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Mittwoch, 28. Februar 2018

Ausflug in den Süden

Am zweiten Februarwochenende zog es mich für ein paar Tage in den Süden. Mittels einer Zugfahrt nach Genève-Aéroport, von dort einem angenehmen Flug mit Easyjet zum Aeropuerto de Barcelona-el Prat und weiter mit dem Flughafenbus erreichte ich fast zehn Jahre nach dem letzten Besuch wieder einmal die katalanische Metropole.

Nach dem Check-in im chicen Hotel Colón direkt bei der Kathedrale folgte ein kleiner Stadtbummel durch das Barri Gòtic bis hinunter zum Maremagnum. Einige Schritte weiter, in der coolen Cupula auf dem Dach des Einkaufszentrum Las Arenas beim Plaça d'Espanya, konnte ich meine Startnummer für den eDreams Mitja Marató abholen. Zum Abschluss des Tages gab es später eine feine Paella im Restaurant Taverna del Bisbe.

Der Samstag stand ganz gemütlich im Zeichen eines Shoppingbummels und dem Besuch des MACBA, wo es unter anderem die sehr interessante Ausstellung «Rosemarie Castoro. Focus at Infinity» zu sehen gab. Das Nachtessen erfolgte an diesem Tag in Form von Tapas bei Taller de Tapas und zum Ausklang stand die Vorstellung des Stücks «De lo invisible y lo innombrable» im Antic Teatre auf dem Programm.

Am Sonntag war bereits früh Tagwache damit ich rechtzeitig mit Tausenden anderen Läufern am Start des Halbmarathons stehen konnte. Bei blauem Himmel und angenehm frischer Temperatur, konnte ich die schöne, von zahlreichen Zuschauern gesäumte Strecke durch Barcelona trotz des Trainingsrückstandes aufgrund der wenige Wochen zuvor erlittenen Sprunggelenkverletzung in etwas mehr als zwei Stunden absolvieren. Zur Belohnung durfte ich anschliessend ein feines Mittagessen im Restaurant La Fonda geniessen und ein bisschen ausruhen.

Ungeachtet des ziemlich ausgeprägten Muskelkaters erfolgte am Montag bei Regenwetter noch eine Sightseeing-Fahrt mit dem Bus in das Innovations-Quartier 22@Barcelona, bevor es später mit dem Bus wieder zum Flughafen und von dort mit Easyjet nach Basel ging.
Barcelona Febrer 2018

Freitag, 22. Dezember 2017

Sommerferien in Skandinavien - Teil 3

Gemeinsam mit Sabine begab ich mich nach der Ankunft in Svendborg zum Danhostel, um das Zimmer zu beziehen, bevor wir den Tag mit einem leckeren Abendessen mit passender Bierbegleitung im Brauereirestaurant Far & Søn ausklingen liessen. Am Sonntagmorgen stärkten wir uns am reichhaltigen Frühstücksbuffet und machten uns anschliessend zu Fuss auf den Weg. Die Etappe des Øhavsstien, dem Wanderweg des Inselmeeres, führte uns bei sehr abwechslungsreichem Wetter über die Svendborgsundsbroen, die Inseln Tåsinge und Siø bis nach Rudkøbing auf Langeland in eine Airbnb-Unterkunft. Am nächsten Morgen genossen wir das feine Frühstück, schlenderten noch ein wenig durchs Städtchen und fuhren mit dem Bus nach Svendborg zurück. Dort unternahmen wir einen kleinen Shopping-Bummel und gingen später an Bord der Fähre, die uns in einer angenehmen Fahrt nach Ærøskøbing auf der Insel Ærø brachte. Nach dem Ausschiffen mussten wir nur wenige Meter zurücklegen und erreichten bereits das Hotel Aroma, wo wir uns ein Zimmer reserviert hatten. Nach dem Zimmerbezug machten wir uns auf zum Vesterstrand mit seinen kleinen, farbigen Badehäusern, wo wir uns in Meer und Sonne badeten. Zum Nachtessen genossen wir ein herrliches Lachs-Soufflé im Aromas Fiskerestauranten und beendeten den Tag anschliessend mit einem gemütlichen Spaziergang durch die nächtlichen, hyggeligen Altstadtgassen. Am Dienstag fuhren wir mit dem kostenlosen Bus über halb Ærø bis zur nördlichen Endstation in Søby, wo wir einen kleinen, gemütlichen Marsch bis zum Leuchtturm am Ende der Insel und wieder zurück unternahmen. Nachdem wir mit dem Bus wieder an den Ausgangspunkt gelangten, bummelten wir am Nachmittag ein wenig durch den Ort und kamen so an verschiedenen kleinen Läden, der Brauerei, von der ich während unseres Aufenthaltes einige leckere Biere kosten konnte, und sogar einer Whisky-Distillerie vorbei. Zum Nachtessen gab es für uns in der Ærøskøbing Røgeri erneut ein Fischmahl und später zum Dessert die feinste Glacé der Insel vom Café Aroma. Am nächsten Morgen hiess es für uns wieder einmal zusammenpacken und dann mit der Fähre nach Svendborg zurückfahren. Hier trennten sich unsere Wege für kurze Zeit - Sabine fuhr mit der Vespa und ich per Zug nach Odense, wo wir ein Airbnb-Zimmer reserviert hatten. Nachdem wir beide gut angekommen waren, spazierten wir durch die angenehme und gemütliche Stadt und bestellten uns bei Sinnerup ein Sofa, das unterdessen in unserer Wohnung steht und uns immer an die Sommerferien erinnert ;-). Später tranken wir ein Bier bei der Brasserie Flakhaven und genossen das Nachtessen im Restaurant Eydes, bevor wir uns zur Nachtruhe in die Unterkunft begaben. Den nächsten Tag verbrachten wir zu Beginn auf separaten Pfaden - Strasse für Sabine, Schiene für mich - bis wir uns in København im Hotel Nora wieder trafen. Gerade als wir uns für eine kleine Entdeckungstour aufmachen wollten, setzte ein massiver, fast sintflutartiger Regen ein. Während die unzähligen Radfahrer in Dänemarks Hauptstadt in Hauseingängen und unter Vordächern Schutz suchten, begaben wir uns zum Apéro in Ravnsborg Kitchen & Bar. Als das Wetter wieder besser wurde nahmen wir einen neuen Anlauf und spazierten durch die Stadt bis zum Rundetaarn. Nach dem Aufstieg über die spiralförmige Rampe, welche Erzählungen zu Folge sogar Platz für Pferdekutschen und Autos bot, konnten wir uns einer beeindruckenden Aussicht über Kopenhagen erfreuen. Den Freitag starteten wir nach dem Frühstück mit einem Streifzug durch das Stadtzentrum zu den bunten Häusern in Nyhavn. Von dort machten wir einen Abstecher ins Café Klint beim Design Museum und weiter auf die Papierøen, wo wir im Copenhagen Contemporary eine spannende und beeindruckende Ausstellung von Anselm Kiefer erleben konnten. Nach einer kurzen Visite im Copenhagen Street Food begaben wir uns zum bekannten Vergnügungspark Tivoli, wo wir einer Vorstellung des Pantomimentheaters beiwohnten, im Restaurant Kiin Kiin Piin To assen, auf einer Attraktion mitfuhren und einfach durch die schönen Blumengärten schlenderten bis es Zeit fürs Schlafengehen war. Am folgenden Morgen musste ich leider meine Siebensachen erneut zusammenpacken und mich zum Flughafen Kastrup begeben, um mit einer SWISS-Maschine nach Zürich zurückzufliegen. Damit gingen drei abenteuerliche, interessante und erholsame Ferienwochen zu Ende und die Sehnsucht nach dem nächsten Ausflug in den Norden begann.
Scandinavian Summer - Part 3

Dienstag, 9. Mai 2017

Das südliche Ende

Am Mittwochmorgen begannen wir den zweiten Teil unseres Urlaubes, der uns zu Fuss auf dem Trans Swiss Trail Richtung Süden bringen sollte. Unsere nächste Etappe startete da, wo wir vor rund zwei Jahren die letzten Wanderungen im Tessin beendeten. Von Tesserete aus leicht und sanft ansteigend, bewegten wir uns durch schöne Waldpassagen bis wir gegen Mittag die Kirche San Bernardo erreichten. Bei einer kleinen Rast genossen wir die herrliche Aussicht auf die Stadt Lugano, den See und die umliegenden Hügel. Danach ging es immer weiter hinunter, bald schon durch Siedlungsgebiet bis wir unser Ziel - die Stadt Lugano - erreichten. Da wir nun etwas hungrig waren, entschlossen wir uns im Ristorante Federale eine Pizza zu verspeisen und bezogen danach unser Zimmer im Hotel Delfino.
Wanderung: Tesserete - Lugano
Gut ausgeruht und gestärkt von einem tollen Frühstücksbuffet machten wir uns am Donnerstag erneut auf den Weg. Und dieser hatte es in sich. Zum "Aufwärmen" stiegen wir während rund zweieinhalb Stunden immer höher - teilweise unter Beobachtung der eingepferchten Passagiere der Standseilbahn - bis wir den Gipfel des Monte San Salvatore erreichten. Zur Belohnung durften wir uns auf der Terasse des Bergrestaurants an den bestplatzierten Tisch setzen und die beeindruckende Aussicht über den Luganersee mit dem Damm von Melide und weiter über die Po-Ebene bis fast nach Milano geniessen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, begannen wir den Abstieg auf der anderen Seite Richtung Ciona und Carona. Bald führte uns der Weg durch den schönen Parco Botanico San Grato und weiter durch Wald bis zur Alpe Vicania. Ab hier erfolgte ein sehr steiler Abstieg, grösstenteils über Treppen bis ins wunderbar malerische Morcote, wo wir über Airbnb ein Zimmer im coolen, jahrhundertealten Haus von Paolo und Yoko reserviert hatten. Das Zimmer entpuppte sich sogar als eigenes Stockwerk und der Empfang durch die Gastgeber war sehr herzlich, so dass wir uns sofort wohl fühlten und gut erholen konnten.
Wanderung: Lugano - Morcote
Am nächsten Morgen durften wir uns im Wohnzimmer unserer Gastgeber mit einem tollen Frühstück stärken und machten uns dann auf den Weg zur Schiffanlegestelle. Als das MS Lugano angelegt hatte, gingen wir an Bord, setzten uns aufs Oberdeck und mussten wenige Minuten später, nach der Überquerung des Sees, bereits wieder nach unten gehen und das Schiff beim Halt in Brusino Arsizio verlassen. Ab hier begann ähnlich wie am Vortag erneut ein anstrengender Aufstieg - dieses Mal bis zum Gipfel des Monte San Giorgio. Der Weg führte oft durch schöne Wälder, so dass wir selten einen Ausblick nach unten geniessen konnten. Um die Mittagszeit erreichten wir die Alpe di Brusino, wo wir an einem Tisch der sich noch in der Winterpause befindenden Alpwirtschaft unser Mittagessen zubereiten und verspeisen konnten. Nach dem Überschreiten des höchsten Punktes, wanderten wir auf der anderen Seite über Alpweiden wieder talwärts Richtung Meride, wo wir im gemütlichen Innenhof von La Crisalide eine wohlverdiente Pause mit Gazosa und einem lokalen Rud Bir einlegten. Der letzte Abschnitt führte uns durch Wald und Reben bis nach Mendrisio, wo wir den südlichen Endpunkt des Trans Swiss Trails erreichten und mit dem Zug und Bus zurück nach Morcote in unsere Unterkunft fahren konnten.
Wanderung: Morcote - Mendrisio
Nun folgte auch schon der letzte Ferientag im Tessin. Da wir ganz in der Nähe waren, entschieden wir uns für einen Shopping-Ausflug zu den Fox Town Factory Stores in Mendrisio. Nach dem Bummel durch die unzähligen Läden traten wir etwas erschöpft, aber glücklich über eine wunderbare Ferienwoche im Tessin die Heimreise mit dem Zug an, die uns in superschnellen vier Stunden und 15 Minuten nach Biel zurück führte.

Montag, 7. März 2016

Immer etwas zum Entdecken - Teil 1

Vor rund anderthalb Jahren waren wir zum letzten Mal zu Besuch in einer unserer absoluten Lieblingsstädte. Höchste Zeit also für eine erneute Reise nach London. Gemeinsam mit der Familie von Sabines Bruder starteten wir vor rund zweieinhalb Wochen frühmorgens von Biel nach Basel Euroairport und von dort mit Ryanair weiter nach London Stansted. Nach einem raschen und ruhigen Flug reisten wir mit dem Stansted Express ins Stadtzentrum und gönnten uns zum Angewöhnen in einem Pub ein richtig britisches Mahl, bevor wir später die über Airbnb gebuchte Wohnung bezogen. Bei strömendem Regen besuchten wir am Abend noch den Picadilly Circus, sowie die M&M's World am Leicester Square und legten uns danach schlafen, um fit für den nächsten Tag zu sein.
London February 2016 - Wednesday
Erster Punkt auf dem Programm des Donnerstags war ein Abstecher an die Oxford Street zu Primark für ein bisschen Shopping. Weiter reisten wir nach Stratford in den Queen Elizabeth Olympic Park und liessen uns per Lift 80 Meter in die Höhe auf die Aussichtsplattform des ArcelorMittal Orbits fahren. Dank dem guten Wetter mit blauem Himmel konnten wir uns an einer tollen Aussicht über London erfreuen. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Park, der Fahrt mit den Gondeln der Emirates Air Line und einer Busfahrt nach Greenwich besuchten wir die interessante Ausstellung im Innern eines der ehemals schnellsten Segelboote der Welt namens Cutty Sark. Rechtzeitig zur blauen Stunde erreichten wir später die kleine Erhebung mit dem Royal Observatory, wo sich der Prime Meridian befindet, und konnten die herrlichen Farben der untergehenden Sonne gespiegelt in den Hochhäusern der Londoner City bestaunen. Vor der Rückkehr ins Apartment unterquerten wir noch die Themse durch den Greenwich foot tunnel.
London February 2016 - Thursday
Am Freitagmorgen machten wir uns nach dem Frühstück Richtung Buckingham Palace auf, um die Guards bei ihrem Wachablösungsritual zu beobachten. Nachdem wir dem Spektakel einige Zeit zugesehen hatten, unternahmen wir - wie viele andere auch - einen gemütlichen Spaziergang entlang des Sees im schönen St James's Park. Nach einer Stärkung ging es weiter vorbei am Sitz des Premierministers, der jedoch gerade zu Brexit-Gesprächen in Brüssel weilte, zu den touristischen Highlights Big Ben und Westminster Abbey. Später flanierten wir der Themse entlang, wo viele Strassenkünstler ihre Shows zum Besten gaben und besuchten das Sea Life London Aquarium. Nach diesem Bummel durch die spannenden Unterwasserwelten mit ihren faszinierenden Bewohnern, machten wir einen Abstecher nach Chinatown für ein asiatisches Nachtessen. Im Anschluss trennten wir uns auf. Während ich mich mit einem Kollegen, der zur Zeit in London lebt und arbeitet, auf ein Bier in einem Pub traf, unternahm der Rest unserer Gruppe einen kleinen Shopping-Ausflug.
London February 2016 - Friday

Dienstag, 10. November 2015

Herbstliches Weekend im Bündnerland

Vor etwas mehr als zwei Wochen, hatten wir das Vergnügen einen Ausflug ins schöne Bündnerland zu unternehmen. In aller Frühe bestiegen wir am Samstagmorgen in Biel den Zug und reisten via Zürich nach Tiefencastel, wo wir von meiner Schwester und ihrem Freund abgeholt wurden. Gemeinsam fuhren wir mit dem Auto nach Savognin, erledigten die Einkäufe beim Metzger, Bäcker und in der Käserei und richteten uns in der Ferienwohnung ein. Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Alp Flix. Nachdem wir das Auto parkiert hatten, wanderten wir durch die schöne Gras- und Moorlandschaft bis zu den Lais da Flix, wo wir uns am Ufer bei einem Tisch mit Bänken zum Mittagshalt niederliessen. Als wir uns genug lange an den Sonnenstrahlen geweidet hatten, marschierten wir wieder zum Auto und kehrten zur Wohnung zurück. Am späteren Nachmittag genossen wir ein leckeres Raclette, bevor am Abend der Besuch des Eishockey-Matches zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel-Bienne in der Davoser Eishalle auf dem Programm stand.

Am Sonntag unternahmen wir nach Ausschlafen, Schwimmen im Hallenbad und einem gemütlichen Frühstück einen Spaziergang um den Badesee Lai Barnagn. Den Rest des Tages verbrachten wir mit einer ausgedehnten Shopping-Tour im Designer Outlet in Landquart, bevor gegen Abend bereits wieder die Heimreise mit dem Zug anstand. Das war ein kurzes, aber tolles Weekend in einer schönen Ecke der Schweiz.
Weekend im Bündnerland

Sonntag, 22. Februar 2015

Bier, Motoren und Würste - Teil 2

Den Samstag begannen wir mit einem feinen Frühstück im Hostel und anschliessend etwas Shopping im Olympia-Einkaufszentrum. Danach war es bereits Zeit für ein kleines Mittagessen. Frisch gestärkt liessen wir uns nun mit dem Lift rund 190m hinauf auf den Olympiaturm fahren und konnten von dort eine tolle Aussicht über München geniessen. Leider war es etwas dunstig, so dass man nicht bis zum Stadtrand und schon gar nicht bis zu den Alpen blicken konnte. Am Nachmittag entschieden wir uns für den Besuch des BMW Museums. In diesem von aussen unkonventionellen Gebäude konnten wir uns in einer interessanten Ausstellung mit der Geschichte der Bayerischen Motoren Werke vertraut machen und in die Welt der "Freude am Fahren" eintauchen. Zum Ausklang des Tages zeigte ich Sabine die Lokale, welche ich vorher bereits mit den Studienkollegen besuchte und so genossen wir das Abendessen im Weissen Bräuhaus und einen Schlummer-Trunk im Hofbräuhaus.
Am letzten Tag unserer Reise machten wir trotz kühlem und nebligem Wetter einen Innenstadtspaziergang vom Karlsplatz (Stachus) zum Marienplatz, wo wir das Glockenspiel am Neuen Rathaus bestaunten und weiter bis zum Odeonsplatz. Den Rest des Tages verbrachten wir beim Entdecken von Kunstwerken, Architektur und Design aus dem 20. und 21. Jahrhundert in der Pinakothek der Moderne. Danach war es leider bereits Zeit die bayerische Kapitale zu verlassen und wir fuhren per Fernbus vom ZOB via Friedrichshafen und Bodenseefähre zurück nach Zürich und mit dem Zug heim nach Biel.
München 2015 - Teil 2

Mittwoch, 19. November 2014

Herbstliche Vergnügen

In den letzten Tagen konnten wir zwischen Arbeit, Schule und anderen Projekten ein paar freie Momente - man könnte auch Herbstferien sagen - geniessen. Zum Start besuchten wir am Samstag die Bieler Weinmesse vinifera, um ein paar feine Tropfen zu entdecken. Dies war unser zweiter Besuch, nachdem wir bereits eine Woche vorher einen gemütlichen Abend mit meiner Schwester und ihrem Freund bei Nachtessen und Weinverkosten verbringen durften.

Am Sonntag nutzen wir das im Vergleich zu den vorangehenden Tagen viel bessere Wetter für eine nächste Etappe auf unserem Wanderprojekt Trans Swiss Trail, wo wir im vergangenen Jahr bereits die erste Etappe, sowie das Teilstück von der Innerschweiz über den Gotthard ins Tessin hinter uns brachten. Zuerst fuhren wir mit Zug und Bus nach Saint-Ursanne, wo die zweite Etappe bei der alten Brücke über den Doubs in der Mitte des Städtchens beginnt. Bei blauem Himmel und Sonnenschein starteten wir unseren Marsch flussaufwärts immer schön nahe am Ufer durch wunderbare Auenlandschaften, aber wegen der Regenfälle der vergangenen Tage auf recht feuchtem Terrain. Nach rund fünf Kilometern setzten wir uns auf ein paar Steine am Wegrand und genossen das mitgebrachte Picknick zum Zmittag. Gestärkt folgten wir anschliessend weiter dem Flusslauf, teilweise durch grosse Pfützen, vorbei an der in der Wintersaison nicht betriebenen Fähre bei Tariche und moosbewachsenen Bäumen, die an unseren Besuch im Olympic National Park erinnerten bis zum Steg bei La Charbonnière, auf dem wir das Gewässer überquerten. Ab hier geht es vermehrt auch auf Teerstrassen der Ortschaft Soubey zu. Am Dorfeingang passierten wir die alte Mühle und die Forellenzucht. Da der Himmel unterdessen ziemlich bedeckt und die Temperaturen etwas tiefer waren, sowie einer der drei täglichen Busse eine Viertelstunde zuvor abgefahren war, entschlossen wir uns spontan im Restaurant Relais du Doubs einzukehren und eine lokale Forelle zu verspeisen. Später nach dem Eindunkeln marschierten wir noch die letzten 300m ins Zentrum des Dorfes und nahmen dort das Postauto zurück nach Saint-Ursanne und von dort den Zug via Delémont nach Biel zurück.
Wanderung: St-Ursanne - Soubey

Nach dem sportlichen Ausflug am Vortag gönnten wir uns am Montag einen erholsamen Badetag im Bernaqua Erlebnisbad. Zu Wochenbeginn hatte es dort nicht allzu viele Gäste und wir konnten die Sprudelbäder und Rutschbahnen ohne anstehen geniessen. Den Aufenthalt im Westside rundeten wir noch mit einer Shoppingtour durch ein paar Geschäfte ab, bevor wir mit dem Tram ins Stadtzentrum von Bern fuhren, um dort die diesjährige Ausgabe des Lichtspektakels Rendez-vous Bundesplatz zu bestaunen. Unter dem Titel "Zeitreise im Paradies" wird man eingeladen sich Zeit zu nehmen! Etwas das in der Hektik unserer Zeit oft ein bisschen zu kurz kommt. Die 25 Minuten der Show sind jedenfalls dank der kurzweiligen Story recht schnell vorbei und wir nahmen uns anschliessend noch die Zeit, um den Abend bei einem feinen Moscato d'Asti auf der Galeriebar im Kornhauskeller ausklingen zu lassen.
Rendez-vous Bundesplatz 2014

Sonntag, 31. August 2014

In den National Parks Bryce Canyon und Zion

Nachdem wir gemütlich vor unserer Hütte gefrühstückt und alles zusammengepackt hatten, setzten wir unsere Reise durch den Südwesten der USA fort. Da wir an diesem Tag wieder einige Meilen zurücklegen wollten, füllten wir vor dem Start ein paar Gallonen Benzin in den Tank unseres Grand Cherokees und fuhren dann los. Zuerst durch rote Felslandschaften, später durch riesige Wüstenlandschaften, meistens auf Highways, zwischendurch auch auf der Interstate 70. Zwischenstopps legten wir unter anderem für ein lustiges "Mountain-Seeing" durch am Rand der Strasse montierte Metallröhren, Felszeichnungen und ein Zmittag in der Subway-Filiale in Torrey ein. Nach dem Mittagessen bogen wir auf den Scenic Byway 12 ab, auf welchem wir an verschlafenen Siedlungen, Viewpoints mit interessanten Informationen und erneut sensationellen Landschaften vorbeikamen. Am späteren Nachmittag erreichten wir kurz nach dem Städtchen Escalante den Escalante Petrified Forest State Park, wo wir auf einer kleinen Rundwanderung eine grosse Anzahl versteinerter Holzstücke in faszinierenden Farben entdecken konnten. Danach bewältigten wir noch den letzten Teil der heutigen Wegstrecke und erreichten am Abend den Bryce Valley / Cannonville KOA, wo wir wiederum eine kleine Hütte reserviert hatten. Da es auch hier eine Grillstelle hatte, liessen wir den Abend erneut mit einem Nachtessen vom Feuer ausklingen.
USA 2014 - Scenic Byway 12

Am Samstag wurden wir wieder einmal ziemlich früh von unserem Wecker aus dem Schlaf geholt, damit wir rechtzeitig für den Sonnenaufgang beim Sunrise Point im nahegelegenen Bryce Canyon National Park sein konnten. Nach der Beobachtung dieses magischen Moments stärkten wir uns in der Lodge mit einem Frühstück und wanderten dann durch die Hoodoos im Queen's Garden und auf dem Navajo Trail. Den Rest des Tages verbrachten wir mit einer Auto-Tour durch den Park zu verschiedenen Viewpoints, von denen man jeweils einen tollen Ausblick auf einen Teil des Canyons hatte. Auf dem Weg zurück zum Campground machten wir einen Zwischenstopp für einen kleinen Spaziergang auf dem Mossy Cave Trail bis zu einem Wasserfall eines Bewässerungskanals, der von den Mormonen-Siedlern im 19. Jahrhundert angelegt wurde. Die spektakulären Steinsäulen in diesem National Park gehörten für uns zu den ganz grossen Highlights auf unserer Rundreise. Den Abend verbrachten wir anschliessend fast schon traditionell mit Grillieren.
USA 2014 - Bryce Canyon National Park

Am nächsten Morgen hiess es wieder einmal zusammenpacken und weiterziehen. Das Ziel des Tages war Springdale in unmittelbarerer Nähe des Zion National Parks. Damit ergab sich eine eher kurze Route, die wie bereits eine Woche zuvor durch den Mount Carmel-Tunnel führte, dieses Mal jedoch von der anderen Seite. Nach Ankunft in Springdale genehmigten wir uns ein Mittagessen in MeMe's Café und checkten anschliessend im Zion Canyon BnB ein. Danach fuhren wir mit dem Zion Shuttle System, welches vor einigen Jahren aufgrund des immer grösser werdenden Besucher- und damit verbundenenen Verkehrsaufkommens eingeführt wurde, in den Park. Dort unternahmen wir zuerst eine Wanderung auf dem Kayenta Trail vorbei am Lower Emerald Pool, und später ganz hinten bei Temple of Sinawava den Riverside Walk, der bis zum Beginn der sogenannten Narrows führt. Auf diesem Spaziergang konnten wir trotz zahlreichen Touristen einige Wildtiere beobachten. Damit beendeten wir diesen Tag im Park und zogen uns zurück ins wunderschöne und mit viel Liebe eingerichtete Bed and Breakfast.
USA 2014 - Zion National Park

Den Start in die neue Woche erlebten wir mit einem ausgezeichneten Gourmet-Frühstück von Liz und Larry, den Gastgebern unserer Unterkunft. Hervorragend gestärkt fuhren wir mit dem Auto zum Visitor Center des Zion National Parks und von dort mit dem Shuttle zur Station Zion Lodge, wo beim Pferdegehege Touren auf dem Pferderücken angeboten werden. Glücklicherweise konnten wir uns zwei Plätze auf der nächsten Tour sichern und so sassen wir bald schon im Sattel eines Pferdes und konnten einen rund einstündigen Ritt entlang des Virgin Rivers geniessen. Danach begaben wir uns wieder zum Auto und starteten die Rückreise nach Las Vegas. Die Fahrt führte uns erneut durch Wüstengebiete und kleinere Städte wie St. George, wo wir bei Denny's das Mittagessen einnahmen. Vor der Rückgabe des Autos bei Sixt machten wir noch einen kurzen Abstecher in die South Premium Outlet Mall, um einen Koffer für den Transport unserer Schlafsäcke zu kaufen und gingen dann zum Flughafen fürs Check-in für unseren Flug mit Southwest Airlines nach Seattle. Mit etwas Verspätung konnten wir dann abfliegen und rund zweieinhalb Stunden später und leicht durchgeschüttelt wegen eines Gewitters auf dem Sea-Tac Airport landen. Ab hier fuhren wir mit dem Central Link light rail bis ins Stadtzentrum und weiter mit einem Taxi zum ACE Hotel, wo wir uns ein Zimmer für die kommenden Nächte reserviert hatten. Zur Feier der Ankunft im Nordwesten gingen wir vor dem zu Bette gehen noch kurz auf ein Bier ins Lokal Belltown Pizza auf der anderen Strassenseite.

Sonntag, 24. August 2014

Viva Las Vegas und der grosse Canyon

Einen grossen Teil des Monats August verbrachten Sabine und ich in den Ferien bei einem Roadtrip durch den Westen der Vereinigten Staaten. Los ging unsere Reise am schweizerischen Nationalfeiertag frühmorgens. Freundlicherweise wurden wir von meinen Eltern um 03.30 Uhr abgeholt und nach Basel an den Flughafen geführt, so dass wir rechtzeitig den Lufthansa-Flug nach Frankfurt nehmen konnten. Dort mussten wir dann leider etwas länger als geplant auf unseren Anschlussflug mit Condor warten und konnten erst mit rund drei Stunden Verspätung nach Las Vegas weiterreisen. Der ungefähr elf Stunden dauernde Flug war dann aber recht angenehm und wir erhielten sogar zweimal etwas zu Essen. Nach der leicht holprigen Landung auf dem McCarran-International-Airport begaben wir uns rasch zur US-Immigration, welche wir entgegen allen Befürchtungen schnell und problemlos passieren konnten. Etwas weniger schnell ging es danach bei unserem nächsten Posten, der Abholung des Mietwagens bei Sixt. Dafür erhielten wir mit einem Jeep Grand Cherokee ein Fahrzeug über der von uns gebuchten Kategorie. Nun konnten wir also die ersten Meilen unter die Räder nehmen und fürs Check-in zum Hotel The Signature at MGM Grand fahren. Im riesigen Hotelzimmer angekommen öffneten wir zur Feier meiner bestandenen Prüfungen eine Flasche Moscato d'Asti und später begaben wir uns zum relaxen erstmals etwas an den Pool. Diesen ersten, langen Tag schlossen wir mit einem Nachtessen in einem Restaurant im MGM Grand und anschliessend einem ausgedehnten Spaziergang bei warmen Temperaturen auf dem Strip vorbei an bekannten Hotels wie Excalibur und New York, New York.
Den folgenden Tag starteten wir nach dem Frühstück mit einem Ausflug auf den Stratosphere Tower, von wo wir eine grossartige Sicht über ganz Las Vegas hatten und uns so einen Eindruck über die Grösse der Stadt und deren Lage mitten in der Wüste Nevadas machen konnten. Danach fuhren wir zur North Premium Outlet Mall und verbrachten ein paar Stunden mit Shopping bei riesiger Auswahl und günstigen Preisen. Nächste Einkaufsstation war dann Walmart, wo wir uns unter anderem mit Schlafsäcken für die geplanten Übernachtungen in einfacheren Verhältnissen eindeckten. Anschliessend gingen wir ins Hotel New York, New York, holten dort die Tickets für die Show, welche wir später am Abend besuchen wollten ab und gönnten uns einen Ride mit dem Roller Coaster im und ums Hotel. Nachdem wir uns noch etwas frisch gemacht hatten sahen wir uns die erotische, akrobatische und witzige Show Zumanity des Cirque du Soleil an. Zur Stärkung gab es dann für mich den ersten Burger im Broadway Burger Bar and Grill. Dies alles fand in der riesigen Anlage, welche der Stadt New York nachempfunden ist im gleichnamigen Hotel statt. Weiter ging unsere Entdeckungstour mit einem Besuch der bekannten Bellagio Fountains und dem Casino, das unter anderem aus dem Film Ocean's Eleven mit Brad Pitt, George Clooney und Co. bekannt ist, bevor wir uns noch im "alten Vegas" die gigantische LED-Überdachung der Freemont Street Experience ansahen.
USA 2014 - Anreise und Las Vegas

Am Sonntag hiess es dann bereits wieder packen und auschecken. Bevor wir jedoch die glitzernde Wüstenstadt hinter uns liessen, sahen wir uns im Neon Boneyard eine beeindruckende Sammlung von alten Las-Vegas-Leuchtschildern bei einer sehr interessanten Führung durch einen "Nerd" mit viel Hintergrundwissen an und liessen uns später auch noch vor dem berühmten "Welcome to fabulous Las Vegas"-Schild fotografieren. Danach folgten die ersten Meilen durch ganz unterschiedliche Landschaften wie Wüste, Prärie und lebendiger, wie auch verbrannter Wald. Wir durchquerten ebenfalls den Zion Nationalpark auf dem Zion - Mount Carmel Highway und erreichten gegen Abend Grand Canyon North Rim, wo wir in der Lodge ein Motelzimmer reserviert hatten. Für einen ersten Eindruck dieses Naturwunders unternahmen wir nach Sonnenuntergang einen Spaziergang zum Bright Angel Point und konnten nebst der sehr beeindruckenden Landschaft auch noch ein Gewitter am gegenüberliegenden South Rim beobachten.
Am nächsten Morgen wollten wir bereits vor Sonnenaufgang unsere Wanderung auf dem North Kaibab Trail in den Canyon hinunter starten und stellten unsere Wecker entsprechend früh. Korrekterweise hatten wir auch die Uhren von Pacific auf Mountain Standard Time umgestellt, dabei jedoch nicht beachtet, dass Arizona keine Daylight Saving Time kennt und so waren wir noch eine Stunde früher als geplant unterwegs. Unser Hike führte uns durch sensationelle Gesteinslandschaften bis nach Roaring Springs, wo wir unser Picknick verspeisten und dann wieder alles hinauf bis zum Trailhead, wo wir unser Auto parkiert hatten. Insgesamt wanderten wir so rund zehn Meilen und bewältigten beinahe 2000 Meter Höhendifferenz und konnten dabei den Canyon wirklich hautnah erleben. Nachdem wir uns von dieser Anstrengung etwas ausgeruht hatten, machten wir eine Autotour zu den überwältigenden Aussichtspunkten Imperial Point und Roosevelt Point, um die ganze Grösse dieser imposanten Felslandschaft zu geniessen. Zum Abschluss gönnten wir uns ein feines Nachtessen im Restaurant der Lodge.
USA 2014 - Grand Canyon National Park

Mittwoch, 23. Juli 2014

Über dem Polarkreis - Teil 2

Für den Sonntag hatten wir eine Fahrt mit der M/S Ahti auf dem Kemijärvi geplant. Dafür begaben wir uns gegen Mittag zum Abfahrtsort an einem Steg in der Nähe einer Tankstelle und gingen dort mit Dutzenden anderen Passagieren an Bord. Während rund 2,5 Stunden konnten wir nun bei wunderschönem Sommerwetter eine gemütliche Schifffahrt auf dem See vorbei an Inseln und idyllischen Uferlandschaften geniessen. Ob wir wie in der Beschreibung angegeben den Polarkreis überquerten, konnten wir weder anhand der Erläuterungen des Kapitäns (mangelnde Finnisch-Kenntnisse) noch aufgrund von Kartenstudium feststellen, ein tolles Erlebnis war dieser Ausflug aber alleweil! Wieder zurück an Land erledigten wir unseren Einkauf im Supermarkt und machten uns dann auf zum Aussichtsturm Kotavaara, wo man von der dritten Etage einen atemberaubenden Ausblick über die herrliche Landschaft mit Wäldern und dem See hat. Weiter fuhren wir mit dem Auto durch die Gegend und machten bei besonders schönen Orten jeweils einen Halt damit Sabine ihre fotographischen Arbeiten vorantreiben konnte. Auf dieser Rundfahrt benutzen wir auch die letzte noch bestehende Pendler-Fähre Lapplands in Räisälä für eine rund 400m lange Überfahrt. Danach suchten wir fürs Nachtessen einen schönen Grillplatz und wurden bei einem sehr schönen Badespot am Ufer des Kemijärvi, den wir etwas früher am Tag vom Schiff aus bereits gesehen hatten, fündig. Praktischerweise hatten zwei finnische Paare bereits ein Feuer entfacht und wir durften unsere Würste gleich mitbraten. Das Angebot zum Probieren ihrer Mustamakkara-Blutwürste lehnten wir jedoch dankend ab. Bei der anschliessenden Heimfahrt konnten wir noch einen sehr schönen und romantischen Sonnenuntergang erleben.
Lappland Juli 2014 - Tag 3

Am nächsten Tag hiess es für mich bereits wieder Koffer packen und Abschied von Kemijärvi nehmen. Auf unserem Programm stand nämlich Sightseeing in der lappländischen Hauptstadt Rovaniemi. Nach der rund einstündigen Autofahrt begaben wir uns zum Arktikum, welches ein Wissenschaftszentrum und ein Regionalmuseum beheimatet. Zuerst schauten wir uns in der Ausstellung "Nordische Wege" interessante Einblicke in die Kultur und Geschichte Lapplands an und informierten uns anschliessend in "Wandelhafte Arktis" über die aktuellsten Forschungsergebnisse in Sachen Klimawandel und Leben im arktischen Raum. Danach bezogen wir unser Zimmer im City Hotel im Stadtzentrum von Rovaniemi und machten uns auf für einen Besuch beim Samichlaus im Santa Claus Village am Polarkreis etwas ausserhalb der Stadt. Hier schrieben wir Karten im offiziellen Hauptpostamt des Weihnachtsmannes, machten ein bisschen Shopping in den ansässigen Geschäften und liessen es uns nicht nehmen dem Samichlaus die Hand zu schütteln sowie auf dem Polarkreis zu marschieren. Nach der Rückkehr in die Stadt assen wir auf der Terasse des Restaurant Zoomit das Nachtessen und liessen dann den Abend mit einem Spaziergang am Ufer des Kemijoki und über die Holzfällerkerzenbrücke sowie mit einem Schlummertrunk im Hemingway's Café ausklingen.

Lappland Juli 2014 - Tag 4

Zu sehr früher, aber trotzdem schon heller Morgenstunde klingelte am Dienstag unser Wecker. Nachdem wir an der Rezeption des Hotels ein Early Breakfast bekamen, fuhren wir zum Flughafen, wo ich mein Gepäck abgeben konnte und wenig später mit dem Flugzeug Richtung Helsinki und wieder zurück nach Zürich reiste. Damit war dieser Besuch bei Sabine leider schon vorbei, wir können jedoch auf eine schöne und interessante Zeit zurückblicken und werden wenn möglich wieder einmal nach Finnland reisen.

Sonntag, 15. Juni 2014

Another time in the city

Bereits im Dezember letzten Jahres hatten wir den Kurzurlaub über Auffahrt gemeinsam mit meinen Eltern geplant und gebucht. Nun war es also soweit und wir begaben uns am Mittwochnachmittag an den Flughafen Genf, um von dort mit einem Jumbolino der SWISS nach London City zu fliegen. Nach einem angenehmen Flug bei bestem Wetter erreichten wir die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Nachdem wir unsere Oyster Cards geladen hatten, konnten wir per DLR und Tube zum Hotel Thistle Euston fahren und dort unsere Zimmer beziehen. Zum Abschluss dieses Tages gingen wir anschliessend noch gemütlich Essen im Zizzi Ristorante The Strand.
Den Donnerstag starteten wir mit einem Breakfast im Caffè Nero bei der Euston Station. Danach spazierten wir gemütlich durch den Green Park zum Buckingham Palace, wo wir einige Zeit den Guards zuschauten. Nachdem diese sich zum Changing the Guard-Ritual aufmachten, zogen wir auch weiter durch den St. James's Park zu den touristischen Pflichtstationen Big Ben, Westminster Abbey und Houses of Parliaments. Zur Stärkung gönnten wir uns ein asiatisches Mittagessen bei Ned's Noodle Bar. Am Nachmittag ging unsere Tour weiter dem South Bank entlang, wo zahlreiche Strassenkünstler mit ihren Aktionen für Unterhaltung sorgen, dann über die Jubilee Bridge zum Trafalgar Square und weiter zum Picadilly Circus. Als nächstes Stand der Besuch der M&M's World beim Leicester Square auf dem Programm und zum Abschluss verpflegten wir uns im belgischen Stil im Restaurant Belgo Centraal.
London 2014 - Thursday

Am nächsten Morgen nahmen wir unser Frühstück bei Ed's Easy Dinner ein und fuhren dann ins Notting Hill Quartier, wo wir der Portobello Road mit ihren zahlreichen Marktständen und Läden entlang bummelten. Da nun das Wetter etwas schlechter wurde entschieden wir uns für eine Aktivität drinnen und besuchten das London Transport Museum, in dem die Geschichte des öffentlichen Verkehrs der Stadt ansprechend präsentiert wird. Nach einer Kaffee-und-Kuchen-Pause in einem Lokal im Covent Garden Market begaben wir uns Richtung Themse-Ufer, um dort einen Thames-Clipper zu besteigen und damit in zügiger Fahrt nach Greenwich zu gleiten. Beim Rückweg machten wir noch einen Zwischenstopp im Finanzdistrikt Canary Wharf zum Bestaunen der Hochhäuser, bevor wir den Tag mit einem wie immer exzellenten Nachtessen bei unserem Stamm-Inder Bangalore Brasserie beendeten.
London 2014 - Friday

Am Samstag stand eines der grossen Highlights dieses London-Besuchs auf dem Programm. Nach dem Frühstück begaben wir uns Richtung The Shard. Dank unseren im Voraus per Internet bestellten Tickets konnten wir die Schlange vermeiden und direkt zu den Automaten zum Abholen der Tickets gehen. Anschliessend ging es mit zwei Liften bis hinauf in den 69. Stock, wo sich die untere der beiden Aussichtsplattformen befindet. Nach einiger Zeit des Staunens über die sehr beeindruckende kilometerweite 360°-Aussicht stiegen wir noch über die Treppe drei weitere Etagen hinauf und erreichten so mit dem 72. Stock auf einer Höhe von rund 232m, die höchste zugängliche Etage. Darüber gibt es noch einige Stockwerke mit technischen Einrichtungen wie Klimaanlage und Antennen. Nachdem wir uns endlich sattgesehen hatten, liessen wir uns wieder nach unten befördern und starteten dann einen Spaziergang der Themse entlang bis zur Tower Bridge und überquerten diese. Auf der anderen Seite liegt eine Bushaltestelle, wo wir einen der legendären alten Routemaster-Busse aus den 1950er-Jahren für eine kleine Stadtrundfahrt bis zum Trafalgar Square besteigen konnten. Interessant zu sehen war, dass die neuen vom Mayor of London Boris Johnson beschafften Hybrid-Busse dem Design der Oldtimer sehr ähnlich sind. Vom Trafalgar Square spazierten wir anschliessend via Picadilly Circus und die sehr belebte Regent Street zur Oxford Street, um kurz ein bisschen Shopping zu machen. Danach war es schon wieder Zeit für das Nachtessen, welches wir in Camden im italienischen Restaurant Chicco's genossen.
London 2014 - Saturday

Nun kam bereits unser letzter Tag, so dass wir alles zusammenpackten und aus dem Hotel auscheckten. Für das Frühstück fuhren wir mit der Tube bis zur Station Kew Gardens und setzten uns dort beim Station Pub Tap on the Line auf die Terrasse. Für die folgenden Stunden besuchten wir dann den herrlichen königlichen botanischen Garten Kew Gardens. Nach diesem erholsamen Tag war es am späteren Nachmittag Zeit für eine Verschiebung an den Flughafen Heathrow, von wo wir mit der SWISS nach Genf zurückflogen, womit ein weiterer schöner Besuch in der britischen Hauptstadt sein Ende fand.
London 2014 - Sunday

Donnerstag, 13. Februar 2014

Im windigen Norden - Teil 2

Als erstes stand für mich am Samstagmorgen eine kleine Joggingrunde durch den nahe des Hotels gelegenen Vondelpark auf dem Programm. Trotz dem sehr bescheidenen Wetter mit Wind und Regen begegnete ich bereits einigen Joggern, Radfahrern und Spaziergängern in diesem schönen grünen Flecken. Danach begannen wir gemeinsam den Tag mit einem feinen und sehr grosszügigen Frühstück beim Vlaamsch Broodhuys, bevor wir das Bijbels Museum im schönen typischen Grachtenhaus Cromhouthuizen erkundeten. Nach diesem Besuch war das Wetter etwas besser und wir spazierten nun einige Schritte den Grachten entlang, über zahlreiche Brücken und kamen zum Droog Design Store. Dort konnten wir uns allerlei interessante Designstücke ansehen und setzten dann unseren Spaziergang fort bis zur Blauwbrug, einer der bekanntesten Brücken Amsterdams. Als nächstes besuchten wir das ehemalige Wohn- und Arbeitshaus von Rembrandt van Rijn. In diesem Museum erhält man auf einem Rundgang mit kostenlosem Audio-Guide einen Überblick über das Leben und Schaffen des grossen Barock-Künstlers, der dort auch Malschüler unterrichtete und eine ansehnliche Sammlung von exotischen Gegenständen unterhielt. Zum Abrunden der touristischen Aktivitäten begaben wir uns anschliessend zur Stadhouderskade, wo sich der Steg der Blue Boat Company befindet und bestiegen dort ein Schiff für eine etwas mehr als einstündige Rundfahrt durch die Grachten und vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Nach einem weiteren interessanten Tag in Hollands Hauptstadt hatten wir nun ziemlich Hunger und gingen für ein feines Stück Fleisch ins Restaurant Los Argentinos in der Gegend um den Leidseplein.

Amsterdam 2014 - Samstag

Das Frühstück am Sonntag genossen wir im Café Nielsen. Gleich um die Ecke machten wir uns danach ein Bild, wie es sich wohl so lebt auf einem Boot. In dem zum Hausbootmuseum umfunktionierten ehemaligen Frachtschiff Hendrika Maria kann man sich mit den Platzverhältnissen vertraut machen und sieht auch, was für Aufwendungen und Mühen mit dieser Wohnkultur verbunden sind. Weiter fuhren wir per Tram zur Centraal Station und von dort Richtung IJ-Inseln, wo einige moderne neue Gebäude gebaut wurden und werden. Nach einem kurzen Spaziergang bei erneut nicht sehr angenehmen Wetter besuchten wir noch das interaktive Wissenschaftsmuseum NEMO, welches auf dem Fundament des IJ-Tunnels steht und für den Sommer eine wohl einmalige Dachterasse hat. Wir hatten nicht mehr allzu viel Zeit, um alles zu entdecken, konnten aber feststellen, dass dies ein ideales Ausflugsziel für Familien mit Kindern an einem regnerischen Sonntag ist. Nun war es für uns leider schon soweit und wir machten uns langsam auf Richtung Schipol Airport, von wo wir wieder mit KLM nach Genève zurückflogen. Abschliessend lässt sich sagen, dass Amsterdam eine sehr interessante Stadt mit vielen tollen Museen ist und wir gerne wieder mal zurückkehren - einfach bei etwas wärmerem Wetter.
Amsterdam 2014 - Sonntag

Freitag, 31. Mai 2013

London's calling

Nach rund zwei Jahren zog es uns wieder einmal Richtung unserer zweiten Heimat auf der Insel. Dieses Mal flogen wir mit der SWISS ab Basel Euroairport und wurden für den Kurzurlaub über das verlängerte Pfingstwochenende von Sabines Schwester und ihrer Familie begleitet. Da wir am Freitagmorgen in aller Frühe bereits abflogen und der Flughafen noch nicht mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar war, wurden wir freundlicherweise von meinen Eltern hingefahren. Nachdem alle eingetroffen, das Gepäck abgegeben und die Sicherheitskontrolle passiert war, konnten wir schon bald den Avro RJ-100 besteigen und Richtung London City Airport fliegen. Nach der Landung erhielten wir rasch unser Gepäck, konnten unsere Oyster-Cards aufladen und dann mit der DLR nach Bank und weiter mit der Tube via Victoria nach Vauxhall in die Gegend unserer Unterkunft fahren. Dank der guten Beschreibung, die wir von unseren Gastgebern erhielten, fanden wir nach kurzem Fussmarsch und einem Zwischenstopp bei Sainsbury's das gebuchte Haus problemlos. Nach dem freundlichen Empfang mit Erklärung des ganzen Hauses und einem kleinen Mittagessen starteten wir unser Sightseeing. Per Bus erreichten wir nach kurzer Fahrt Westminster, Big Ben und spazierten anschliessend ein wenig dem Ufer der Themse entlang und durch den St. James's Park zum Buckingham Palace. Danach war bereits Zeit für das Nachtessen und wir begaben uns für Fish 'n' Chips und ein Ale in ein Pub. Fürs Abendprogramm besuchten wir im Barbican Centre die Hip-Hop-Tanzshow Evening with Boy Blue / Legacy.
London Spring 2013 - Day 1

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen fuhren wir als erstes zum Speakers' Corner, mussten aber enttäuscht feststellen, dass die Reden heute vermutlich nicht mehr live draussen, sondern via Internet verbreitet werden. Jedenfalls sahen wir keinen einzigen Redner. Weiter bummelten wir ein bisschen durch die Oxford Street und ihre Läden. Am Nachmittag besuchten wir bei einigermassen schönem Wetter die Tower Bridge, spazierten dann zuerst ein bisschen durch das hübsche Quartier Shad Thames und weiter dem South Bank entlang bis zur London Bridge. Dort nahmen wir den Bus und fuhren via King's Cross zum York Way, wo wir vor Jahren mal ein paar Monate wohnten. Nachdem wir unsere ehemalige Haustür, die immer noch gleich aussieht besichtigt hatten, machten wir noch einen Abstecher ins alternative Camden Town. Das Nachtessen genossen wir anschliessend an einen für uns speziellen Ort, nämlich bei "unserem" Inder Bangalore Brasserie in der Brecknock Road, wo wir trotz zweijähriger Abstinenz vom freundlichen Kellner immer noch erkannt wurden. Das Essen hat uns dort wie immer sehr gut geschmeckt!
London Spring 2013 - Day 2

Am Sonntag war dann nochmals ein bisschen Sightseeing angesagt. Zuerst gings zu den grossen Löwen und der Nelsonsäule auf dem Trafalgar Square. Von dort bewegten wir uns weiter Richtung Leicester Square, wo es eine M & M's World gibt. In diesem Flagshipstore sind auf vier Etagen alle Produkte von T-Shirts über Tassen zu Spielzeugen den kleinen bunten Schokoladekugeln gewidmet. Als nächste Station besuchten wir die Markthalle bei Covent Garden. Nach dem Mittagessen in unserm Haus teilten wir uns auf. Die Frauen spazierten der Themse entlang und besuchten Tate Modern, während die Männer das Kriegsschiff HMS Belfast besichtigten. Später trafen wir uns wieder und flanierten durch die lieblichen St Katharine Docks, bevor wir mit dem historischen Routemaster-Bus auf der Linie #15 ein bisschen durch die Stadt fuhren und anschliessend in China Town Essen gingen. Zum Dessert gönnten wir uns danach noch eine leckere Häagen Dazs-Glacé wieder auf dem Leicester Square.
 

London Spring 2013 - Day 3

An unserem letzten Tag verabschiedeten wir uns von den netten Gastgebern und machten uns auf Richtung City-Flughafen. Dort konnten wir jedoch noch nicht einchecken, aber immerhin das Gepäck zur Aufbewahrung abgeben, so dass wir mit etwas weniger Ballast unterwegs waren. Erster Programmpunkt war eine Fahrt - oder ein Flug? - mit der Emirates Air Line, einer Luftseilbahn über die Themse. Nach diesem Spass fuhren wir per Bus weiter nach Greenwich, wo wir uns nochmals Pubfood inklusive einem Getränk zu relativ günstigen Preisen genehmigten. Frisch gestärkt wanderten wir durch die schön weite Landschaft des Greenwich Park zum Royal Obervatory, wo sich der sogenannte Null-Meridian befindet. Doch im Gegenstatz zu früheren Besuchen, konnte man diesen nicht mehr gratis betreten. Also marschierten wir den Hügel wieder runter und wechselten die Seite der Themse dieses Mal unten durch via Greenwich Foot Tunnel. Nach einer kurzen Fahrt mit der DLR verbrachten wir als letzte Station noch etwas Zeit inmitten der Hochhäuser des Businessviertels Canary Wharf. Danach gings zurück zum Flughafen und von dort in einem restlos ausgebuchten - es wurden sogar zwei Freiwillige für eine weitere Übernachtung in London mit Rückflug am nächsten morgen gesucht - Flugzeug wieder nach Basel, wo wir praktischerweise von meinen Eltern abgeholt wurden. Vielen Dank für diesen Service!
London Spring 2013 - Day 4

Es war herrlich wieder einmal in dieser grossartigen Stadt zu sein und dazu noch in netter Gesellschaft sowie einer tollen Unterkunft.

Montag, 8. April 2013

Auf der Suche nach dem Frühling

Bereits ist wieder ein Viertel des Jahres vorbei und Ostern stand dieses Jahr relativ früh auf dem Kalender. Damit hiess es für uns schon fast traditionellerweise Zeit für ein paar Tage Ferien im Tessin. Am Ostersamstag fuhren wir bei schlechtem Wetter - nördlich wie südlich des Gotthards - nach Magadino. Unterwegs machten wir einen Kaffeehalt in der Raststätte Luzern Neuenkirch und einen Einkaufsstopp im MMM S. Antonino. Nachdem wir uns in der Ferienwohnung eingerichtet hatten, bereiteten wir fürs Znacht für uns und die Familie von Sabines Schwester einen Salat mit Kräuteregli und Risotto mit Saltimbocca zu.

Nach dem ausgiebigen Frühstück am Sonntag begaben wir uns zur Schiffländte von Magadino, lösten eine Tageskarte für das Schweizer Becken des Lago Maggiore und fuhren mit dem Schiff zu den Brissago Inseln. Hier konnten wir bei einem gemütlichen Spaziergang trotz des in diesem Jahr lange andauernden Winter bereits ein paar spriessende und blühende Pflanzen bewundern. Dieser botanische Garten auf den Inseln mit dem speziellen Mikroklima ist immer wieder einen Besuch Wert. Weiter ging es wieder mit dem Schiff nach Locarno, wo wir trotz der kurzen Umsteigezeit noch Zeit fanden eine Glacé zu kaufen, und dann zurück nach Magadino. Für das Nachtessen wurden wir heute mit Pastetli, Pasta und Gemüse bekocht.


Isole di Brissago 2013

Am Montag fuhren wir nach Locarno zum Maggia-Delta und marschierten dort dem Fluss entlang bis Losone und wieder zurück an den See. Anschliessend gab es noch einen kleinen Stadtbummel über die Piazza Grande und am Abend durften wir uns erneut bekochen lassen. Das Menü des Tages war Lammfleisch mit Knöpfli. Auch am nächsten Tag war die Maggia unser Anziehungspunkt. Zuerst hüpften wir bei Moghegno ein bisschen über die Steine und spazierten später in Aurigeno durchs Dorf und hinauf bis zu einem romantischen Wasserfall. Pünktlich um 16 Uhr fanden wir uns danach in Tenero bei den Matasci Fratelli ein und konnten eine Führung durch die Produktionsstätte und das Weinmuseum, sowie eine Merlot-Degustation geniessen. Anschliessend liessen wir es uns natürlich nicht nehmen im Shop noch etwas Merlot und Grappa für zu Hause zu kaufen. Für die Zubereitung des Nachtessens waren heute wieder wir an der Reihe. Wir tischten Fritatta mit Erbsen, Lachs-Flammkuchen, Salat und Käse auf.


Maggia 2013

Für den Mittwoch hatten wir uns für einen Ausflug ins Val Verzasca entschieden. Erste Station war der Staudamm des Lago di Vogorno, wo bereits James Bond in Goldeneye hinuntersprang. Wir beliessen es jedoch bei der Begehung der Staumauer und verzichteten auf einen Sprung ;-) Weiter ins Tal hinein fuhren wir zur Brücke Ponte dei Salti bei Lavertezzo, wo wir eine gemütliche Pause auf den bizarr geformten Steinen im Fluss einlegten, bevor wir noch Sonogno, die letzte Ortschaft zuhinterst im Verzascatal besuchten. Auf einem Rundgang kamen wir unter anderem am immer noch betriebenen Dorfbackofen und der Kirche vorbei. Später fuhren wir für das Nachtessen ins Antico Grotto Mai Morire.

Val Verzasca 2013

Da für den Donnerstag eher schlechtes Wetter vorausgesagt wurde, unternahmen wir einen Auflug zum Shoppen nach Mendrisio in das grosse Factory-Outlet-Zentrum FoxTown. Nach ein paar Stunden Einkaufsbummel hatten wir genug, fuhren nach Magadino zurück und bereiteten uns für ein Highlight der Woche vor. Zur vorgezogenen Feier meines Geburtstages wurde ich von meiner Ehefrau ins Ristorante Seven in Ascona eingeladen. Zum Genuss wählten wir uns das grosse Überraschungsmenü aus und wurden mit folgenden Gängen verwöhnt:

  • Birnen-Erfrischung
  • Spargelgruss aus der Küche
  • Fruttiger Kaviar mit Rauchaal und Kartoffel
  • Italienischer Gambero rosso mit Muskatkürbis und Grapefruit
  • Tessiner Mais-Poularde mit Spargel und Kresse
  • Brüggli Lachsforelle mit Karotten und Curry
  • Tartar vom Hereford-Rind
  • Irisches Hereford-Rindfilet mit Rotkraut und Rosa Pfeffer
  • Tessiner Ziegenkäse mit Zucchetti und Basilikum, resp. Stanser Kuhfladen mit Birne
  • Sabayon
  • Indische Mango mit Tamarinde und Kardamom
  • Kleines Dessertgebäck
  • Praliné
Zum perfekten Erlebnis durfte ich dazu noch die passende Weinbegleitung geniessen. Ein Fest für die Sinne! Sympathisch war neben der kompetenten und professionellen Bedienung auch das kurze Gespräch mit dem Geschäftsführer und Spitzenkoch Ivo Adam.

Nach dem kulinarischen Highlight am Vorabend mussten wir am Freitag leider unsere Koffer schon wieder zusammenpacken und die rund 250 km nordwärts wieder unter die Räder nehmen. Rückblickend kann ich jedoch sagen, dass uns das Tessin einmal mehr wunderschöne Ferien bot und wir sicherlich früher oder später dorthin zurückkehren werden.