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| Ticino 2015 - Parco Botanico del Gambarogno |
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Donnerstag, 30. April 2015
Blumen und Mehr
Nach den beiden Wandertagen hatten wir zum Abschluss unserer Ferien im Süden der Schweiz, welche leider bereits seit zwei Wochen vorbei sind, noch ein etwas gemütlicheres Programm. Von Magadino fuhren wir hinunter nach Vira und einen Hügel weiter wieder hinauf Richtung Piazzogna / Vairano bis zum wunderbaren Parco Botanico del Gambarogno, der vom Baumschulisten Otto Eisenhut angelegt wurde. In einem rund einstündigen Rundgang liessen wir uns von den herrlich blühenden Kamelien, Magnolien, Rhododendren und Azaleen verzaubern. Den Nachmittag verbrachten wir später auf der anderen Seite des Sees bei einem Bummel durch Locarno inklusive gemütlichem Sitzen in einem Café auf der Piazza Grande. Am Abend durften wir im Ristorante al Grottino in Piazzogna ein sehr feines Risotto ai porcini mit Saltimbocca und passend dazu ein Boccalino Merlot geniessen.
Am Mittwoch hiess es dann Abschied nehmen vom Tessin und so machte ich mich mit der Vespa auf Richtung Norden. Zuerst nach Bellinzona, dann die Leventina hinauf bis zum Mittagshalt in Airolo. Weiter führte mich die Fahrt durch den Gotthard-Tunnel, durchs Urnerland und über die Axenstrasse via Küssnacht nach Luzern. Von dort ging es weiter über Willisau, Herzogenbuchsee und Solothurn bis ich gegen Abend nach einer schönen Tour die Endstation Biel erreichte.
Sonntag, 25. Mai 2014
Gemütliches Weekend auf der Alp
Für das vergangene Wochenende hatten wir uns bereits seit einiger Zeit eine Terminreservation mit dem Titel "Wochenende auf der Alp" in der Agenda eingeschrieben. Abgemacht wurde er anlässlich des letzten Nachtessens einer Gruppe von Freunden aus Sekundarschulzeiten, welches im Februar bei uns stattfand. Während die restlichen Teilnehmer des Ausfluges bereits am Freitag abend anreisten, klingelte der Wecker bei Sabine und mir am Samstag morgen relativ früh. Nachdem wir aufstanden und uns bereit machten, radelten wir mit dem Velo an den Bahnhof, um von dort mit dem Zug via Olten, Luzern und Flüelen nach Altdorf und per Bus weiter nach Attinghausen zur Seilbahnstation zu fahren. Die letzte Wegstrecke legten wir nun noch mit der Luftseilbahn zurück und erreichten nach fast vier Stunden Reisezeit unser Ziel. Zu unserer Freude konnten wir sogleich auf der Terrasse an der Sonne Platz nehmen und einen wunderbaren und reichhaltigen Brunch geniessen. Später hiess es dann Wanderkleider und -schuhe anziehen und wir machten uns alle gemeinsam auf den Weg hinauf auf das etwas höher als 1500m ü. M. gelegene Brüsti. Bereits kurz nach Beginn der Wanderung konnten wir eine Gruppe von Hirschen (oder sonst einer wilden Spezies) beobachten und hatten danach auch einen sensationellen Blick hinunter ins Tal und auf den Urnersee genannten Arm des Vierwaldstättersees. Oben angekommen konnten wir feststellen, dass der Schnee noch nicht überall weggeschmolzen ist und einige Teilnehmer widmeten sich der Schlacht mit dem weissen Element. Nach ein paar Minuten Pause trennte sich die Gruppe auf. Während ein Teil per Seilbahn zurück nach unten fuhr, wanderten wir auf einem anderen Weg mit teilweise recht steilen Partien via Rämeli wieder zur Hütte hinunter. Den Rest des Nachmittages bis zur abendlichen Grillade verbrachten wir mit Apèro, gemütlichen Gesprächen und dem Würfelspiel Zehntausend. Den Sonntag starteten wir erneut mit einem ausgedehnten Brunch bei schönstem Sonnenschein auf der Terasse. Weiter stand an diesem Tag bei tollem Wetter vor allem Erholen vom alltäglichen Stress mittels lockeren Gesprächen, Jassen und Würfeln auf dem Programm. Am späteren Nachmittag hiess es dann leider auch schon wieder zusammenpacken und den Weg nach Hause unter die Räder zu nehmen. Auf jeden Fall blicken wir auf ein angenehmes Weekend mit sympathischen Leuten zurück und freuen uns schon auf eine Neuauflage.
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| Weekend auf der Alp |
Freitag, 17. Januar 2014
Ferien - Erinnerungen und Vorfreuden
Im vergangenen Jahr waren wir unter anderem in London, Berlin und zu Fuss über den Gotthard unterwegs. Die tollen Erinnerungen an all die schönen Momente konnte ich dank dem PIXUM-Fotokalender, den ich von Sabine zu Weihnachten erhielt, nochmals aufleben lassen. Nun steht er als ständiger Begleiter und Motivator auf dem Bürotisch an meinem Arbeitsplatz. Einige weitere Weihnachtsgeschenke wie ein Buch über unsere nächste Sommerferiendestination, die Smartbox "Weltküche" und einen Beitrag für den Kauf einer Fotokamera lassen mit Vorfreude auf das bevorstehende Jahr ausblicken. Damit wir unsere Ferienreise im Sommer, bei der An- und Abflug bereits feststehen nun bald auch mit einer spannenden, erlebnisreichen und eindrücklichen Route dazwischen füllen können, besuchten wir am vergangenen Donnerstag die Ferienmesse in Bern. An den zahlreichen Ständen in den gut besuchten Messehallen konnten wir einige gute Tipps erhalten. Zudem machten wir uns mit zwei mit Katalogen gefüllten Tragtaschen auf den Heimweg und können nun einerseits die tollen Bilder bestaunen und träumen, sowie andererseits Ideen für unsere Ferien erhalten. Über das konkrete Ergebnis und weitere Reisen werde ich auch in diesem Jahr an dieser Stelle wieder berichten.
Donnerstag, 8. August 2013
Zu Fuss über den Gotthard - Teil 2
Nach einem erholsamen Schlaf deckten wir uns noch im örtlichen Volg in Wassen mit dem Nötigen für die weitere Wanderung ein und starteten unsere Etappe, welche uns wieder etwas näher zum Pass der Pässe führen sollte. Zuerst ging es kurz entlang der Strasse durch das Dorf und dann auf einem schönen Weg entlang der Eisenbahnlinie, teilweise noch mit Tafeln zur Geschichte der Region angereichert. Die ganze Zeit stiegen wir nun langsam an durch schöne Natur auf angenehmen Pfaden und erreichten gegen Mittag Göschenen, wo sowohl Eisenbahn wie auch Autobahn in ihren jeweiligen Gotthard-Tunneln verschwinden. Nach der mittäglichen Stärkung marschierten wir entlang der alten Passstrasse und der Matterhorn-Gotthard-Bahn durch die beeindruckende Schöllenenschlucht mit der bekannten Teufelsbrücke und dem Suworow-Denkmal, welches vor vier Jahren auch vom damaligen russischen Präsidenten Medwedew besucht wurde. Von da ging es nochmals etwas weiter hoch und wir erreichten bereits kurze Zeit später unser Tagesziel Andermatt, wo wir uns nun in der Pension der Familie Kumli-Regli einquartierten. Zum Abschluss des Tages gingen wir am Abend im Restaurant Tell feine, traditionelle Speisen wie Rösti essen.
Das Frühstück am kommenden Tag nahmen wir gemeinsam mit den anderen Gästen der Pension - einer Familie aus Dresden, welche am Vortag mit dem Zug aus Ostdeutschland in den Urlaub nach Andermatt reiste - ein und machten uns dann voller Vorfreude und mit ein wenig Respekt vor der heutigen Etappe wieder auf den Weg. Als erstes passierten wir den schönen Golfplatz, der von Samih Sawiris Riesenprojekt Andermatt Swiss Alps gebaut wird und schon beinahe fertig ist. Bald darauf erreichten wir Hospental und konnten dort zufälligerweise gerade die Passage der Gotthard-Postkutsche bestaunen. Danach ging es immer weiter in die Höhe, ab und zu durch die schöne, karge Natur auf einer Hochebene, manchmal vorbei an einem Lüftungsschacht des Strassentunnels, später wieder steil empor. Nach dem Brüggliloch folgten wir dem alten Saumpfad und plötzlich sahen wir die Seen, dann auch das Passschild und erreichten dann voller Stolz das Highlight - zumindest in Meter über Meer ;-) - unserer Wanderung: den Gotthardpass! Nach dem Bezug unseres Zimmers im Albergo San Gottardo besuchten wir noch die neue Attraktion Sasso San Gottardo. Zuerst besichtigten wir tief im Berginnern die alte Festung Sasso da Pigna, welche teilweise mehr oder weniger im Originalzustand erhalten ist und bewegten uns anschliessend auch durch die Themenwelt Sasso San Gottardo, wo in verschiedenen Ausstellungen zu einem nachhaltigeren Umgang mit unseren Ressourcen angeregt wird und die gigantischen Planggenstock-Kristalle präsentiert werden. Im Anschluss an diesen eindrücklichen Rundgang in den Felsen, gönnten wir uns das wohlverdiente Nachtessen im Restaurant des Albergo.
Nach einer guten Nachtruhe konnten wir uns an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Gebäude des Museo Nazionale San Gottardo für den kommenden Abstieg stärken. Schon kurz nach Erreichen der ersten Kurven der berühmten Tremola-Strasse hatten wir das Glück drei Murmeltiere aus nächster Nähe während langer Minuten zu bewundern. So schöne Erlebnisse kann man in den Bergen haben. Danach folgten wir weiterhin teilweise der Strasse und kürzten manchmal durch den direkteren Weg ab, aber immer schön talwärts. Vorbei an der Kaserne in Motto Bartola bis ganz hinunter nach Airolo, wo wir das Mittagessen zu uns nahmen. Unser weiterer Weg führte uns nun auf dem Leventiner Höhenweg Strada alta durch abgelegene, typische Dörfer hoch über dem engen Tal mit den Verkehrsachsen bis nach Altanca, wo die Ritom-Bahn ihre Mittelstation hat. Nach der telefonischen Anmeldung konnten wir eine der steilsten Standseilbahnen der Welt besteigen und uns nach oben bringen lassen, wo wir nochmals fast dreissig Minuten bis zum Ritom-See und unserer Übernachtungsstätte im Berghaus Lago Ritom marschierten. Das Nachtessen - eine Polenta und dazu Piora-Alpkäse und ein Boccolino Merlot - war sehr gut, der Schlafplatz in der Hütte etwas weniger komfortabel.
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| Wanderung: Wassen - Andermatt |
Das Frühstück am kommenden Tag nahmen wir gemeinsam mit den anderen Gästen der Pension - einer Familie aus Dresden, welche am Vortag mit dem Zug aus Ostdeutschland in den Urlaub nach Andermatt reiste - ein und machten uns dann voller Vorfreude und mit ein wenig Respekt vor der heutigen Etappe wieder auf den Weg. Als erstes passierten wir den schönen Golfplatz, der von Samih Sawiris Riesenprojekt Andermatt Swiss Alps gebaut wird und schon beinahe fertig ist. Bald darauf erreichten wir Hospental und konnten dort zufälligerweise gerade die Passage der Gotthard-Postkutsche bestaunen. Danach ging es immer weiter in die Höhe, ab und zu durch die schöne, karge Natur auf einer Hochebene, manchmal vorbei an einem Lüftungsschacht des Strassentunnels, später wieder steil empor. Nach dem Brüggliloch folgten wir dem alten Saumpfad und plötzlich sahen wir die Seen, dann auch das Passschild und erreichten dann voller Stolz das Highlight - zumindest in Meter über Meer ;-) - unserer Wanderung: den Gotthardpass! Nach dem Bezug unseres Zimmers im Albergo San Gottardo besuchten wir noch die neue Attraktion Sasso San Gottardo. Zuerst besichtigten wir tief im Berginnern die alte Festung Sasso da Pigna, welche teilweise mehr oder weniger im Originalzustand erhalten ist und bewegten uns anschliessend auch durch die Themenwelt Sasso San Gottardo, wo in verschiedenen Ausstellungen zu einem nachhaltigeren Umgang mit unseren Ressourcen angeregt wird und die gigantischen Planggenstock-Kristalle präsentiert werden. Im Anschluss an diesen eindrücklichen Rundgang in den Felsen, gönnten wir uns das wohlverdiente Nachtessen im Restaurant des Albergo.
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| Wanderung: Andermatt - Gotthardpass |
Nach einer guten Nachtruhe konnten wir uns an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Gebäude des Museo Nazionale San Gottardo für den kommenden Abstieg stärken. Schon kurz nach Erreichen der ersten Kurven der berühmten Tremola-Strasse hatten wir das Glück drei Murmeltiere aus nächster Nähe während langer Minuten zu bewundern. So schöne Erlebnisse kann man in den Bergen haben. Danach folgten wir weiterhin teilweise der Strasse und kürzten manchmal durch den direkteren Weg ab, aber immer schön talwärts. Vorbei an der Kaserne in Motto Bartola bis ganz hinunter nach Airolo, wo wir das Mittagessen zu uns nahmen. Unser weiterer Weg führte uns nun auf dem Leventiner Höhenweg Strada alta durch abgelegene, typische Dörfer hoch über dem engen Tal mit den Verkehrsachsen bis nach Altanca, wo die Ritom-Bahn ihre Mittelstation hat. Nach der telefonischen Anmeldung konnten wir eine der steilsten Standseilbahnen der Welt besteigen und uns nach oben bringen lassen, wo wir nochmals fast dreissig Minuten bis zum Ritom-See und unserer Übernachtungsstätte im Berghaus Lago Ritom marschierten. Das Nachtessen - eine Polenta und dazu Piora-Alpkäse und ein Boccolino Merlot - war sehr gut, der Schlafplatz in der Hütte etwas weniger komfortabel.
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| Wanderung: Gotthardpass - Altanca |
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Montag, 5. August 2013
Zu Fuss über den Gotthard - Teil 1
Bereits im vergangenen Mai starteten wir den Trans Swiss Trail mit der ersten Etappe von Porrentruy nach St-Ursanne. In unseren Sommerferien bewegten wir uns nun wieder auf dieser Fernwanderroute durch die Schweiz. Vor etwas mehr als zwei Wochen nahmen wir frühmorgens den Zug von Biel nach Stans. Dort mussten wir kurz ein bisschen den richtigen Weg mit der Beschilderung Nr. 2 suchen und wanderten dann los. Zuerst recht viel über Teer- und Asphaltbeläge bis Beckenried, wo wir unser Zmittag assen. Anschliessend konnten wir weiterhin die schöne Aussicht auf den Vierwaldstättersee geniessen bis der recht steile Aufstieg durch die Risletenschlucht folgte. Nach dieser Anstrengung ging es noch etwas gemächlicher hoch bis zu unserem ersten Etappenort Seelisberg. Nach einer kurzen Erfrischungspause in einem Restaurant fuhren wir mit dem Postauto nach Emmetten zu unserem Übernachtungsplatz im Hotel SEEBLiCK, wo wir vor dem zu Bett gehen noch leckere Fischgerichte genossen.
Am Sonntag stärkten wir uns am schönen Frühstücksbuffet, packten wieder unsere Rucksäcke und fuhren zurück nach Seelisberg, um unsere Wanderung fortzusetzen. Zuerst spazierten wir auf dem Vater-unser-Weg, bei dem auf neun Tafeln das berühmte Gebet präsentiert wird, bis zu einer Felskanzel hoch über dem Rütli mit wunderbarem Ausblick auf den Urnersee, anschliessend auf dem Weg der Schweiz. Nach einem Abstieg erreichten wir Bauen, wo ein Denkmal an Alberich Zwyssig, den Komponisten der Schweizer Nationalhymne, erinnert. Weiter folgten wir dem Weg der Schweiz, der teilweise durch Tunnels führt und am Wegrand von Kunstwerken gesäumt ist. Etwas später erreichten wir bei Seedorf das Seeende, marschierten am malerischen Schloss A Pro vorbei und folgten für den Rest des Tages bei warmen Temperaturen der Reuss bis Erstfeld. Dort nahmen wir den Zug nach Flüelen, wo wir uns in der Hostellerie Sternen einquartierten. Unser Nachtessen gönnten wir uns im zugehörigen Restaurant, welches Mitglied der Gilde etablierter Gastronomen ist.
Auch am nächsten Morgen profitierten wir von einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, deckten uns anschliessend im Dorfladen mit Brot und Aufschnitt fürs Zmittag ein und fuhren mit dem Zug wieder nach Erstfeld. Ab hier folgten wir erneut der Reuss bis Silenen, wo wir aufgrund nicht optimaler Wegweiser kurzzeitig von unserer Route abkamen. Bald schon bemerkten wir aber den falschen Weg und konnten wieder entlang der Reuss bis Amsteg weiterwandern. Weiter ging es nun in einem steten Auf und Ab durch das enge Tal parallel zu Reuss, Auto- und Eisenbahn. In einem kleinen Weiler kauften wir uns am Wegrand als Souvenir einen kleinen Kristall. Einige Schritte später, nach einem Halt fürs Mittagessen, erreichten wir die schöne und robust gebaute Hängebrücke übers Fellitobel vor Gurtnellen. Danach ging es weiter hinauf und für die letzte halbe Stunde durch den Regen bis zu unserem Ziel des Tages, dem Gotthardbackpacker in Wassen.
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| Wanderung: Stans - Seelisberg |
Am Sonntag stärkten wir uns am schönen Frühstücksbuffet, packten wieder unsere Rucksäcke und fuhren zurück nach Seelisberg, um unsere Wanderung fortzusetzen. Zuerst spazierten wir auf dem Vater-unser-Weg, bei dem auf neun Tafeln das berühmte Gebet präsentiert wird, bis zu einer Felskanzel hoch über dem Rütli mit wunderbarem Ausblick auf den Urnersee, anschliessend auf dem Weg der Schweiz. Nach einem Abstieg erreichten wir Bauen, wo ein Denkmal an Alberich Zwyssig, den Komponisten der Schweizer Nationalhymne, erinnert. Weiter folgten wir dem Weg der Schweiz, der teilweise durch Tunnels führt und am Wegrand von Kunstwerken gesäumt ist. Etwas später erreichten wir bei Seedorf das Seeende, marschierten am malerischen Schloss A Pro vorbei und folgten für den Rest des Tages bei warmen Temperaturen der Reuss bis Erstfeld. Dort nahmen wir den Zug nach Flüelen, wo wir uns in der Hostellerie Sternen einquartierten. Unser Nachtessen gönnten wir uns im zugehörigen Restaurant, welches Mitglied der Gilde etablierter Gastronomen ist.
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| Wanderung: Seelisberg - Erstfeld |
Auch am nächsten Morgen profitierten wir von einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, deckten uns anschliessend im Dorfladen mit Brot und Aufschnitt fürs Zmittag ein und fuhren mit dem Zug wieder nach Erstfeld. Ab hier folgten wir erneut der Reuss bis Silenen, wo wir aufgrund nicht optimaler Wegweiser kurzzeitig von unserer Route abkamen. Bald schon bemerkten wir aber den falschen Weg und konnten wieder entlang der Reuss bis Amsteg weiterwandern. Weiter ging es nun in einem steten Auf und Ab durch das enge Tal parallel zu Reuss, Auto- und Eisenbahn. In einem kleinen Weiler kauften wir uns am Wegrand als Souvenir einen kleinen Kristall. Einige Schritte später, nach einem Halt fürs Mittagessen, erreichten wir die schöne und robust gebaute Hängebrücke übers Fellitobel vor Gurtnellen. Danach ging es weiter hinauf und für die letzte halbe Stunde durch den Regen bis zu unserem Ziel des Tages, dem Gotthardbackpacker in Wassen.
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| Wanderung: Erstfeld - Wassen |
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