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Montag, 27. Juli 2015

Weekend au Paléo

Am vergangenen Freitag war es wieder einmal soweit und ein Besuch am Paléo Festival stand auf dem Programm. Kurz nach Mittag fuhren wir mit dem Zug via Genève nach Nyon und weiter bis L'Asse zum Festivalgelände. Nach der Ankunft suchten wir uns auf dem bereits recht gut besetzten Camping einen Platz für unser Zelt. Bald wurden wir fündig, stellten unser Nachtlager auf und begaben uns dann hinüber zum Areal mit den Bühnen und Essständen. Als erstes hörten wir uns den spirituellen Hip Hop der Deutsch-Nigerianerin Nneka an und stärkten uns anschliessend mit Poulet und Fisch zum Nachtessen. Weiter ging es mit der speziellen Mischung aus traditioneller und moderner Musik mit typisch mongolischem Kehlkopfgesang der Gruppe Yat-Kha aus der Republik Tuwa in Sibirien. Danach folgte auf der Hauptbühne das Spektakel der Komikertruppe 120 secondes, welches sich der 40jährigen Geschichte des Paléo Festivals widmete. Dabei zog leider ein heftiges Gewitter über das Gelände, so dass wir recht schnell ziemlich nass wurden und uns zum Schutz einige Minuten in ein Bühnen-Zelt zurückzogen. Den Rest des Abends verbrachten wir tanzend zum DJ-Set von Thylacine und dem Konzert von Faithless, bevor wir uns nach einer ordentlichen Fusswäsche zur Nachtruhe in unser Zelt begaben.
Paléo Festival 2015

Nach einigen Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlaf, gönnten wir uns ein Frühstück von der Zeltplatz-Bäckerei und fuhren dann ins Städtchen Nyon für einen Spaziergang, etwas Shopping und Erholung in der Gemeinde-Badeanstalt. Am späteren Nachmittag betraten wir wieder das Konzertgelände und starteten mit einem animierten Auftritt des Marseille-Rappers Soprano, welcher das gut gelaunte Publikum bestens unterhielt. Der weitere Verlauf des Abends stand im Zeichen der Woodstock-Legenden Joan Baez und Robert Plant, der mit seiner Band The Sensational Space Shifters ein tolles Konzert spielte. Dazwischen sahen wir kurz bei der etwas anstrengenden südkoreanischen Gruppe Jambinai und dem Rapper Rootwords vorbei. Bei nun doch etwas frischeren Temperaturen schlossen wir unseren zweiten Abend mit dem engagierten Auftritt von Charlie Winston auf der Hauptbühne. Trotz einer im Vergleich zum Vorabend stark gesteigerten Geräuschekulisse auf dem Campingplatz fanden wir irgendwann doch noch etwas Schlaf, bevor es dann am Sonntagmorgen bereits wieder ans Zusammenpacken und Antreten der Heimreise ging. Alles in allem ein super Weekend und ein gelungener Ausflug ans Paléo 2015!

Montag, 22. Juni 2015

Musisches Festival

Am ersten Juni-Wochenende war auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Nidau ein Grossanlass angesagt. Für das Sonisphere Festival wurden rund 40'000 Besucher und die folgenden Bands erwartet:
Am früheren Nachmittag machten wir uns deshalb auf in Richtung Nidau. Zuerst zum Lago Lodge für ein feines Seeland Bräu und dann hinein ins Festivalgelände, wo bereits Bonaparte mit ihrem charismatischen Frontmann Tobias Jundt am spielen waren. Später folgten bei herrlich sonnigem Wetter die rockigen Schweden The Hives. Die anschliessende Verpflegungspause fiel ein bisschen länger aus als geplant, da sich aufgrund des grossen Andrangs bei allen Essständen lange Schlangen bildeten. Frisch gestärkt hörten wir uns anschliessend den Rest des Konzerts der Amerikaner Incubus an. Danach war es Zeit für das Highlight des Abends mit den Briten Muse. Im Vergleich zum Auftritt in Bern vor zwei Jahren war die Bühnenshow viel weniger aufwändig, die Musiker um den Gitaristen und Sänger Matthew Bellamy konnten aber mit tollem Sound und trotzdem einigen Special Effects überzeugen.

Sonntag, 7. September 2014

Auf den San Juans

Am Donnerstagmorgen ging unser Wecker wieder recht früh, da wir für diesen Tag ein Programm mit einigen nicht verschiebbaren Fixpunkten vorgesehen hatten. Nach frühstücken und packen, marschierten wir zuerst zu Fuss zur Westlake Station und nahmen dort den Central Link light rail bis zum Sea-Tac Airport. Allerdings wollten wir dort nicht ein Flugzeug besteigen, sondern bei Sixt unseren gebuchten Mietwagen abholen. Hier klappte alles reibungslos und wir konnten rasch einen Toyota Camry in Empfang nehmen, das Gepäck einladen und losfahren bis zu unserer ersten geplanten Station in der Nähe von Everett. Nachdem wir parkiert, unsere reservierten Tickets abgeholt und die Taschen mit Fotokamera und Smartphone abgegeben hatten, konnten wir uns auf die rund anderthalbstündige Factory Tour durch das Boeing-Werk begeben. Zuerst wurde uns ein Film über die Geschichte der Firma gezeigt und anschliessend konnten wir in der riesigen Produktionshalle von der Gallerie aus zusehen wie Flugzeuge der Typen 747 und 787 zusammengebaut werden. Diese Einsicht in die Flugzeugherstellung war recht beeindruckend, handelt es sich doch hierbei um die grösste Montagehalle der Welt. Danach fuhren wir in relativ dichtem Verkehr weiter gen Norden, assen unterwegs Zmittag in einem Taco Bell und kamen wie geplant rechtzeitig beim Fährenterminal von Anacortes an. Nun parkierten wir unseren Wagen auf dem grossen Parkplatz, kauften uns Fahrkarten für die Überfahrt nach Friday Harbor und warteten bis wir an Bord gehen durften. Die folgende Fahrt mit der Fähre führte durch eine schärenähnliche Landschaft und mystischen Nebel. Nach der Ankunft checkten wir im schönen Bird Rock Hotel ein und liessen den Abend beim Nachtessen begleitet von einem sehr feinen Novelty Hill Sauvignon Blanc im Bluewater Bar and Grill  ausklingen.

Den nächsten Tag hatten wir uns für die Entdeckung der Insel San Juan Island reserviert. Dazu kauften wir uns am Vormittag einen Day Pass von San Juan Transit und fuhren ganz in den Norden bis zum Sculpture Park in der Nähe von Roche Harbor, wo wir einen Spaziergang zwischen den Kunstwerken machten. Danach wanderten wir ein paar Meilen bis English Camp und nahmen dort wieder den Bus zurück nach Friday Harbor. Unser zweiter Ausflug führte auf der anderen Route des Transit bis Whale Watch Park, wo wir einige Zeit versuchten Orcas zu erspähen. Leider gab es jedoch an diesem Tag keine Sichtung. Stattdessen machten wir noch einen kleinen Hike im Lime Kiln Point State Park, vorbei am Leuchtturm bis zum ehemaligen Kalkstein-Ofen und zurück, bevor wir erneut in den Bus stiegen, der uns nach Friday Harbor zurück brachte. Dort bummelten wir ein bisschen durchs Städtchen und gönnten uns am Hafen in den San Juan Cellars ein Apero. Den restlichen Abend verbrachten wir im Lokal The Rumor Mill. Zuerst mit einem feinen Nachtessen und später zur impulsiven Musik der Cellistin Bonfire Madigan und in Gesprächen mit Einheimischen.

Den Samstag begannen wir mit einem feinen Frühstück im Hotel, gefolgt von wieder einmal zusammenpacken und anschliessend zum Ferry-Terminal spazieren. Bald konnten wir dann an Bord der Fähre gehen und erneut durch geheimnisvollen Nebel zurück nach Anacortes fahren. Dort holten wir unseren Wagen auf dem Parkplatz ab und machten uns auf den Weg entlang der Küste und über verschiedene mit Brücken verbundene Inseln bis nach Coupeville. Ab hier begaben wir uns mitsamt Auto an Bord einer Fähre für die Überfahrt nach Port Townsend. Weiter ging es nun noch bis zum Port Angeles KOA, wo wir für die nächsten beiden Nächte wiederum eine Hütte reserviert hatten. Nach dem Nachtessen vom Grill unternahmen wir noch eine Ausfahrt zum Hurricane Ridge im Olympic National Park. In einer Höhe vergleichbar mit unseren Jurahöhen konnten wir zum Ausklang dieses Tages den Sonnenuntergang geniessen.
USA 2014 - San Juan Islands

Sonntag, 13. Juli 2014

British Music and American Football

In den vergangenen Tagen war ich ein bisschen in Sachen Musik und Sport unterwegs. Als erstes besuchte ich am Donnerstagabend das Konzert von Death by Chocolate auf dem Bieler Ringplatz anlässlich der Kulturwoche Pod'ring. Die Band um Mathias Schenk erfreute die zahlreichen Zuhörer mit ihrem gitarrenlastigen Sound. Am Freitag führte mich mein Weg gemeinsam mit ein paar Freunden dann nach Aarberg, wo mitten im idyllischen Städtchen das Stars of Sounds-Festival stattfand. Nach unserer Ankunft konnten wir noch die letzten Songs - unter anderem eine Melanie-Version seines Hits Rosalie - von Bligg miterleben. Etwas später erklangen auch schon die ersten Töne vom Hauptgrund unserer Anreise, der britischen oder genauer schottischen Band Texas. Die Setlist bestand einerseits aus den grossen Hits der Gruppe und andererseits einigen neueren Stücken vom letzten Album The Conversation. Auch wenn das Publikum nicht sehr mitsingfreudig war, liess sich die Sängerin Sharleen Spiteri nie entmutigen und konnte bei Say what you want erstaunt feststellen, dass in der Schweiz die Männer besser und lauter als die Frauen singen. Zum Abschluss des Abend bei angenehmem Wetter hörten wir uns noch einige Songs der jamaikanischen Reggae-Legende Jimmy Cliff an, bevor wir wieder nach Hause fuhren.

Der Samstag stand danach im Zeichen des Sports. Im alten Stadion Gurzelen in Biel fand mit dem Swiss Bowl XXIX das diesjährige Finalspiel der American Football-Schweizer Meisterschaft statt. Für diese Begegnung, welche die Neuauflage des letztjährigen Finalspiels bedeutete, standen sich der langjährige Dominator Calanda Broncos und Herausforderer Gladiators beider Basel gegenüber. Bereits kurz nach Kick-Off konnten die Gladiators den ersten Touchdown inklusive Zusatzkick verbuchen und liessen sich danach nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen. Die Broncos konnten lange nicht überzeugen und brachten sich durch Fangfehler, Fouls und unnötige Ballverluste in eine immer aussichtslosere Position. Erst gegen Ende des Spiels konnten sie den Rückstand noch etwas verkürzen, aber für eine Wende reichte es nicht mehr. Somit konnten die Gladiators die Broncos verdient enttrohnen und die Trophäe in Empfang nehmen.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Bass meets Sitar

Am vergangenen Samstag hatten wir wieder einmal das Vergnügen den aussergewöhnlichen Klangmagier Mich Gerber zu hören. Seine aktuelle Konzertreihe wird als Mich Gerber feat. Al Comet angekündigt und steht unter dem Motto "Contemporary double bass music meets India". Voller Vorfreude begaben wir uns also zum Kultur Kreuz Nidau, auch bekannt als KKN und gönnten uns zur Einstimmung an der Bar ein Glas Blue Velvet vom Räblus-Weinbau. Später nahmen wir auf einem Sitz in einer der vorderen Reihen Platz und warteten gespannt auf den Beginn.


Kurz darauf betraten die vier Musiker (Mich Gerber - double bass, Al Comet - sitar, Wolfgang Zwiauer - mandocello, bass und Andi Pupato – percussion) die Bühne und nahmen uns auf eine lange, spannende Klangreise mit. Während beinahe anderthalb Stunden wurde ununterbrochen musiziert und die Zuhörer durften die tolle Harmonie der vier herausragenden Klangartisten geniessen. Persönlich war ich - wie bereits im Februar - sehr angetan vom Spiel des Perkussionisten Andi Pupato, der für mich die Bassklänge von Mich Gerber perfekt ergänzt! Nach dem Konzert verbrachten wir noch ein paar gemütliche Momente mit einem befreundeten Paar an der Bar und machten uns dann müde, aber froh auf den Heimweg.

Montag, 17. Juni 2013

Bombastische Rockshow


Idealerweise fiel der verspätete Start des diesjährigen Sommers am vergangenen Wochenende mit dem Konzert der britischen Rockgruppe Muse letzten Samstag im Stade de Suisse in Bern zusammen. So starteten wir am späteren Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mit dem Zug Richtung Bern Wankdorf. Nach einem kurzen Fussmarsch konnten wir das Stadion problemlos betreten und unsere Plätze aufsuchen. Zuerst auf dem Programm standen die beiden Vorgruppen We Are The Ocean und Arcane Roots, wobei deren Auftritte von vielen Besuchern noch zur Verpflegung und Vorbereitung auf den Hauptact genutzt wurden. Um circa Viertel vor Neun war es dann soweit und eine der angeblich zur Zeit besten Livebands betrat die Bühne. Begeleitet von einer tollen Show mit Feuer, Videoeffekten, Schauspielern und weiteren Spezialeffekten wie überdimensionale Roboter und Glühbirnen wurden die drei Engländer mit ihrem rockigen Sound ihrem Ruf absolut gerecht! Während der ganzen Dauer des rund zweistündigen Konzerts herrschte eine begeisterte Stimmung im Publikum und auch der Gesichtsausdruck von Sänger und Gitarrist Matthew Bellamy, als er auf Tuchfühlung mit den Zuschauern in den ersten Reihen ging, liess eine gewisse Freude bei ihm vermuten. Das Ende um 22.45 Uhr war etwas abrupt, jedoch vermutlich durch Lärmschutzvorschriften bedingt. Anschliessend meisterten wir - und vor allem auch die Betreiber des öffentlichen Verkehrs - auch noch die Abreise der mehr als 40'000 Konzertbesucher ohne grössere Probleme. Man kann also von einem rundum gelungenen Anlass sprechen.

Montag, 4. März 2013

Musik, Musik und Text

Die beiden letzten Wochenenden durften wir jeweils spezielle kulturelle Anlässe besuchen und geniessen. Noch im Februar reisten wir wieder einmal nach Solothurn und begaben uns dort in den Kulturm. Dabei handelt es sich um einen alten Turm am Rande der Altstadt, der heute als Kulturlokal mit einer Lounge-Bar und einem Konzertsaal dient. Auf dem Programm stand ein Konzert des Ausnahme-Bassisten Mich Gerber and Friends. Seine wie immer aussergewöhnlichen Klanglandschaften wurden diesmal von den Freunden Gert Stäuble (von Züri West) am Schlagzeug und Andi Pupato als Perkussionist angereichert. Nach dem wir Mich an den letzten Konzerten jeweils als Solokünstler gehört hatten, war es ganz interessant ihn mal wieder mit Begleitung zu geniessen. Wir konnten an diesem Abend wunderbar in die spezielle Atmosphäre des Lokals und der Musik eintauchen und einen tollen Abend verbringen.



Ebenso ein besonderer Anlass findet während des Monats März im Kulturraum Arthur statt. Das Lokal verwandelt sich nämlich jeden Abend in den Goodnightsalon und bietet bis zu vier Interessierten Gelegenheit einen gemütlichen Abend zu verbringen. Wir reservierten uns zwei Plätze für den vergangenen Sonntag abend. Pünktlich um 20 Uhr trafen wir ein und wurden von den Gastgebern Regina Dürig und Christian Müller empfangen. Nach gegenseitigem Vorstellen bei feinem Hendrick's Gin kamen wir anschliessend in den Genuss einer privaten Performance von Christian, der mit in Island aufgenommenen Bassklarinetten-Tönen improvisierte und Regina mit starken Texten, die ebenfalls in Island entstanden. Danach blieb nochmals ein bisschen Zeit zum gemütlichen Gespräch und Gedankenaustausch. Die weiteren Plätze im Salon sind schon beinahe alle ausgebucht, wer das noch erleben möchte muss sich also mit der Anmeldung beeilen.

Sonntag, 29. April 2012

Literatur und Musik im Garten

Am vergangenen Donnerstag waren wir in den Botanischen Garten Bern zu einer Buchvernissage eingeladen. Nach einem kurzen Spaziergang durch die wunderschöne Gartenanlage errreichten wir das Gebäude Nr. 50, wo der Anlass stattfand. Nachdem so ziemlich alle eingeladenen Gäste mehr oder weniger pünktlich eingetroffen waren, eröffnete der Autor Christof Willen den Abend mit einer ersten Lesung aus seinem Erstling "Die Schicksalsweberin". Später folgten noch weitere packende Auszüge aus dem Buch über einen Schriftsteller, dessen Hauptperson und die Liebe. Ich bin auf jeden Fall schon ganz gespannt und freue mich bald die ganze Geschichte, die grösstenteils in Bern und Umgebung spielt, zu erfahren. Die Personen im Buch sind erfunden, zumindest fast alle. Einen, der ebenfalls darin vorkommt gibt es auch in der Realität und so hatten wir das Vergnügen als Umrahmung des Programms der wunderbaren und bezaubernden Musik von Mich Gerber zu lauschen. Im Verlaufe der Veranstaltung hatten wir auch noch die Möglichkeit mit dem Autoren ein paar Worte über sein Werk zu wechseln. Wir hatten einen ganz gelungenen Abend und wünschen Christof in seiner Schriftstellerkarriere viel Erfolg und hohe Verkaufszahlen!

Dienstag, 26. Juli 2011

Freiluftprogramm

Unsere weiteren Beschäftigungen in der vergangenen Ferienwoche fanden, wie bereits die Wanderung am Montag, öfters draussen statt. So machten wir uns am Dienstagabend auf Richtung Bern, wo zur Zeit auf der Grossen Schanze das OrangeCinema seine Leinwand aufgestellt hat. Als Film hatten wir uns - auch dank der Aktion Orange CineDay - die Verfilmung der Entstehungsgeschichte von Facebook namens The Social Network ausgesucht. Nach Verpflegung und Anziehen passender Kleidung für die kühle und feuchte Witterung, setzten wir uns auf unsere reservierten Logenplätze und warteten ohne grosse Erwartungen auf den Beginn des Dramas. Bereits die starke Auftaktszene - ein Gespräch zwischen Mark Zuckerberg und seiner Freundin - lässt jedoch einen tollen Film erhoffen. Anschliessend wird die Entstehung des digitalen sozialen Netzwerks und dazu die Zerstörung persönlicher Freundschaften in einem gut gemachten Werk gezeigt. Ich war auf jeden Fall sehr positiv überrascht von diesem Film.

Bereits am Mittwoch stand der nächste Openair-Besuch auf dem Programm. Diesmal führte uns die Reise gemeinsam mit einem befreundeten Paar zuerst per Auto nach Neuchâtel und von dort weiter mit dem TCS-Bus ans Paléo-Festival in Nyon. Erneut war das Wetter eher wenig sommerlich, so dass man froh war um Jacke und vorallem gute Schuhe, um sich im zentimetertiefen Matsch fortzubewegen. Als erstes lauschten wir den schrägen Tönen der kolumbianischen Truppe Systema Solar und ernährten uns anschliessend im Village du Monde mit karibischen Spezialitäten. Später folgten noch die beiden Headliner des stark elektronischen Abends, nämlich Portishead und The Chemical Brothers. Die Trip-Hopper aus Bristol zeigten eine solide Performance mit der gewöhnungsbedürftigen Stimme der Sängerin, konnten aber gegen Schluss bei den melodiöseren Titeln vermehrt überzeugen. Später wurde das ganze Festivalgelände von den Mit-Erfindern des Big Beat in einen riesigen Dancefloor verwandelt. Begleitet wurde die treibende Musik von einer herausragenden optischen Show auf einer enorm riesigen LED-Wand im Bühnenhintergrund.

Zum Abschluss der Ferien besuchten wir am Samstag noch das Openair-Kino in Nidau. Dort schauten wir uns die neue Komödie der Bienvenue chez les Ch'tis-Macher an. Bei Rien à déclarer handelt es sich um die humorvoll erzählte Geschichte eines belgischen und eines französischen Zöllners zur Zeit des Inkraftreten des Maastrichter Vertrages und dem Abbau der innereuropäischen Grenzkontrollen, welche stellenweise zum Grinsen oder auch zum laut Herauslachen anregte. Wir wurden auf jeden Fall trotz des feuchten Wetters gut unterhalten.

Dienstag, 15. März 2011

Annakin in Concert

Nach vollbrachter Arbeitsleistung unter der Woche, starteten wir unser Weekend am Freitagabend mit einem Konzert in unserer Nachbarschaft im étage club. Zum Auftakt ihrer Icarus Heart-Tour beehrte Annakin das familiäre Bieler Konzertlokal. Gemeinsam mit ihren vier Mitmusikern an Gitarre, Schlagzeug, Cello und Keyboards bot sie während rund anderthalb Stunden ihre grossartige Musik dar. Die schönen Songs haben jeweils eine schwere, beinahe melancholische Grundstimmung, schaffen es aber trotzdem immer auch eine gewisse Leichtigkeit zu vermitteln und sich mit hymnenartigen Tonfolgen im Ohr festzusetzen. Das Set beinhaltete neben den neuen Stücken vom Album Icarus Heart auch Lieder ab den beiden Vorgängern Torch Songs und Falling Into Place, sowie einen über 20jährigen "Oldie" aus den Anfängen von Annakins musikalischem Schaffen. Alles in allem ein sehr schönes, passendes Konzert - wir sind beim nächsten in der Region sicher wieder dabei!

Freitag, 10. Dezember 2010

Dezember-Wochenende

Das vergangene Wochenende startete ich am Freitagabend mit dem Einlösen eines Wetteinsatzes. Im Kreise von (Brettspiel-)Freunden führten wir im letzten Sommer anlässlich der Fussball-WM ein Tippspiel durch, bei dem der beste Tipper von den anderen zum Essen eingeladen werden sollte. Letzten Freitag war es nun soweit und wir fanden uns zu sechst im Schnitzelhouse in Hasle-Rüegsau ein. Nach kurzer Diskussion einigten wir uns auf eine Cordon-bleu-Platte für alle. Die nun folgende Wartezeit wurde von der Küche zur Zubereitung von gaaaanz vielen Cordon bleus genutzt und sollte bei uns wohl den Appetit noch ein bisschen anregen. Als die Platte schliesslich serviert wurde, gab es auf jeden Fall bei allen grosse Augen und ein langer Genuss - und gegen Ende bei einigen ein Kampf - konnte folgen. Die verschiedenen Sorten wie France mit Roquefortkäse, Milano mit Salami oder Extra-scharf mit hauseigener Chilimischung waren sehr fein und dies war sicherlich nicht mein letzter Besuch im Schnitzelhouse.

Am Sonntag begab ich mich trotz widerlichen Witterungsbedingungen mit viel Schnee und Regen in den Berner Jura nach Reconvilier. Dort fand im Temple de Chaindon ein Adventskonzert des Gospel Allegra, bei dem Sabine, ihre Schwester und ihr Bruder mitmachen, statt. Das Konzert gefiel dem sehr zahlreich erschienenen Publikum gut, so dass der Chor unter grossem Applaus nach dem eigentlichen Programm noch ein paar Zugaben singen durfte.

Montag, 15. November 2010

Tolles Show-Erlebnis

Gestern Sonntag fuhren Sabine und ich mit dem Zug nach Zürich, um dort im Hallenstadion das Konzert des "heissesten Pop-Stars des Planeten" (Zitat von 20min.ch) zu erleben. Bis am Freitag abend kannte ich nur den Namen Lady Gaga, hätte ihr aber keinen Song zuordnen können und war deshalb umso mehr gespannt, was uns da geboten würde. Nach der schrägen und rockigen Vorband Semi Precious Weapons aus New York City, wurde das Publikum während der Umbaupause mit den grössten Hits des King of Pop Michael Jackson auf die neue Queen of Pop eingestimmt. Im ersten Teil der Show bestand das Bühnenbild aus einem Auto und diversen Leuchtreklamen, der zweite Teil war von einem Subway-Wagen geprägt, später fand man sich im dunkelsten Wald des Central Parks wieder und nach einem Twister erreichte die Sängerin und ihre Tänzertruppe endlich den Monster's Ball. Neben der grandiosen Bühnenshow glänzte die extravagante Künstlerin auch mit einer unglaublichen Zahl an verschiedenen Kostümen, einer tollen Stimme und ein paar Brocken Deutsch und Französisch! Alles in allem wurde ich von diesem Konzert ziemlich positiv überrascht.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Hochzeit und Honeymoon - Teil 1

Am 02.10.10 konnten wir bei wunderschönem Herbstwetter unseren schönsten Tag geniessen. Nach einem berührenden Gottesdienst in der Kirche Nidau, dem Apéro im La Péniche, einer stimmungsvollen und musikalischen Rundfahrt mit dem EMS Mobicat auf dem Bielersee und dem feinen Nachtessen mit spannendem Rahmenprogramm im Restaurant Stadthaus fielen wir überglücklich, aber erschöpft ins Bett. Vielen herzlichen Dank an alle die zu diesem grossartigen Tag beigetragen haben!!!
Bald darauf packten wir dann unsere Koffer und am Montag starteten wir in unsere Flitterwochen. Zuerst mit dem Zug nach Genève-Aéroport und von dort per easyjet nach København. Dort hatten wir ein paar Stunden Aufenthalt, die wir zum Mittagessen, einem kurzen Stadtbummel und dem Besuch des Dansk Design Center nutzten. Später begaben wir uns noch zum Hafen, wo wir das Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt, Den lille Havfrue, live aus Shanghai betrachten konnten. Nun ging es wieder zurück an den Flughafen und mit Icelandair weiter nach Keflavík, von wo mir mit dem Flybus in unser Hotel Reykjavík Centrum fuhren.
Honeymoon - Week 1 Monday

Dienstag, 25. Mai 2010

Sonnenschein

Endlich ist es vorbei mit dem Grau und die Sonne kam hervor! Die Temperaturen stiegen und lockten ins Freie. Den Pfingstsonntag genossen wir bei wunderschönem Wetter im Jura. Nach dem Mittagessen unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang durch Wald und über grün-gelbe Wiesen. Richtig schön, wie man wieder einmal draussen die Natur spüren, sehen und fühlen konnte! Am Abend begaben wir uns dann noch auf den Moron, wo im Gemeindesaal ein Konzert anlässlich der European Chorale Tour des Hesston College Chors stattfand. Die Studenten sangen mit ihren tollen Stimmen während rund eineinalb Stunden Lieder aus Europa und Nordamerika. Die Darbietung schien dem zahlreich erschienenen Publikum gut zu gefallen und der Chor erhielt dementsprechend viel Applaus.

Freitag, 19. Februar 2010

Konzert, Theater, Fussball und Co.

Vor einer Woche war es wieder mal soweit und wir machten einen Ausflug in unsere zweite Heimat nach London. Frühmorgens reisten wir mit dem Zug nach Genève-Aéroport danach mit easyJet nach Gatwick und von dort mit dem easyBus zur Tubestation Fulham Broadway, bevor wir unsere Unterkunft umi Hotel in der Notting Hill und Bayswater-Gegend erreichten. Nach dem Mittagessen, Zimmerbezug und ein bisschen relaxen, war es bereits Zeit Richtung Apollo Hammersmith aufzubrechen, wo wir das Konzert von Massive Attack besuchten. Die Show bestehend aus grossartigen visuellen Effekten und genialem Sound angereichert mit wunderbaren Gästen wie Martina Topley Bird und Damon Albarn war die Reise nach London bereits wert!
London 2010 - Day 1

Den zweiten Tag starteten wir mit einem tollen Continental Breakfast in unserem Hotel. Für den Rest des Tages begaben wir uns an die Oxford Street und widmeten uns intensivem Shopping bei Primark und River Island. Zum Nachtessen genehmigten wir uns Salat, respektive einen scharfen Burger bei Gourmet Burger Kitchen und danach die wohlverdiente Nachtruhe im Hotel. Am dritten Tag entschieden wir uns für einen Besuch im V & A, wo zur Zeit gerade die Sonderausstellung Decode: Digital Design Sensations stattfindet. Nach dem Betrachten der teilweise faszinierenden Projekte aus der digitalen Welt, schlenderten wir noch ein bisschen durch andere Bereiche dieses sehr spannenden Museums. Nach der Schliessung fuhren wir mit der Tube zum Barbican Centre und besuchten eine Vorstellung des Stücks 11 and 12 von Peter Brook.
London 2010 - Day 3

Am Sonntag stand zuerst ein gemütlicher Bummel durch die Gegend beim Covent Garden und danach das FA-Cup-Spiel zwischen dem Fulham FC und dem Notts County FC im Craven Cottage auf dem Programm. Unter den Ersatzspielern des Heimteams konnten wir den ehemaligen Schweizer Nationaltorwart Pascal Zuberbühler und an der Seitenlinie den Ex-Nationaltrainer Roy Hodgson ausmachen. Das Spiel war im Mittelfeld ziemlich ausgeglichen, jedoch sobald es in Strafraumnähe ging, zeigten sich die paar Ligen Unterschied recht deutlich und der Premier-League-Vertreter konnte sich deutlich mit 4 zu 0 gegen den viertklassigen Gast durchsetzen. Den Tag beschlossen wir mit einem einmal mehr sehr feinen Mal bei unserem Stamm-Inder Bangalore Brasserie in der Brecknock Road.
London 2010 - Day 4

An unserem letzten Tag fuhren wir noch zum Holland Park und machten einen angenehmen Spaziergang durch diesen schönen Naturflecken mitten in der Grossstadt, bevor es bereits wieder Zeit war nach Luton aufzubrechen und von dort mit rund einer Stunde Verspätung nach Genf zurückzufliegen.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Shopping, Kosheen und Mikronationen

Vergangenen Samstag zog es uns für eine kleine Shoppingtour nach Lausanne. Auf der Suche nach einer speziellen Designertasche aus rezyklierten Traktor-, Lastwagen- und Veloschläuchen von Hum1 besuchten wir Boutiquen und Läden wie Particules en suspension, Sortie de Secours und Tandem. Leider fanden wir das gewünschte Modell nirgends und Sabine muss noch ein bisschen auf ihr Geburtstagsgeschenk warten. Nach einer Kaffeepause bei Sabines Bruder und seiner Frau stürzten wir uns beim Flon in die riesige Schuhauswahl von POMP IT UP, POMPES FUNEBRES und Co. Bald war es dann schon Zeit für die Rückreise, da wir am Abend noch den Besuch des Kosheen-Konzerts in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn geplant hatten. Die Show des Bristoler Trios startete wegen Problemen im britischen Luftverkehr und dadurch verspätetem Eintreffen der Band in Solothurn erst mit über zweistündiger Verspätung. Zu Beginn des Sets konnte die Sängerin Sian Evans mit ihrer tollen Stimme, die live viel beeindruckender ist als ab Konserve, das Publikum begeistern. Mit fortschreitender Dauer des Konzerts stieg aber wohl auch der Alkoholpegel bei den beiden Soundbastlern und sie verfielen oft in einen eher eintönigen Beat, der aber beim Grossteil des Publikums weiterhin gut ankam und zum Tanzen animierte. Trotz der langen Wartezeit hat uns das Kofmehl als Lokal überzeugt und auch Kosheen halten wir weiterhin für eine interessante elektronische Band.

Das sonntägliche schöne Herbstwetter nutzten wir für einen Spaziergang via Strandbad zum Strandboden, wo wir uns eine Intervention im Rahmen der 11. Schweizerischen Plastikausstellung Utopics anschauten. Bei dieser Installation handelt es sich um eine Präsentation der Flaggen verschiedenster Mikronationen wie Sealand, Principality of Hutt River oder Conch Republic. Nebst den bunten Flaggen erhält man interessante Informationen zur Entstehungsgeschichte der jeweiligen Mikronation.

Sonntag, 6. September 2009

Downtown und Kunst der Kelten

Auch am Samstag bestiegen wir wieder den Zug Richtung Romandie. Unser Ziel für diesen Ausflug war Lausanne, genauer Downtown Lausanne im Quartier Flon. Für das Nachtessen wählten wir das Les Brasseurs, eine sympathische Mischung aus Restaurant, Pub und Bar und verpflegten uns dort mit Speis und Trank. Danach spazierten wir über den Place d'Europe Richtung Esplanade du Flon, wo wir uns im Rahmen von Tour du Cadran Villes imaginaires anschauen wollten. Bei diesem Projekt wurde die Musik der Sinfonietta de Lausanne von Projektionen von motiongraphics.ch begleitet. Leider wurde die klassische Musik nicht verstärkt wiedergegeben und die Verbindung zwischen Ton und den spannenden Bildern auf den umliegenden Gebäuden war dadurch zu wenig präsent.

Downtown Lausanne


Nach all diesen Anlässen in der Westschweiz war es am
Sonntag mal wieder Zeit für einen Abstecher in das kulturelle Leben Berns. Im Historischen Museum besuchten wir die Sonderausstellung Kunst der Kelten, in der 1400 Jahre keltisches Kunsthandwerk gezeigt werden. Die Exposition im genialen Erweiterungsbau ist sehr ansprechend gestaltet und zeigt die Entwicklung des keltischen Schaffens mit seiner ausgeprägten Ornamentalik von den Anfängen um 700 v. Chr. über seine Blütezeit mit Verbreitung über ganz Europa bis nach Kleinasien und die letzten Ausschweifungen in Irland im 8. Jahrhundert. Als Highlights der Ausstellung darf man sicherlich die gelungene Präsentation des Fürstengrabes von Hochdorf, den Krieger von Hirschlanden und den wunderschönen Goldhelm von Agris bezeichnen.

Samstag, 5. September 2009

Erzwungene Unterhaltung und Dada

Zur Zeit findet am unteren Ende des Lac Léman La Bâtie - Festival de Genève statt. Aus dem reichhaltigen Programm mit Anlässen aus den verschiedenen Disziplinen wie Tanz, Theater und Musik haben wir uns einige ausgesucht und nun teilweise bereits auch besucht. So begaben wir uns am Donnerstag in die Salle des Eaux-Vives für den Auftritt der britischen Theatergruppe Forced Entertainment. In ihrem Stück Spectacular erzählt ein Schauspieler, gekleidet in einem alten Trainingsanzug mit aufgemaltem Skelett, auf einer kargen Bühne, dass eigentlich alles anders wäre. So gäbe es normalerweise einen Warm-up-Guy, eine Band, eine Showtreppe und er sei sich überhaupt nicht sicher, ob er der richtige für diese Rolle sei. Etwas später wird er durch eine Schauspielerin unterbrochen, die nun die grosse Agonieszene spielen will. Für den Rest des Stückes konkurrieren nun beide um die Gunst des Publikums und spielen geschickt mit allen Aspekten des traditionellen Theaters. Das Stück lebt von den beiden grossartigen Schauspielern und dem britischen Humor - richtig erzwungene Unterhaltung :-) Etwas weniger lustig war dann die Heimreise, welche wegen eines Lokdefektes erst 45 Minuten später als geplant angetreten werden konnte.

Bereits am Freitag fuhren wir wieder in die Calvinstadt. Dieses Mal lockte uns Franz Treichler - normalerweise Sänger von The Young Gods - ins Casino Théâtre für sein Projekt Franz Treichler plays Dada. Zur Projektion von acht Filmen aus der Dada-Bewegung oder zumindest beeinflusst davon, erschuf Treichler mit elektronischer Hilfe und einer akustischen Gitarre Soundwelten, die die Wirkung der Filme noch verstärkten. Ein sehr spezieller Event, der teilweise beinahe schmerzhaft war, aber doch einen interessanten Einblick in diese Kunstform gab. Danach fuhren wir dieses Mal planmässig wieder zurück nach Biel.

Sonntag, 16. August 2009

Bio-Wein, Bass auf der Aare und Grill

Am Freitag traf ich mich direkt nach der Arbeit am Bahnhof in Bern mit Sabine, um mit dem Bus Nr. 17 nach Bern-Liebefeld in die VIDMARhallen zu fahren. Dort wurde nämlich an diesem Wochenende das Depot Bern des Bio-Weinhändlers Delinat mit einem Fest eingeweiht. An verschiedenen Ständen konnten die Weine von vier der erfolgreichsten spanischen Bio-Weinkellereien (Albet i Noya, Bodegas y Viñedos Quaderna Via, Osoti Viñedos Ecológicos und Azul y Garanza) degustiert und gleichzeitigt mit den Winzern gefachsimpelt werden. Passend zu den tollen Weinen gab es gegen den Hunger feine Tapas und Paella. Nach ein paar genussvollen Stunden machten wir uns mit ein paar Flaschen dieser edlen Tropfen auf den Heimweg.

Auch am Samstag starteten wir gemeinsam mit Freunden
wieder am Bahnhof in Bern und fuhren dieses Mal mit dem Bus Nr. 19 bis zur Endstation Elfenau und von dort zu Fuss weiter an die Aare zur Bodenackerfähre. An diesem Ort war samstags das erste von vier diesjährigen L'heure bleue-Konzerten des genialen Kontrabassisten Mich Gerber angesagt. Auf der Fähre in der Mitte der Aare stehend begleitete Mich vor zahlreichen Zuhörern beidseits des Flusses mit seinen wunderbaren Klangwelten den Einbruch der Dämmerung und erschuf so eine mystische Stimmung. Nach der Rückkehr in die Stadt besuchten wir noch die Bar in der alten Turnhalle des Progr und machten uns danach auf den Heimweg zurück nach Biel.

Nach dem Aufstehen und einem gemütlichen Frühstück am Sonntag bereiteten wir marinierte Oliven und einen Couscous-Salat zu, packten das Fleisch, den Grill und Getränke ein und spazierten los. Zuerst durch die Stadt Richtung Magglingen-Bähnli, daran vorbei hinauf zum Pavillion Felseck und noch ein bisschen weiter zu einem gemütlichen Bänklein mit Feuerstelle und herrlicher Aussicht über die Stadt und den See. Hier genossen wir nun ein leckeres Picknick und liessen uns auch durch eine kurze Gewitterfront nicht die Laune verderben.

Sonntag, 26. Juli 2009

Vendredi au Paléo

Nach unserer Rückkehr aus London folgte am Freitag abend bereits das nächste Highlight: Ausflug nach Nyon ans Paléo Festival! :-) Nach der Anreise mit der SBB und NStCM bis zur Haltestelle L'Asse direkt neben dem Eingang zum Festivalgelände, erreichten wir pünktlich zum Beginn des ersten Konzerts der Gruppe La Casa die Örtlichkeiten. Gleichzeitig setzte auch ein Regenschauer ein, der aber glücklicherweise nur von kurzer Dauer war. Danach erkundeten wir ein bisschen das Gelände und schauten der Jaipur Maharaja Brass Band zu. Unseren Hunger stillten wir bei einem indischen Znacht im Village du Monde. Als musikalische Höhepunkte konnten wir das musikalische Genie Peter Doherty mit seiner Gitarre und einer Flasche Wein, Multitalent Charlie Winston mit einem grossartigen Konzert und den DJ Fatboy Slim geniessen. Nach einem herrlichen Abend bei sehr schöner Ambiance am grössten Festival der Schweiz konnten wir müde, aber froh wieder nach Hause reisen.
Paléo Festival 2009