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Freitag, 22. Dezember 2017

Sommerferien in Skandinavien - Teil 3

Gemeinsam mit Sabine begab ich mich nach der Ankunft in Svendborg zum Danhostel, um das Zimmer zu beziehen, bevor wir den Tag mit einem leckeren Abendessen mit passender Bierbegleitung im Brauereirestaurant Far & Søn ausklingen liessen. Am Sonntagmorgen stärkten wir uns am reichhaltigen Frühstücksbuffet und machten uns anschliessend zu Fuss auf den Weg. Die Etappe des Øhavsstien, dem Wanderweg des Inselmeeres, führte uns bei sehr abwechslungsreichem Wetter über die Svendborgsundsbroen, die Inseln Tåsinge und Siø bis nach Rudkøbing auf Langeland in eine Airbnb-Unterkunft. Am nächsten Morgen genossen wir das feine Frühstück, schlenderten noch ein wenig durchs Städtchen und fuhren mit dem Bus nach Svendborg zurück. Dort unternahmen wir einen kleinen Shopping-Bummel und gingen später an Bord der Fähre, die uns in einer angenehmen Fahrt nach Ærøskøbing auf der Insel Ærø brachte. Nach dem Ausschiffen mussten wir nur wenige Meter zurücklegen und erreichten bereits das Hotel Aroma, wo wir uns ein Zimmer reserviert hatten. Nach dem Zimmerbezug machten wir uns auf zum Vesterstrand mit seinen kleinen, farbigen Badehäusern, wo wir uns in Meer und Sonne badeten. Zum Nachtessen genossen wir ein herrliches Lachs-Soufflé im Aromas Fiskerestauranten und beendeten den Tag anschliessend mit einem gemütlichen Spaziergang durch die nächtlichen, hyggeligen Altstadtgassen. Am Dienstag fuhren wir mit dem kostenlosen Bus über halb Ærø bis zur nördlichen Endstation in Søby, wo wir einen kleinen, gemütlichen Marsch bis zum Leuchtturm am Ende der Insel und wieder zurück unternahmen. Nachdem wir mit dem Bus wieder an den Ausgangspunkt gelangten, bummelten wir am Nachmittag ein wenig durch den Ort und kamen so an verschiedenen kleinen Läden, der Brauerei, von der ich während unseres Aufenthaltes einige leckere Biere kosten konnte, und sogar einer Whisky-Distillerie vorbei. Zum Nachtessen gab es für uns in der Ærøskøbing Røgeri erneut ein Fischmahl und später zum Dessert die feinste Glacé der Insel vom Café Aroma. Am nächsten Morgen hiess es für uns wieder einmal zusammenpacken und dann mit der Fähre nach Svendborg zurückfahren. Hier trennten sich unsere Wege für kurze Zeit - Sabine fuhr mit der Vespa und ich per Zug nach Odense, wo wir ein Airbnb-Zimmer reserviert hatten. Nachdem wir beide gut angekommen waren, spazierten wir durch die angenehme und gemütliche Stadt und bestellten uns bei Sinnerup ein Sofa, das unterdessen in unserer Wohnung steht und uns immer an die Sommerferien erinnert ;-). Später tranken wir ein Bier bei der Brasserie Flakhaven und genossen das Nachtessen im Restaurant Eydes, bevor wir uns zur Nachtruhe in die Unterkunft begaben. Den nächsten Tag verbrachten wir zu Beginn auf separaten Pfaden - Strasse für Sabine, Schiene für mich - bis wir uns in København im Hotel Nora wieder trafen. Gerade als wir uns für eine kleine Entdeckungstour aufmachen wollten, setzte ein massiver, fast sintflutartiger Regen ein. Während die unzähligen Radfahrer in Dänemarks Hauptstadt in Hauseingängen und unter Vordächern Schutz suchten, begaben wir uns zum Apéro in Ravnsborg Kitchen & Bar. Als das Wetter wieder besser wurde nahmen wir einen neuen Anlauf und spazierten durch die Stadt bis zum Rundetaarn. Nach dem Aufstieg über die spiralförmige Rampe, welche Erzählungen zu Folge sogar Platz für Pferdekutschen und Autos bot, konnten wir uns einer beeindruckenden Aussicht über Kopenhagen erfreuen. Den Freitag starteten wir nach dem Frühstück mit einem Streifzug durch das Stadtzentrum zu den bunten Häusern in Nyhavn. Von dort machten wir einen Abstecher ins Café Klint beim Design Museum und weiter auf die Papierøen, wo wir im Copenhagen Contemporary eine spannende und beeindruckende Ausstellung von Anselm Kiefer erleben konnten. Nach einer kurzen Visite im Copenhagen Street Food begaben wir uns zum bekannten Vergnügungspark Tivoli, wo wir einer Vorstellung des Pantomimentheaters beiwohnten, im Restaurant Kiin Kiin Piin To assen, auf einer Attraktion mitfuhren und einfach durch die schönen Blumengärten schlenderten bis es Zeit fürs Schlafengehen war. Am folgenden Morgen musste ich leider meine Siebensachen erneut zusammenpacken und mich zum Flughafen Kastrup begeben, um mit einer SWISS-Maschine nach Zürich zurückzufliegen. Damit gingen drei abenteuerliche, interessante und erholsame Ferienwochen zu Ende und die Sehnsucht nach dem nächsten Ausflug in den Norden begann.
Scandinavian Summer - Part 3

Freitag, 27. Januar 2017

Pfannkuchen mit Rindfleisch und Tomatensalsa

Am vergangenen Wochenende wagte ich mich in der Küche nach längerer Zeit wieder einmal an ein etwas spezielleres Gericht. Die Wahl fiel auf kolumbianische Pfannkuchen aus Maismehl, die mit Rindfleisch und Tomatensalsa belegt wurden. Für die etwas aufwändigere Zubereitung muss inklusive Marinieren des Fleisches und Vorbereiten des Teiges mit einem Zeitbedarf von rund zwei Stunden gerechnet werden. Das Resultat schmeckte allerdings herovrragend und so hat sich der Aufwand absolut gelohnt.

Arepas mit Rindfleisch und Tomatensalsa


Zutaten (für 2 Personen)

Rindfleisch
200g Rindsgeschnetzeltes
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1/4 TL Kreuzkümmel
1/2 dl Bier
1/4 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
2 EL Olivenöl

Arepas
200g Maismehl
1 TL Salz
2 EL Butter
2 dl warmes Wasser
3 dl Olivenöl

Tomatensalsa
2 EL Olivenöl1 Zwiebel
1 rote Chilischote
4 Tomaten
1 Knoblauchzehe
einige Korianderblättchen
1/4 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
Saft von 1/2 Limette
100g Manchego
  1. Knoblauchzehe pressen, Zwiebel fein hacken, Kreuzkümmel im Mörser zerkleinern und alles mit Bier, Salz und Pfeffer zu einer Marinade mischen. Geschnetzeltes darin mindestens eine Stunde ziehen lassen. Maismehl in eine Schüssel sieben, Salz, geschmolzene Butter und Wasser zugeben. Daraus einen Teig mischen und rund 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Tomaten häuten, entkernen, Stile entfernen und in Würfel schneiden. Zwiebel fein hacken, Chili entkernen und ebenfalls fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen, nacheinander Chili, Tomaten, gepresste Knoblauchzehe und gehackte Korianderblättchen zugeben und die Sauce bei kleiner Hitze etwa eine Stunde einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Limettensaft abschmecken.
  3. Aus dem Maisteig vier Kugeln formen, zu etwa 1 cm dicken Scheiben flach drücken und im heissen Öl pro Seite rund fünf Minuten ausbacken. In einer anderen Pfanne Öl erhitzen und das marinierte Rindfleisch darin scharf anbraten.
  4. Die Arepas auf zwei Teller geben. Fleisch, Tomatensauce und geriebener Manchego-Käse darauf verteilen und geniessen.