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Dienstag, 8. März 2016

Immer etwas zum Entdecken - Teil 2

Den Samstag starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück und begaben uns dann zur "Löwenbesichtigung" am Trafalgar Square. Von dort ging es weiter mit der Fahrt in einem der noch auf der Linie 15H eingesetzten traditionellen Routemaster-Bussen durch den dichten Stadtverkehr bis nach Tower Hill. Hier folgte die Besichtigung und Überschreitung der mächtigen und immer wieder imposanten Tower Bridge. Leider war das Wetter nicht allzu gut, so dass wir uns für ein Nachmittagsprogramm drinnen entschieden. Im Design Museum bestaunten wir einerseits die Entwicklung des Fahrrads und seiner unterschiedlichen Verwendung, sowie die besten Designs von 2015. Anschliessend unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang entlang der tollen Promenade am Ufer des River Thames bis zum imposanten Gebäude der Tate Gallery of Modern Art, wo wir in der Turbinenhalle Abraham Cruzvillegas Empty Lot sahen. Dabei handelt es sich um dreieckige Holzbeete, die mit Erde gefüllt wurden und nun während sechs Monaten ein Eigenleben entwickeln. Nach so viel Kunst und Kultur hatten wir langsam etwas Hunger und fuhren mit Tube und Bus nach Camden für ein tolles Nachtessen bei "unserem" Inder in der Bangalore Brasserie, wo wir durch das freundliche Personal als Stammgäste erkannt wurden. Bevor wir nach diesem Festmahl zurück ins Apartment fuhren, warfen wir noch einen kurzen Blick auf die schwarze Eingangstüre des Wohnhauses, wo wir vor einigen Jahren unsere Wohnung hatten.
London February 2016 - Saturday
Dann kam leider schon der letzte Tag dieser Ferien in Englands Kapitale und wir mussten unsere Koffer wieder packen. Um die Zeit noch voll auszunutzen starteten wir eine kleine Busreise in den Norden zum Besichtigen des Shri Swaminarayan Mandir, einem grossen Hindu-Tempel. Danach fuhren wir nochmals zurück in die Gegend um Paddington Station, erledigten die obligatorischen Souvenirkäufe und besuchten ein letztes Mal ein traditionelles englisches Pub, bevor wir den Trip zum London Luton Airport in Angriff nahmen. Nach der schier endlosen Fahrt mit Bus, Tube, Zug und Shuttlebus erreichten wir den Flughafen und wurden am Gepäckaufgabeschalter belehrt, dass dieser bereits geschlossen sei und nur noch Passagiere ohne Aufgabegepäck mitfliegen können. So teilten wir also gezwungenermassen unsere Reisegruppe auf und schickten Sabines Bruder mit seiner Familie auf den geplanten Flug nach Basel, während Sabine und ich mit dem Gepäck den etwas späteren Flieger Richtung Genf nahmen. Trotz diesem etwas turbulenten Abschluss blicken wir auf ein paar wunderschöne und erlebnisreiche Tage in dieser tollen Stadt zurück.
London February 2016 - Sunday

Montag, 7. März 2016

Immer etwas zum Entdecken - Teil 1

Vor rund anderthalb Jahren waren wir zum letzten Mal zu Besuch in einer unserer absoluten Lieblingsstädte. Höchste Zeit also für eine erneute Reise nach London. Gemeinsam mit der Familie von Sabines Bruder starteten wir vor rund zweieinhalb Wochen frühmorgens von Biel nach Basel Euroairport und von dort mit Ryanair weiter nach London Stansted. Nach einem raschen und ruhigen Flug reisten wir mit dem Stansted Express ins Stadtzentrum und gönnten uns zum Angewöhnen in einem Pub ein richtig britisches Mahl, bevor wir später die über Airbnb gebuchte Wohnung bezogen. Bei strömendem Regen besuchten wir am Abend noch den Picadilly Circus, sowie die M&M's World am Leicester Square und legten uns danach schlafen, um fit für den nächsten Tag zu sein.
London February 2016 - Wednesday
Erster Punkt auf dem Programm des Donnerstags war ein Abstecher an die Oxford Street zu Primark für ein bisschen Shopping. Weiter reisten wir nach Stratford in den Queen Elizabeth Olympic Park und liessen uns per Lift 80 Meter in die Höhe auf die Aussichtsplattform des ArcelorMittal Orbits fahren. Dank dem guten Wetter mit blauem Himmel konnten wir uns an einer tollen Aussicht über London erfreuen. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Park, der Fahrt mit den Gondeln der Emirates Air Line und einer Busfahrt nach Greenwich besuchten wir die interessante Ausstellung im Innern eines der ehemals schnellsten Segelboote der Welt namens Cutty Sark. Rechtzeitig zur blauen Stunde erreichten wir später die kleine Erhebung mit dem Royal Observatory, wo sich der Prime Meridian befindet, und konnten die herrlichen Farben der untergehenden Sonne gespiegelt in den Hochhäusern der Londoner City bestaunen. Vor der Rückkehr ins Apartment unterquerten wir noch die Themse durch den Greenwich foot tunnel.
London February 2016 - Thursday
Am Freitagmorgen machten wir uns nach dem Frühstück Richtung Buckingham Palace auf, um die Guards bei ihrem Wachablösungsritual zu beobachten. Nachdem wir dem Spektakel einige Zeit zugesehen hatten, unternahmen wir - wie viele andere auch - einen gemütlichen Spaziergang entlang des Sees im schönen St James's Park. Nach einer Stärkung ging es weiter vorbei am Sitz des Premierministers, der jedoch gerade zu Brexit-Gesprächen in Brüssel weilte, zu den touristischen Highlights Big Ben und Westminster Abbey. Später flanierten wir der Themse entlang, wo viele Strassenkünstler ihre Shows zum Besten gaben und besuchten das Sea Life London Aquarium. Nach diesem Bummel durch die spannenden Unterwasserwelten mit ihren faszinierenden Bewohnern, machten wir einen Abstecher nach Chinatown für ein asiatisches Nachtessen. Im Anschluss trennten wir uns auf. Während ich mich mit einem Kollegen, der zur Zeit in London lebt und arbeitet, auf ein Bier in einem Pub traf, unternahm der Rest unserer Gruppe einen kleinen Shopping-Ausflug.
London February 2016 - Friday

Sonntag, 15. Juni 2014

Another time in the city

Bereits im Dezember letzten Jahres hatten wir den Kurzurlaub über Auffahrt gemeinsam mit meinen Eltern geplant und gebucht. Nun war es also soweit und wir begaben uns am Mittwochnachmittag an den Flughafen Genf, um von dort mit einem Jumbolino der SWISS nach London City zu fliegen. Nach einem angenehmen Flug bei bestem Wetter erreichten wir die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Nachdem wir unsere Oyster Cards geladen hatten, konnten wir per DLR und Tube zum Hotel Thistle Euston fahren und dort unsere Zimmer beziehen. Zum Abschluss dieses Tages gingen wir anschliessend noch gemütlich Essen im Zizzi Ristorante The Strand.
Den Donnerstag starteten wir mit einem Breakfast im Caffè Nero bei der Euston Station. Danach spazierten wir gemütlich durch den Green Park zum Buckingham Palace, wo wir einige Zeit den Guards zuschauten. Nachdem diese sich zum Changing the Guard-Ritual aufmachten, zogen wir auch weiter durch den St. James's Park zu den touristischen Pflichtstationen Big Ben, Westminster Abbey und Houses of Parliaments. Zur Stärkung gönnten wir uns ein asiatisches Mittagessen bei Ned's Noodle Bar. Am Nachmittag ging unsere Tour weiter dem South Bank entlang, wo zahlreiche Strassenkünstler mit ihren Aktionen für Unterhaltung sorgen, dann über die Jubilee Bridge zum Trafalgar Square und weiter zum Picadilly Circus. Als nächstes Stand der Besuch der M&M's World beim Leicester Square auf dem Programm und zum Abschluss verpflegten wir uns im belgischen Stil im Restaurant Belgo Centraal.
London 2014 - Thursday

Am nächsten Morgen nahmen wir unser Frühstück bei Ed's Easy Dinner ein und fuhren dann ins Notting Hill Quartier, wo wir der Portobello Road mit ihren zahlreichen Marktständen und Läden entlang bummelten. Da nun das Wetter etwas schlechter wurde entschieden wir uns für eine Aktivität drinnen und besuchten das London Transport Museum, in dem die Geschichte des öffentlichen Verkehrs der Stadt ansprechend präsentiert wird. Nach einer Kaffee-und-Kuchen-Pause in einem Lokal im Covent Garden Market begaben wir uns Richtung Themse-Ufer, um dort einen Thames-Clipper zu besteigen und damit in zügiger Fahrt nach Greenwich zu gleiten. Beim Rückweg machten wir noch einen Zwischenstopp im Finanzdistrikt Canary Wharf zum Bestaunen der Hochhäuser, bevor wir den Tag mit einem wie immer exzellenten Nachtessen bei unserem Stamm-Inder Bangalore Brasserie beendeten.
London 2014 - Friday

Am Samstag stand eines der grossen Highlights dieses London-Besuchs auf dem Programm. Nach dem Frühstück begaben wir uns Richtung The Shard. Dank unseren im Voraus per Internet bestellten Tickets konnten wir die Schlange vermeiden und direkt zu den Automaten zum Abholen der Tickets gehen. Anschliessend ging es mit zwei Liften bis hinauf in den 69. Stock, wo sich die untere der beiden Aussichtsplattformen befindet. Nach einiger Zeit des Staunens über die sehr beeindruckende kilometerweite 360°-Aussicht stiegen wir noch über die Treppe drei weitere Etagen hinauf und erreichten so mit dem 72. Stock auf einer Höhe von rund 232m, die höchste zugängliche Etage. Darüber gibt es noch einige Stockwerke mit technischen Einrichtungen wie Klimaanlage und Antennen. Nachdem wir uns endlich sattgesehen hatten, liessen wir uns wieder nach unten befördern und starteten dann einen Spaziergang der Themse entlang bis zur Tower Bridge und überquerten diese. Auf der anderen Seite liegt eine Bushaltestelle, wo wir einen der legendären alten Routemaster-Busse aus den 1950er-Jahren für eine kleine Stadtrundfahrt bis zum Trafalgar Square besteigen konnten. Interessant zu sehen war, dass die neuen vom Mayor of London Boris Johnson beschafften Hybrid-Busse dem Design der Oldtimer sehr ähnlich sind. Vom Trafalgar Square spazierten wir anschliessend via Picadilly Circus und die sehr belebte Regent Street zur Oxford Street, um kurz ein bisschen Shopping zu machen. Danach war es schon wieder Zeit für das Nachtessen, welches wir in Camden im italienischen Restaurant Chicco's genossen.
London 2014 - Saturday

Nun kam bereits unser letzter Tag, so dass wir alles zusammenpackten und aus dem Hotel auscheckten. Für das Frühstück fuhren wir mit der Tube bis zur Station Kew Gardens und setzten uns dort beim Station Pub Tap on the Line auf die Terrasse. Für die folgenden Stunden besuchten wir dann den herrlichen königlichen botanischen Garten Kew Gardens. Nach diesem erholsamen Tag war es am späteren Nachmittag Zeit für eine Verschiebung an den Flughafen Heathrow, von wo wir mit der SWISS nach Genf zurückflogen, womit ein weiterer schöner Besuch in der britischen Hauptstadt sein Ende fand.
London 2014 - Sunday

Freitag, 17. Januar 2014

Ferien - Erinnerungen und Vorfreuden

Im vergangenen Jahr waren wir unter anderem in London, Berlin und zu Fuss über den Gotthard unterwegs. Die tollen Erinnerungen an all die schönen Momente konnte ich dank dem PIXUM-Fotokalender, den ich von Sabine zu Weihnachten erhielt, nochmals aufleben lassen. Nun steht er als ständiger Begleiter und Motivator auf dem Bürotisch an meinem Arbeitsplatz. Einige weitere Weihnachtsgeschenke wie ein Buch über unsere nächste Sommerferiendestination, die Smartbox "Weltküche" und einen Beitrag für den Kauf einer Fotokamera lassen mit Vorfreude auf das bevorstehende Jahr ausblicken. Damit wir unsere Ferienreise im Sommer, bei der An- und Abflug bereits feststehen nun bald auch mit einer spannenden, erlebnisreichen und eindrücklichen Route dazwischen füllen können, besuchten wir am vergangenen Donnerstag die Ferienmesse in Bern. An den zahlreichen Ständen in den gut besuchten Messehallen konnten wir einige gute Tipps erhalten. Zudem machten wir uns mit zwei mit Katalogen gefüllten Tragtaschen auf den Heimweg und können nun einerseits die tollen Bilder bestaunen und träumen, sowie andererseits Ideen für unsere Ferien erhalten. Über das konkrete Ergebnis und weitere Reisen werde ich auch in diesem Jahr an dieser Stelle wieder berichten.

Freitag, 31. Mai 2013

London's calling

Nach rund zwei Jahren zog es uns wieder einmal Richtung unserer zweiten Heimat auf der Insel. Dieses Mal flogen wir mit der SWISS ab Basel Euroairport und wurden für den Kurzurlaub über das verlängerte Pfingstwochenende von Sabines Schwester und ihrer Familie begleitet. Da wir am Freitagmorgen in aller Frühe bereits abflogen und der Flughafen noch nicht mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar war, wurden wir freundlicherweise von meinen Eltern hingefahren. Nachdem alle eingetroffen, das Gepäck abgegeben und die Sicherheitskontrolle passiert war, konnten wir schon bald den Avro RJ-100 besteigen und Richtung London City Airport fliegen. Nach der Landung erhielten wir rasch unser Gepäck, konnten unsere Oyster-Cards aufladen und dann mit der DLR nach Bank und weiter mit der Tube via Victoria nach Vauxhall in die Gegend unserer Unterkunft fahren. Dank der guten Beschreibung, die wir von unseren Gastgebern erhielten, fanden wir nach kurzem Fussmarsch und einem Zwischenstopp bei Sainsbury's das gebuchte Haus problemlos. Nach dem freundlichen Empfang mit Erklärung des ganzen Hauses und einem kleinen Mittagessen starteten wir unser Sightseeing. Per Bus erreichten wir nach kurzer Fahrt Westminster, Big Ben und spazierten anschliessend ein wenig dem Ufer der Themse entlang und durch den St. James's Park zum Buckingham Palace. Danach war bereits Zeit für das Nachtessen und wir begaben uns für Fish 'n' Chips und ein Ale in ein Pub. Fürs Abendprogramm besuchten wir im Barbican Centre die Hip-Hop-Tanzshow Evening with Boy Blue / Legacy.
London Spring 2013 - Day 1

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen fuhren wir als erstes zum Speakers' Corner, mussten aber enttäuscht feststellen, dass die Reden heute vermutlich nicht mehr live draussen, sondern via Internet verbreitet werden. Jedenfalls sahen wir keinen einzigen Redner. Weiter bummelten wir ein bisschen durch die Oxford Street und ihre Läden. Am Nachmittag besuchten wir bei einigermassen schönem Wetter die Tower Bridge, spazierten dann zuerst ein bisschen durch das hübsche Quartier Shad Thames und weiter dem South Bank entlang bis zur London Bridge. Dort nahmen wir den Bus und fuhren via King's Cross zum York Way, wo wir vor Jahren mal ein paar Monate wohnten. Nachdem wir unsere ehemalige Haustür, die immer noch gleich aussieht besichtigt hatten, machten wir noch einen Abstecher ins alternative Camden Town. Das Nachtessen genossen wir anschliessend an einen für uns speziellen Ort, nämlich bei "unserem" Inder Bangalore Brasserie in der Brecknock Road, wo wir trotz zweijähriger Abstinenz vom freundlichen Kellner immer noch erkannt wurden. Das Essen hat uns dort wie immer sehr gut geschmeckt!
London Spring 2013 - Day 2

Am Sonntag war dann nochmals ein bisschen Sightseeing angesagt. Zuerst gings zu den grossen Löwen und der Nelsonsäule auf dem Trafalgar Square. Von dort bewegten wir uns weiter Richtung Leicester Square, wo es eine M & M's World gibt. In diesem Flagshipstore sind auf vier Etagen alle Produkte von T-Shirts über Tassen zu Spielzeugen den kleinen bunten Schokoladekugeln gewidmet. Als nächste Station besuchten wir die Markthalle bei Covent Garden. Nach dem Mittagessen in unserm Haus teilten wir uns auf. Die Frauen spazierten der Themse entlang und besuchten Tate Modern, während die Männer das Kriegsschiff HMS Belfast besichtigten. Später trafen wir uns wieder und flanierten durch die lieblichen St Katharine Docks, bevor wir mit dem historischen Routemaster-Bus auf der Linie #15 ein bisschen durch die Stadt fuhren und anschliessend in China Town Essen gingen. Zum Dessert gönnten wir uns danach noch eine leckere Häagen Dazs-Glacé wieder auf dem Leicester Square.
 

London Spring 2013 - Day 3

An unserem letzten Tag verabschiedeten wir uns von den netten Gastgebern und machten uns auf Richtung City-Flughafen. Dort konnten wir jedoch noch nicht einchecken, aber immerhin das Gepäck zur Aufbewahrung abgeben, so dass wir mit etwas weniger Ballast unterwegs waren. Erster Programmpunkt war eine Fahrt - oder ein Flug? - mit der Emirates Air Line, einer Luftseilbahn über die Themse. Nach diesem Spass fuhren wir per Bus weiter nach Greenwich, wo wir uns nochmals Pubfood inklusive einem Getränk zu relativ günstigen Preisen genehmigten. Frisch gestärkt wanderten wir durch die schön weite Landschaft des Greenwich Park zum Royal Obervatory, wo sich der sogenannte Null-Meridian befindet. Doch im Gegenstatz zu früheren Besuchen, konnte man diesen nicht mehr gratis betreten. Also marschierten wir den Hügel wieder runter und wechselten die Seite der Themse dieses Mal unten durch via Greenwich Foot Tunnel. Nach einer kurzen Fahrt mit der DLR verbrachten wir als letzte Station noch etwas Zeit inmitten der Hochhäuser des Businessviertels Canary Wharf. Danach gings zurück zum Flughafen und von dort in einem restlos ausgebuchten - es wurden sogar zwei Freiwillige für eine weitere Übernachtung in London mit Rückflug am nächsten morgen gesucht - Flugzeug wieder nach Basel, wo wir praktischerweise von meinen Eltern abgeholt wurden. Vielen Dank für diesen Service!
London Spring 2013 - Day 4

Es war herrlich wieder einmal in dieser grossartigen Stadt zu sein und dazu noch in netter Gesellschaft sowie einer tollen Unterkunft.

Freitag, 17. Juni 2011

Pflanzen, Theater und Shopping

Auch in diesem Jahr statteten wir der City, die man als unsere zweite Heimat bezeichnen könnte, einen Besuch ab. So begaben wir uns am Pfingstsonntag mit der Bahn und dem AirportBus von Bernmobil zum Flughafen Bern-Belp, von wo wir einen SkyWork Airlines-Flug nach London City gebucht hatten. Dank Online Check-in mussten wir nur noch die Koffer abgeben und hatten etwas Zeit, um gemeinsam mit zahlreichen anderen Flughafen-Besuchern das schöne Wetter zu geniessen und dem Flugbetrieb zuzuschauen. Bald war es für uns an der Zeit die Sicherheitskontrolle zu passieren und nach kurzer Wartezeit in der Abfertigungshalle zum Flugzeug zu spazieren und darin Platz zu nehmen. In der gut gefüllten Maschine nahmen auch die Jungs von Young Guns, welche am Greenfield Festival gespielt hatten Platz. Bald schon startete der Pilot die Dornier 328 und wir überflogen die Stadt Bern und später den Jura, um nach rund anderthalb Stunden Flugzeit bei etwas windigen Bedingungen, aber trotzdem ganz sicher in London zu landen. Kurze Zeit später waren wir schon wieder im Besitz unserer Koffer und konnten mit der DLR bis Bank und von dort mit der Central Line nach Queensway fahren, von wo wir nach einem kurzen Fussmarsch unsere Unterkunft erreichten. Da es nun bereits etwas später war, gingen wir nur noch kurz fürs Nachtessen raus zu einer nahen Filiale von Nando's.
Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit dem korrekten Continental Breakfast im umi Hotel und fuhren anschliessend per Bus an die Oxford Street, um bei Primark ein bisschen die neuen Kollektionen zu durchstöbern. Zum Zmittag fuhren wir wieder ins Quartier, wo sich unser Hotel befand zurück und assen bei GBK. Am Nachmittag ging's wieder per Bus zum British Museum. Dort wird im Vorhof momentan in Co-Produktion mit den Kew Gardens eine australische Landschaft mit vielen verschiedenen und ganz speziellen Pflanzen gezeigt. Das war sehr eindrücklich mitten in London eine solche Pflanzenvielfalt zu erleben. Danach besuchten wir noch den neuen, wunderschönen Apple Store bei Covent Garden, bevor wir in unsere alte Wohngegend in Camden fuhren, ein bisschen durch die Strassen spazierten und bei "unserem" Inder wie immer ein sehr feines Nachtessen genossen.
London 2011 - Part 1

Am Dienstag machten wir uns nach dem Frühstück auf zur Tubestation Bayswater und fuhren von dort bis zu den Kew Gardens, den königlichen botanischen Gärten, die wir vor rund drei Jahren bereits einmal im Winter besuchten. Zur Einstimmung nahmen wir an einer Guided Walk Tour teil und erhielten so einen guten Einblick ins Palm House und den Mediterranean Garden. Die nächsten paar Stunden verbrachten wir nun mit Bewundern und Bestaunen von unzähligen Pflanzen aus der ganzen Welt im Temperature House, in Baumkronenhöhe auf dem Xstrata Treetop Walk und beim Japanese Gateway. Auch ganz eindrücklich waren die mächtigen Sequoia-Mammutbäume im Redwood Grove und die traumhaften Seerosen im Waterlily House. Zum Abschluss unseres Besuchs sahen wir uns mehr oder weniger bekannte Gebirgspflanzen im Davies Alpine House und die ganze botanische Vielfalt von zehn Klimazonen im Princess of Wales Conservatory an. Die Kew Gardens sind wirklich sehr interessant und wir werden hoffentlich wieder einmal einen Abstecher dorthin machen können. Als nächstes Stand bei uns das Stück The School for Scandal im Barbican Theatre auf dem Programm. In einer zeitgenössischen Inszenierung von Deborah Warner wurde die Komödie von Richard Brinsley Sheridan aus dem 18. Jahrhundert in die heutige Zeit katapultiert - zumindest teilweise. Bereits vor Beginn des Stücks sah man die Schauspieler auf der Bühne eine Modeschau performen, das Spiel mit modernen Elementen und aktueller elektronischer Musik war typisch für die rund dreieinhalbstündige Aufführung. Danach gönnten wir uns als Dessert beim Leicester Square noch eine wie immer leckere Häagen-Dazs-Glacé.
London 2011 - Part 2

An unserem letzten Tag begaben wir uns morgens wieder zur Oxford Street, um nochmals ein bisschen Kleider zu shoppen. Zum Zmittag bestellten wir uns in einem Pub Fish and Chips und fuhren am Nachmittag noch ein bisschen mit dem Bus durch die Stadt, bevor wir uns von Bank aus mit der DLR wieder zum London City Airport aufmachten. Dort konnten wir Einchecken, rasch die Sicherheitskontrolle passieren und nach kurzer Wartezeit in der Lounge zum Gate gehen. Bald durften wir wieder die Dornier 328 von SkyWork Airlines besteigen und konnten bei schönem Wetter über den Wolken Richtung Bern-Belp schweben. Hier dauerte es nach dem Aussteigen etwa fünf Minuten bis wir unsere Koffer hatten und die Passkontrolle passierten, so dass wir draussen noch etwas auf den Bernmobil AirportBus warten mussten, um damit nach Bern und von dort mit dem Zug nach Hause zu fahren. Abschliessend kann man sagen, dass wir erneut ein paar sehr schöne und spannende Tage in London verbrachten und das Flugerlebnis mit SkyWork ab BRN wirklich grossartig ist!

Freitag, 19. Februar 2010

Konzert, Theater, Fussball und Co.

Vor einer Woche war es wieder mal soweit und wir machten einen Ausflug in unsere zweite Heimat nach London. Frühmorgens reisten wir mit dem Zug nach Genève-Aéroport danach mit easyJet nach Gatwick und von dort mit dem easyBus zur Tubestation Fulham Broadway, bevor wir unsere Unterkunft umi Hotel in der Notting Hill und Bayswater-Gegend erreichten. Nach dem Mittagessen, Zimmerbezug und ein bisschen relaxen, war es bereits Zeit Richtung Apollo Hammersmith aufzubrechen, wo wir das Konzert von Massive Attack besuchten. Die Show bestehend aus grossartigen visuellen Effekten und genialem Sound angereichert mit wunderbaren Gästen wie Martina Topley Bird und Damon Albarn war die Reise nach London bereits wert!
London 2010 - Day 1

Den zweiten Tag starteten wir mit einem tollen Continental Breakfast in unserem Hotel. Für den Rest des Tages begaben wir uns an die Oxford Street und widmeten uns intensivem Shopping bei Primark und River Island. Zum Nachtessen genehmigten wir uns Salat, respektive einen scharfen Burger bei Gourmet Burger Kitchen und danach die wohlverdiente Nachtruhe im Hotel. Am dritten Tag entschieden wir uns für einen Besuch im V & A, wo zur Zeit gerade die Sonderausstellung Decode: Digital Design Sensations stattfindet. Nach dem Betrachten der teilweise faszinierenden Projekte aus der digitalen Welt, schlenderten wir noch ein bisschen durch andere Bereiche dieses sehr spannenden Museums. Nach der Schliessung fuhren wir mit der Tube zum Barbican Centre und besuchten eine Vorstellung des Stücks 11 and 12 von Peter Brook.
London 2010 - Day 3

Am Sonntag stand zuerst ein gemütlicher Bummel durch die Gegend beim Covent Garden und danach das FA-Cup-Spiel zwischen dem Fulham FC und dem Notts County FC im Craven Cottage auf dem Programm. Unter den Ersatzspielern des Heimteams konnten wir den ehemaligen Schweizer Nationaltorwart Pascal Zuberbühler und an der Seitenlinie den Ex-Nationaltrainer Roy Hodgson ausmachen. Das Spiel war im Mittelfeld ziemlich ausgeglichen, jedoch sobald es in Strafraumnähe ging, zeigten sich die paar Ligen Unterschied recht deutlich und der Premier-League-Vertreter konnte sich deutlich mit 4 zu 0 gegen den viertklassigen Gast durchsetzen. Den Tag beschlossen wir mit einem einmal mehr sehr feinen Mal bei unserem Stamm-Inder Bangalore Brasserie in der Brecknock Road.
London 2010 - Day 4

An unserem letzten Tag fuhren wir noch zum Holland Park und machten einen angenehmen Spaziergang durch diesen schönen Naturflecken mitten in der Grossstadt, bevor es bereits wieder Zeit war nach Luton aufzubrechen und von dort mit rund einer Stunde Verspätung nach Genf zurückzufliegen.

Samstag, 25. Juli 2009

Back in the City - Part 2

Für den dritten Tag hatten wir uns den Besuch des Stadtteils Notting Hill vorgenommen. So fuhren wir mit der Tube zuerst via High Street Kensington nach Queensway und spazierten von dort durch die Kensington Gardens vorbei am Kensington Palace bis zur Serpentine Gallery. Dort konnten wir im Aussenbereich den Pavillon der japanischen Architekten Kazuyo Sejima & Ryue Nishizawa vom Büro SANAA und im Innern die Ausstellung Popeye Series des amerikanischen Künstlers Jeff Koons bewundern. Danach ging es weiter Richtung Portobello Road, wo einige Designer- und Antiquitätenläden beheimatet sind. Zur Stärkung während unseres Bummels durch diese Strasse assen wir bei Sausage & Mash wie bei einer englischen Grandma zu Mittag. Für das Abendessen begaben wir uns später nach Covent Garden und assen dort typisch belgisch Moules et Frites bei Belgo Centraal.
London 2009 - Day 3


Nun war unser Aufenthalt in London schon fast wieder vorbei und wir hatten noch rund einen halben Tag zur Verfügung vor unserer Rückreise. Diese Zeit nutzten wir für einen Besuch im Design Museum, wo momentan die Ausstellungen Super Contemporary über London als Hauptstadt des Designs und Mariscal Drawing Life über das Werk des spanischen Designer und Illustrator Javier Mariscal gezeigt werden. Ausserdem wird in Jan Kaplický - architect of the future den visionären Ideen des kürzlich verstorbenen tschechischen Architekten gedacht. Nach diesem Ausflug, der vor allem dank der märchenhaften Welt von Mariscal in bester Erinnerung bleibt, machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof St Pancras International, wo wir den Zug zum Luton Airport nahmen und von dort zurück nach Genève-Aéroport flogen.
London 2009 - Day 4

Freitag, 24. Juli 2009

Back in the City - Part 1

Zum ersten Mal seit unserem Auszug aus dem Flat am 151, York Way sind wir diese Woche in die britische Kapitale zurückgekehrt. Nach der Zugfahrt bis Genève-Aéroport und einem leicht verspäteten easyJet-Flug nach London Gatwick, fuhren wir mit dem easyBus in den Westen der Stadt zur Tubestation West Brompton. Einen kurzen Fussmarsch später erreichten wir auch schon das Enterprise Hotel und konnten unser Zimmer beziehen. Für das Nachtessen begaben wir uns mit der Piccadilly Line in unsere alte Wohngegend und besuchten dort unser liebstes indisches Restaurant Bangalore Brasserie, wo wir Chicken Kurma und Sag Prawn genossen. Danach fuhren wir mit dem Bus 390 und der District Line ins Hotel zurück.
London 2009 - Day 1


Den Dienstag starteten wir mit einem Frühstück in einer Bakers Oven-Filiale und fuhren anschliessend mit dem Bus 74 bis zum Marble Arch, wo die Oxford Street eines ihrer Enden hat. Die nächsten paar Stunden verbrachten wir mit Shopping bei Primark, Sports Direct und Konsorten. Am Nachmittag machten wir noch einen kurzen Abstecher Richtung
Tower Bridge und begaben uns danach nach Soho zum Restaurant inamo, wo wir fürs Nachtessen reserviert hatten. In diesem High-Tech-Restaurant wählt man sein Menü aus der interaktiven Speisekarte, die auf den Tisch projiziert wird aus. Ein paar Minuten nachdem die Bestellung in die Küche übermittelt wurde, erhält man die Speisen so zubereitet, wie sie vorher bereits als Bild auf dem Tisch sichtbar waren. Als weitere Spielereien kann man via Live-Cam die Köche beim zubereiten beobachten oder sich über die Transport- und Ausgehmöglichkeiten für nach dem Restaurantbesuch informieren. Zum Verdauen schlenderten wir noch ein bisschen durch die Gegend bis zum Leicester Square und gönnten uns zum Dessert noch die feinste Glacé der Welt.
London 2009 - Day 2

Montag, 28. Juli 2008

10e Big Boss Festival

Am vergangenen Wochenende fand bei der Ferme de Belfond in Tavannes zum zehnten Mal das Big Boss Festival statt. Auf den beiden Bühnen "grande scène" und "nouvelle scène" fanden am Freitag und Samstag insgesamt 15 Konzerte statt. Eines der Highlights am Freitag waren die aus West-London angereisten Rapper 29th Chapter, die mit einer perfekten Tanz-Choreographie, ansprechenden Beats und intelligenten Texten zu überzeugen wussten. Ausserdem spielten an diesem ersten Abend unter anderem noch die beiden englischen Rockbands Yfriday und Verra Cruz. Am Samstag konnten neben anderen Bands die Bieler Modern Day Heroes, die Engländer Shackleton und die Portugiesen Triplet sowie der Star des Abends Michael Tait angehört, bestaunt und genossen werden.

10e Big Boss Festival

Wir standen während dem ganzen Festival in der Filmcrew, die von Sabines Bruder und dessen Frau organisiert wurde im Einsatz. Dank deren guten Beziehungen stand uns professionelles Material des Walliser Lokalfernsehens Canal 9 zur Verfügung und das Filmen machte noch mehr Freude als sonst! Vielen Dank für die hervorragende Organisation!

Freitag, 11. Juli 2008

Muscheln zum Beginn des Weekends

Für unser Znacht am Freitag abend kochten wir uns eine Spezialität, die mit schönen Erinnerungen an Bruxelles und London verbinden ist.

Moules marinières

Zutaten (für 2 Personen)

1,2kg tiefgekühlte Miesmuscheln (Cozze)
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 EL Zitronensaft
Petersilie
1 roter Peperoncini
1dl Halbrahm
Salz, Pfeffer
  1. Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen. Fein gehackter Peperoncini und gepresster Knoblauch anbraten.
  2. Muscheln unter heissem Wasser voneinander trennen und in die Pfanne geben. Zugedeckt 5 Minuten erwärmen, Zitronensaft zugeben und bei schwacher Hitze 5 Minuten unter Rühren weiterkochen.
  3. Gehackte Petersilie darüberstreuen, umrühren und die Muscheln mit einer Kelle aus der Flüssigkeit nehmen und auf dem Teller anrichten.
  4. Rahm in die Kochflüssigkeit geben, aufkochen. Salzen, Pfeffern und sofort über die Muscheln giessen. Mit Frites und Brot servieren. Dazu einen Vingelzer Chasselas von Räblus Weinbau geniessen.

Sonntag, 25. Mai 2008

Indisches Feeling in Höngg

Zum Dank für die Unterstützung bei der Diplomarbeit wollte Sabine mich am Samstag abend zum Essen einladen. Da uns in London die indische Küche gepackt hatte, war es schnell klar, dass wir in ein indisches Restaurant gehen möchten. Nach einer kurzen Suche im Internet entschieden wir uns für das Maharani in Zürich-Höngg, das wir praktischerweise gerade direkt mit dem Bus Nr. 80 erreichen konnten. Die ehemalige Quartierbeiz wird seit ein paar Jahren von einem indischen Ehepaar, welches auch noch ein anderes Restaurant in Zürich hat, geführt und bietet Köstlichkeiten aus Nord- und Südindien an. Mitten im Speisesaal steht ein künstlicher Baum, der exotische Atmosphäre verbreitet. Von der umfangreichen Speisekarte entschieden wir uns für je eine Portion Kori Gasi mit Lemonreis und Gosht Chettinadu mit Kokosreis und ein mit Käse überbackenes Naanbrot. Die beiden Gerichte waren hervorragend und wir konnten die Vielfalt der indischen Gewürzwelt trotz Messer und Gabel richtig geniessen. Bei den zahlreichen indischen Touristen, die mit Reisecars zum Lokal geführt wurden, konnten wir beobachten, dass in Indien normalerweise mit Händen und Naan oder sonst mit dem Löffel gegessen wird. Ich werde das wohl beim nächsten mal Indisch probieren... ;-)

Montag, 3. März 2008

Ende Februar in Zürich

Mittlerweile wurde es Ende Februar und das bedeutet zwei Sachen. Einerseits ist Sabines halbjähriger Austausch an der Central Saint Martins in London fertig und andererseits lief auch der Untermietsvertrag von Sabines Wohnung in Zürich aus.

Im Verlauf des Freitag vormittags machte ich mich auf den Weg per ICN nach Zürich HB, weiter mit der S-Bahn nach Altstetten und dort fürs Mittagessen ins Migros Restaurant Neumarkt Altststetten. Nach der Stärkung ging ich zur Wohnung für die Abwicklung der Übergabe- und Depotrückzahlungsformalitäten. Da die Wohnung und ihre Einrichtung in gutem Zustand und sauber geputzt war, konnte alles schnell erledigt werden und ich hatte einen ganzen Nachmittag zur freien Verfügung in Zürich. Als erstes besuchte ich einen Coiffeursalon und liess mir seit langem wieder einmal die Haare schneiden. Danach für ich mit der S-Bahn zum HB und von dort mit dem Tram weiter zum Kunsthaus, wo ich mir die Ausstellung Europop anschaute. Es wurden vorwiegend grossformatige Meisterwerke von europäischen Pop Art-Künstlern wie David Hockney, Eduardo Paolozzi, Franz Gertsch, Erró und vielen weiteren gezeigt. Ergänzt wurde das Ganze durch Werke der Amerikaner Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, Claes Oldenburg und Andy Warhol, sowie Plastiken von Niki de Saint Phalle. Für mich war diese Ausstellung eine ideale Fortsetzung von Pop Art Portraits, welche wir im Januar in der National Portrait Gallery in London gesehen hatten.

Nach diesem kulturellen Nachmittag begab ich mich langsam Richtung Flughafen Zürich, wo am Abend Sabine landete. Trotz dem schweren Gepäck - ein Koffer musste wegen Übergewicht noch aufgeteilt und in zwei Stücken eingecheckt werden - konnte das Flugzeug die Strecke von Luton nach Zürich sehr schnell zurücklegen und ich konnte meine Sabine bereits eine Viertelstunde vor der geplanten Ankunftszeit in die Arme nehmen :-)

Dienstag, 19. Februar 2008

Nochmals ein Wochenende in der City - Teil 2

Für den Samstag haben wir uns einen Besuch des königlichen botanischen Gartens Kew Gardens vorgenommen. Vorher wollten wir aber noch am Leicester Square vergünstigte Tickets für eine Theatervorstellung am Abend kaufen. Leider waren aber alle Stücke, die uns interessierten bereits ausverkauft und wir entschieden am Abend nochmals vorbeizukommen und in eines der grossen Kinos zu gehen. Nun machten wir uns auf den langen Weg in Richtung Südwesten zu den Kew Gardens. Wegen Bauarbeiten mussten wir noch auf einen rail replacement bus umsteigen und erreichten unser Ziel erst Mitte Nachmittag. Als erstes stärkten wir uns im The Orangery Restaurant bei Kaffee und Kuchen, bevor wir durch die wunderschöne Parkanlage spazierten. Obwohl es noch recht kühl war, konnten bereits einige blühende Pflanzen wie Glockenblumen, Rhododendron und Krokusse bestaunt werden. In den grossen viktorianischen Glashäusern fühlte man sich dank höherer Temperatur und exotischen Pflanzen sogar beinahe in andere Teile der Erde versetzt. Am Schluss unseres Rundganges bewunderten wir noch das Japanese Gateway und den Turm Pagoda.

Leicester Square und Kew Gardens


Nun fuhren wir von der Station Kew Gardens mit London Overground und der Tube zurück zum Leicester Square und kauften uns dort zwei Tickets für den Film The Bucket List. Bevor aber die Kinovorstellung startete, suchten wir uns im nahen Chinatown ein Restaurant und verpflegten uns mit einem feinen chinesischen Menu. Der Kinokomplex beinhaltete neun Screens und wir mussten mit der Rolltreppe bis zuoberst fahren bis wir zu unserem Saal kamen. Im Film spielten die beiden hervorragenden Schauspieler Jack Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Männer, die im Spitalzimmer zueinander finden und gemeinsam ein Liste mit Wünschen abarbeiten. Nach der Vorführung gönnten wir uns trotz sehr kalten Temperaturen noch eine der weltbesten Glacen auf dem Leicester Square.

Am Sonntag hiess es dann meine beiden Koffer so gut wie möglich zu füllen mit Gegenständen, die Sabine nicht mehr benötigt, damit sie dann für die Heimreise hoffentlich genug Platz hat um den Rest mitzunehmen. Später fuhr ich von Victoria mit dem easybus zum Flughafen Luton, checkte dort ein und flog in einem gut gefüllten Flugzeug nach Genève. Nach der sicheren Landung und dem Abholen des Koffers machte mir leider die SBB einen Strich durch die Rechnung, indem sie um 22.05 eine Taktlücke Richtung Biel hat und ich erreichte mein Zuhause erst etwas später als eigentlich vorgesehen.

Montag, 18. Februar 2008

Nochmals ein Wochenende in der City - Teil 1

Nach dem Feierabend am Donnerstag um 15 Uhr ging es nach Hause zum Fertigpacken. Kleider in den kleinen Koffer, kleiner Koffer in den Grossen und schon konnte es losgehen mit dem ICN nach Basel SBB und von dort mit dem Bus Linie 50 an den Euroairport. Nach dem Einchecken begab ich mich durch die Sicherheitskontrolle zum Gate und musste dort erstmal warten, da der Flug schon mit einer Verspätung von 20 Minuten angezeigt wurde. Schlussendlich flogen wir fast 40 Minuten zu spät ab. In der Luft verlief alles problemlos, aber bei der Ankunft in Stansted wurde für das Gepäck aus Basel noch kein Band angezeigt. Als dies endlich geschah, konnte ich meinen Koffer abholen, jedoch war nun der gebuchte easybus seit ein paar Minuten weg. Am Schalter konnte mir die Dame leider erst für die überüberübernächste Fahrt einen Sitz garantieren, empfahl mir aber trotzdem schon zur Haltestelle zu gehen und zu hoffen, dass noch ein Platz frei sei. So war es denn auch und ich konnte im nächsten Kurs Richtung Zentrum vorne neben dem Fahrer Platz nehmen. Der Fahrer war topmotiviert, war doch heute sein erster Tag "on his own" - leider war er aber noch nicht so sattelfest mit der Route und nach einer Gratis-Sightseeing-Tour durch die gesamte Innenstadt landeten wir direkt in Victoria, anstatt zuerst an der Baker Street, wo einige andere Fahrgäste und auch ich eigentlich aussteigen wollten. Eine kurze, halsbrecherische Fahrt später wurden wir dann doch noch dort abgeladen und ich konnte mit den Nachtlinienbussen 205 und 390 zu Sabine in die Wohnung fahren.

Da es am Vorabend - aus geschilderten Gründen ;-) - etwas später geworden ist, schliefen wir am Freitag ein bisschen aus, frühstückten und gingen dann zum Hub der University of the Arts, wo wir an den Computern in der Learning Zone einige administrative Arbeiten wie Abmelden bei Gas, Wasser und Strom, sowie das Ausschreiben unseres Mobiliars bei gumtree erledigten. Danach begaben wir uns noch in den Primark zum Shoppen und als Abschluss des Tages liessen wir uns wieder einmal - und gleichzeitig zu letzten Mal - von feinem indischen Essen in der Bangalore Brasserie verwöhnen.

Falls jemand noch Möbel oder Haushaltgegenstände für seine Londoner Wohnung braucht, hier ein paar heisse Angebote ;-) :

Donnerstag, 31. Januar 2008

Ein Januarwochenende in London

Vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit und ich konnte erneut nach London reisen, dieses Mal in Begleitung von Sabines Eltern. Bereits um 3 Uhr läutete der Wecker, damit wir rechtezeitig um Viertel vor sechs unser Gepäck im Euroairport Basel aufgeben konnten. Der Flug mit dem Junbolino der SWISS verlief angenehm, einzig der Landeanflug auf den London City Airport war ziemlich steil und wegen dem Wind ein bisschen wackelig - aber immerhin nur kurz ;-) Vom Flughafen fuhren wir anschliessend mit DLR, Northern Line und dem Bus 390 zu Sabine in die Wohnung, wo wir ein feines Morgenessen geniessen konnten. Nach dieser Stärkung machten wir uns auf den Weg zum Buckingham Palace mit den Guards und dem Queen Victoria Memorial davor. Weiter spazierten wir durch den St James's Park, wo schon die ersten Pflanzen blühten, bis zu Westminster Abbey und Big Ben. Nach einem Kaffeehalt am Fusse des London Eye marschierten wir dem South Bank entlang, vorbei an Strassenkünstlern, Royal Festival Hall, National Theatre und der Blackfriars Bridge bis Tate Modern, wo in der Turbine Hall immer noch Shibboleth von der kolumbianischen Bildhauerin Doris Salcedo installiert ist und von Tausenden von Leuten bestaunt wird. Danach fuhren wir per Tube und Bus nach Hause und beendeten dent Tag mit köstlichem indischen Essen in der Bangalore Brasserie.

Samstag in London

Am Sonntag starteten wir nach einem guten Frühstück unseren Ausflug Richtung Greenwich. Einen ersten Zwischenstopp machten wir zwischen den Hochhäusern im Finanzviertel Canary Wharf, Londons Antwort auf Manhatten. Von dort ging es weiter mit der DLR bis zur Station Cutty Sark, die nach einem historischen Schiff benannt ist. Durch das Gelände des Royal Naval Colleges, welches heute von der University of Greenwich genutzt wird, flanierten wir hinauf zum Royal Greenwich Observatory, von wo aus man einen herrlichen Ausblick über Ost-London hat. Damit wir bei der Rückreise noch ein bisschen von der Gegend sahen, fuhren wir zuerst mit einem Bus nach Peckham und von dort weiter via King's Cross nach Hause. Fürs Nachtessen gingen wir nach Camden Town in "unsere" Pizzeria und verköstigten uns mit einer feinen Pizza und einem Glas roten Hauswein.

Unseren letzten Tag gingen wir gemütlich an und begaben uns mittels Bus und Tube zur Abbey Road, an der Sabines Vater vor über 40 Jahren während einigen Wochen Englisch lernte. Die Abbey Christian School und Abbey Road Baptist Church, in der er lebte und lernte wird momentan gerade in Wohnungen umgebaut. Nach dieser Erinnerungsauffrischung fuhren wir mit einem Bus über die Oxford Street bis zum Piccadilly Circus, nahmen dort die U-Bahn und statteten dem Nobelkaufhaus Harrods einen Besuch ab. Danach war es bereits Zeit nach Hause zu gehen, um dort noch etwas zu essen und die Koffer für die Heimreise zu packen. Auf dem Weg zum Flughafen erlebten wir in der Northern Line wie eng es während dem Feierabendverkehr in den Tubezügen werden kann. Das Check-in konnten wir ohne Probleme erledigen und auch der Flug zurück nach Basel verlief reibungslos mit einer ganz sanften Landung.

Montag, 7. Januar 2008

Route Bus #15, WHUFC vs MCFC und Heimreise

Für den Freitag morgen hatten wir uns einen Beusuch des Covent Garden Market ausgesucht. In dieser schönen alten Markthalle befinden sich viele kleine Boutiquen und Marktstände mit innovativen, ausgefallen, exklusiven und trendigen Produkten von kleineren und grösseren Designern und Herstellern. Es gibt dort unter anderem Schmuck, Spiele, Taschen und Portmonnaies zu kaufen. Weiter ist diese Gegend und vor allem der Platz vor der St Pauls Church ein bekannter Treffpunkt für Künstler und Artisten, welche dort oft vor vielen Schaulustigen auftreten. Danach spazierten wir Richtung Trafalgar Square, wo wir in einen alten Routemaster der Linie 15 einsteigen konnten und bis zum Tower damit fuhren. Es gibt in London noch zwei Teilstücke auf den Linien 9 und 15, welche mit diesen rollenden Denkmälern befahren werden. Nach diesem Stück Londoner Stadtgeschichte hiess es für uns wieder einmal Shopping auf der Oxford Street und danach noch ein sehr feines Essen bei unserem Lieblingsinder Bangalore Brasserie.

Für den Samstag hatte ich mir ein Ticket für das Drittrundenspiel im FA Cup zwischen West Ham United und Manchester City gekauft. Ich fuhr mit der Tube auf der Picadilly, Hammersmith & City und District Line in den Osten Londons zur Station Upton Park. Von dort war es nur noch ein kurzer Fussmarsch der Green Street entlang mit tausenden anderen Zuschauern zum Stadion. Der Bau wirkt von aussen mit seinen beiden Türmen ziemlich dominant und ist innen kompakt, so dass man auch von der letzten Reihe, wo ich sass, noch einen guten Blick aufs Spielfeld hatte. Das Spiel war zeitweise recht intensiv mit Chancen auf beiden Seiten, hatte aber auch einige flaue Minuten, so dass am Ende das torlose Unentschieden für beide Teams gerecht war. Obwohl in diesem Cupspiel nach 90 Minuten kein Sieger feststand, gab es im Gegensatz zur Schweiz keine Verlängerung oder Elfmeterschiessen, dafür findet in ein paar Tagen ein Wiederholungsspiel in Manchester statt. Interessant war auch das Gespräch mit meinem Sitznachbarn, einem älteren Herrn in Begleitung seiner Frau, der mir erklärte, wer jeweils wo sitzt, dass West Ham beinahe eine ganze Mannschaft an Verletzten hat und er das grosse Servette irgendwann in den 60er-Jahren einmal spielen sah. Nach der Rückreise erwartete mich zuhause ein sehr feines Abendessen.

West Ham - Man City


Die Zeit vergeht schnell und meine Ferien neigten sich am Sonntag schon wieder dem Ende zu, so dass ich wieder nach Hause in die Schweiz reisen musste. Die Anreise nach Luton mit dem easyBus klappte gut und dank dem bereits erledigten Online-Check-in konnte ich am Flughafen direkt durch die Security zum Abfluggate gehen. Etwas später konnte ich auch schon boarden und kam nach einem ruhigen, schnellen Flug rund 15 Minuten vor der geplanten Zeit in Genf an, was mir erlaubte einen früheren Zug nach Biel zu nehmen.

Donnerstag, 3. Januar 2008

South London Gallery und National Portrait Gallery

Als wir heute aus dem Fenster schauten, sahen wir keinen Schnee und somit konnte man auch davon ausgehen, dass sich der Verkehr in gewohntem Rahmen bewegt. Da es aber immer noch recht kalt ist, entschieden wir uns heute für Aktivitäten, die sich vorwiegend drinnen abspielen. Als erstes fuhren wir per Tube nach Elephant & Castle und von dort weiter mit dem Bus bis zur South London Gallery. Dort besichtigten wir die Ausstellung Planet Caravan. Is There Life After Death? a Futuristic World Fair des deutschen Künstlers Thomas Zipp. Die Installation ist ziemlich düster und wirkt ein bisschen in den Raum gepresst, was das Ganze etwas chaotisch erscheinen lässt. Unser zweiter Programmpunkt heute war die National Portrait Gallery, wo wir zwei Ausstellungen besuchten. In Pop Art Portraits erhielten wir einen Überblick über die wichtigsten Porträtbilder von bekannten Pop-Künstlern wie Eduardo Paolozzi, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein und Andy Warhol, während es bei Photographic Portrait Prize Werke von jungen, unbekannten Künstlern zu sehen gab. Beides war sehr interessant und hat uns gut gefallen.

Weiter ging es noch mit ein bisschen Shopping auf der Oxford Street und einem guten Nachtessen im Pizza Hut, bevor wir wieder nach Hause gingen und den Tag mit einer Spielrunde beendeten.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Greenwich und Tower Bridge

Als erstes bemerkten wir heute beim Verlassen der Wohnung, dass die Temperaturen deutlich gesunken sind und es mit dem Wind sehr kalt geworden ist. Trotzdem machten wir uns mit Tube und DLR auf Richtung Osten, um Greenwich zu entdecken. Nach dem Aussteigen an der Station Island Gardens marschierten wir durch einen Fussgängertunnel unter dem River Thames hindurch zum Greenwich Pier. Danach spazierten wir gemütlich durch den Greenwich Park an der University of Greenwich und dem National Maritime Museum vorbei den Hügel hinauf zum Royal Observatory, von wo man eine wunderbare Aussicht auf die Docklands und Canary Wharf hat. Dort angekommen besuchten wir das neue astronomische Zentrum und machten die obligaten Fotos beim Nullmeridian mit einem Fuss in der westlichen und dem anderen in der östlichen Hemisphäre. Weiter ging es mit einem Bummel den Hügel hinunter und durch Greenwich mit seiner schönen Markthalle, wo unter anderem der Spieleladen Compendia beheimatet ist.

Greenwich, Laban und Tower Bridge


Nach einer Stärkung in einem Pub schauten wir uns das von Herzog & de Meuron erbaute Laban Center an und machten uns danach wieder mit der DLR auf den Weg zur Tower Bridge, welche bei Dunkelheit wunderschön beleuchtet ist. Dort schlenderten wir zuerst über die St Katharine Docks, von wo aus man einige luxuriöse Yachten bestaunen kann und dann über die imposante Klappbrücke. Von hier hatte man eine beeindruckende Sicht auf die vielen beleuchteten Gebäude an beiden Ufern der Themse. Auf dem Heimweg konnten wir in der Gratiszeitung London Lite noch eine Wetterwarnung für diese Nacht lesen. Ausgelöst durch sibirische Winde soll es noch kälter werden und sogar schneien in der Stadt, was scheinbar wie jedes Mal zu einem riesigen Verkehrschaos führen würde. Wir sind gespannt!!

Dienstag, 1. Januar 2008

Anreise, Silvester und Neujahr

Nach der schönen Weihnachtszeit mit Besinnung, feinem Essen, gemütlichem Beisammensein und vielen tollen Geschenken, sowie den letzten Arbeitstagen des Jahres 2007 konnte am Samstag unser Unternehmen "Silvester in London" starten. Da wir nur mit Handgepäck unterwegs waren, erledigten wir das Check-in bereits zu hause am Computer und druckten unsere Boarding Pässe selber. Nach einer angenehmen Zugfahrt durch die Romandie erreichten wir Genève Aéroport, wo ein bisschen Chaos herrschte und viele Leute auf ihre verspäteten Flüge warteten. Bei uns war es noch human und wir flogen mit ca. 20 Minuten Verspätung ab. Der Flug nach Luton verlief einigermassen ruhig bis auf die letzte Viertelstunde, in der noch ein paar Turbulenzen zu spüren waren. Nach der Landung und Passkontrolle reisten wir mit easybus, London Overground und dem Bus 29 in unser Londoner Zuhause, wo wir alles in gewohntem Zustand antrafen.

Am Sonntag schliefen wir zuerst ein bisschen aus und machten uns nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg an einen der trendigsten Orte Londons: Old Spitalfields Market und Brick Lane. An den Ständen in der schönen gedeckten Markthalle gab es Designermode, Platten, Bücher, diverse kulinarische Köstlichkeiten, modische Accessoires und vieles mehr zu sehen und kaufen. Die auch als Banglatown bekannte Brick Lane ist vor allem durch unzählige um Kundschaft werbende indische Restaurants geprägt. Am Abend spazierten wir noch ein bisschen durch die Umgebnung von Covent Garden, um ein Restaurant für unser Silvesteressen zu finden und beendeten den Tag zu Hause mit einer Runde "Ohne Furcht und Adel".

Swiss Re, Old Spitalfields Market und Brick Lane


Den letzten Tag des Jahres 2007 begannen wir mit ausgedehntem Shopping bei Primark. Nachdem wir einige schöne und preiswerte Kleidungsstücke gefunden und in der richtigen Grösse gekauft hatten, fuhren wir nach Hause, wo wir uns für den Silvesterabend vorbereiteten. Für unser Festessen haben wir uns das Restaurant Belgo Centraal ausgesucht und dort wunderbare Moules et Frites (classique und provençale) mit einem feinen belgischen Bier genossen. Nach dem Dessert schlenderten wir noch ein bisschen durch das nächtliche London, um einen guten Platz für das Bestaunen des Feuerwerks zu ergattern. Zuerst versuchten wir es auf der Waterloo Bridge, dort hatte es aber viel zu viele Leute und wir begaben uns zum Victoria Embankment. Auch dort herrschte ein dichtes Gedränge und wir zogen uns ein bisschen Richtung Strand zurück, wo es viel angenehmer war. Nach dem Feuerwerk zum Jahreswechsel liefen wir zur Holborn Station und nahmen dort die Tube nach Hause.

New Year's Eve


Am Neujahrstag entschieden wir uns für einen Besuch des Victoria and Albert Museums (V&A), welches die weltgrösste Sammlung von Kunstgewerbe und Design beherbergt. Das Museum erreichten wir von der Tubestation South Kensington durch einen Fussgängertunnel. Während unserem rund zweistündigen Besuch sahen wir Exponate aus verschiedensten Zeitepochen und Gegenden der ganzen Welt. Zum Abschluss besuchten wir noch die temporäre Ausstellung "Collaborators: UK Design for Performance 2003 - 2007", in der die
Zusammenarbeit zwischen Designern und Regisseuren in jüngster Vergangenheit aufgezeigt wird. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenhalt bei Harrods, wo momentan wie fast überall in der Stadt sale angesagt ist und kauften uns etwas in den exklusiven Food Halls.

V & A Museum