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Sonntag, 26. Februar 2017

Kurztrip nach Berlin

Mitte Februar stand bei mir ein Wochenendausflug mit Freunden nach Berlin auf dem Programm. Nach der Anreise am Freitagnachmittag mit easyjet von Basel nach Berlin Schönefeld reisten wir mit dem Taxi zum Hotel NH Berlin Alexanderplatz und erledigten den Check-in. Nach dem asiatischen Nachtessen in der Wohnung eines Kollegen, begaben wir uns zur Mercedes-Benz-Arena und verfolgten dort das DEL-Spiel zwischen den Eisbären Berlin und den Fischtown Pinguins Bremerhaven. Das Niveau des Spiels war schwächer einzustufen als wir es von der heimischen NLA gewohnt sind. Am Ende resultierte ein 4-1-Heimsieg für die Eisbären gegen den Liganeuling aus Bremerhaven. Für uns endete der Abend anschliessend im Berliner Nachtleben.


Den Samstag starteten wir mit einem leckeren und ausgedehnten Brunch im Kurhaus Korsakow. Danach reisten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Olympiastadion, wo wir unsere Tickets für das Spiel zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern München abholen und danach unsere Plätze einnehmen konnten. Bei recht kühlen Temperaturen wurden wir Zeugen eines spannenden Spiels, bei dem die Hertha nach dem Führungstreffer in der 21. Minute lange Zeit wie der Sieger aussah. Kurz vor Abpfiff gelang jedoch den Bayern noch der Ausgleichstreffer und der Match endete mit einem 1-1-Unentschieden. Für einen Teil unserer Reisegruppe ging es nun noch in die Max-Schmeling-Halle zum Spiel der 1. Floorball Bundesliga zwischen BAT Berlin und dem TV Schriesheim, welches das Hauptstadtteam mit 8-5 für sich entscheiden konnte. Im Anschluss konnten wir im Restaurant Umspannwerk Ost ein sehr leckeres Abendessen geniessen, bevor wir später die Schöne Party besuchten.



Am Sonntag klingelte der Wecker dann bereits sehr früh. Nachdem alle Mitglieder der Reisegruppe pünktlich in der Hotellobby aufgetaucht waren, konnten wir per Taxi zum Flughafen Schönefeld fahren und von dort mit einem gut gefüllten Flugzeug von easyjet die Heimreise nach Basel antreten. Damit fand ein kurzer, aber intensiver Weekend-Trip seinen Abschluss.

Dienstag, 8. März 2016

Immer etwas zum Entdecken - Teil 2

Den Samstag starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück und begaben uns dann zur "Löwenbesichtigung" am Trafalgar Square. Von dort ging es weiter mit der Fahrt in einem der noch auf der Linie 15H eingesetzten traditionellen Routemaster-Bussen durch den dichten Stadtverkehr bis nach Tower Hill. Hier folgte die Besichtigung und Überschreitung der mächtigen und immer wieder imposanten Tower Bridge. Leider war das Wetter nicht allzu gut, so dass wir uns für ein Nachmittagsprogramm drinnen entschieden. Im Design Museum bestaunten wir einerseits die Entwicklung des Fahrrads und seiner unterschiedlichen Verwendung, sowie die besten Designs von 2015. Anschliessend unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang entlang der tollen Promenade am Ufer des River Thames bis zum imposanten Gebäude der Tate Gallery of Modern Art, wo wir in der Turbinenhalle Abraham Cruzvillegas Empty Lot sahen. Dabei handelt es sich um dreieckige Holzbeete, die mit Erde gefüllt wurden und nun während sechs Monaten ein Eigenleben entwickeln. Nach so viel Kunst und Kultur hatten wir langsam etwas Hunger und fuhren mit Tube und Bus nach Camden für ein tolles Nachtessen bei "unserem" Inder in der Bangalore Brasserie, wo wir durch das freundliche Personal als Stammgäste erkannt wurden. Bevor wir nach diesem Festmahl zurück ins Apartment fuhren, warfen wir noch einen kurzen Blick auf die schwarze Eingangstüre des Wohnhauses, wo wir vor einigen Jahren unsere Wohnung hatten.
London February 2016 - Saturday
Dann kam leider schon der letzte Tag dieser Ferien in Englands Kapitale und wir mussten unsere Koffer wieder packen. Um die Zeit noch voll auszunutzen starteten wir eine kleine Busreise in den Norden zum Besichtigen des Shri Swaminarayan Mandir, einem grossen Hindu-Tempel. Danach fuhren wir nochmals zurück in die Gegend um Paddington Station, erledigten die obligatorischen Souvenirkäufe und besuchten ein letztes Mal ein traditionelles englisches Pub, bevor wir den Trip zum London Luton Airport in Angriff nahmen. Nach der schier endlosen Fahrt mit Bus, Tube, Zug und Shuttlebus erreichten wir den Flughafen und wurden am Gepäckaufgabeschalter belehrt, dass dieser bereits geschlossen sei und nur noch Passagiere ohne Aufgabegepäck mitfliegen können. So teilten wir also gezwungenermassen unsere Reisegruppe auf und schickten Sabines Bruder mit seiner Familie auf den geplanten Flug nach Basel, während Sabine und ich mit dem Gepäck den etwas späteren Flieger Richtung Genf nahmen. Trotz diesem etwas turbulenten Abschluss blicken wir auf ein paar wunderschöne und erlebnisreiche Tage in dieser tollen Stadt zurück.
London February 2016 - Sunday

Montag, 7. März 2016

Immer etwas zum Entdecken - Teil 1

Vor rund anderthalb Jahren waren wir zum letzten Mal zu Besuch in einer unserer absoluten Lieblingsstädte. Höchste Zeit also für eine erneute Reise nach London. Gemeinsam mit der Familie von Sabines Bruder starteten wir vor rund zweieinhalb Wochen frühmorgens von Biel nach Basel Euroairport und von dort mit Ryanair weiter nach London Stansted. Nach einem raschen und ruhigen Flug reisten wir mit dem Stansted Express ins Stadtzentrum und gönnten uns zum Angewöhnen in einem Pub ein richtig britisches Mahl, bevor wir später die über Airbnb gebuchte Wohnung bezogen. Bei strömendem Regen besuchten wir am Abend noch den Picadilly Circus, sowie die M&M's World am Leicester Square und legten uns danach schlafen, um fit für den nächsten Tag zu sein.
London February 2016 - Wednesday
Erster Punkt auf dem Programm des Donnerstags war ein Abstecher an die Oxford Street zu Primark für ein bisschen Shopping. Weiter reisten wir nach Stratford in den Queen Elizabeth Olympic Park und liessen uns per Lift 80 Meter in die Höhe auf die Aussichtsplattform des ArcelorMittal Orbits fahren. Dank dem guten Wetter mit blauem Himmel konnten wir uns an einer tollen Aussicht über London erfreuen. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Park, der Fahrt mit den Gondeln der Emirates Air Line und einer Busfahrt nach Greenwich besuchten wir die interessante Ausstellung im Innern eines der ehemals schnellsten Segelboote der Welt namens Cutty Sark. Rechtzeitig zur blauen Stunde erreichten wir später die kleine Erhebung mit dem Royal Observatory, wo sich der Prime Meridian befindet, und konnten die herrlichen Farben der untergehenden Sonne gespiegelt in den Hochhäusern der Londoner City bestaunen. Vor der Rückkehr ins Apartment unterquerten wir noch die Themse durch den Greenwich foot tunnel.
London February 2016 - Thursday
Am Freitagmorgen machten wir uns nach dem Frühstück Richtung Buckingham Palace auf, um die Guards bei ihrem Wachablösungsritual zu beobachten. Nachdem wir dem Spektakel einige Zeit zugesehen hatten, unternahmen wir - wie viele andere auch - einen gemütlichen Spaziergang entlang des Sees im schönen St James's Park. Nach einer Stärkung ging es weiter vorbei am Sitz des Premierministers, der jedoch gerade zu Brexit-Gesprächen in Brüssel weilte, zu den touristischen Highlights Big Ben und Westminster Abbey. Später flanierten wir der Themse entlang, wo viele Strassenkünstler ihre Shows zum Besten gaben und besuchten das Sea Life London Aquarium. Nach diesem Bummel durch die spannenden Unterwasserwelten mit ihren faszinierenden Bewohnern, machten wir einen Abstecher nach Chinatown für ein asiatisches Nachtessen. Im Anschluss trennten wir uns auf. Während ich mich mit einem Kollegen, der zur Zeit in London lebt und arbeitet, auf ein Bier in einem Pub traf, unternahm der Rest unserer Gruppe einen kleinen Shopping-Ausflug.
London February 2016 - Friday

Donnerstag, 9. Juli 2015

Trip to the Emerald Isle - Part 2

Am nächsten Morgen hiess es wieder unser Zelt abbauen und alles einpacken, bevor wir für das Frühstück zum Sea Salt Cafe fuhren. Nach einem grossartigen Frühstück und verwöhnt von ausgezeichneter Gastfreundschaft konnten wir danach unseren Tag in Angriff nehmen. Auf dem Programm stand der Besuch der Cliffs of Moher, die wir am Vortag bereits per Schiff vom Fuss her besichtigten. Gerade kurz nach unserer Ankunft mit der Vespa und den ersten Schritten entlang dieses eindrücklicken Naturwunders fielen einige Regentropfen. Glücklicherweise besserte sich das Wetter aber genau so schnell wieder und wir konnten den faszinierenden Anblick bei einem Spaziergang zum O'Brien's Tower und wieder zurück zum Visitor Center bei guten Bedingungen geniessen. Innerhalb des schön in die Natur eingepassten Besucherzentrums konnten wir anschliessend einige Informationen zu den Klippen erfahren, bevor wir noch ein wenig in die andere Richtung marschierten. Nachdem wir genug gesehen hatten, fuhren wir zurück nach Doolin, um dort doch noch im berühmten O'Connor's Pub etwas zu essen. Danach trennten sich unsere Wege für ein paar Stunden. Während Sabine per Vespa Richtung Dublin fuhr, nahm ich den Bus zuerst durch die wunderschöne Landschaft Westirlands nach Galway und von dort quer durchs Land bis kurz vor Dublin, wo wir uns wieder trafen und gemeinsam zum Camac Valley Caravan & Camping Ground reisten.

Ireland 2015 - Sunday

Nach einer weiteren Nacht in unserem Zelt fuhren wir am morgen mit dem Sightseeing-Bus ins Stadtzentrum und gönnten uns im Cafe Kylemore zuerst ein leckeres Frühstück. Weiter ging es mit einem Stadtbummel durch das bekannte Viertel Temple Bar, entlang des Liffey und zum Trinity College. Nach einem Bier im Auld Dubliner Pub besuchten wir die sehr ansprechende Ausstellung Riddle of the Burial Grounds zur Herausforderung der Kommunikation im Zusammenhang mit atomaren Endlagern im Museum Project Arts Centre. Einige Schritte später verspeisten wir unser Nachtessen in der Gourmet Burger Kitchen, bevor wir mit dem Linienbus zurück zum Camping-Platz fuhren, wo wir schon von weitem zwei weitere Vespas in der Nähe unseres "Mixers" erkennen konnten. Beim Näherkommen stellten wir fest, dass sich zwei Italiener aus Venezia auf ihrem jährlichen Vespa-Trip neben unserem Zelt niedergelassen hatten. In gemütlicher Runde bei echtem italienischen Kaffee und angeregten Gesprächen beendeten wir diesen Tag.

Ireland 2015 - Monday

Und dann kam für mich schon der letzte Morgen mit sehr frühem Aufstehen. Nachdem ich meinen Rucksack fertig gepackt hatte, führte mich Sabine an den Dublin Airport. Dort bestieg ich die Ryanair-Maschine zurück nach Basel und reiste mit dem Zug wieder nach Hause.

Sonntag, 5. Juli 2015

Trip to the Emerald Isle - Part 1

Am vergangenen Donnerstag vor einer Woche packte ich meinen Rucksack und fuhr mit dem ÖV an den Euroairport in Basel. Dort bestieg ich eine Boeing 373-800 von Ryanair und liess mich nach Dublin fliegen. Nach einem schnellen Mittagessen am Flughafen bei McDonald's ging die Reise weiter per Bus nach Limerick, wo ich nach einem Bier bei Cobblestone Joe's Sabine, die mit der Vespa anreiste, traf. Die Fahrt von Rosslare nach Limerick konnte sie in Begleitung eines Vespafahrers aus Zürich, der für einen Sprachaufenthalt nach Irland fährt, absolvieren. Unser Weg führte uns von hier weiter nach Bunratty, wo wir in einem kleinen, ländlichen Campingplatz unser Zelt aufbauten. Das Nachtessen nahmen wir im seit fast 400 Jahren bestehenden Pub Durty Nelly's ein und machten zum Abschluss dieses Tages noch einen kurzen Spaziergang.

Ireland 2015 - Thursday
 
Nach einer erholsamen Nacht packten wir unser Zelt wieder zusammen und fuhren zum Bunratty Castle & Folk Park. Zuerst assen wir dort in der Teestube unser Frühstück und starteten dann den Rundgang durch das irische Dorf aus dem 19. Jahrhundert und das mittelalterliche Schloss. Das hier aufgebaute Dorf besteht aus etwa 30 Häusern wie Schmiede, Scheunen, Bauern- und Fischerhäuser und hat sogar eine Dorfstrasse mit Schule, Pub und kleinen Läden. Interessant sind auch die Informationen zum Leben in dieser Zeit, welche von Darstellern in und um die Häuser erzählt werden. Nachdem wir einige Zeit in diesem schönen Park verbrachten, machten wir uns auf zur Weiterreise. Zuerst mit der Vespa nach Shannon, wo uns ein ausgewanderter deutscher Motorradfahrlehrer den Weg zum Flughafen zeigte. Von dort fuhr Sabine mit der Vespa weiter und ich nahm den Bus nach Ennis, wo ich umsteigen musste und auf die Linie nach Doolin wechselte, um dort am Abend Sabine wieder zu treffen. Nach dem Aufbau des Zeltes auf dem Riverside Camping begaben wir uns fürs Nachtessen ins Dorf und verspeisten im Sonas Café eine feine Pizza.
Ireland 2015 - Friday

Zum Start des Samstags genossen wir das Frühstück im Doolin Café und fuhren dann mit der Vespa zum Hafen, wo wir das Schiff nach Inis Oírr (oder englisch Inisheer), der kleinsten bewohnten Insel der Aran Islands bestiegen. Nach der wegen dem Wellengang bewegten Überfahrt gingen wir von Bord und begannen unsere Wanderung über die schön grüne Insel bei wechselhaften Wetterbedingungen. Auf unserem Rundgang besuchten wir die Ruine der St. Kevin's Church, den See Loch Mór, das Wrack des 1960 verunglückten Frachters Plassy und den noch stehenden Turm des O'Brien's Castle. Zurück in der Nähe des Hafens nutzten wir die Wartezeit bis zur Abfahrt des Schiffes für eine kleine Zwischenverpflegung im Tigh Ned Seafood Pub, wo sich drei Musiker für eine spontane Irish Music Session zusammenfanden. Auf der Rückfahrt über die Wellen ging es zuerst nach Doolin, um einige Fahrgäste abzuladen und dann noch auf die Tour vor die Cliffs of Moher. So hatten wir die Möglichkeit diese imposanten bis zu 200m hohen, steil abfallenden Felswände vom Meer her zu bestaunen. Nachdem wir auch wieder an Land waren, zogen wir unsere Regenkleidung an, da es nun doch recht stark regnete und fuhren zurück zum Campingplatz. Für das Nachtessen liefen wir zuerst rüber zum O'Connor's Pub, wo wir allerdings keinen freien Platz fanden und deshalb wieder zurück marschierten. Stattdessen setzten wir uns im Fitz's Pub an einen Tisch und liessen uns kulinarisch verwöhnen.
Ireland 2015 - Saturday

Freitag, 31. Mai 2013

London's calling

Nach rund zwei Jahren zog es uns wieder einmal Richtung unserer zweiten Heimat auf der Insel. Dieses Mal flogen wir mit der SWISS ab Basel Euroairport und wurden für den Kurzurlaub über das verlängerte Pfingstwochenende von Sabines Schwester und ihrer Familie begleitet. Da wir am Freitagmorgen in aller Frühe bereits abflogen und der Flughafen noch nicht mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar war, wurden wir freundlicherweise von meinen Eltern hingefahren. Nachdem alle eingetroffen, das Gepäck abgegeben und die Sicherheitskontrolle passiert war, konnten wir schon bald den Avro RJ-100 besteigen und Richtung London City Airport fliegen. Nach der Landung erhielten wir rasch unser Gepäck, konnten unsere Oyster-Cards aufladen und dann mit der DLR nach Bank und weiter mit der Tube via Victoria nach Vauxhall in die Gegend unserer Unterkunft fahren. Dank der guten Beschreibung, die wir von unseren Gastgebern erhielten, fanden wir nach kurzem Fussmarsch und einem Zwischenstopp bei Sainsbury's das gebuchte Haus problemlos. Nach dem freundlichen Empfang mit Erklärung des ganzen Hauses und einem kleinen Mittagessen starteten wir unser Sightseeing. Per Bus erreichten wir nach kurzer Fahrt Westminster, Big Ben und spazierten anschliessend ein wenig dem Ufer der Themse entlang und durch den St. James's Park zum Buckingham Palace. Danach war bereits Zeit für das Nachtessen und wir begaben uns für Fish 'n' Chips und ein Ale in ein Pub. Fürs Abendprogramm besuchten wir im Barbican Centre die Hip-Hop-Tanzshow Evening with Boy Blue / Legacy.
London Spring 2013 - Day 1

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen fuhren wir als erstes zum Speakers' Corner, mussten aber enttäuscht feststellen, dass die Reden heute vermutlich nicht mehr live draussen, sondern via Internet verbreitet werden. Jedenfalls sahen wir keinen einzigen Redner. Weiter bummelten wir ein bisschen durch die Oxford Street und ihre Läden. Am Nachmittag besuchten wir bei einigermassen schönem Wetter die Tower Bridge, spazierten dann zuerst ein bisschen durch das hübsche Quartier Shad Thames und weiter dem South Bank entlang bis zur London Bridge. Dort nahmen wir den Bus und fuhren via King's Cross zum York Way, wo wir vor Jahren mal ein paar Monate wohnten. Nachdem wir unsere ehemalige Haustür, die immer noch gleich aussieht besichtigt hatten, machten wir noch einen Abstecher ins alternative Camden Town. Das Nachtessen genossen wir anschliessend an einen für uns speziellen Ort, nämlich bei "unserem" Inder Bangalore Brasserie in der Brecknock Road, wo wir trotz zweijähriger Abstinenz vom freundlichen Kellner immer noch erkannt wurden. Das Essen hat uns dort wie immer sehr gut geschmeckt!
London Spring 2013 - Day 2

Am Sonntag war dann nochmals ein bisschen Sightseeing angesagt. Zuerst gings zu den grossen Löwen und der Nelsonsäule auf dem Trafalgar Square. Von dort bewegten wir uns weiter Richtung Leicester Square, wo es eine M & M's World gibt. In diesem Flagshipstore sind auf vier Etagen alle Produkte von T-Shirts über Tassen zu Spielzeugen den kleinen bunten Schokoladekugeln gewidmet. Als nächste Station besuchten wir die Markthalle bei Covent Garden. Nach dem Mittagessen in unserm Haus teilten wir uns auf. Die Frauen spazierten der Themse entlang und besuchten Tate Modern, während die Männer das Kriegsschiff HMS Belfast besichtigten. Später trafen wir uns wieder und flanierten durch die lieblichen St Katharine Docks, bevor wir mit dem historischen Routemaster-Bus auf der Linie #15 ein bisschen durch die Stadt fuhren und anschliessend in China Town Essen gingen. Zum Dessert gönnten wir uns danach noch eine leckere Häagen Dazs-Glacé wieder auf dem Leicester Square.
 

London Spring 2013 - Day 3

An unserem letzten Tag verabschiedeten wir uns von den netten Gastgebern und machten uns auf Richtung City-Flughafen. Dort konnten wir jedoch noch nicht einchecken, aber immerhin das Gepäck zur Aufbewahrung abgeben, so dass wir mit etwas weniger Ballast unterwegs waren. Erster Programmpunkt war eine Fahrt - oder ein Flug? - mit der Emirates Air Line, einer Luftseilbahn über die Themse. Nach diesem Spass fuhren wir per Bus weiter nach Greenwich, wo wir uns nochmals Pubfood inklusive einem Getränk zu relativ günstigen Preisen genehmigten. Frisch gestärkt wanderten wir durch die schön weite Landschaft des Greenwich Park zum Royal Obervatory, wo sich der sogenannte Null-Meridian befindet. Doch im Gegenstatz zu früheren Besuchen, konnte man diesen nicht mehr gratis betreten. Also marschierten wir den Hügel wieder runter und wechselten die Seite der Themse dieses Mal unten durch via Greenwich Foot Tunnel. Nach einer kurzen Fahrt mit der DLR verbrachten wir als letzte Station noch etwas Zeit inmitten der Hochhäuser des Businessviertels Canary Wharf. Danach gings zurück zum Flughafen und von dort in einem restlos ausgebuchten - es wurden sogar zwei Freiwillige für eine weitere Übernachtung in London mit Rückflug am nächsten morgen gesucht - Flugzeug wieder nach Basel, wo wir praktischerweise von meinen Eltern abgeholt wurden. Vielen Dank für diesen Service!
London Spring 2013 - Day 4

Es war herrlich wieder einmal in dieser grossartigen Stadt zu sein und dazu noch in netter Gesellschaft sowie einer tollen Unterkunft.

Mittwoch, 12. September 2012

Besuch in der Ewigen Stadt

Zum Abschluss der Sommerzeit hatten wir das Vergnügen gemeinsam mit den Eltern von Sabine die Hauptstadt Italiens zu entdecken. Unsere Anreise startete mit etwas Verspätung und dadurch mühsamer Wartezeit mit easyJet vom Euroairport Basel. Nach einem angenehmen Flug bis zum Flughafen Roma Fiumicino fuhren wir mit dem Leonardo Express an den Hauptbahnhof Roma Termini. Von dort marschierten wir weiter zu unserem Hotel Best Roma, bezogen die Zimmer und gingen fürs Nachtessen in ein Restaurant in der Umgebung, wo wir erstmals leckere italienische Spezialitäten genossen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen starteten wir die Erkundung des gigantischen kulturellen Erbes von Rom mit einem Spaziergang zum Colosseo und kauften uns dort den praktischen Roma Pass mit dem wir ohne Anstehen direkt in das Amphitheater eingelassen wurden. Die Grösse dieses Bauwerks und die Gedanken an die "Spiele", welche darin stattfanden sind sehr beeindruckend und fast ein bisschen bedrückend. Anschliessend besuchten wir den Hügel Palatin und das Forum Romanum, wo eine enorme Dichte an historischen Ruinen besichtigt werden kann. Es ist beinahe unmöglich alles auf einmal anzuschauen und man muss sich auf einige ausgesuchte Orte beschränken. Für das Nachtessen fuhren wir später Richtung Trastevere, was sich aber aufgrund nicht ganz Touristenmetropole-würdigen Verbindungen des öffentlichen Verkehrs als relativ komplizierte Angelegenheit erwies. Nichtsdestotrotz könnten wir ein feines Essen im familiären Ambiente des Le Fate Restaurant verspeisen.
Roma 2012 - Montag

Am Dienstag waren die Wetterprognosen nicht so gut und wir starteten unsere Besichtigungstour mit Regenjacken und Schirmen ausgerüstet. Erste Station war der sehr berühmte Fontana di Trevi, wo auch bei Regen touristischer Hochbetrieb herrschte. Weiter gingen wir zum Pantheon mit seiner riesigen Kuppel und einem Loch von 9 Metern Durchmesser, wo heute der Regen eintrat. Nach dem Mittagessen in einer kleinen Bar besuchten wir am Nachmittag den Palazzo Spada mit einer grossen Kunstsammlung und der faszinierenden Borromini-Perspektive. Später schauten wir uns noch die Spanische Treppe an und dinnierten gediegen in der Osteria della Frezza, wo es neben anderen feinen Speisen ein sensationelles Käsebüffet gibt.
Roma 2012 - Dienstag

Ganz im Zeichen des Vatikans stand der Mittwoch. Nach dem Frühstück fuhren wir mit Tram und Metro bis zum Petersplatz, der sich zwar innerhalb der Stadt Rom, aber auf dem Gebiet des unabhängigen Staates Vatikanstadt befindet. Dort angekommen stellten wir uns mit vielen anderen Besuchern in die Schlange, um die Sicherheitskontrolle vor dem Einlass in den Petersdom zu passieren. Die Besichtigung dieser riesigen Kirche, einer der grössten der Welt, ist sehr eindrücklich. Im Innenraum können unglaublich viele dekorative Elemente bestaunt werden. Nach dem Rundgang und einem kleinen Mittagshalt wieder draussen auf dem Petersplatz, spazierten wir zum Eingang der Vatikanischen Museen. Auch dort mussten wir wieder eine Sicherheitskontrolle passieren und konnten anschliessend die reservierten Eintrittskarten abholen. Jetzt konnte die Besichtigung dieser umfangreichen vatikanischen Sammlungen beginnen. Unzählige Kunstwerke aus verschiedenen Epochen sind in den diversen, von unterschiedlichen Päpsten angelegten Museen zu sehen. Sehr eindrucksvoll sind natürlich die weltberühmten Stanzen des Raffael, Zimmer eines päpstlichen Apartments und die Sixtinische Kapelle mit Malereien unter anderem von Michelangelo. Beinahe erschlagen von so vielen kulturellen Schätzen, gingen wir am Abend noch mit einem befreundeten Paar in einem Restaurant unweit der Spanischen Treppe gemütlich essen.
Roma 2012 - Mittwoch

Am Donnerstag war es dann bereits wieder Zeit für die Rückreise. So packten wir unsere Koffer, fuhren an den Hauptbahnhof und von dort wieder mit dem Leonardo Express an den Flughafen. Nach dem üblichen Prozedere mit Sicherheitskontrolle durften wir unser Flugzeug besteigen und mussten darin noch relativ lange warten, da irgendwie rund 10 Flugzeuge noch vor uns auf den Start warteten, bis wir wieder Richtung Basel abheben konnten.

Dienstag, 5. Januar 2010

Silvesterausflug nach Nuglar

Unseren diesjährigen Silvesterausflug starteten wir letzten Mittwoch mit einer Autofahrt nach Riehen, wo wir zuerst im Restaurant Arte ein feines Mittagessen einnahmen und danach zur Fondation Beyeler spazierten. Nach dem Eintritt in das schöne, von Renzo Piano gestaltete Gebäude machten wir zuerst einen Rundgang durch die ansehnliche Sammlung mit dem Schwerpunkt klassische Moderne. Die Kollektion wurde vom Ehepaar Hildy und Ernst Beyeler zusammengetragen und umfasst Werke grosser Namen wie Picasso, Monet, Cézanne und Warhol. Anschliessend schauten wir uns die Sonderausstellung der amerikanischen Künstlerin Jenny Holzer an, die vor allem für ihre LED-Installationen bekannt ist. Zum Abschluss begaben wir uns noch ins Untergeschoss, wo aktuell eine Serie mit Architekuraufnahmen des deutschen Fotokünstlers Günther Förg ausgestellt ist. Nach diesem interessanten Kunstnachmittag fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft Alte Brennerei in Nuglar. Nachdem wir das Zimmer im Bed&Breakfast bezogen hatten, köstigten wir die vor Ort gebrauten Schwarzbuben-Biere und Spezialitäten des Hauses.

Am Silvestermorgen entschieden wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück angesichts des grauen und regnerischen Wetters für eine Shoppingtour in Basel. Nachdem wir einige Läden durchstreift hatten und das Wetter immer freundlicher wurde, machten wir uns sofort auf den Weg nach Reigoldswil und von dort mit der Luftseilbahn auf die Wasserfallen. Oben angekommen starteten wir mit einer tollen Wanderung durch die schöne Landschaft vorbei an zahlreichen Wasserfällen hinunter nach Titterten.
Wanderung: Wasserfallen - Titterten

Für das Abendessen besuchten wir das Restaurant Portofino in Liestal und verwöhnten uns mit feinen Muschelspeisen, bevor wir wieder nach Nuglar zurückkehrten. Dort gab es zum Ausklang des alten Jahres ein Alphornkonzert und um Mitternacht konnten wir mit den Gastgebern und anderen Gästen ums gemütliche Feuer anstossen.