen Seite das Hanford Reach National Monument befindet. Später bogen wir auf die Interstate 90, fuhren wieder an Ellensburg vorbei und besuchten fürs Mittagessen nochmals einen Taco Bell, dieses Mal in Cle Elum. Weiter ging es nun Richtung Seattle, wieder über die Bergkette und je näher an die Stadt, desto dichter der Verkehr. Glücklicherweise waren wir zu zweit und durften so auf der Carpool Lane an den stehenden Fahrzeugen mit Einzelbesetzung vorbeifahren. Bald schon waren wir beim Mietwagen Center, konnten dort unseren Wagen problemlos abgeben und per Shuttlebus zum Flughafen fahren. Auch das Check-in klappte gut und wir begaben uns an Bord des Icelandair-Fluges nach Reykjavík, wo wir trotz nur kurzer Umsteigezeit ein Frühstück kaufen und verspeisen konnten. Bald ging es aber schon weiter nach Genf und von dort mit dem Zug nach Hause. Damit endete diese unvergessliche Reise mit vielen sensationellen Erlebnissen!

Sonntag, 15. Juni 2014

Another time in the city

Bereits im Dezember letzten Jahres hatten wir den Kurzurlaub über Auffahrt gemeinsam mit meinen Eltern geplant und gebucht. Nun war es also soweit und wir begaben uns am Mittwochnachmittag an den Flughafen Genf, um von dort mit einem Jumbolino der SWISS nach London City zu fliegen. Nach einem angenehmen Flug bei bestem Wetter erreichten wir die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Nachdem wir unsere Oyster Cards geladen hatten, konnten wir per DLR und Tube zum Hotel Thistle Euston fahren und dort unsere Zimmer beziehen. Zum Abschluss dieses Tages gingen wir anschliessend noch gemütlich Essen im Zizzi Ristorante The Strand.
Den Donnerstag starteten wir mit einem Breakfast im Caffè Nero bei der Euston Station. Danach spazierten wir gemütlich durch den Green Park zum Buckingham Palace, wo wir einige Zeit den Guards zuschauten. Nachdem diese sich zum Changing the Guard-Ritual aufmachten, zogen wir auch weiter durch den St. James's Park zu den touristischen Pflichtstationen Big Ben, Westminster Abbey und Houses of Parliaments. Zur Stärkung gönnten wir uns ein asiatisches Mittagessen bei Ned's Noodle Bar. Am Nachmittag ging unsere Tour weiter dem South Bank entlang, wo zahlreiche Strassenkünstler mit ihren Aktionen für Unterhaltung sorgen, dann über die Jubilee Bridge zum Trafalgar Square und weiter zum Picadilly Circus. Als nächstes Stand der Besuch der M&M's World beim Leicester Square auf dem Programm und zum Abschluss verpflegten wir uns im belgischen Stil im Restaurant Belgo Centraal.
London 2014 - Thursday

Am nächsten Morgen nahmen wir unser Frühstück bei Ed's Easy Dinner ein und fuhren dann ins Notting Hill Quartier, wo wir der Portobello Road mit ihren zahlreichen Marktständen und Läden entlang bummelten. Da nun das Wetter etwas schlechter wurde entschieden wir uns für eine Aktivität drinnen und besuchten das London Transport Museum, in dem die Geschichte des öffentlichen Verkehrs der Stadt ansprechend präsentiert wird. Nach einer Kaffee-und-Kuchen-Pause in einem Lokal im Covent Garden Market begaben wir uns Richtung Themse-Ufer, um dort einen Thames-Clipper zu besteigen und damit in zügiger Fahrt nach Greenwich zu gleiten. Beim Rückweg machten wir noch einen Zwischenstopp im Finanzdistrikt Canary Wharf zum Bestaunen der Hochhäuser, bevor wir den Tag mit einem wie immer exzellenten Nachtessen bei unserem Stamm-Inder Bangalore Brasserie beendeten.
London 2014 - Friday

Am Samstag stand eines der grossen Highlights dieses London-Besuchs auf dem Programm. Nach dem Frühstück begaben wir uns Richtung The Shard. Dank unseren im Voraus per Internet bestellten Tickets konnten wir die Schlange vermeiden und direkt zu den Automaten zum Abholen der Tickets gehen. Anschliessend ging es mit zwei Liften bis hinauf in den 69. Stock, wo sich die untere der beiden Aussichtsplattformen befindet. Nach einiger Zeit des Staunens über die sehr beeindruckende kilometerweite 360°-Aussicht stiegen wir noch über die Treppe drei weitere Etagen hinauf und erreichten so mit dem 72. Stock auf einer Höhe von rund 232m, die höchste zugängliche Etage. Darüber gibt es noch einige Stockwerke mit technischen Einrichtungen wie Klimaanlage und Antennen. Nachdem wir uns endlich sattgesehen hatten, liessen wir uns wieder nach unten befördern und starteten dann einen Spaziergang der Themse entlang bis zur Tower Bridge und überquerten diese. Auf der anderen Seite liegt eine Bushaltestelle, wo wir einen der legendären alten Routemaster-Busse aus den 1950er-Jahren für eine kleine Stadtrundfahrt bis zum Trafalgar Square besteigen konnten. Interessant zu sehen war, dass die neuen vom Mayor of London Boris Johnson beschafften Hybrid-Busse dem Design der Oldtimer sehr ähnlich sind. Vom Trafalgar Square spazierten wir anschliessend via Picadilly Circus und die sehr belebte Regent Street zur Oxford Street, um kurz ein bisschen Shopping zu machen. Danach war es schon wieder Zeit für das Nachtessen, welches wir in Camden im italienischen Restaurant Chicco's genossen.
London 2014 - Saturday

Nun kam bereits unser letzter Tag, so dass wir alles zusammenpackten und aus dem Hotel auscheckten. Für das Frühstück fuhren wir mit der Tube bis zur Station Kew Gardens und setzten uns dort beim Station Pub Tap on the Line auf die Terrasse. Für die folgenden Stunden besuchten wir dann den herrlichen königlichen botanischen Garten Kew Gardens. Nach diesem erholsamen Tag war es am späteren Nachmittag Zeit für eine Verschiebung an den Flughafen Heathrow, von wo wir mit der SWISS nach Genf zurückflogen, womit ein weiterer schöner Besuch in der britischen Hauptstadt sein Ende fand.
London 2014 - Sunday

Donnerstag, 23. August 2012

Ein Sommer in Südfinnland - Teil 4

Am Mittwoch durften wir uns nochmals mit einem herzlich zubereiteten Frühstücksbüffet verwöhnen und uns von der Gastgeberin die schönste Route zu unserem nächsten Bestimmungsort erklären lassen. Bevor wir uns aber definitiv Richtung Osten bewegten, machten wir einen Abstecher auf den Pulkkilanharju-Damm, der quer durch den Päijänne-See führt und zum Nationalpark gehört. Um dieses herrliche Naturspektakel etwas besser zu entdecken machten wir auf dieser Moräne eine kurze Wanderung. Danach fuhren wir also wie vorgeschlagen via Hartola - Pertunmaa - Mäntyharju - Ristiina - Puumala - Sulkava - Savonlinna nach Punkaharju, wo wir auf dem Campingplatz unser Zuhause für die nächsten drei Nächte bezogen. Nachdem wir uns in unserem Holzhäuschen eingerichtet und in der Stadt das Nötigste eingekauft hatten, gingen wir ins Restaurant des Campingplatzes fürs Nachtessen. Zum Abschluss dieses Tages tranken wir einen Kaffee auf dem Vorplatz unseres Häuschen in unmittelbarer Nähe des Sees.
Summer in Finland 2012 - Day 12

Zum Start des Donnerstags sahen wir bei einem kurzen Lauftraining ein paar Rentiere - in einem Gehege - und erholten uns danach in der Sauna mit kühlendem Bad im See. Für heute hatten wir uns den Besuch des bekannten Retretti Arts Center, das nur einen kurzen Fussmarsch entfernt liegt vorgenommen. Das Besondere an diesem Museum, notabene eines der grössten in Skandinavien, ist neben den herkömmlichen oberirdischen Ausstellungsgebäuden ein in den Fels gesprengtes Labyrinth mit rund 3700 m² Ausstellungsfläche, inklusive Konzerthalle mit 800 Sitzplätzen. Nach ausgiebiger Besichtigung und dem Mittagessen, fuhren wir mit dem Auto nach Kerimäki, um dort die grösste Holzkirche der Welt, die Platz für 5000 Menschen bietet, zu bestaunen. Die Grösse war wirklich beeindruckend und von der Aussichtsplattform auf dem Glockenturm hatten wir einen schönen Überblick über die Gegend. Als nächstes Stand eine Fahrt auf der alten Strasse durch die finnische Nationallandschaft Punkaharju auf dem Programm. Dieser Hügelrücken zwischen zwei Seen bietet eine unvergleichliche Natur mit einem sensationellen Zusammenspiel von Wald, See und Inseln. Unser Znacht gab es dann später vom Grill auf dem Campingplatz und den Abend liessen wir nach einer Partie Minigolf ausklingen.
Summer in Finland 2012 - Day 13

Auch am nächsten Morgen genossen wir erneut die Abwechslung der heissen Sauna und des kühlenden Sees, bevor wir wie bereits am Vortag gemütlich draussen vor dem Häuschen frühstückten. Danach machten wir uns auf zum Besuch des Forstmuseums Lusto. In einer ansprechenden Ausstellung erhält man dort einen interessanten Einblick in die finnische Holzwirtschaft und die Beziehung zwischen den Finnnen und ihren Wäldern. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Savonlinna und konnten trotz grossem Touristenaufkommen wegen der Opernfestspiele einen Parkplatz in der Nähe der Burg Olavinlinna finden. Dort machten wir zuerst kurz einen Rundgang auf eigene Faust und nahmen dann an einer spannenden geführten Tour teil, so hatten wir auch die Gelegenheit die höchsten Türme der Burg zu besteigen und einige interessante Details zu erfahren.

Summer in Finland 2012 - Day 14

Am Samstag hiess es bereits um sechs Uhr Tagwache und Abfahren. Zunächst näherten wir uns immer mehr der russischen Grenze - am wenigsten waren wir rund 100 m von Russland entfernt. Die Beschriftungen waren nicht mehr zweisprachig Finnisch und Schwedisch, sondern oft Finnisch und Russisch. Weiter folgten wir der Autobahn durch Imatra und Lappeenranta und erreichten rund 350 km später den Flughafen von Helsinki, wo wir bereits unser Gepäck aufgeben und das Check-in erledigen konnten. Nun gings weiter in die Stadt zum Office von Hertz, um unseren Wagen wieder zurückzugeben. Da wir nun doch etwas Hunger hatten, nutzen wir die letzte Chance einmal in der finnischen Fastfoodkette Hesburger zu speisen und genossen noch ein bisschen den angenehmen Sommernachmittag in Helsinkis Innenstadt, bevor es leider Zeit war an den Flughafen zu gehen und via Amsterdam nach Genf zurückzufliegen.
Summer in Finland 2012 - Day 15

Dienstag, 7. August 2012

Ein Sommer in Südfinnland - Teil 1

Vergangenes Weekend kehrten wir nach 15 spannenden und begeisternden Tagen aus unserem tollen Sommerurlaub in Finnland zurück. Doch der Reihe nach: Am Samstag vor zwei Wochen fuhren wir mit unseren zwei Koffern und dem Handgepäck nach Genève-Aéroport, wo wir einen Air France-Flug nach Paris Charles de Gaulle bestiegen. In der französischen Hauptstadt hiess es umsteigen auf eine Finnair-Maschine für die Weiterreise nach Helsinki-Vantaa. Dort angekommen warteten wir am Gepäckband und als dieses abgestellt wurde, hatten wir leider nur Sabines Koffer in Empfang nehmen können. Noch am Band wurden wir durch einen Cowboy, der wohl schon einschlägige Erfahrungen gemacht hatte, beruhigt, dass bei Transferflügen via CDG immer einer von zwei Koffern nicht ankäme. Dies sei aber kein Problem, da das fehlende Gepäck etwas später ins Hotel nachgeliefert werde. Also gingen wir zum Lost-Luggage-Schalter, meldeten unser Problem und ich wurde sogar mit einem Overnight-Kit mit den wichtigsten Utensilien, wie Zahnbürste, -paste und einem Ersatz-T-Shirt ausgestattet. Danach reisten wir mit dem Bus in die Stadt und quartierten uns im chicen GLO Hotel Art ein. Zum Abschluss dieses Anreisetages genehmigten wir uns ein feines nepalesisches Nachtessen im Ravintola Kantipur unweit des Hotels.
Summer in Finland 2012 - Day 1

Am Sonntag machten wir uns nach dem Frühstück auf, um die World Design Capital 2012 zu entdecken. Zuerst besuchten wir den Senaatintori mit der weissen Tuomiokirkko, bummelten weiter zum Kauppatori und zur Uspenskin katedraali, welche die grösste orthodoxe Kirche Westeuropas ist. Am Nachmittag führten wir uns die Highlights des finnischen Designs von 1945-67 im Design Museum zu Gemüte und besuchten anschliessend die sehr beeindruckende Felsenkirche temppeliaukion kirkko, wo gerade eine Organistin am Proben war und wir deshalb in den Genuss der wunderbaren Akkustik kamen. Nach der Rückkehr ins Hotel konnte ich auch meinen selbständig angereisten Koffer in Empfang nehmen und wir machten uns auf für ein belgisches Nachtessen im Ravintola Belge.
Summer in Finland 2012 - Day 2

Trotz bewölktem Himmel startete ich den Montag mit einer Joggingrunde entlang des Meeres, bevor wir uns wieder am reichhaltigen Frühstücksbüffet für den Tag stärkten. Erster Sightseeing-Punkt auf unserem Programm war an diesem Tag, die als UNESCO-Weltkulturerbe geltende Festungsinsel Suomenlinna, welche wir mit der Fähre vom Kauppatori aus nach einer kurzen Überfahrt erreichten. Bei etwas regnerischem Wetter spazierten wir über die Inseln und besichtigten neben einigen Anlagen der Festung auch russische Sandwallstellungen und das ausrangierte finnische U-Boot Vesikko. Nach einem kleinen Lunch im Café Piper fuhren wir wieder mit der Fähre zurück aufs Festland. Anschliessend machten wir mit dem Tram 3T eine kleine Stadtrundfahrt und besuchten das Olympiastadion mit seinem 72,71 Meter hohen Aussichtsturm. Weiter schauten wir uns noch das umstrittene Denkmal für den bedeutenden finnischen Komponisten Jean Sibelius an. Später beendeten wir den Tag bei einem finnischen Nachtessen mit Vorschmack und geräuchertem Lachs im in Künstlerkreisen beliebten Ravintola Elite.
Summer in Finland 2012 - Day 3

Unseren vierten Tag begannen wir mit einem Bummel durch den Design District inklusive Besuch im Design Forum und einem Iittala-Shop. Danach folgte ein Spaziergang zur Hertz-Car-Rental-Station. Dort angekommen stellte ich fest, dass mein Führerausweis leider noch im Koffer im Hotel war und ich durfte so das tägliche Fitnessprogramm absolvieren, bevor wir das Auto abholen und Helsinki Richtung Westen verlassen konnten.

Montag, 11. April 2011

Weekend en France - Partie 1

Zu Beginn des Monats April entschieden wir uns für das Einlösen eines Hochzeitsgeschenks. Dank einer grosszügigen Smartbox konnten wir uns aus einem umfangreichen Angebot eine tolle Location für einen Genuss- und Erholungsaufenthalt aussuchen. Wir entschieden uns für ein Schloss in der Region Beaujolais. Doch bevor wir dorthin reisten, machten wir noch einen kleinen Ausflug ins Département Savoie. Also starteten wir am Freitag mit dem Auto zuerst Richtung Neuchâtel, weiter nach Genève, dort über die Grenze bis nach Aix-les-Bains. Nach Ankunft in unserem Hotel Agora machten wir uns zuerst auf einen kleinen Entdeckungsspaziergang durch den Park Théatre de verdures bis zum alten Gebäude der Therme. Danach gingen wir zum Entspannen in die Thermes Nationaux d'Aix-les-Bains, wo es sehr angenehmes Thermalwasser gibt. Später beendeten wir den ersten Tag unseres Ausflugs mit einem leckeren Drei-Gang-Menü im hoteleigenen Restaurant L'Estrade.

Den Samstag starteten wir mit einem sehr reichhaltigen Frühstücksbüffet. Für den heutigen Tag hatten wir uns die Erkundung der Umgebung des Lac du Bourget, dem grössten natürlichen See Frankreichs, vorgenommen. Zuerst fuhren wir mit dem Auto über den Col du Chat, einem Pass der südlichsten Jura-Ausläufer. Bei Ontex, einem kleinen Dorf in der Nähe, machten wir einen Stopp und wanderten rund eine Stunde bei herrlichem Sonnenschein über Feld und Wiese. Nächster Halt war dann die direkt am See gelegene Abbaye d'Hautecombe, welche leider geschlossen war. Wir konnten jedoch trotzdem die schöne Landschaft und den bemerkenswerten "Schiffschuppen" der Abtei bestaunen. Als nächstes fuhren wir zur Gemeinde Chanaz, die entlang des Canal de Savière einen wunderschönen traditionellen Dorfkern besitzt. Nun ging unsere Reise wieder zurück entlang dem See nach Aix-les-Bains, wo wir uns noch ein bisschen im Hotel-Spa erholten. Für das Nachtessen begaben wir uns in die Innenstadt und speisten dort im typisch savoyardischen Restaurant L'Ecuelle. Auf dem Weg zurück ins Hotel machten wir noch einen kurzen Abstecher ins Casino Grand Cercle.

Aix-les-Bains, Lac du Bourget und Umgebung

Montag, 8. November 2010

Honeymoon - Teil 6

Am Mittwochmorgen standen wir auf und nahmen am Büffet, das extra für uns etwas früher bereitgestellt wurde unser Frühstück ein. Danach starteten wir unsere letzte Autoetappe von Mývatn ostwärts. Bei wunderschöner Morgenstimmung konnten wir einmal mehr durch faszinierende Landschaften fahren und staunen. Rechtzeitig zum geplanten Abgabezeitpunkt erreichten wir den Flughafen in Egilsstaðir und konnten dort den Schlüssel am unbesetzten Hertz-Stand abgeben. Nun ging es zu Fuss weiter bis ins Zentrum der Stadt Egilsstaðir, wo wir etwas zum Zmittag assen und danach das ostisländische Heimatmuseum Minjasafn Austurlands besuchten. In der spannenden und informativen Ausstellung wurde einerseits das Leben in diesem Teil Islands während der vorletzten Jahrhundertwende und andererseits die Entwicklung der Region von der Bauerngesellschaft zu Handel und Industrie aufgezeigt. Am Abend fuhren wir dann mit dem Bus auf der Passstrasse über die Hochebene Fjarðarheiði nach Seyðisfjörður, wo wir auf der grossen, von der Smyril Line betriebenen Fähre Norönna einchecken konnten.
Honeymoon - Week 2 Wednesday


Nach einer einigermassen ruhigen Nacht auf See, nahmen wir es am Donnerstag bei Nebel über dem Meer vormittags recht gemütlich. Nach dem Mittag tauchten plötzlich die ersten der 18 Färöer Inseln in unserem Blickfeld auf. Nach einer Fahrt zwischen den Inseln durch, erreichten wir pünktlich um 15 Uhr den Hafen der Hauptstadt Tórshavn. Dort konnten wir von Bord gehen und hatten ein paar Stunden Aufenthalt zum Entdecken einer der kleinsten Hauptstädte der Welt. Zuerst machten wir einen kleinen Stadtbummel und später eine Fahrt mit dem Bus Nr. 1 bis zur Endstation, von wo wir einen tollen Überblick über die ganze Stadt hatten. Nun spazierten wir den ganzen Weg bis zum Stadtzentrum zurück und kamen so noch an der Vesturkirkjan, dem höchsten Gebäude des Landes, vorbei. Nach dem Nachtessen im Restaurant Marco Polo, begaben wir uns wieder aufs Schiff. Nach Genuss des Feuerwerks, das bei der Abfahrt im Hafen gezündet wurde, beendeten wir den Tag mit dem etwas schrägen Film Shutter Island im Schiffskino.
Honeymoon - Week 2 Thursday

Den nächsten Tag verbrachten wir komplett auf See und so konnten wir die ganze Infrastruktur der Fähre auskundschaften und nutzen. Am Vormittag besuchten wir den Fitnessraum und stellten fest, dass Rennen auf dem Laufband auf See nicht ganz einfach ist ;-) Nach dem Sport widmeten wir uns am Nachmittag bei einem gemütlichen Wine-Tasting begleitet von einer schönen Käseplatte dem Genuss. Und am Abend verköstigten wir uns am grossen Wikinger-Büffet, bei dem ganze Schweine und Schafe zubereitet und serviert wurden. Nach einer weiteren Nacht an Bord mussten wir am Samstag bereits recht früh aufstehen und die Kabine verlassen. Etwas später - pünktlich um 9 Uhr - liefen wir im Hafen von Hirtshals ein. Da die Norröna diesen Hafen erst seit kurzer Zeit anläuft, war alles recht provisorisch und wir konnten nicht wie gewohnt per Gangway von Bord gehen, sondern mussten zuerst warten bis die Autos das Schiff verlassen hatten und konnten dann per Bus aus dem Schiff fahren. Weiter ging unsere Reise mit einem Shuttlebus zum Bahnhof Hirtshals und von dort per Regionalbahn Nordjyske Jernbaner nach Hjørring, wo wir den InterCity nach Kopenhagen besteigen konnten. Für die fast sechsstündige Fahrt durch ganz Dänemark leisteten wir uns ein Ticket der ersten Klasse DSB 1'. Der Service war jede Krone wert! Nebst einem reservierten Sitzplatz gab es Kaffee, Tee und Wasser nach Belieben, sowie kostenlos Snacks wie Früchte und Chips. Ausserdem konnten wir auf der Hauptstrecke zwischen Århus und København gratis auf das WLAN zugreifen. Da könnte sich die Schweizerische Bundesbahn noch ein Stück abschneiden. Nach Ankunft in der dänischen Kapitale suchten wir uns ein Hotel und wurden direkt gegenüber dem Bahnhof beim Copenhagen Plaza, in dem gemäss Ehrentafel in der Eingangshalle bereits amerikanische Präsidenten, deutsche Kanzler und alles was Rang und Namen hat aus dem Musikbusiness nächtigten. Nach dem Nachtessen in einem indischen Restaurant hiess es für uns Nachtruhe. Am Sonntag Morgen genossen wir noch das reichhaltige Frühstücksbüffet, machten uns auf zum Flughafen und konnten mit easyjet wieder nach Genf zurückfliegen. Unsere wunderschöne zweiwöchige Hochzeitsreise fand nun mit der Zugfahrt zurück nach Biel, wo uns eine Überraschung in Form unserer vernetzten Wohnung (MERCI les majors de table ;-) ) erwartete, ihren Abschluss.
Honeymoon - Week 2 Friday, Saturday & Sunday

Dienstag, 26. Oktober 2010

Hochzeit und Honeymoon - Teil 1

Am 02.10.10 konnten wir bei wunderschönem Herbstwetter unseren schönsten Tag geniessen. Nach einem berührenden Gottesdienst in der Kirche Nidau, dem Apéro im La Péniche, einer stimmungsvollen und musikalischen Rundfahrt mit dem EMS Mobicat auf dem Bielersee und dem feinen Nachtessen mit spannendem Rahmenprogramm im Restaurant Stadthaus fielen wir überglücklich, aber erschöpft ins Bett. Vielen herzlichen Dank an alle die zu diesem grossartigen Tag beigetragen haben!!!
Bald darauf packten wir dann unsere Koffer und am Montag starteten wir in unsere Flitterwochen. Zuerst mit dem Zug nach Genève-Aéroport und von dort per easyjet nach København. Dort hatten wir ein paar Stunden Aufenthalt, die wir zum Mittagessen, einem kurzen Stadtbummel und dem Besuch des Dansk Design Center nutzten. Später begaben wir uns noch zum Hafen, wo wir das Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt, Den lille Havfrue, live aus Shanghai betrachten konnten. Nun ging es wieder zurück an den Flughafen und mit Icelandair weiter nach Keflavík, von wo mir mit dem Flybus in unser Hotel Reykjavík Centrum fuhren.
Honeymoon - Week 1 Monday

Dienstag, 8. Juni 2010

Die Rückseite der Bilder

Im Musée d'art moderne et contemporain (mamco) in Genf wird zur Zeit die Sonderausstellung AU VERSO DES images gezeigt und ich machte mich am Sonntag auf, diese zu besichtigen. Dem Museum, in einem ehemaligen Industriegebäude gelegen, gelang auf vier Etagen eine stimmige Verschmelzung der temporären Installationen mit den Werken der Dauerausstellung. Gezeigt wurden im Rahmen der temporären Ausstellung unter anderem die kühlen Fotografien von Maud Faessler, Aufzeichnungen von Franz Erhard Walther, sowie die fotorealistischen Malereien von Yvan Salomone. Als fixe Installationen konnten neben vielen anderen Werke von Sarkis, dem japanischen Konzeptkünstler On Kawara und ein frühes Werk von Christo bewundert werden. Im dritten Stock des Kunstmuseums befindet sich ausserdem das sogenannte L'Appartement, eine Wohnung eingerichtet mit zeitgenössischer Kunst.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Salon du livre

Am Freitag vor den Ferien nahm ich nach der Arbeit den Zug nach Genf, wo sich Sabine mir anschloss und wir weiter nach Genève-Aéroport fuhren. Von dort ging es in fünf Minuten zu Fuss zu den Palexpo-Messehallen, wo der Salon international du livre et de la presse seine Türen geöffnet hatte. Zuerst schauten wir uns den von Sabine gestalteten Stand von Radio Télévision Suisse an. Mit seiner roten Farbe und den geometrischen Formen wirkte der Stand auffällig und dank den freien Flächen zwischen den einzelnen Elementen wie Bar, Boutique und dem Plateau für Radio- und Fernsehsendungen auch einladend für die Besucher. Danach holten wir uns zur Verpflegung eine feine Crêpe und machten anschliessend einen ausgiebigen Rundgang durch die Welt der Bücher und Presse, bevor wir uns wieder auf den langen Heimweg machten.

Freitag, 19. Februar 2010

Konzert, Theater, Fussball und Co.

Vor einer Woche war es wieder mal soweit und wir machten einen Ausflug in unsere zweite Heimat nach London. Frühmorgens reisten wir mit dem Zug nach Genève-Aéroport danach mit easyJet nach Gatwick und von dort mit dem easyBus zur Tubestation Fulham Broadway, bevor wir unsere Unterkunft umi Hotel in der Notting Hill und Bayswater-Gegend erreichten. Nach dem Mittagessen, Zimmerbezug und ein bisschen relaxen, war es bereits Zeit Richtung Apollo Hammersmith aufzubrechen, wo wir das Konzert von Massive Attack besuchten. Die Show bestehend aus grossartigen visuellen Effekten und genialem Sound angereichert mit wunderbaren Gästen wie Martina Topley Bird und Damon Albarn war die Reise nach London bereits wert!
London 2010 - Day 1

Den zweiten Tag starteten wir mit einem tollen Continental Breakfast in unserem Hotel. Für den Rest des Tages begaben wir uns an die Oxford Street und widmeten uns intensivem Shopping bei Primark und River Island. Zum Nachtessen genehmigten wir uns Salat, respektive einen scharfen Burger bei Gourmet Burger Kitchen und danach die wohlverdiente Nachtruhe im Hotel. Am dritten Tag entschieden wir uns für einen Besuch im V & A, wo zur Zeit gerade die Sonderausstellung Decode: Digital Design Sensations stattfindet. Nach dem Betrachten der teilweise faszinierenden Projekte aus der digitalen Welt, schlenderten wir noch ein bisschen durch andere Bereiche dieses sehr spannenden Museums. Nach der Schliessung fuhren wir mit der Tube zum Barbican Centre und besuchten eine Vorstellung des Stücks 11 and 12 von Peter Brook.
London 2010 - Day 3

Am Sonntag stand zuerst ein gemütlicher Bummel durch die Gegend beim Covent Garden und danach das FA-Cup-Spiel zwischen dem Fulham FC und dem Notts County FC im Craven Cottage auf dem Programm. Unter den Ersatzspielern des Heimteams konnten wir den ehemaligen Schweizer Nationaltorwart Pascal Zuberbühler und an der Seitenlinie den Ex-Nationaltrainer Roy Hodgson ausmachen. Das Spiel war im Mittelfeld ziemlich ausgeglichen, jedoch sobald es in Strafraumnähe ging, zeigten sich die paar Ligen Unterschied recht deutlich und der Premier-League-Vertreter konnte sich deutlich mit 4 zu 0 gegen den viertklassigen Gast durchsetzen. Den Tag beschlossen wir mit einem einmal mehr sehr feinen Mal bei unserem Stamm-Inder Bangalore Brasserie in der Brecknock Road.
London 2010 - Day 4

An unserem letzten Tag fuhren wir noch zum Holland Park und machten einen angenehmen Spaziergang durch diesen schönen Naturflecken mitten in der Grossstadt, bevor es bereits wieder Zeit war nach Luton aufzubrechen und von dort mit rund einer Stunde Verspätung nach Genf zurückzufliegen.

Montag, 14. September 2009

Valser Wasser, Familienfest und Oper in Annemasse

Bereits zu Beginn der letzten Woche haben wir mit meinen Eltern einen Ausflug nach Vals in die Therme unternommen. Nach einer langen Anreise mit SBB, RhB und Postauto via Zürich, Chur und Ilanz erreichten wir am späteren Vormittag den Ursprungsort des Valser-Mineralwassers und Heimat der berühmten und architektonisch sehr reizvollen Felsentherme, welche von Peter Zumthor entworfen wurde. Nach mehrstündigem Badevergnügen in den unterschiedlich warmen (und zum Teil auch kühlen) Becken machten wir uns wieder auf den Rückweg ins Unterland. Da es mittlerweile bereits etwas später geworden war und wir Hunger hatten, machten wir in Zürich einen Zwischenhalt und genossen eine feine Pizza im Molino am Limmatquai, bevor wir ins Seeland zurückkehrten.
Therme Vals


Am vergangenen Wochenende fand ab Mittag im Waldhaus in Busswil ein Treffen mit den Onkeln, Tanten, Cousinnen und Cousins väterlicherseits statt. Beim gemütlichen Zusammensein wurde geredet, grilliert und vom herrlichen Dessertbuffet gekostet. Gegen Abend reisten wir wieder einmal Richtung Westen. Zuerst mit dem Zug nach Genf und von dort mit einem Shuttlebus weiter über die Grenze nach Annemasse, wo anlässlich des Bâtie-Festivals im Château Rouge eine Vorstellung der renommierten Theatergruppe Hotel Pro Forma stattfand. Ihr neustes Werk Tomorrow, in a year - A Darwin electro-opera erzählt mittels Projektionen, Tanz, elektronischer Musik, Gesang und einer genialen Bühnenarchitektur Darwins Leben in drei Teilen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente ist hervorragend gelungen und das Werk absolut sehenswert! Nach der Vorstellung checkten wir zum Übernachten im Hotel St. André ein. Am Sonntag begaben wir uns nach dem Déjeuner zum Bahnhof von Annemasse und liessen uns dort vom SNCF-Angestellten erklären, dass es sonntags nur drei Zugsverbindungen zwischen Annemasse und Genève gibt und der nächste Zug somit erst abends um sechs fahren würde. Glücklicherweise erhielten wir aber auch noch den Tipp, dass man mittels Stadtbus bis zur Grenze in Moillesullaz und von dort dann mit dem tpg-Tram zurück nach Genève, Cornavin fahren kann, was wir dann auch machten und von dort wieder zurück nach Biel reisten.

Samstag, 5. September 2009

Erzwungene Unterhaltung und Dada

Zur Zeit findet am unteren Ende des Lac Léman La Bâtie - Festival de Genève statt. Aus dem reichhaltigen Programm mit Anlässen aus den verschiedenen Disziplinen wie Tanz, Theater und Musik haben wir uns einige ausgesucht und nun teilweise bereits auch besucht. So begaben wir uns am Donnerstag in die Salle des Eaux-Vives für den Auftritt der britischen Theatergruppe Forced Entertainment. In ihrem Stück Spectacular erzählt ein Schauspieler, gekleidet in einem alten Trainingsanzug mit aufgemaltem Skelett, auf einer kargen Bühne, dass eigentlich alles anders wäre. So gäbe es normalerweise einen Warm-up-Guy, eine Band, eine Showtreppe und er sei sich überhaupt nicht sicher, ob er der richtige für diese Rolle sei. Etwas später wird er durch eine Schauspielerin unterbrochen, die nun die grosse Agonieszene spielen will. Für den Rest des Stückes konkurrieren nun beide um die Gunst des Publikums und spielen geschickt mit allen Aspekten des traditionellen Theaters. Das Stück lebt von den beiden grossartigen Schauspielern und dem britischen Humor - richtig erzwungene Unterhaltung :-) Etwas weniger lustig war dann die Heimreise, welche wegen eines Lokdefektes erst 45 Minuten später als geplant angetreten werden konnte.

Bereits am Freitag fuhren wir wieder in die Calvinstadt. Dieses Mal lockte uns Franz Treichler - normalerweise Sänger von The Young Gods - ins Casino Théâtre für sein Projekt Franz Treichler plays Dada. Zur Projektion von acht Filmen aus der Dada-Bewegung oder zumindest beeinflusst davon, erschuf Treichler mit elektronischer Hilfe und einer akustischen Gitarre Soundwelten, die die Wirkung der Filme noch verstärkten. Ein sehr spezieller Event, der teilweise beinahe schmerzhaft war, aber doch einen interessanten Einblick in diese Kunstform gab. Danach fuhren wir dieses Mal planmässig wieder zurück nach Biel.

Samstag, 25. Juli 2009

Back in the City - Part 2

Für den dritten Tag hatten wir uns den Besuch des Stadtteils Notting Hill vorgenommen. So fuhren wir mit der Tube zuerst via High Street Kensington nach Queensway und spazierten von dort durch die Kensington Gardens vorbei am Kensington Palace bis zur Serpentine Gallery. Dort konnten wir im Aussenbereich den Pavillon der japanischen Architekten Kazuyo Sejima & Ryue Nishizawa vom Büro SANAA und im Innern die Ausstellung Popeye Series des amerikanischen Künstlers Jeff Koons bewundern. Danach ging es weiter Richtung Portobello Road, wo einige Designer- und Antiquitätenläden beheimatet sind. Zur Stärkung während unseres Bummels durch diese Strasse assen wir bei Sausage & Mash wie bei einer englischen Grandma zu Mittag. Für das Abendessen begaben wir uns später nach Covent Garden und assen dort typisch belgisch Moules et Frites bei Belgo Centraal.
London 2009 - Day 3


Nun war unser Aufenthalt in London schon fast wieder vorbei und wir hatten noch rund einen halben Tag zur Verfügung vor unserer Rückreise. Diese Zeit nutzten wir für einen Besuch im Design Museum, wo momentan die Ausstellungen Super Contemporary über London als Hauptstadt des Designs und Mariscal Drawing Life über das Werk des spanischen Designer und Illustrator Javier Mariscal gezeigt werden. Ausserdem wird in Jan Kaplický - architect of the future den visionären Ideen des kürzlich verstorbenen tschechischen Architekten gedacht. Nach diesem Ausflug, der vor allem dank der märchenhaften Welt von Mariscal in bester Erinnerung bleibt, machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof St Pancras International, wo wir den Zug zum Luton Airport nahmen und von dort zurück nach Genève-Aéroport flogen.
London 2009 - Day 4

Freitag, 24. Juli 2009

Back in the City - Part 1

Zum ersten Mal seit unserem Auszug aus dem Flat am 151, York Way sind wir diese Woche in die britische Kapitale zurückgekehrt. Nach der Zugfahrt bis Genève-Aéroport und einem leicht verspäteten easyJet-Flug nach London Gatwick, fuhren wir mit dem easyBus in den Westen der Stadt zur Tubestation West Brompton. Einen kurzen Fussmarsch später erreichten wir auch schon das Enterprise Hotel und konnten unser Zimmer beziehen. Für das Nachtessen begaben wir uns mit der Piccadilly Line in unsere alte Wohngegend und besuchten dort unser liebstes indisches Restaurant Bangalore Brasserie, wo wir Chicken Kurma und Sag Prawn genossen. Danach fuhren wir mit dem Bus 390 und der District Line ins Hotel zurück.
London 2009 - Day 1


Den Dienstag starteten wir mit einem Frühstück in einer Bakers Oven-Filiale und fuhren anschliessend mit dem Bus 74 bis zum Marble Arch, wo die Oxford Street eines ihrer Enden hat. Die nächsten paar Stunden verbrachten wir mit Shopping bei Primark, Sports Direct und Konsorten. Am Nachmittag machten wir noch einen kurzen Abstecher Richtung
Tower Bridge und begaben uns danach nach Soho zum Restaurant inamo, wo wir fürs Nachtessen reserviert hatten. In diesem High-Tech-Restaurant wählt man sein Menü aus der interaktiven Speisekarte, die auf den Tisch projiziert wird aus. Ein paar Minuten nachdem die Bestellung in die Küche übermittelt wurde, erhält man die Speisen so zubereitet, wie sie vorher bereits als Bild auf dem Tisch sichtbar waren. Als weitere Spielereien kann man via Live-Cam die Köche beim zubereiten beobachten oder sich über die Transport- und Ausgehmöglichkeiten für nach dem Restaurantbesuch informieren. Zum Verdauen schlenderten wir noch ein bisschen durch die Gegend bis zum Leicester Square und gönnten uns zum Dessert noch die feinste Glacé der Welt.
London 2009 - Day 2

Sonntag, 21. Juni 2009

Sonntagsausflug nach Genf

Damit wir in den geplanten Sommer-Wanderferien auf dem Jura-Höhenweg bestens ausgerüstet sind, begaben wir uns am Samstag morgen in die Bieler Filiale von Sherpa Outdoor und deckten uns mit verschiedenen Kleidungsstücken ein. Am Nachmittag beschäftigten wir uns dann noch ein bisschen mit der Routenplanung. Mehr dazu wird es sicherlich Ende Juli oder zu Beginn des Augusts in diesem Blog zu lesen geben. Am Abend kochten wir uns überbackenes Poulet aus dem Ofen (Rezept folgt) und gingen ins Kino Beluga Coco avant Chanel mit Audrey Tautou schauen. In diesem ansprechenden Film wird von starken Schauspielern in eindrücklichen Bildern das Leben der jungen Gabrielle Chanel vor ihrem Durchbruch in Paris erzählt.

Am Sonntagmorgen standen wir früh auf und nahmen bereits um 7.19 den ICN Richtung Genève, Sabine um an die Arbeit zu gehen und ich für einen Tagesausflug in die Calvin-Stadt. Den Vormittag verbrachte ich mit einer audio-geführten Tour zu Fuss durch die Genfer Altstadt vorbei an 25 interessanten Orten, die mir 2000 Jahre Geschichte näher brachten. Von der Pont du Mont-Blanc zum Tour de l'Ile durch die Grand-Rue, wo unter anderem Rousseaus Geburtshaus steht, vorbei an der Cathédrale St-Pierre, dem Collège Calvin und der Mur des Réformateurs lernte ich in rund zwei spannenden Stunden einige historische Fakten Genfs kennen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit Sabine konnte ich von einer persönlichen Führung durch die Büros und Studios der TSR profitieren. Danach besuchte ich das ganz in der Nähe am Boulevard Carl-Vogt gelegene Musée d'Ethnographie, wo ich mir die beiden Ausstellungen Medusa en Afrique über afrikanische Masken und L'air du temps, die sich mit traditionellem Musikgut aus aller Welt beschäftigt, ansah. Nun fuhr ich mit dem Bus wieder an den Gare de Cornavin und von dort mit dem Zug nach Hause.
Dimanche à Genève

Sonntag, 14. Juni 2009

Konzert in der Arena

Letzten Donnerstag entschieden wir uns kurzfristig und ganz spontan für den Besuch des Konzerts von Michael W. Smith in der Geneva Arena. So fuhr ich nach dem Feierabend nicht wie gewohnt nach Hause, sondern mit dem Interregio Richtung Westschweiz. In Lausanne stieg Sabine zu und so reisten wir gemeinsam bis Genève-Aéroport. Dort angekommen konnten wir nach einem kurzen Fussmarsch die Konzerthalle betreten. Etwas später stiessen auch Sabines Bruder und seine Frau zu uns und das Konzert begann mit der Vorgruppe Starfield aus Vancouver/Kanada. Nachdem die Stimmung genügend angeheizt war, konnte mit dem amerikanischen Sänger und Songwriter Michael W. Smith einer der populärsten Künstler der Contemporary Christian Music mit seiner Band die Bühne in Beschlag nehmen und seine Songs und die Botschaft vermitteln. Nach dem Hauptset, jedoch noch vor der Zugabe mussten wir leider die Arena verlassen, damit wir noch den letzten Zug zurück nach Biel erreichten.