| Altjahrswoche 2017 Grindelwald |
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Sonntag, 21. Januar 2018
Winterspass in Grindelwald
Am Stephanstag reisten wir mit dem Zug via Bern und Interlaken nach Grindelwald, wo wir nach einem kurzen Fussmarsch im Dorfzentrum unsere Unterkunft Lehmann's Herberge erreichten. Nach dem Einrichten im gemütlichen, rustikalen Zimmer betätigten wir uns sportlich und joggten eine Runde vorbei an der Gletscherschlucht und dem Bahnhof Grindelwald Grund zurück zum Bed & Breakfast. Später genossen wir ein feines Nachtessen im familiären Ambiente des Restaurant Bellevue-Pinte und beendeten den Tag mit einem Spaziergang durch das nächtliche Grindelwald. Den nächsten Tag starteten wir mit einem reichhaltigen Frühstück und fuhren danach mit dem Grindelwald Bus hinauf auf die Bussalp, wo wir uns zwei Davoser Schlitten mieteten. Da ein Blick nach oben nur grauen Nebel zeigte, verzichteten wir auf den Aufstieg zum Faulhorn und sausten stattdessen in mehr oder weniger rasanter Fahrt bei guten Bedingungen talwärts. Nach rund acht spassigen Kilometern und einem Zwischenhalt bei der Steitorbar erreichten wir die Bushaltestelle Gaggi Säge, wo wir den Schlitten wieder abgeben konnten. Eine kurze Busfahrt und einen Spaziergang später waren wir wieder zurück im Zentrum Grindelwalds. Gegen Abend begaben wir uns zum Schwimmen ins Sportzentrum, wo wir dank der Gästekarte freien Eintritt genossen. Für das Nachtessen entschieden wir uns für einen indischen Abend im Restaurant Golden India. Am folgenden Tag nahmen wir den Ortsbus bis zur Endstation Oberer Gletscher und kehrten dort für ein warmes Getränk und köstliche Apfelchüechli im Hotel Wetterhorn ein, bevor wir eine schöne Wanderung durch die herrlich verschneite Landschaft auf dem Mühlebach Trail zurück ins Dorf unternahmen. Nach einem Abstecher fürs Apéro ins Restaurant Gletscherschlucht, begaben wir uns später am Abend ins gut gefüllte Restaurant Memory zum Nachtessen. Bei schönem Wetter mit Sonnenschein schwebten wir am Freitagmorgen mit der Gondelbahn von Grindelwald Grund auf den Männlichen. Nachdem wir uns am herrlichen Panorama satt gesehen hatten, machten wir uns auf den Winterwanderweg Richtung Kleine Scheidegg. Immer im Angesicht der Eigernordwand wanderten wir auf dem toll präparierten Weg bei fantastischen Bedingungen in rund zwei Stunden unserem Zielort zu. Rechtzeitig mit dem Wetterumschwung erreichten wir die Talstation des Sessellift Arven und konnten uns dank dem gelösten Rundreisebillet das letzte Teilstück hochfahren lassen. Zur Stärkung kehrten wir anschliessend ins Restaurant des Grand Hotel Bellevue des Alpes ein und reisten später mit der Wengernalpbahn wieder zurück nach Grindelwald. Nach einer wohlverdienten Ruhezeit begaben wir uns zum Nachtessen ins touristisch ausgerichtete Restaurant Bebbis und liessen den Abend bei einem feinen Fondue ausklingen. Am Samstagmorgen mussten wir leider bereits wieder unsere Koffer packen und die Heimreise antreten. Doch bereits während der Fahrt waren wir uns einig, dass dies nicht unser letzter Besuch in Grindelwald war!
Samstag, 1. September 2012
Delikatessen on Top of Europe
Zum Beginn des meteorologischen Herbstes, machten wir uns auf den Weg an einen ziemlich speziellen Ort. Per Bus und Bahn reisten wir via Bern, Interlaken und Kleine Scheidegg auf das Jungfraujoch, auch bekannt als Top of Europe. Nach der Ankunft an der höchsten Bahnstation Europas auf 3454 m. ü. M. wurden wir als erstes zum Champagner-Empfang in den Baerg Marti-Essigstollen geführt. Ein paar Minuten später durften wir dann in der Sphinx-Halle der Präsentation von Reto Mathis' Delicatessen beiwohnen. In seiner humorvollen Rede stellte der Chef persönlich, seines Zeichens Spitzengastronom mit Restaurants auf Corviglia bei St. Moritz, jedes Produkt seiner neuen Linie kurz vor. Das Angebot reicht von Trüffelspezialitäten über Olivenöl und japanische Snacks bis zu südenglischem Ketchup und BBQ-Sauce nach Geheimrezept, inspiriert durch die Grossmutter seiner Frau. Anschliessend hatten wir das Vergnügen bei einem Stehlunch einige der neuen Kreationen zu probieren und zu geniessen. Die Penne an Trüffelrahmsauce wie auch die leicht scharfen Satay-Crevetten-Spiesschen schmeckten wirklich lecker. Als Zugabe wurde die geladene Gästeschar danach mit einem Käsebüffet der Extraklasse von der Käserei Preisig und einer leckeren Dessertauswahl verwöhnt. Später hatte man zudem die Möglichkeit den genussvollen Nachmittag mit einem Whisky-Digestif oder in der Cigar-Lounge abzurunden, bevor wieder per Bahn die Reise hinunter nach Hause angetreten wurde. Wir verbrachten trotz dem eher bescheidenen Wetter einen interessanten Tag und sind nun ganz gespannt die gesamte Produktepalette zu Hause fertig zu entdecken.Mittwoch, 2. November 2011
Auf der Sonnenterasse
Nun sind seit unseren Ferien bereits wieder etwas mehr als zwei Wochen vergangen. Höchste Zeit also für einen kleinen Rückblick auf die zweite Ferienwoche. Am Samstag reisten wir zuerst per Zug nach Thun, erledigten dort unsere Einkäufe und fuhren dann mittels Mobility-Auto nach Beatenberg, wo wir unsere Ferienwohnung bezogen und einrichteten. Nach den heftigen Niederschlägen am Vortag schien am Sonntag wieder die Sonne und wir wollten nach einem ausgiebigen Brunch eine erste Wanderung in der Region unternehmen. So begaben wir uns zur Station der Thunersee-Beatenberg-Niederhorn-Bahnen und fuhren mit der Gondelbahn bis zur Mittelstation Vorsass hoch. Dort starteten wir bei herrlich blauem Himmel im Angesicht von Eiger, Mönch und Jungfrau in knöchelhohem Schnee einen schönen Bergspaziergang via Bodenalp und Waldegg zurück nach Beatenberg.
Vom Sonntagabend bis Mittwoch hatten wir Sabines Eltern zu Besuch. Während ich montags und dienstags nach Bern in die Schule fuhr, unternahm Sabine mit ihren Eltern einen Ausflug nach Interlaken und eine Wanderung von Waldegg nach Habkern. Am Dienstag Abend gingen wir alle gemeinsam ins Restaurant Gloria und konnten ein feines Rehschnitzel geniessen. Nachdem wir am Mittwoch Sabines Eltern verabschiedet hatten, machten wir uns wieder auf für eine Wanderung. Dieses Mal fuhren wir mit der Gondelbahn ganz hinauf aufs Niederhorn. Auf rund 2000 Meter über Meer hatte es recht viele Touristen, die wie wir das herrliche Wetter genossen. Nun starteten wir unseren Marsch Richtung Oberburgfeld und Gemmenalp Oberberg, wo wir uns mit Sandwichs stärkten. Danach bewegten wir uns weiter über einen Grat nach Hohwald und wieder hinunter nach Waldegg, von wo wir mit dem Postauto zurück nach Beatenberg fuhren. Etwas später am Abend bestiegen wir nochmals die Gondelbahn und fuhren erneut hoch aufs Niederhorn. Kurz nach der Mittelstation erhoben wir uns über das Nebelmeer und hatten in dieser herrlichen Vollmondnacht einen traumhaften Ausblick in die Berner Alpen mit dem majestätischen Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Dies war aber nicht der einzige Grund für unsere nächtliche Bergfahrt, wir hatten nämlich im Berghaus Niederhorn für ein Vollmond-Dinner reserviert. Das Menü bestand aus der Vorspeise Waldpilzsülzchen im Feldsalat-Bett an Preiselbeervinaigrette und dem Hauptgang Hirschkoteletts an Schoko-Ingwerjus mit Nussspätzli und gefüllten Wirsingblätter mit Rotkraut. Dazu tranken wir auf Empfehlung des Chefs den wunderbaren Sardinier Meno Buio von Cantina Mesa. Als krönender Abschluss wurde uns zum Dessert ein Marroniparfait mit Portweinzwetschgen serviert.
Am Donnerstag stand der Besuch der Beatushöhlen auf dem Programm. Zuerst fuhren wir mit der Standseilbahn hinunter nach Beatenbucht und von dort mit dem Bus zu den Höhlen, wo wir in einer etwas mehr als einstündigen Führung die faszinierenden, in Tausenden von Jahren entstandenen Stalagmiten und Stalaktiten in diesem einmaligen Höhlensystem entdeckten. Anschliessend marschierten wir zur Schiffsstation und fuhren auf dem See zurück nach Beatenbucht, wo wir wieder die Bahn nach Beatenberg nahmen.
An unserem letzten ganzen Tag im Berner Oberland wanderten wir zuerst auf einem relativ steilen Weg hinunter nach Sundlauenen. Ab hier fuhren wir mit Bussen und Zügen via Interlaken und Lauterbrunnen nach Trümmelbach. Dort besuchten wir das gewaltige Naturschauspiel der Trümmelbachfälle. Diese zehn Gletscherwasserfälle im Berginnern entwässern alleine das ganze Gebiet von Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Fälle sind mit einem Lift zugänglich. Nach einiger Zeit des Staunens verliessen wir die enge Schlucht wieder und reisten zurück nach Interlaken, wo wir noch ein bisschen durch die Geschäftsstrasse mit ihren Souvenirshops bummelten. Da die Schifffahrt am Donnerstag recht kurz war, begaben wir uns nochmals an Bord eines Thunerseeschiffs und fuhren damit wieder bis Beatenbucht und von dort hoch nach Beatenberg. Mit diesem Ausflug fand eine sehr schöne Ferienwoche in einer angenehmen Wohnung in einer sehr interessanten Gegend ihren Abschluss und wir reisten am Samstag wieder zurück nach Hause.
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| Wanderung: Vorsass - Bodenalp - Beatenberg |
Vom Sonntagabend bis Mittwoch hatten wir Sabines Eltern zu Besuch. Während ich montags und dienstags nach Bern in die Schule fuhr, unternahm Sabine mit ihren Eltern einen Ausflug nach Interlaken und eine Wanderung von Waldegg nach Habkern. Am Dienstag Abend gingen wir alle gemeinsam ins Restaurant Gloria und konnten ein feines Rehschnitzel geniessen. Nachdem wir am Mittwoch Sabines Eltern verabschiedet hatten, machten wir uns wieder auf für eine Wanderung. Dieses Mal fuhren wir mit der Gondelbahn ganz hinauf aufs Niederhorn. Auf rund 2000 Meter über Meer hatte es recht viele Touristen, die wie wir das herrliche Wetter genossen. Nun starteten wir unseren Marsch Richtung Oberburgfeld und Gemmenalp Oberberg, wo wir uns mit Sandwichs stärkten. Danach bewegten wir uns weiter über einen Grat nach Hohwald und wieder hinunter nach Waldegg, von wo wir mit dem Postauto zurück nach Beatenberg fuhren. Etwas später am Abend bestiegen wir nochmals die Gondelbahn und fuhren erneut hoch aufs Niederhorn. Kurz nach der Mittelstation erhoben wir uns über das Nebelmeer und hatten in dieser herrlichen Vollmondnacht einen traumhaften Ausblick in die Berner Alpen mit dem majestätischen Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Dies war aber nicht der einzige Grund für unsere nächtliche Bergfahrt, wir hatten nämlich im Berghaus Niederhorn für ein Vollmond-Dinner reserviert. Das Menü bestand aus der Vorspeise Waldpilzsülzchen im Feldsalat-Bett an Preiselbeervinaigrette und dem Hauptgang Hirschkoteletts an Schoko-Ingwerjus mit Nussspätzli und gefüllten Wirsingblätter mit Rotkraut. Dazu tranken wir auf Empfehlung des Chefs den wunderbaren Sardinier Meno Buio von Cantina Mesa. Als krönender Abschluss wurde uns zum Dessert ein Marroniparfait mit Portweinzwetschgen serviert.
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| Wanderung: Niederhorn - Gemmenalp Oberberg - Waldegg |
Am Donnerstag stand der Besuch der Beatushöhlen auf dem Programm. Zuerst fuhren wir mit der Standseilbahn hinunter nach Beatenbucht und von dort mit dem Bus zu den Höhlen, wo wir in einer etwas mehr als einstündigen Führung die faszinierenden, in Tausenden von Jahren entstandenen Stalagmiten und Stalaktiten in diesem einmaligen Höhlensystem entdeckten. Anschliessend marschierten wir zur Schiffsstation und fuhren auf dem See zurück nach Beatenbucht, wo wir wieder die Bahn nach Beatenberg nahmen.
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| Beatushöhlen |
An unserem letzten ganzen Tag im Berner Oberland wanderten wir zuerst auf einem relativ steilen Weg hinunter nach Sundlauenen. Ab hier fuhren wir mit Bussen und Zügen via Interlaken und Lauterbrunnen nach Trümmelbach. Dort besuchten wir das gewaltige Naturschauspiel der Trümmelbachfälle. Diese zehn Gletscherwasserfälle im Berginnern entwässern alleine das ganze Gebiet von Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Fälle sind mit einem Lift zugänglich. Nach einiger Zeit des Staunens verliessen wir die enge Schlucht wieder und reisten zurück nach Interlaken, wo wir noch ein bisschen durch die Geschäftsstrasse mit ihren Souvenirshops bummelten. Da die Schifffahrt am Donnerstag recht kurz war, begaben wir uns nochmals an Bord eines Thunerseeschiffs und fuhren damit wieder bis Beatenbucht und von dort hoch nach Beatenberg. Mit diesem Ausflug fand eine sehr schöne Ferienwoche in einer angenehmen Wohnung in einer sehr interessanten Gegend ihren Abschluss und wir reisten am Samstag wieder zurück nach Hause.
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| Trümmelbachfälle |
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Freitag, 12. August 2011
Gemütlich auf der Alp
Seit längerem hatten wir uns den vergangenen Samstag und Sonntag für einen Überraschungsausflug reserviert, den wir von einem befreundeten Paar zur Hochzeit erhielten. Wir wussten lediglich, dass wir mit Schlafsack, Zahnbürste, guten Schuhen und warmen Kleidern -verpackt in einem Rucksack - am Samstagnachmittag bei ihnen im Emmental erscheinen sollten. Also packten wir unsere Siebensachen und reisten per Zug via Bern nach Konolfingen und noch ein bisschen weiter. Am Bahnhof wurden wir abgeholt, durften ins Auto steigen und mit unseren Gastgebern ins Oberland nach Adelboden fahren. Dort parkierten wir etwas ausserhalb und starteten den Aufstieg zu unserem Ziel für dieses Weekend. Nach einer etwas mehr als einstündigen Wanderung erreichten wir auf der vorderen Bunderalp das Berghaus Bonderalp. Nun konnten wir uns unter dem Dach im Massenlager einrichten und noch ein bisschen die Aussicht auf das Chuenisbärgli, Silleren und hinunter nach Adelboden geniessen. Bald war schon Zeit, um Gschwellti mit feiner Quarksauce und in der Hütte hergestelltem Bergkäse zum Znacht zu verspeisen. Passend zur gemütlichen Abendstimmung durften wir anschliessend noch einem Alphorn-Konzert beiwohnen. Die restliche Zeit bis zur Nachtruhe verbrachten wir bei einem Suure Moscht mit Spielen einer modernen Eile mit Weile-Variante namens Brändi-Dog. Nach der regnerischen und mehr oder weniger erholsamen Nacht im Schlafsack erhielten wir zum Frühstück neben Kaffee, Brot und Konfitüre wieder von diesem feinen Alpkäse. Nach der Stärkung, packten wir wieder zusammen und machten uns begleitet vom sich aufhellenden Wetter auf den Weg nach unten ins Tal. Mit dem Auto ging's nun wieder zurück ins Emmental, wo wir mit unseren Freunden noch einen angenehmen Nachmittag verbrachten. Später folgte dann die Heimreise wieder per Zug nach Biel. Wir verbrachten ein tolles Überraschungsweekend in netter Gesellschaft und brachten als Souvenir ein Stück leckeren Bergkäse nach Hause. Vielen Dank für die grosszügige Einladung!
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| Wanderung - Bonderalp |
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