| Wanderung: Neuchâtel - Murten |
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Freitag, 30. Juni 2017
Unterwegs mit dem Schiff und zu Fuss
Den arbeitsfreien Pfingstmontag nutzten wir für eine weitere Etappe auf der nationalen Wanderroute Nr. 2 Trans Swiss Trail. Da wir zu Beginn der diesjährigen Wandersaison im Februar Neuchâtel erreichten, war dies heute unser Startort. Nach der Anreise mit dem Zug fuhren wir per Bus runter an den See und gingen dort an Bord des MS La Beroche, um den See bis Cudrefin zu überqueren. Die ersten Kilometer zu Fuss führten uns am Seeufer entlang durch das Chablais de Cudrefin, das zum wunderschönen Naturschutzgebiet Grand Cariçaie gehört. Bei La Sauge machten wir einen kurzen Kaffeehalt im Restaurant und begannen wenig später nach einer Passage dem Broyekanal entlang den steilen Aufstieg vorbei an militärischen Befestigungsanlagen aus den beiden Weltkriegen auf den Mont Vully. Auf dem Picknickplatz unterhalb des Zangentores des keltischen Oppidums verspeisten wir unser Mittagessen. Anschliessend wanderten wir weiter über den Rücken des Vully und auf der anderen Seite durch die Reben wieder runter nach Sugiez, wo wir uns im Hôtel de l'Ours ein feines Glas Vully-Wein gönnten. Der Rest der Etappe führte uns bei idealen Wanderbedingungen entlang des Murtensees durch den grossartigen Chablaiswald bis an unseren heutigen Zielort Murten, von wo wir mit dem Zug wieder nach Hause fuhren.
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Dienstag, 8. November 2016
Herbstliche Wanderung auf den Jurahöhen
Nach der herrlichen Wanderung in Südschweden während den Sommerferien war im Herbst wieder Wandern in der Schweiz angesagt. Zu Beginn des Oktobers fuhren wir mit dem Zug nach Le Pont an den Lac de Joux, um dort den Jurahöhenweg fortzusetzen, wo wir vor über vier Jahren unsere letzte Etappe beendeten. Bei Nebel und Wind marschierten wir los und erreichten bald den Rand des Dorfes. Ab hier begann der Aufstieg auf die Jurakette. Bei immer sonnigerem Wetter erklommen wir über schöne Juraweiden Höhenmeter um Höhenmeter. Nach dem Mittagessen passierten wir auf dem Mont Tendre den mit 1679 m. ü. M. höchsten Punkt im ganzen schweizerischen Teil des Juras. Bei recht zügigem Wind konnten wir eine beeindruckende Aussicht auf die Alpen und das Mont-Blanc-Massiv geniessen. Weiter führte uns der Weg entlang von Trockensteinmauern, über Weiden und durch Waldabschnitte bis zum Hotel du Marchairuz. Nach dem Bezug unseres Zimmers gönnten wir uns etwas Erholung in der Sauna und später ein feines Nachtessen inklusive Bier von Docteur Gab's.
Am Morgen des nächsten Tages starteten wir unseren Marsch erneut bei nebligen Wetterverhältnissen und kühlen Temperaturen. Im Verlaufe des Vormittages erreichten wir den Gipfel des Crêt de la Neuve und wurden von Sonnenschein und blauem Himmel überrascht. Auf dem nächsten Abschnitt konnten wir durch die wunderbare Landschaft des Parc Jura vaudois schreiten. Leider zog später der Nebel erneut auf, was auch wieder zu kühleren Temperaturen führte. Nachdem wir am Nachmittag einige Meter abgestiegen waren, erreichten wir die eindrucksvollen Ruinen der ehemaligen Kartause Chartreuse Notre-Dame d'Oujon. Über einen mehrheitlich flachen Weg erreichten wir etwas später unseren heutigen Zielort Saint-Cergue, wo wir im Hotel de la Poste ein Zimmer bezogen. Vor dem Schlafengehen stärkten wir uns mit einem leckeren Mahl beim Rando Burger, einem coolen Diner im amerikanischen Stil. Das Bier des Abends stammte dieses Mal von der Brasserie de la Côte.
Am dritten und letzten Wandertag nahmen wir den Aufstieg zum Gipfel La Dôle mit seiner von Weitem sichtbaren technischen Installation in Angriff. Bei wiederum nebligen und nun sogar kalten Bedingungen arbeiteten wir uns Meter um Meter in die Höhe. Etwas unterhalb des Grates bei der Cabane des Ski-Clubs von Nyon machten wir einen Kaffeehalt und überlegten uns, ob es bei diesen Wind- und Wetterverhältnissen überhaupt möglich sei den Gipfel zu bezwingen. Wir entschieden uns einen Versuch zu wagen und wurden schon bald darauf mit Sonnenschein und etwas Aussicht belohnt, so dass wir den zweithöchsten Punkt im Schweizer Jura gefahrlos erreichen konnten. Nachdem wir wieder einige Meter runtergewandert waren richteten wir uns für unseren Mittagshalt ein. Während dem Kochen erhielten wir plötzlich Besuch von einer rund 25 Tieren umfassenden Herde von Gämsen, die sich nur wenige Meter von uns entfernt ebenfalls zum Mittagessen einfanden. Das war ein sehr beeindruckendes Naturschauspiel! Guten Mutes nahmen wir danach den weiteren Weg unter die Füsse. Durch Wald ging es immer weiter runter bis zum Fuss der Jurakette und ab da über eine Ebene bis zum Städtchen Nyon am Lac Léman. Müde, aber glücklich und zufrieden über den Abschluss der Nationalen Wanderroute mit der Kennzeichnung Nr. 5 bestiegen wir am Bahnhof den Zug und fuhren zurück nach Hause.
| Wanderung: Le Pont - Col du Marchairuz |
Am Morgen des nächsten Tages starteten wir unseren Marsch erneut bei nebligen Wetterverhältnissen und kühlen Temperaturen. Im Verlaufe des Vormittages erreichten wir den Gipfel des Crêt de la Neuve und wurden von Sonnenschein und blauem Himmel überrascht. Auf dem nächsten Abschnitt konnten wir durch die wunderbare Landschaft des Parc Jura vaudois schreiten. Leider zog später der Nebel erneut auf, was auch wieder zu kühleren Temperaturen führte. Nachdem wir am Nachmittag einige Meter abgestiegen waren, erreichten wir die eindrucksvollen Ruinen der ehemaligen Kartause Chartreuse Notre-Dame d'Oujon. Über einen mehrheitlich flachen Weg erreichten wir etwas später unseren heutigen Zielort Saint-Cergue, wo wir im Hotel de la Poste ein Zimmer bezogen. Vor dem Schlafengehen stärkten wir uns mit einem leckeren Mahl beim Rando Burger, einem coolen Diner im amerikanischen Stil. Das Bier des Abends stammte dieses Mal von der Brasserie de la Côte.
| Wanderung: Col du Marchairuz - Saint-Cergue |
| Wanderung: Saint-Cergue - Nyon |
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Montag, 27. Juli 2015
Weekend au Paléo
Am vergangenen Freitag war es wieder einmal soweit und ein Besuch am Paléo Festival stand auf dem Programm. Kurz nach Mittag fuhren wir mit dem Zug via Genève nach Nyon und weiter bis L'Asse zum Festivalgelände. Nach der Ankunft suchten wir uns auf dem bereits recht gut besetzten Camping einen Platz für unser Zelt. Bald wurden wir fündig, stellten unser Nachtlager auf und begaben uns dann hinüber zum Areal mit den Bühnen und Essständen. Als erstes hörten wir uns den spirituellen Hip Hop der Deutsch-Nigerianerin Nneka an und stärkten uns anschliessend mit Poulet und Fisch zum Nachtessen. Weiter ging es mit der speziellen Mischung aus traditioneller und moderner Musik mit typisch mongolischem Kehlkopfgesang der Gruppe Yat-Kha aus der Republik Tuwa in Sibirien. Danach folgte auf der Hauptbühne das Spektakel der Komikertruppe 120 secondes, welches sich der 40jährigen Geschichte des Paléo Festivals widmete. Dabei zog leider ein heftiges Gewitter über das Gelände, so dass wir recht schnell ziemlich nass wurden und uns zum Schutz einige Minuten in ein Bühnen-Zelt zurückzogen. Den Rest des Abends verbrachten wir tanzend zum DJ-Set von Thylacine und dem Konzert von Faithless, bevor wir uns nach einer ordentlichen Fusswäsche zur Nachtruhe in unser Zelt begaben.
Nach einigen Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlaf, gönnten wir uns ein Frühstück von der Zeltplatz-Bäckerei und fuhren dann ins Städtchen Nyon für einen Spaziergang, etwas Shopping und Erholung in der Gemeinde-Badeanstalt. Am späteren Nachmittag betraten wir wieder das Konzertgelände und starteten mit einem animierten Auftritt des Marseille-Rappers Soprano, welcher das gut gelaunte Publikum bestens unterhielt. Der weitere Verlauf des Abends stand im Zeichen der Woodstock-Legenden Joan Baez und Robert Plant, der mit seiner Band The Sensational Space Shifters ein tolles Konzert spielte. Dazwischen sahen wir kurz bei der etwas anstrengenden südkoreanischen Gruppe Jambinai und dem Rapper Rootwords vorbei. Bei nun doch etwas frischeren Temperaturen schlossen wir unseren zweiten Abend mit dem engagierten Auftritt von Charlie Winston auf der Hauptbühne. Trotz einer im Vergleich zum Vorabend stark gesteigerten Geräuschekulisse auf dem Campingplatz fanden wir irgendwann doch noch etwas Schlaf, bevor es dann am Sonntagmorgen bereits wieder ans Zusammenpacken und Antreten der Heimreise ging. Alles in allem ein super Weekend und ein gelungener Ausflug ans Paléo 2015!
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| Paléo Festival 2015 |
Nach einigen Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlaf, gönnten wir uns ein Frühstück von der Zeltplatz-Bäckerei und fuhren dann ins Städtchen Nyon für einen Spaziergang, etwas Shopping und Erholung in der Gemeinde-Badeanstalt. Am späteren Nachmittag betraten wir wieder das Konzertgelände und starteten mit einem animierten Auftritt des Marseille-Rappers Soprano, welcher das gut gelaunte Publikum bestens unterhielt. Der weitere Verlauf des Abends stand im Zeichen der Woodstock-Legenden Joan Baez und Robert Plant, der mit seiner Band The Sensational Space Shifters ein tolles Konzert spielte. Dazwischen sahen wir kurz bei der etwas anstrengenden südkoreanischen Gruppe Jambinai und dem Rapper Rootwords vorbei. Bei nun doch etwas frischeren Temperaturen schlossen wir unseren zweiten Abend mit dem engagierten Auftritt von Charlie Winston auf der Hauptbühne. Trotz einer im Vergleich zum Vorabend stark gesteigerten Geräuschekulisse auf dem Campingplatz fanden wir irgendwann doch noch etwas Schlaf, bevor es dann am Sonntagmorgen bereits wieder ans Zusammenpacken und Antreten der Heimreise ging. Alles in allem ein super Weekend und ein gelungener Ausflug ans Paléo 2015!
Montag, 27. August 2012
Über schöne Gipfel westwärts
Nach rund 10 Monaten Unterbruch nahmen wir uns letztes Wochenende wieder zwei Etappen auf dem Jurahöhenweg vor. Dieses Mal starteten wir in Ste-Croix, wo wir im 2009 unsere erste zusammenhängende Strecke beendeten. Nachdem wir am Freitag mit dem Zug bei wechselhaftem Wetter den Startort erreichten, mussten wir ziemlich schnell schon unsere Regenjacken anziehen und die Rucksäcke mit der Regenhülle schützen. Als auch noch Blitz und Donner ziemlich nach seh- und hörbar waren, entschieden wir uns erstmal eine Pause zu machen und gönnten uns eine Ovo in einem Gasthof. Als das Wetter Richtung Westen leicht besser wurde machten wir uns wieder auf den Weg. Immer begleitet von Donnergrollen und zwischendurch einem Blitz - aber in genügend grosser Distanz - schritten wir über Weiden und durch Wälder dem höchsten Punkt des heutigen Abschnitts entgegen. Auf dem Weg zum Gipfel des Suchet passierten wir neben vielen Kühen auch ein Gehege mit ein paar Schweinen drin. Oben auf rund 1580 m suchten wir uns ein gemütliches, windgeschütztes Plätzchen für unseren Mittagshalt und stiegen anschliessend im aufkommenden Nebel ein paar Meter hinunter ins Chalet du Suchet, wo wir uns vor dem Weiterwandern ein feines Cornet à la crème gönnten. Weiter ging es nun eher abwärts, immer noch vorbei an vielen Kühen und zu unserer Freude auch an fast einem Dutzend Rehen, die gemütlich am äsen waren in Richtung Ballaigues und später an den heutigen Zielort Vallorbe. Nach Ankunft in der Auberge Pour Tous, bezogen wir unser einfaches Zimmer und gingen fürs Nachtessen in das chice Lokal Auberge communale.
Nach dem Frühstück machten wir uns zuerst auf zum imposanten Bahnhof von Vallorbe, der heute noch von der Wichtigkeit Vallorbes als Grenzort zeugt, und stellten dort fest, dass unsere Wanderroute durchs Dorf weitergeht. Nach dem Verlassen des Siedlungsgebietes ging es die nächsten Kilometer relativ steil hinauf bis Sur le Voué. Da wir heute eine verhältnismässig kurze Etappe auf dem Programm hatten und das Wetter gerade so schön sonnig war, machten wir hier bereits unsere erste Pause und genossen die wärmende Sonne. Weiter führte unser Weg nun in einem etwas weniger ruppigen Anstieg über schöne Juraweiden mit einigen Fichten und erneut ein paar Kühen dem Dent de Vaulion entgegen. Die herrliche Aussicht auf dem Gipfel mussten wir uns aber noch mit den letzten happigen Metern verdienen. Dafür sah man in einer faszinierenden Rundumsicht vom Neuenburgersee zum Lac Léman, hinunter auf den Lac de Joux und Lac Brenet sowie hinüber nach Frankreich und runter nach Vallorbe. Nach dem Mittagshalt setzten wir unsere Route fort - zuerst aber nur bis ins Chalet de la Dent de Vaulion, wo wir eine leckere Meringue à la créme zum Dessert genossen. Danach nahmen wir noch die restlichen Kilometer unter die Füsse und marschierten via Pétra-Felix, einer Kontrollstelle aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, gemütlich hinunter bis nach Le Pont am Lac de Joux, von wo wir wieder mit dem Zug nach Hause reisten. Nun fehlen uns also noch die drei westlichsten Etappen des Jurahöhenwegs, welche wir hoffentlich bald auch noch unter die Füsse nehmen können.
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| Wanderung: Ste-Croix - Vallorbe |
Nach dem Frühstück machten wir uns zuerst auf zum imposanten Bahnhof von Vallorbe, der heute noch von der Wichtigkeit Vallorbes als Grenzort zeugt, und stellten dort fest, dass unsere Wanderroute durchs Dorf weitergeht. Nach dem Verlassen des Siedlungsgebietes ging es die nächsten Kilometer relativ steil hinauf bis Sur le Voué. Da wir heute eine verhältnismässig kurze Etappe auf dem Programm hatten und das Wetter gerade so schön sonnig war, machten wir hier bereits unsere erste Pause und genossen die wärmende Sonne. Weiter führte unser Weg nun in einem etwas weniger ruppigen Anstieg über schöne Juraweiden mit einigen Fichten und erneut ein paar Kühen dem Dent de Vaulion entgegen. Die herrliche Aussicht auf dem Gipfel mussten wir uns aber noch mit den letzten happigen Metern verdienen. Dafür sah man in einer faszinierenden Rundumsicht vom Neuenburgersee zum Lac Léman, hinunter auf den Lac de Joux und Lac Brenet sowie hinüber nach Frankreich und runter nach Vallorbe. Nach dem Mittagshalt setzten wir unsere Route fort - zuerst aber nur bis ins Chalet de la Dent de Vaulion, wo wir eine leckere Meringue à la créme zum Dessert genossen. Danach nahmen wir noch die restlichen Kilometer unter die Füsse und marschierten via Pétra-Felix, einer Kontrollstelle aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, gemütlich hinunter bis nach Le Pont am Lac de Joux, von wo wir wieder mit dem Zug nach Hause reisten. Nun fehlen uns also noch die drei westlichsten Etappen des Jurahöhenwegs, welche wir hoffentlich bald auch noch unter die Füsse nehmen können.
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| Wanderung: Vallorbe - Le Pont |
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Dienstag, 26. Juli 2011
Freiluftprogramm
Dienstag, 12. April 2011
Weekend en France - Partie 2
Auch am Sonntag begann unser Tag mit einem tollen Frühstück vom Büffet. Anschliessend packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren als erstes in den Nachbarort Brison Saint-Innocent, wo der Salon des vins stattfand. Nach Degustation einiger feiner Tropfen und dem Gewinn von zwei Flaschen Wein bei der Tombola, ging unsere Reise weiter Richtung Norden. Über Landstrassen durch schöne Gegenden näherten wir uns langsam unserem Bestimmungsort Château de Pizay in der Gemeinde Saint-Jean d'ardières inmitten des Beaujoulais-Gebietes. Nach Bezug unseres Duplex-Zimmers unternahmen wir einen Spaziergang durch die schöne Gartenanlage des Schlosses und auf dem oenologisch-historischen Pfad durch die Reben. Da es am späten Nachmittag immer noch recht warm war, beschlossen wir noch ein paar Minuten im Pool abzukühlen und einige Längen zu schwimmen, bevor wir uns langsam für das gastronomische Nachtessen vorbereiteten. Nach Anmeldung bei der Réception wurden wir in den Speisesaal an unseren Tisch geführt und konnten unser Menü auswählen. Lustiges Detail: Die Dame erhielt eine Menükarte ohne Preisangaben. Zur Vorspeise bestellten wir uns Pressé de Foie Gras de Canard en Opéra à la Truite Fumée (Sabine) und Asperges Vertes Juste Tièdes (ich). Als Hauptgang genossen wir Noix de Veau Rôtie au Tilleul und dazu einen sehr feinen Château de Pizay Morgon les Sybarites aus dem Eichenfass. Zur Abrundung dieses kulinarischen Vergnügens verkostete ich noch ein paar Käsesorten aus der Sélection Régionale de notre Maître Affineur “Hervé Mons M.O.F” und Sabine erhielt die Tarte aux Fraises Revisitée.
Zum Ausklang unseres sehr erholsamen und genussreichen Weekends konnten wir uns am Montagmorgen wieder an einem sehr vielfältigen Frühstücksbüffet stärken, um anschliessend noch den mit dem 1er Prix Design der 2010 Trophée Spa ausgezeichneten Wellnessbereich des Hotels zu besuchen. Gut erholt machten wir uns nach dem Mittag auf Richtung Schweiz und errreichten nach ein paar Stunden Fahrt - inklusive Kaffeehalt auf einer der schönsten Raststätten der Schweiz in Bavois - gegen Abend unser Zuhause.
Zum Ausklang unseres sehr erholsamen und genussreichen Weekends konnten wir uns am Montagmorgen wieder an einem sehr vielfältigen Frühstücksbüffet stärken, um anschliessend noch den mit dem 1er Prix Design der 2010 Trophée Spa ausgezeichneten Wellnessbereich des Hotels zu besuchen. Gut erholt machten wir uns nach dem Mittag auf Richtung Schweiz und errreichten nach ein paar Stunden Fahrt - inklusive Kaffeehalt auf einer der schönsten Raststätten der Schweiz in Bavois - gegen Abend unser Zuhause.
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| Château de Pizay |
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Dienstag, 21. September 2010
Schweizer Musik
Lange ist es her seit meinem letzten Beitrag. Unterdessen haben wir am alten Ort alle Kartons gefüllt, bei schweisstreibenden Temperaturen - aber mit grossartiger Unterstützung von Freunden und Familie - das Ganze Material und Mobiliar runter und beim neuen Zuhause wieder rauf geschleppt. So langsam können wir uns nun in unserem Palast einrichten. Ausserdem habe ich jetzt keine Freundin mehr, dafür bin ich nun glücklich mit meiner Frau verheiratet :-)Vergangenen Samstag hatte eben diese Frau einen Arbeitseinsatz in Lausanne beim Festival Label Suisse, welches von Radio Télévision Suisse in Zusammenarbeit mit der Stadt Lausanne organisiert wird. Aus diesem Anlass begab ich mich ebenfalls in die Waadtländer Kapitale und konnte dort das Konzert von Sens Unik, einer Legende des Rap français, verfolgen. Auch nach mehr als zwanzig Jahren im Geschäft konnte die Gruppe das zahlreich erschienene Publikum mit Songs wie To the Moon Please, Laisse-toi aller und Paquito begeistern.
Samstag, 17. Juli 2010
Cuisine traditionnelle Éthiopienne
Wir entschieden uns für je einmal Zizil-Tibs und Minchet-Habish, zwei Rindfleischgerichte, die mit Gemüse und Galetten serviert werden. Das Essen nahmen wir ohne Besteck mit Hilfe der Galetten zu uns und schmeckte augezeichnet. Ich werde sicherlich wieder einmal bei einem Äthiopier essen gehen. Zum Ausklingen des gemütlichen Sommerabends genehmigten wir uns noch ein Getränk beim Bourg-Plage unter einer Brücke, bevor ich mich wieder auf den Heimweg nach Biel machte.
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Montag, 28. Dezember 2009
Weihnachtszeit
Am folgenden Wochenende waren wir in Belmont-sur-Lausanne zur Feier eines runden Geburtstages von Sabines Bruder Yves eingeladen. In angenehmer Gesellschaft konnten wir uns unter anderem mit Schinken sowie Kartoffel- und anderen Salaten verpflegen und später die wunderbaren Bilder der West-USA-Reise von Yves und Nicole geniessen.
Gegen Ende des Monats folgten wie jedes Jahr die verschiedenen Familienweihnachtsfeiern zuerst ganz Schweizerisch bei Sabines Eltern und der Familie meiner Mutter, gefolgt von einem American X-Mas Dinner mit Meatballs, Spare Ribs und Baked Potatoes bei meiner Schwester und ihrem Partner und als Abschluss Indisch (Rezept folgt) bei uns zuhause. Bei diesen schönen Feiern haben wir viele tolle Geschenke erhalten und möchten uns an dieser Stelle bei all den lieben Schenkenden ganz herzlich bedanken!
Dienstag, 6. Oktober 2009
Shopping, Kosheen und Mikronationen
Vergangenen Samstag zog es uns für eine kleine Shoppingtour nach Lausanne. Auf der Suche nach einer speziellen Designertasche aus rezyklierten Traktor-, Lastwagen- und Veloschläuchen von Hum1 besuchten wir Boutiquen und Läden wie Particules en suspension, Sortie de Secours und Tandem. Leider fanden wir das gewünschte Modell nirgends und Sabine muss noch ein bisschen auf ihr Geburtstagsgeschenk warten. Nach einer Kaffeepause bei Sabines Bruder und seiner Frau stürzten wir uns beim Flon in die riesige Schuhauswahl von POMP IT UP, POMPES FUNEBRES und Co.
Bald war es dann schon Zeit für die Rückreise, da wir am Abend noch den Besuch des Kosheen-Konzerts in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn geplant hatten. Die Show des Bristoler Trios startete wegen Problemen im britischen Luftverkehr und dadurch verspätetem Eintreffen der Band in Solothurn erst mit über zweistündiger Verspätung. Zu Beginn des Sets konnte die Sängerin Sian Evans mit ihrer tollen Stimme, die live viel beeindruckender ist als ab Konserve, das Publikum begeistern. Mit fortschreitender Dauer des Konzerts stieg aber wohl auch der Alkoholpegel bei den beiden Soundbastlern und sie verfielen oft in einen eher eintönigen Beat, der aber beim Grossteil des Publikums weiterhin gut ankam und zum Tanzen animierte. Trotz der langen Wartezeit hat uns das Kofmehl als Lokal überzeugt und auch Kosheen halten wir weiterhin für eine interessante elektronische Band.
Das sonntägliche schöne Herbstwetter nutzten wir für einen Spaziergang via Strandbad zum Strandboden, wo wir uns eine Intervention im Rahmen der 11. Schweizerischen Plastikausstellung Utopics anschauten. Bei dieser Installation handelt es sich um eine Präsentation der Flaggen verschiedenster Mikronationen wie Sealand, Principality of Hutt River oder Conch Republic. Nebst den bunten Flaggen erhält man interessante Informationen zur Entstehungsgeschichte der jeweiligen Mikronation.
Sonntag, 6. September 2009
Downtown und Kunst der Kelten
Auch am Samstag bestiegen wir wieder den Zug Richtung Romandie. Unser Ziel für diesen Ausflug war Lausanne, genauer Downtown Lausanne im Quartier Flon. Für das Nachtessen wählten wir das Les Brasseurs, eine sympathische Mischung aus Restaurant, Pub und Bar und verpflegten uns dort mit Speis und Trank. Danach spazierten wir über den Place d'Europe Richtung Esplanade du Flon, wo wir uns im Rahmen von Tour du Cadran Villes imaginaires anschauen wollten. Bei diesem Projekt wurde die Musik der Sinfonietta de Lausanne von Projektionen von motiongraphics.ch begleitet. Leider wurde die klassische Musik nicht verstärkt wiedergegeben und die Verbindung zwischen Ton und den spannenden Bildern auf den umliegenden Gebäuden war dadurch zu wenig präsent.
Nach all diesen Anlässen in der Westschweiz war es am Sonntag mal wieder Zeit für einen Abstecher in das kulturelle Leben Berns. Im Historischen Museum besuchten wir die Sonderausstellung Kunst der Kelten, in der 1400 Jahre keltisches Kunsthandwerk
gezeigt werden. Die Exposition im genialen Erweiterungsbau ist sehr ansprechend gestaltet und zeigt die Entwicklung des keltischen Schaffens mit seiner ausgeprägten Ornamentalik von den Anfängen um 700 v. Chr. über seine Blütezeit mit Verbreitung über ganz Europa bis nach Kleinasien und die letzten Ausschweifungen in Irland im 8. Jahrhundert. Als Highlights der Ausstellung darf man sicherlich die gelungene Präsentation des Fürstengrabes von Hochdorf, den Krieger von Hirschlanden und den wunderschönen Goldhelm von Agris bezeichnen.
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| Downtown Lausanne |
Nach all diesen Anlässen in der Westschweiz war es am Sonntag mal wieder Zeit für einen Abstecher in das kulturelle Leben Berns. Im Historischen Museum besuchten wir die Sonderausstellung Kunst der Kelten, in der 1400 Jahre keltisches Kunsthandwerk
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Montag, 3. August 2009
Entlang der Jurakreten - Teil 2
Etappe 3: Vue des Alpes - Noiraigue
Nachdem wir am morgen wieder am exakt gleichen Ort auf der Vue des Alpes abgeladen wurden, konnte unser Marsch Richtung Tête de Ran fortgesetzt werden. Rechterhand hatten wir zu Beginn eine herrliche Aussicht auf La Chaux-de-Fonds. Weiter wanderten wir über schöne Juraweiden mit unzähligen Kühen dem Mont Racine zu, bis wir kurz vor La Tourne unser Picknick verspeisten. Etwas später durften wir von der Felskanzel bei Tablettes das traumhafte Panorama über Neuenburgersee bis zu den Alpen geniessen, bevor es durch bewaldetes Gebiet und schlussendlich recht steil hinunter nach Noiraigue ging. Dort erwischten wir gerade den Zug nach Travers, wo wir in der Villa Moncalme für die Übernachtung reserviert hatten.
Etappe 4: Noiraigue - Chasseron
Bereits in aller Frühe wurde uns vom netten und gastfreundlichen Betreiber der Villa Moncalme ein feines Frühstück serviert, damit wir rechtzeitig den Zug zurück nach Noiraigue nehmen und dort um 8 Uhr unsere Königsetappe in Angriff nehmen konnten. Innert drei Stunden erklommen wir nun via Ferme Robert und Sentier des 14 contours die Höhen zum imposanten Felskessel Creux du Van. Weiter marschierten wir über Le Soliat in den Kanton Waadt, wo wir kurz nach Les Rochats unseren Mittagshalt einlegten. Bei guten Wanderbedingungen setzten wir danach unsere Reise unaufhaltsam Richtung Chasseron fort und erreichten ziemlich erschöpft ein paar Stunden später das gleichnamige Hotel, wo wir ein tolles Nachtessen serviert bekamen und eine erholsame Nachtruhe genossen.
Etappe 5: Chasseron - Yverdon-les-Bains
Am nächsten Morgen konnten wir uns nach dem Frühstück etwas Zeit lassen, bevor wir das letzte Teilstück in Angriff nahmen, da dichter Nebel herrschte. Als die Sicht etwas besser wurde stiegen wir bei kühlem, windigen Wetter hinab nach Sainte-Croix, wo wir zu Mittag assen und den Jurahöhenweg verliessen. Unsere Wanderroute war jedoch noch nicht zu Ende und wir nahmen nun eine Etappe der ViaFrancigena unter die Füsse. Zuerst ging es vorbei an historischen Karrgeleisen nach Vuiteboeuf und von dort im flachen Gelände zu unserem Ziel Yverdon-les-Bains. Müde und stolz über die erbrachte Leistung fuhren wir mit dem Bus der Linie 4 vom Bahnhof Yverdon ins Hotel La Maison Blanche in Pomy zum verdienten Nachtessen und Schlafen.
Am nächsten morgen machten wir zur Erholung einen Besuch im Centre thermal d'Yverdon-les-Bains, bevor wir mit dem Zug nach Biel zurückreisten.
Später am Abend begaben wir uns gemeinsam mit der Familie von Sabines Schwester an den Bieler Strandboden, um dort zusammen mit zehntausenden Zuschauern das alljährliche beeindruckende Feuerwerk über dem See zu bestaunen. Am Nationalfeiertag genossen wir in gemütlicher Runde Sur le Rocher in Les Ecorcheresses eine Grillade und zündeten anschliessend unsere Raketen und Feuerwerkskörper.
Nachdem wir am morgen wieder am exakt gleichen Ort auf der Vue des Alpes abgeladen wurden, konnte unser Marsch Richtung Tête de Ran fortgesetzt werden. Rechterhand hatten wir zu Beginn eine herrliche Aussicht auf La Chaux-de-Fonds. Weiter wanderten wir über schöne Juraweiden mit unzähligen Kühen dem Mont Racine zu, bis wir kurz vor La Tourne unser Picknick verspeisten. Etwas später durften wir von der Felskanzel bei Tablettes das traumhafte Panorama über Neuenburgersee bis zu den Alpen geniessen, bevor es durch bewaldetes Gebiet und schlussendlich recht steil hinunter nach Noiraigue ging. Dort erwischten wir gerade den Zug nach Travers, wo wir in der Villa Moncalme für die Übernachtung reserviert hatten.
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| Wanderung: Vue des Alpes - Noiraigue |
Etappe 4: Noiraigue - Chasseron
Bereits in aller Frühe wurde uns vom netten und gastfreundlichen Betreiber der Villa Moncalme ein feines Frühstück serviert, damit wir rechtzeitig den Zug zurück nach Noiraigue nehmen und dort um 8 Uhr unsere Königsetappe in Angriff nehmen konnten. Innert drei Stunden erklommen wir nun via Ferme Robert und Sentier des 14 contours die Höhen zum imposanten Felskessel Creux du Van. Weiter marschierten wir über Le Soliat in den Kanton Waadt, wo wir kurz nach Les Rochats unseren Mittagshalt einlegten. Bei guten Wanderbedingungen setzten wir danach unsere Reise unaufhaltsam Richtung Chasseron fort und erreichten ziemlich erschöpft ein paar Stunden später das gleichnamige Hotel, wo wir ein tolles Nachtessen serviert bekamen und eine erholsame Nachtruhe genossen.
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| Wanderung: Noiraigue - Chasseron |
Etappe 5: Chasseron - Yverdon-les-Bains
Am nächsten Morgen konnten wir uns nach dem Frühstück etwas Zeit lassen, bevor wir das letzte Teilstück in Angriff nahmen, da dichter Nebel herrschte. Als die Sicht etwas besser wurde stiegen wir bei kühlem, windigen Wetter hinab nach Sainte-Croix, wo wir zu Mittag assen und den Jurahöhenweg verliessen. Unsere Wanderroute war jedoch noch nicht zu Ende und wir nahmen nun eine Etappe der ViaFrancigena unter die Füsse. Zuerst ging es vorbei an historischen Karrgeleisen nach Vuiteboeuf und von dort im flachen Gelände zu unserem Ziel Yverdon-les-Bains. Müde und stolz über die erbrachte Leistung fuhren wir mit dem Bus der Linie 4 vom Bahnhof Yverdon ins Hotel La Maison Blanche in Pomy zum verdienten Nachtessen und Schlafen.
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| Wanderung: Chasseron - Yverdon-les-Bains |
Am nächsten morgen machten wir zur Erholung einen Besuch im Centre thermal d'Yverdon-les-Bains, bevor wir mit dem Zug nach Biel zurückreisten.
Später am Abend begaben wir uns gemeinsam mit der Familie von Sabines Schwester an den Bieler Strandboden, um dort zusammen mit zehntausenden Zuschauern das alljährliche beeindruckende Feuerwerk über dem See zu bestaunen. Am Nationalfeiertag genossen wir in gemütlicher Runde Sur le Rocher in Les Ecorcheresses eine Grillade und zündeten anschliessend unsere Raketen und Feuerwerkskörper.
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Sonntag, 26. Juli 2009
Vendredi au Paléo
Nach unserer Rückkehr aus London folgte am Freitag abend bereits das nächste Highlight: Ausflug nach Nyon ans Paléo Festival! :-) Nach der Anreise mit der SBB und NStCM bis zur Haltestelle L'Asse direkt neben dem Eingang zum Festivalgelände, erreichten wir pünktlich zum Beginn des ersten Konzerts der Gruppe La Casa die Örtlichkeiten. Gleichzeitig setzte auch ein Regenschauer ein, der aber glücklicherweise nur von kurzer Dauer war. Danach erkundeten wir ein bisschen das Gelände und schauten der Jaipur Maharaja Brass Band zu. Unseren Hunger stillten wir bei einem indischen Znacht im Village du Monde. Als musikalische Höhepunkte konnten wir das musikalische Genie Peter Doherty mit seiner Gitarre und einer Flasche Wein, Multitalent Charlie Winston mit einem grossartigen Konzert und den DJ Fatboy Slim geniessen. Nach einem herrlichen Abend bei sehr schöner Ambiance am grössten Festival der Schweiz konnten wir müde, aber froh wieder nach Hause reisen.
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| Paléo Festival 2009 |
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