Posts mit dem Label Camden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Camden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 8. März 2016

Immer etwas zum Entdecken - Teil 2

Den Samstag starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück und begaben uns dann zur "Löwenbesichtigung" am Trafalgar Square. Von dort ging es weiter mit der Fahrt in einem der noch auf der Linie 15H eingesetzten traditionellen Routemaster-Bussen durch den dichten Stadtverkehr bis nach Tower Hill. Hier folgte die Besichtigung und Überschreitung der mächtigen und immer wieder imposanten Tower Bridge. Leider war das Wetter nicht allzu gut, so dass wir uns für ein Nachmittagsprogramm drinnen entschieden. Im Design Museum bestaunten wir einerseits die Entwicklung des Fahrrads und seiner unterschiedlichen Verwendung, sowie die besten Designs von 2015. Anschliessend unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang entlang der tollen Promenade am Ufer des River Thames bis zum imposanten Gebäude der Tate Gallery of Modern Art, wo wir in der Turbinenhalle Abraham Cruzvillegas Empty Lot sahen. Dabei handelt es sich um dreieckige Holzbeete, die mit Erde gefüllt wurden und nun während sechs Monaten ein Eigenleben entwickeln. Nach so viel Kunst und Kultur hatten wir langsam etwas Hunger und fuhren mit Tube und Bus nach Camden für ein tolles Nachtessen bei "unserem" Inder in der Bangalore Brasserie, wo wir durch das freundliche Personal als Stammgäste erkannt wurden. Bevor wir nach diesem Festmahl zurück ins Apartment fuhren, warfen wir noch einen kurzen Blick auf die schwarze Eingangstüre des Wohnhauses, wo wir vor einigen Jahren unsere Wohnung hatten.
London February 2016 - Saturday
Dann kam leider schon der letzte Tag dieser Ferien in Englands Kapitale und wir mussten unsere Koffer wieder packen. Um die Zeit noch voll auszunutzen starteten wir eine kleine Busreise in den Norden zum Besichtigen des Shri Swaminarayan Mandir, einem grossen Hindu-Tempel. Danach fuhren wir nochmals zurück in die Gegend um Paddington Station, erledigten die obligatorischen Souvenirkäufe und besuchten ein letztes Mal ein traditionelles englisches Pub, bevor wir den Trip zum London Luton Airport in Angriff nahmen. Nach der schier endlosen Fahrt mit Bus, Tube, Zug und Shuttlebus erreichten wir den Flughafen und wurden am Gepäckaufgabeschalter belehrt, dass dieser bereits geschlossen sei und nur noch Passagiere ohne Aufgabegepäck mitfliegen können. So teilten wir also gezwungenermassen unsere Reisegruppe auf und schickten Sabines Bruder mit seiner Familie auf den geplanten Flug nach Basel, während Sabine und ich mit dem Gepäck den etwas späteren Flieger Richtung Genf nahmen. Trotz diesem etwas turbulenten Abschluss blicken wir auf ein paar wunderschöne und erlebnisreiche Tage in dieser tollen Stadt zurück.
London February 2016 - Sunday

Freitag, 31. Mai 2013

London's calling

Nach rund zwei Jahren zog es uns wieder einmal Richtung unserer zweiten Heimat auf der Insel. Dieses Mal flogen wir mit der SWISS ab Basel Euroairport und wurden für den Kurzurlaub über das verlängerte Pfingstwochenende von Sabines Schwester und ihrer Familie begleitet. Da wir am Freitagmorgen in aller Frühe bereits abflogen und der Flughafen noch nicht mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar war, wurden wir freundlicherweise von meinen Eltern hingefahren. Nachdem alle eingetroffen, das Gepäck abgegeben und die Sicherheitskontrolle passiert war, konnten wir schon bald den Avro RJ-100 besteigen und Richtung London City Airport fliegen. Nach der Landung erhielten wir rasch unser Gepäck, konnten unsere Oyster-Cards aufladen und dann mit der DLR nach Bank und weiter mit der Tube via Victoria nach Vauxhall in die Gegend unserer Unterkunft fahren. Dank der guten Beschreibung, die wir von unseren Gastgebern erhielten, fanden wir nach kurzem Fussmarsch und einem Zwischenstopp bei Sainsbury's das gebuchte Haus problemlos. Nach dem freundlichen Empfang mit Erklärung des ganzen Hauses und einem kleinen Mittagessen starteten wir unser Sightseeing. Per Bus erreichten wir nach kurzer Fahrt Westminster, Big Ben und spazierten anschliessend ein wenig dem Ufer der Themse entlang und durch den St. James's Park zum Buckingham Palace. Danach war bereits Zeit für das Nachtessen und wir begaben uns für Fish 'n' Chips und ein Ale in ein Pub. Fürs Abendprogramm besuchten wir im Barbican Centre die Hip-Hop-Tanzshow Evening with Boy Blue / Legacy.
London Spring 2013 - Day 1

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen fuhren wir als erstes zum Speakers' Corner, mussten aber enttäuscht feststellen, dass die Reden heute vermutlich nicht mehr live draussen, sondern via Internet verbreitet werden. Jedenfalls sahen wir keinen einzigen Redner. Weiter bummelten wir ein bisschen durch die Oxford Street und ihre Läden. Am Nachmittag besuchten wir bei einigermassen schönem Wetter die Tower Bridge, spazierten dann zuerst ein bisschen durch das hübsche Quartier Shad Thames und weiter dem South Bank entlang bis zur London Bridge. Dort nahmen wir den Bus und fuhren via King's Cross zum York Way, wo wir vor Jahren mal ein paar Monate wohnten. Nachdem wir unsere ehemalige Haustür, die immer noch gleich aussieht besichtigt hatten, machten wir noch einen Abstecher ins alternative Camden Town. Das Nachtessen genossen wir anschliessend an einen für uns speziellen Ort, nämlich bei "unserem" Inder Bangalore Brasserie in der Brecknock Road, wo wir trotz zweijähriger Abstinenz vom freundlichen Kellner immer noch erkannt wurden. Das Essen hat uns dort wie immer sehr gut geschmeckt!
London Spring 2013 - Day 2

Am Sonntag war dann nochmals ein bisschen Sightseeing angesagt. Zuerst gings zu den grossen Löwen und der Nelsonsäule auf dem Trafalgar Square. Von dort bewegten wir uns weiter Richtung Leicester Square, wo es eine M & M's World gibt. In diesem Flagshipstore sind auf vier Etagen alle Produkte von T-Shirts über Tassen zu Spielzeugen den kleinen bunten Schokoladekugeln gewidmet. Als nächste Station besuchten wir die Markthalle bei Covent Garden. Nach dem Mittagessen in unserm Haus teilten wir uns auf. Die Frauen spazierten der Themse entlang und besuchten Tate Modern, während die Männer das Kriegsschiff HMS Belfast besichtigten. Später trafen wir uns wieder und flanierten durch die lieblichen St Katharine Docks, bevor wir mit dem historischen Routemaster-Bus auf der Linie #15 ein bisschen durch die Stadt fuhren und anschliessend in China Town Essen gingen. Zum Dessert gönnten wir uns danach noch eine leckere Häagen Dazs-Glacé wieder auf dem Leicester Square.
 

London Spring 2013 - Day 3

An unserem letzten Tag verabschiedeten wir uns von den netten Gastgebern und machten uns auf Richtung City-Flughafen. Dort konnten wir jedoch noch nicht einchecken, aber immerhin das Gepäck zur Aufbewahrung abgeben, so dass wir mit etwas weniger Ballast unterwegs waren. Erster Programmpunkt war eine Fahrt - oder ein Flug? - mit der Emirates Air Line, einer Luftseilbahn über die Themse. Nach diesem Spass fuhren wir per Bus weiter nach Greenwich, wo wir uns nochmals Pubfood inklusive einem Getränk zu relativ günstigen Preisen genehmigten. Frisch gestärkt wanderten wir durch die schön weite Landschaft des Greenwich Park zum Royal Obervatory, wo sich der sogenannte Null-Meridian befindet. Doch im Gegenstatz zu früheren Besuchen, konnte man diesen nicht mehr gratis betreten. Also marschierten wir den Hügel wieder runter und wechselten die Seite der Themse dieses Mal unten durch via Greenwich Foot Tunnel. Nach einer kurzen Fahrt mit der DLR verbrachten wir als letzte Station noch etwas Zeit inmitten der Hochhäuser des Businessviertels Canary Wharf. Danach gings zurück zum Flughafen und von dort in einem restlos ausgebuchten - es wurden sogar zwei Freiwillige für eine weitere Übernachtung in London mit Rückflug am nächsten morgen gesucht - Flugzeug wieder nach Basel, wo wir praktischerweise von meinen Eltern abgeholt wurden. Vielen Dank für diesen Service!
London Spring 2013 - Day 4

Es war herrlich wieder einmal in dieser grossartigen Stadt zu sein und dazu noch in netter Gesellschaft sowie einer tollen Unterkunft.

Freitag, 17. Juni 2011

Pflanzen, Theater und Shopping

Auch in diesem Jahr statteten wir der City, die man als unsere zweite Heimat bezeichnen könnte, einen Besuch ab. So begaben wir uns am Pfingstsonntag mit der Bahn und dem AirportBus von Bernmobil zum Flughafen Bern-Belp, von wo wir einen SkyWork Airlines-Flug nach London City gebucht hatten. Dank Online Check-in mussten wir nur noch die Koffer abgeben und hatten etwas Zeit, um gemeinsam mit zahlreichen anderen Flughafen-Besuchern das schöne Wetter zu geniessen und dem Flugbetrieb zuzuschauen. Bald war es für uns an der Zeit die Sicherheitskontrolle zu passieren und nach kurzer Wartezeit in der Abfertigungshalle zum Flugzeug zu spazieren und darin Platz zu nehmen. In der gut gefüllten Maschine nahmen auch die Jungs von Young Guns, welche am Greenfield Festival gespielt hatten Platz. Bald schon startete der Pilot die Dornier 328 und wir überflogen die Stadt Bern und später den Jura, um nach rund anderthalb Stunden Flugzeit bei etwas windigen Bedingungen, aber trotzdem ganz sicher in London zu landen. Kurze Zeit später waren wir schon wieder im Besitz unserer Koffer und konnten mit der DLR bis Bank und von dort mit der Central Line nach Queensway fahren, von wo wir nach einem kurzen Fussmarsch unsere Unterkunft erreichten. Da es nun bereits etwas später war, gingen wir nur noch kurz fürs Nachtessen raus zu einer nahen Filiale von Nando's.
Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit dem korrekten Continental Breakfast im umi Hotel und fuhren anschliessend per Bus an die Oxford Street, um bei Primark ein bisschen die neuen Kollektionen zu durchstöbern. Zum Zmittag fuhren wir wieder ins Quartier, wo sich unser Hotel befand zurück und assen bei GBK. Am Nachmittag ging's wieder per Bus zum British Museum. Dort wird im Vorhof momentan in Co-Produktion mit den Kew Gardens eine australische Landschaft mit vielen verschiedenen und ganz speziellen Pflanzen gezeigt. Das war sehr eindrücklich mitten in London eine solche Pflanzenvielfalt zu erleben. Danach besuchten wir noch den neuen, wunderschönen Apple Store bei Covent Garden, bevor wir in unsere alte Wohngegend in Camden fuhren, ein bisschen durch die Strassen spazierten und bei "unserem" Inder wie immer ein sehr feines Nachtessen genossen.
London 2011 - Part 1

Am Dienstag machten wir uns nach dem Frühstück auf zur Tubestation Bayswater und fuhren von dort bis zu den Kew Gardens, den königlichen botanischen Gärten, die wir vor rund drei Jahren bereits einmal im Winter besuchten. Zur Einstimmung nahmen wir an einer Guided Walk Tour teil und erhielten so einen guten Einblick ins Palm House und den Mediterranean Garden. Die nächsten paar Stunden verbrachten wir nun mit Bewundern und Bestaunen von unzähligen Pflanzen aus der ganzen Welt im Temperature House, in Baumkronenhöhe auf dem Xstrata Treetop Walk und beim Japanese Gateway. Auch ganz eindrücklich waren die mächtigen Sequoia-Mammutbäume im Redwood Grove und die traumhaften Seerosen im Waterlily House. Zum Abschluss unseres Besuchs sahen wir uns mehr oder weniger bekannte Gebirgspflanzen im Davies Alpine House und die ganze botanische Vielfalt von zehn Klimazonen im Princess of Wales Conservatory an. Die Kew Gardens sind wirklich sehr interessant und wir werden hoffentlich wieder einmal einen Abstecher dorthin machen können. Als nächstes Stand bei uns das Stück The School for Scandal im Barbican Theatre auf dem Programm. In einer zeitgenössischen Inszenierung von Deborah Warner wurde die Komödie von Richard Brinsley Sheridan aus dem 18. Jahrhundert in die heutige Zeit katapultiert - zumindest teilweise. Bereits vor Beginn des Stücks sah man die Schauspieler auf der Bühne eine Modeschau performen, das Spiel mit modernen Elementen und aktueller elektronischer Musik war typisch für die rund dreieinhalbstündige Aufführung. Danach gönnten wir uns als Dessert beim Leicester Square noch eine wie immer leckere Häagen-Dazs-Glacé.
London 2011 - Part 2

An unserem letzten Tag begaben wir uns morgens wieder zur Oxford Street, um nochmals ein bisschen Kleider zu shoppen. Zum Zmittag bestellten wir uns in einem Pub Fish and Chips und fuhren am Nachmittag noch ein bisschen mit dem Bus durch die Stadt, bevor wir uns von Bank aus mit der DLR wieder zum London City Airport aufmachten. Dort konnten wir Einchecken, rasch die Sicherheitskontrolle passieren und nach kurzer Wartezeit in der Lounge zum Gate gehen. Bald durften wir wieder die Dornier 328 von SkyWork Airlines besteigen und konnten bei schönem Wetter über den Wolken Richtung Bern-Belp schweben. Hier dauerte es nach dem Aussteigen etwa fünf Minuten bis wir unsere Koffer hatten und die Passkontrolle passierten, so dass wir draussen noch etwas auf den Bernmobil AirportBus warten mussten, um damit nach Bern und von dort mit dem Zug nach Hause zu fahren. Abschliessend kann man sagen, dass wir erneut ein paar sehr schöne und spannende Tage in London verbrachten und das Flugerlebnis mit SkyWork ab BRN wirklich grossartig ist!

Freitag, 19. Februar 2010

Konzert, Theater, Fussball und Co.

Vor einer Woche war es wieder mal soweit und wir machten einen Ausflug in unsere zweite Heimat nach London. Frühmorgens reisten wir mit dem Zug nach Genève-Aéroport danach mit easyJet nach Gatwick und von dort mit dem easyBus zur Tubestation Fulham Broadway, bevor wir unsere Unterkunft umi Hotel in der Notting Hill und Bayswater-Gegend erreichten. Nach dem Mittagessen, Zimmerbezug und ein bisschen relaxen, war es bereits Zeit Richtung Apollo Hammersmith aufzubrechen, wo wir das Konzert von Massive Attack besuchten. Die Show bestehend aus grossartigen visuellen Effekten und genialem Sound angereichert mit wunderbaren Gästen wie Martina Topley Bird und Damon Albarn war die Reise nach London bereits wert!
London 2010 - Day 1

Den zweiten Tag starteten wir mit einem tollen Continental Breakfast in unserem Hotel. Für den Rest des Tages begaben wir uns an die Oxford Street und widmeten uns intensivem Shopping bei Primark und River Island. Zum Nachtessen genehmigten wir uns Salat, respektive einen scharfen Burger bei Gourmet Burger Kitchen und danach die wohlverdiente Nachtruhe im Hotel. Am dritten Tag entschieden wir uns für einen Besuch im V & A, wo zur Zeit gerade die Sonderausstellung Decode: Digital Design Sensations stattfindet. Nach dem Betrachten der teilweise faszinierenden Projekte aus der digitalen Welt, schlenderten wir noch ein bisschen durch andere Bereiche dieses sehr spannenden Museums. Nach der Schliessung fuhren wir mit der Tube zum Barbican Centre und besuchten eine Vorstellung des Stücks 11 and 12 von Peter Brook.
London 2010 - Day 3

Am Sonntag stand zuerst ein gemütlicher Bummel durch die Gegend beim Covent Garden und danach das FA-Cup-Spiel zwischen dem Fulham FC und dem Notts County FC im Craven Cottage auf dem Programm. Unter den Ersatzspielern des Heimteams konnten wir den ehemaligen Schweizer Nationaltorwart Pascal Zuberbühler und an der Seitenlinie den Ex-Nationaltrainer Roy Hodgson ausmachen. Das Spiel war im Mittelfeld ziemlich ausgeglichen, jedoch sobald es in Strafraumnähe ging, zeigten sich die paar Ligen Unterschied recht deutlich und der Premier-League-Vertreter konnte sich deutlich mit 4 zu 0 gegen den viertklassigen Gast durchsetzen. Den Tag beschlossen wir mit einem einmal mehr sehr feinen Mal bei unserem Stamm-Inder Bangalore Brasserie in der Brecknock Road.
London 2010 - Day 4

An unserem letzten Tag fuhren wir noch zum Holland Park und machten einen angenehmen Spaziergang durch diesen schönen Naturflecken mitten in der Grossstadt, bevor es bereits wieder Zeit war nach Luton aufzubrechen und von dort mit rund einer Stunde Verspätung nach Genf zurückzufliegen.

Freitag, 24. Juli 2009

Back in the City - Part 1

Zum ersten Mal seit unserem Auszug aus dem Flat am 151, York Way sind wir diese Woche in die britische Kapitale zurückgekehrt. Nach der Zugfahrt bis Genève-Aéroport und einem leicht verspäteten easyJet-Flug nach London Gatwick, fuhren wir mit dem easyBus in den Westen der Stadt zur Tubestation West Brompton. Einen kurzen Fussmarsch später erreichten wir auch schon das Enterprise Hotel und konnten unser Zimmer beziehen. Für das Nachtessen begaben wir uns mit der Piccadilly Line in unsere alte Wohngegend und besuchten dort unser liebstes indisches Restaurant Bangalore Brasserie, wo wir Chicken Kurma und Sag Prawn genossen. Danach fuhren wir mit dem Bus 390 und der District Line ins Hotel zurück.
London 2009 - Day 1


Den Dienstag starteten wir mit einem Frühstück in einer Bakers Oven-Filiale und fuhren anschliessend mit dem Bus 74 bis zum Marble Arch, wo die Oxford Street eines ihrer Enden hat. Die nächsten paar Stunden verbrachten wir mit Shopping bei Primark, Sports Direct und Konsorten. Am Nachmittag machten wir noch einen kurzen Abstecher Richtung
Tower Bridge und begaben uns danach nach Soho zum Restaurant inamo, wo wir fürs Nachtessen reserviert hatten. In diesem High-Tech-Restaurant wählt man sein Menü aus der interaktiven Speisekarte, die auf den Tisch projiziert wird aus. Ein paar Minuten nachdem die Bestellung in die Küche übermittelt wurde, erhält man die Speisen so zubereitet, wie sie vorher bereits als Bild auf dem Tisch sichtbar waren. Als weitere Spielereien kann man via Live-Cam die Köche beim zubereiten beobachten oder sich über die Transport- und Ausgehmöglichkeiten für nach dem Restaurantbesuch informieren. Zum Verdauen schlenderten wir noch ein bisschen durch die Gegend bis zum Leicester Square und gönnten uns zum Dessert noch die feinste Glacé der Welt.
London 2009 - Day 2

Dienstag, 19. Februar 2008

Nochmals ein Wochenende in der City - Teil 2

Für den Samstag haben wir uns einen Besuch des königlichen botanischen Gartens Kew Gardens vorgenommen. Vorher wollten wir aber noch am Leicester Square vergünstigte Tickets für eine Theatervorstellung am Abend kaufen. Leider waren aber alle Stücke, die uns interessierten bereits ausverkauft und wir entschieden am Abend nochmals vorbeizukommen und in eines der grossen Kinos zu gehen. Nun machten wir uns auf den langen Weg in Richtung Südwesten zu den Kew Gardens. Wegen Bauarbeiten mussten wir noch auf einen rail replacement bus umsteigen und erreichten unser Ziel erst Mitte Nachmittag. Als erstes stärkten wir uns im The Orangery Restaurant bei Kaffee und Kuchen, bevor wir durch die wunderschöne Parkanlage spazierten. Obwohl es noch recht kühl war, konnten bereits einige blühende Pflanzen wie Glockenblumen, Rhododendron und Krokusse bestaunt werden. In den grossen viktorianischen Glashäusern fühlte man sich dank höherer Temperatur und exotischen Pflanzen sogar beinahe in andere Teile der Erde versetzt. Am Schluss unseres Rundganges bewunderten wir noch das Japanese Gateway und den Turm Pagoda.

Leicester Square und Kew Gardens


Nun fuhren wir von der Station Kew Gardens mit London Overground und der Tube zurück zum Leicester Square und kauften uns dort zwei Tickets für den Film The Bucket List. Bevor aber die Kinovorstellung startete, suchten wir uns im nahen Chinatown ein Restaurant und verpflegten uns mit einem feinen chinesischen Menu. Der Kinokomplex beinhaltete neun Screens und wir mussten mit der Rolltreppe bis zuoberst fahren bis wir zu unserem Saal kamen. Im Film spielten die beiden hervorragenden Schauspieler Jack Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Männer, die im Spitalzimmer zueinander finden und gemeinsam ein Liste mit Wünschen abarbeiten. Nach der Vorführung gönnten wir uns trotz sehr kalten Temperaturen noch eine der weltbesten Glacen auf dem Leicester Square.

Am Sonntag hiess es dann meine beiden Koffer so gut wie möglich zu füllen mit Gegenständen, die Sabine nicht mehr benötigt, damit sie dann für die Heimreise hoffentlich genug Platz hat um den Rest mitzunehmen. Später fuhr ich von Victoria mit dem easybus zum Flughafen Luton, checkte dort ein und flog in einem gut gefüllten Flugzeug nach Genève. Nach der sicheren Landung und dem Abholen des Koffers machte mir leider die SBB einen Strich durch die Rechnung, indem sie um 22.05 eine Taktlücke Richtung Biel hat und ich erreichte mein Zuhause erst etwas später als eigentlich vorgesehen.

Montag, 18. Februar 2008

Nochmals ein Wochenende in der City - Teil 1

Nach dem Feierabend am Donnerstag um 15 Uhr ging es nach Hause zum Fertigpacken. Kleider in den kleinen Koffer, kleiner Koffer in den Grossen und schon konnte es losgehen mit dem ICN nach Basel SBB und von dort mit dem Bus Linie 50 an den Euroairport. Nach dem Einchecken begab ich mich durch die Sicherheitskontrolle zum Gate und musste dort erstmal warten, da der Flug schon mit einer Verspätung von 20 Minuten angezeigt wurde. Schlussendlich flogen wir fast 40 Minuten zu spät ab. In der Luft verlief alles problemlos, aber bei der Ankunft in Stansted wurde für das Gepäck aus Basel noch kein Band angezeigt. Als dies endlich geschah, konnte ich meinen Koffer abholen, jedoch war nun der gebuchte easybus seit ein paar Minuten weg. Am Schalter konnte mir die Dame leider erst für die überüberübernächste Fahrt einen Sitz garantieren, empfahl mir aber trotzdem schon zur Haltestelle zu gehen und zu hoffen, dass noch ein Platz frei sei. So war es denn auch und ich konnte im nächsten Kurs Richtung Zentrum vorne neben dem Fahrer Platz nehmen. Der Fahrer war topmotiviert, war doch heute sein erster Tag "on his own" - leider war er aber noch nicht so sattelfest mit der Route und nach einer Gratis-Sightseeing-Tour durch die gesamte Innenstadt landeten wir direkt in Victoria, anstatt zuerst an der Baker Street, wo einige andere Fahrgäste und auch ich eigentlich aussteigen wollten. Eine kurze, halsbrecherische Fahrt später wurden wir dann doch noch dort abgeladen und ich konnte mit den Nachtlinienbussen 205 und 390 zu Sabine in die Wohnung fahren.

Da es am Vorabend - aus geschilderten Gründen ;-) - etwas später geworden ist, schliefen wir am Freitag ein bisschen aus, frühstückten und gingen dann zum Hub der University of the Arts, wo wir an den Computern in der Learning Zone einige administrative Arbeiten wie Abmelden bei Gas, Wasser und Strom, sowie das Ausschreiben unseres Mobiliars bei gumtree erledigten. Danach begaben wir uns noch in den Primark zum Shoppen und als Abschluss des Tages liessen wir uns wieder einmal - und gleichzeitig zu letzten Mal - von feinem indischen Essen in der Bangalore Brasserie verwöhnen.

Falls jemand noch Möbel oder Haushaltgegenstände für seine Londoner Wohnung braucht, hier ein paar heisse Angebote ;-) :

Donnerstag, 31. Januar 2008

Ein Januarwochenende in London

Vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit und ich konnte erneut nach London reisen, dieses Mal in Begleitung von Sabines Eltern. Bereits um 3 Uhr läutete der Wecker, damit wir rechtezeitig um Viertel vor sechs unser Gepäck im Euroairport Basel aufgeben konnten. Der Flug mit dem Junbolino der SWISS verlief angenehm, einzig der Landeanflug auf den London City Airport war ziemlich steil und wegen dem Wind ein bisschen wackelig - aber immerhin nur kurz ;-) Vom Flughafen fuhren wir anschliessend mit DLR, Northern Line und dem Bus 390 zu Sabine in die Wohnung, wo wir ein feines Morgenessen geniessen konnten. Nach dieser Stärkung machten wir uns auf den Weg zum Buckingham Palace mit den Guards und dem Queen Victoria Memorial davor. Weiter spazierten wir durch den St James's Park, wo schon die ersten Pflanzen blühten, bis zu Westminster Abbey und Big Ben. Nach einem Kaffeehalt am Fusse des London Eye marschierten wir dem South Bank entlang, vorbei an Strassenkünstlern, Royal Festival Hall, National Theatre und der Blackfriars Bridge bis Tate Modern, wo in der Turbine Hall immer noch Shibboleth von der kolumbianischen Bildhauerin Doris Salcedo installiert ist und von Tausenden von Leuten bestaunt wird. Danach fuhren wir per Tube und Bus nach Hause und beendeten dent Tag mit köstlichem indischen Essen in der Bangalore Brasserie.

Samstag in London

Am Sonntag starteten wir nach einem guten Frühstück unseren Ausflug Richtung Greenwich. Einen ersten Zwischenstopp machten wir zwischen den Hochhäusern im Finanzviertel Canary Wharf, Londons Antwort auf Manhatten. Von dort ging es weiter mit der DLR bis zur Station Cutty Sark, die nach einem historischen Schiff benannt ist. Durch das Gelände des Royal Naval Colleges, welches heute von der University of Greenwich genutzt wird, flanierten wir hinauf zum Royal Greenwich Observatory, von wo aus man einen herrlichen Ausblick über Ost-London hat. Damit wir bei der Rückreise noch ein bisschen von der Gegend sahen, fuhren wir zuerst mit einem Bus nach Peckham und von dort weiter via King's Cross nach Hause. Fürs Nachtessen gingen wir nach Camden Town in "unsere" Pizzeria und verköstigten uns mit einer feinen Pizza und einem Glas roten Hauswein.

Unseren letzten Tag gingen wir gemütlich an und begaben uns mittels Bus und Tube zur Abbey Road, an der Sabines Vater vor über 40 Jahren während einigen Wochen Englisch lernte. Die Abbey Christian School und Abbey Road Baptist Church, in der er lebte und lernte wird momentan gerade in Wohnungen umgebaut. Nach dieser Erinnerungsauffrischung fuhren wir mit einem Bus über die Oxford Street bis zum Piccadilly Circus, nahmen dort die U-Bahn und statteten dem Nobelkaufhaus Harrods einen Besuch ab. Danach war es bereits Zeit nach Hause zu gehen, um dort noch etwas zu essen und die Koffer für die Heimreise zu packen. Auf dem Weg zum Flughafen erlebten wir in der Northern Line wie eng es während dem Feierabendverkehr in den Tubezügen werden kann. Das Check-in konnten wir ohne Probleme erledigen und auch der Flug zurück nach Basel verlief reibungslos mit einer ganz sanften Landung.

Montag, 7. Januar 2008

Route Bus #15, WHUFC vs MCFC und Heimreise

Für den Freitag morgen hatten wir uns einen Beusuch des Covent Garden Market ausgesucht. In dieser schönen alten Markthalle befinden sich viele kleine Boutiquen und Marktstände mit innovativen, ausgefallen, exklusiven und trendigen Produkten von kleineren und grösseren Designern und Herstellern. Es gibt dort unter anderem Schmuck, Spiele, Taschen und Portmonnaies zu kaufen. Weiter ist diese Gegend und vor allem der Platz vor der St Pauls Church ein bekannter Treffpunkt für Künstler und Artisten, welche dort oft vor vielen Schaulustigen auftreten. Danach spazierten wir Richtung Trafalgar Square, wo wir in einen alten Routemaster der Linie 15 einsteigen konnten und bis zum Tower damit fuhren. Es gibt in London noch zwei Teilstücke auf den Linien 9 und 15, welche mit diesen rollenden Denkmälern befahren werden. Nach diesem Stück Londoner Stadtgeschichte hiess es für uns wieder einmal Shopping auf der Oxford Street und danach noch ein sehr feines Essen bei unserem Lieblingsinder Bangalore Brasserie.

Für den Samstag hatte ich mir ein Ticket für das Drittrundenspiel im FA Cup zwischen West Ham United und Manchester City gekauft. Ich fuhr mit der Tube auf der Picadilly, Hammersmith & City und District Line in den Osten Londons zur Station Upton Park. Von dort war es nur noch ein kurzer Fussmarsch der Green Street entlang mit tausenden anderen Zuschauern zum Stadion. Der Bau wirkt von aussen mit seinen beiden Türmen ziemlich dominant und ist innen kompakt, so dass man auch von der letzten Reihe, wo ich sass, noch einen guten Blick aufs Spielfeld hatte. Das Spiel war zeitweise recht intensiv mit Chancen auf beiden Seiten, hatte aber auch einige flaue Minuten, so dass am Ende das torlose Unentschieden für beide Teams gerecht war. Obwohl in diesem Cupspiel nach 90 Minuten kein Sieger feststand, gab es im Gegensatz zur Schweiz keine Verlängerung oder Elfmeterschiessen, dafür findet in ein paar Tagen ein Wiederholungsspiel in Manchester statt. Interessant war auch das Gespräch mit meinem Sitznachbarn, einem älteren Herrn in Begleitung seiner Frau, der mir erklärte, wer jeweils wo sitzt, dass West Ham beinahe eine ganze Mannschaft an Verletzten hat und er das grosse Servette irgendwann in den 60er-Jahren einmal spielen sah. Nach der Rückreise erwartete mich zuhause ein sehr feines Abendessen.

West Ham - Man City


Die Zeit vergeht schnell und meine Ferien neigten sich am Sonntag schon wieder dem Ende zu, so dass ich wieder nach Hause in die Schweiz reisen musste. Die Anreise nach Luton mit dem easyBus klappte gut und dank dem bereits erledigten Online-Check-in konnte ich am Flughafen direkt durch die Security zum Abfluggate gehen. Etwas später konnte ich auch schon boarden und kam nach einem ruhigen, schnellen Flug rund 15 Minuten vor der geplanten Zeit in Genf an, was mir erlaubte einen früheren Zug nach Biel zu nehmen.

Donnerstag, 3. Januar 2008

South London Gallery und National Portrait Gallery

Als wir heute aus dem Fenster schauten, sahen wir keinen Schnee und somit konnte man auch davon ausgehen, dass sich der Verkehr in gewohntem Rahmen bewegt. Da es aber immer noch recht kalt ist, entschieden wir uns heute für Aktivitäten, die sich vorwiegend drinnen abspielen. Als erstes fuhren wir per Tube nach Elephant & Castle und von dort weiter mit dem Bus bis zur South London Gallery. Dort besichtigten wir die Ausstellung Planet Caravan. Is There Life After Death? a Futuristic World Fair des deutschen Künstlers Thomas Zipp. Die Installation ist ziemlich düster und wirkt ein bisschen in den Raum gepresst, was das Ganze etwas chaotisch erscheinen lässt. Unser zweiter Programmpunkt heute war die National Portrait Gallery, wo wir zwei Ausstellungen besuchten. In Pop Art Portraits erhielten wir einen Überblick über die wichtigsten Porträtbilder von bekannten Pop-Künstlern wie Eduardo Paolozzi, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein und Andy Warhol, während es bei Photographic Portrait Prize Werke von jungen, unbekannten Künstlern zu sehen gab. Beides war sehr interessant und hat uns gut gefallen.

Weiter ging es noch mit ein bisschen Shopping auf der Oxford Street und einem guten Nachtessen im Pizza Hut, bevor wir wieder nach Hause gingen und den Tag mit einer Spielrunde beendeten.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Greenwich und Tower Bridge

Als erstes bemerkten wir heute beim Verlassen der Wohnung, dass die Temperaturen deutlich gesunken sind und es mit dem Wind sehr kalt geworden ist. Trotzdem machten wir uns mit Tube und DLR auf Richtung Osten, um Greenwich zu entdecken. Nach dem Aussteigen an der Station Island Gardens marschierten wir durch einen Fussgängertunnel unter dem River Thames hindurch zum Greenwich Pier. Danach spazierten wir gemütlich durch den Greenwich Park an der University of Greenwich und dem National Maritime Museum vorbei den Hügel hinauf zum Royal Observatory, von wo man eine wunderbare Aussicht auf die Docklands und Canary Wharf hat. Dort angekommen besuchten wir das neue astronomische Zentrum und machten die obligaten Fotos beim Nullmeridian mit einem Fuss in der westlichen und dem anderen in der östlichen Hemisphäre. Weiter ging es mit einem Bummel den Hügel hinunter und durch Greenwich mit seiner schönen Markthalle, wo unter anderem der Spieleladen Compendia beheimatet ist.

Greenwich, Laban und Tower Bridge


Nach einer Stärkung in einem Pub schauten wir uns das von Herzog & de Meuron erbaute Laban Center an und machten uns danach wieder mit der DLR auf den Weg zur Tower Bridge, welche bei Dunkelheit wunderschön beleuchtet ist. Dort schlenderten wir zuerst über die St Katharine Docks, von wo aus man einige luxuriöse Yachten bestaunen kann und dann über die imposante Klappbrücke. Von hier hatte man eine beeindruckende Sicht auf die vielen beleuchteten Gebäude an beiden Ufern der Themse. Auf dem Heimweg konnten wir in der Gratiszeitung London Lite noch eine Wetterwarnung für diese Nacht lesen. Ausgelöst durch sibirische Winde soll es noch kälter werden und sogar schneien in der Stadt, was scheinbar wie jedes Mal zu einem riesigen Verkehrschaos führen würde. Wir sind gespannt!!

Dienstag, 1. Januar 2008

Anreise, Silvester und Neujahr

Nach der schönen Weihnachtszeit mit Besinnung, feinem Essen, gemütlichem Beisammensein und vielen tollen Geschenken, sowie den letzten Arbeitstagen des Jahres 2007 konnte am Samstag unser Unternehmen "Silvester in London" starten. Da wir nur mit Handgepäck unterwegs waren, erledigten wir das Check-in bereits zu hause am Computer und druckten unsere Boarding Pässe selber. Nach einer angenehmen Zugfahrt durch die Romandie erreichten wir Genève Aéroport, wo ein bisschen Chaos herrschte und viele Leute auf ihre verspäteten Flüge warteten. Bei uns war es noch human und wir flogen mit ca. 20 Minuten Verspätung ab. Der Flug nach Luton verlief einigermassen ruhig bis auf die letzte Viertelstunde, in der noch ein paar Turbulenzen zu spüren waren. Nach der Landung und Passkontrolle reisten wir mit easybus, London Overground und dem Bus 29 in unser Londoner Zuhause, wo wir alles in gewohntem Zustand antrafen.

Am Sonntag schliefen wir zuerst ein bisschen aus und machten uns nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg an einen der trendigsten Orte Londons: Old Spitalfields Market und Brick Lane. An den Ständen in der schönen gedeckten Markthalle gab es Designermode, Platten, Bücher, diverse kulinarische Köstlichkeiten, modische Accessoires und vieles mehr zu sehen und kaufen. Die auch als Banglatown bekannte Brick Lane ist vor allem durch unzählige um Kundschaft werbende indische Restaurants geprägt. Am Abend spazierten wir noch ein bisschen durch die Umgebnung von Covent Garden, um ein Restaurant für unser Silvesteressen zu finden und beendeten den Tag zu Hause mit einer Runde "Ohne Furcht und Adel".

Swiss Re, Old Spitalfields Market und Brick Lane


Den letzten Tag des Jahres 2007 begannen wir mit ausgedehntem Shopping bei Primark. Nachdem wir einige schöne und preiswerte Kleidungsstücke gefunden und in der richtigen Grösse gekauft hatten, fuhren wir nach Hause, wo wir uns für den Silvesterabend vorbereiteten. Für unser Festessen haben wir uns das Restaurant Belgo Centraal ausgesucht und dort wunderbare Moules et Frites (classique und provençale) mit einem feinen belgischen Bier genossen. Nach dem Dessert schlenderten wir noch ein bisschen durch das nächtliche London, um einen guten Platz für das Bestaunen des Feuerwerks zu ergattern. Zuerst versuchten wir es auf der Waterloo Bridge, dort hatte es aber viel zu viele Leute und wir begaben uns zum Victoria Embankment. Auch dort herrschte ein dichtes Gedränge und wir zogen uns ein bisschen Richtung Strand zurück, wo es viel angenehmer war. Nach dem Feuerwerk zum Jahreswechsel liefen wir zur Holborn Station und nahmen dort die Tube nach Hause.

New Year's Eve


Am Neujahrstag entschieden wir uns für einen Besuch des Victoria and Albert Museums (V&A), welches die weltgrösste Sammlung von Kunstgewerbe und Design beherbergt. Das Museum erreichten wir von der Tubestation South Kensington durch einen Fussgängertunnel. Während unserem rund zweistündigen Besuch sahen wir Exponate aus verschiedensten Zeitepochen und Gegenden der ganzen Welt. Zum Abschluss besuchten wir noch die temporäre Ausstellung "Collaborators: UK Design for Performance 2003 - 2007", in der die
Zusammenarbeit zwischen Designern und Regisseuren in jüngster Vergangenheit aufgezeigt wird. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenhalt bei Harrods, wo momentan wie fast überall in der Stadt sale angesagt ist und kauften uns etwas in den exklusiven Food Halls.

V & A Museum

Montag, 10. Dezember 2007

Some thoughts about living in the City

Mittlerweile bin ich schon wieder seit rund eineinhalb Wochen zuhause und habe auch schon wieder mit Arbeiten begonnen. Letzte Woche war ich vor allem damit beschäftigt, mich in die neuen Themen und Aufgabengebiete einzuarbeiten und erste kleinere Aufträge zu erledigen. Die ganzen Tätigkeiten sehen sehr spannend aus und ich freue mich dies alles in Angriff zu nehmen.


Vielleicht können sich einige noch an einen der ersten Beiträge erinnern, wo ich mich über den neuen Koffer freute. Unterdessen bin ich mit diesem Koffer schon ein bisschen durch Europa und Nordafrika gereist und bin immer noch genau gleich begeistert! :-)

Weiter möchte ich mich noch zu einigen Stichworten über London und meine Zeit in der
City äussern:
  • Oxford Circus: Der absolute Horror mit dieser ganzen Menschenmasse, vor allem abends und am Wochenende

  • Finchley Road: Eine wichtige Zufahrtsstrasse vom Norden in das Stadtzentrum, am morgen wegen Verstopfung durch den ganzen Verkehr sehr schlechte Luft, mein Weg von der Bushaltestelle zur Schule

  • Wetter: Entgegen aller Vorurteile hatten wir nicht überdurchschnittlich viel Regen, gegen Ende begann es aber grau und kalt zu werden

  • Oeffentlicher Verkehr: Am einfachsten ist man mit der Oyster card unterwegs, meistens klappen die Reisen gut und einigermassen schnell, trotzdem gibt es regelmässig Verspätungen und Störungen im Betrieb

  • Preisniveau: London ist teuer, sehr teuer sogar!! Das einzige, was billiger war als in der Schweiz war der Coiffeurbesuch

  • Unsere Wohnung: Am Anfang war es schmutzig und nicht sehr wohnlich, aber mit der Zeit haben wir uns ganz schön und gemütlich eingerichtet. Negativpunkt ist der Landlord, der mehr als zwei Monate lang sich lediglich kurz vor dem Termin zur Mietzahlung meldete und es nicht für nötig hielt endlich das Licht im Wohnzimmer in Stand stellen zu lassen...

  • Hampstead School of English: Sehr professionelle und angenehme Schule! Beide Lehrer, die ich hatte waren super und auch die Infrastruktur mit PC-Raum und Bibliothek kann sich sehen lassen. Ich würde wieder an diese Schule gehen!
Glücklicherweise war es nicht mein letzter Aufenthalt in London und die nächsten Reisen im Januar sind bereits in Planung!

Donnerstag, 29. November 2007

Die letzten Tage und Rückreise

Letzten Montag musste ich nach langem wieder einmal am morgen nicht aufstehen um in die Schule zu gehen, sondern konnte mich nochmals der Erkundung dieser grossartigen Stadt widmen. Zuerst führ ich per Tube bis Holborn um dort in der ModelZone, einem Fachgeschäft für alle Arten von Modellen (Eisenbahn, Flugzeug, Autos usw.) ein Geburtstagsgeschenk für meinen Vater zu kaufen. Danach spazierte ich Richtung Covent Garden, wo sich das kürzlich von Vivienne Westwood und Ken Livingstone neueröffnete London Transport Museum befindet. Darin wird die Geschichte von rund 200 Jahren Transportwesen in Englands Hauptstadt angefangen bei den Schiffen auf der Themse und Pferdekutschen über die ersten dampfbetrieben Untergrundeisenbahnen bis zu den modernen Dockland Light Railways erklärt und man erhält auch einen Ausblick, wie sich die Situation in den nächsten rund 50 Jahren entwickeln könnte.
London Transport Museum

Aufgrund des schönen Wetters entschied ich mich am Nachmittag noch für einen Ausflug ins Grüne auf den Hampstead Heath, von wo man einen sensationellen Blick über London hat. Leider fing es während der Anreise bereits mit Eindunkeln an und man konnte die Skyline teilweise nur erahnen.

Den Dienstag wollte ich eigentlich mit einem Besuch des Monuments, Denkmal zur Erinnerung an das Great Fire of London von 1666 starten, musste aber nach Ankunft dort feststellen, dass diese Sehenswürdigkeit momentan wegen Restaurierung geschlossen ist. Danach entschloss ich mich noch ein bisschen mit den roten Doppelstöckerbussen durch die Stadt zu fahren und landete schlussendlich beim Trafalgar Square, wo sich auch die National Gallery befindet. Diese Gelegenheit nutze ich für einen kurzen Abstecher in die Bilderwelten des 17. bis 19. Jahrhunderts.

Am Mittwoch war es dann soweit und ich musste meine Zelte in London abbrechen und wieder in die Schweiz zurückreisen. Es war schon komisch nach diesen tollen, intensiven und erlebnisreichen drei Monaten die Stadt zu verlassen! Immerhin hat die Rückreise zuerst mit dem Bus 274 bis Baker Street und von dort mit einem Minibus von easybus nach Stansted zum Flughafen, um nach Basel Euroairport zu fliegen reibungslos geklappt. Auch der Flug war pünktlich und ohne Turbulenzen, so dass ich in Basel nach einer kurzen Postautofahrt zum Bahnhof SBB bereits um 21.03 den Zug nach Biel nehmen konnte.

Montag, 26. November 2007

Ein paar Tage London

Am Dienstag blieb ich nach dem Unterrichtsende am Mittag noch ein bisschen länger in der Schule, da ich später am Nachmittag mit meiner Schwester und ihrem Freund in der Nähe abgemacht hatte. Sie waren am morgen ab dem Euroairport in Basel mit easyjet nach Luton geflogen und machten den Weg in die Stadt mit dem easybus, der in der Finchley Road eine Haltestelle hat. Nachdem wir uns bei der Haltestelle getroffen hatten, nahmen wir den London Overground (ehemaliger SilverLink) von Finchley Road & Frognal nach Camden Road und marschierten den Rest wegen überfüllten Bussen im strömenden Regen nach Hause. Am Abend gingen wir noch in der Bangalore Brasserie ein feines indisches Nachtessen geniessen und beendeten diesen Tag zu Hause bei einer gemütlichen Runde "La guerre des moutons".

Für den nächsten Tag hatten wir vereinbart, dass wir direkt nach meinem English-Kurs ein bisschen Sightseeing in der Stadt machen. Zuerst fuhren wir mit der Jubilee Line nach Westminster, wo wir die Houses of Parliament, den Big Ben und Westminster Abbey sahen. Von dort ging es zu Fuss weiter durch den auch bei kühleren Temperaturen wunderschönen St James's Park zum Buckingham Palace. Danach hatte auch Sabine ihre Lecture fertig und wir nutzten das schöne Wetter für einen Flug mit dem British Airways London Eye, welchen wir dank der Oyster Card in einer 2-for-1-Aktion erhielten. Die Aussicht während der rund 20minütigen Umdrehung war beeindruckend!! Soweit der Blick reichte sah man London.

London Eye Flight

Das Nachtessen gab es später in unserer Stammpizzeria Chicco's in Camden Town und zuhause spielten wir anschliessend noch eine Partie "San Juan". Der Donnerstag stand dann im Zeichen eines Shoppingbummels vom Picadilly Circus über die Regent und Oxford Street bis zum Marble Arch durch Einkaufstempel wie Hamleys, Topshop und Primark. Danach gings mit dem Bus Route 390 in einer langen, mühsamen Fahrt durch das Londoner Verkehrschaos nach Hause.

Am Freitag hiess es schon wieder Abschied nehmen und wir hoffen, dass es unseren Gästen in der City gefallen hat!
Am Abend begaben wir uns wieder einmal nach Camden zum Odeon Cinema und sahen uns American Gangster an. Dieser Film mit Russel Crowe und Denzel Washington erzählt in starken Bildern die Geschichte des Frank Lucas, der in den 70er-Jahren mit dem Import von Heroin aus Vietnam und der Bestechung grosser Teile der amerikanischen Drogenfahndung zu einem reichen Mann wurde. Alles in allem war es ein toller Kinoabend, einziger Schwachpunkt waren die unbequemen Sessel, welche nach drei Stunden einen schmerzenden Hintern verursachten.

Am Samstag besuchten wir mit dem Harrods ein weiteres Must-See in London. In diesem exklusiven und schönen Department Store könnte man stundenlang flanieren und ganz viele Pounds loswerden... ;-) Zum Abschluss des Weekends nahmen wir uns noch dem Poststapel an, der sich seit Monaten in unserem Haus angesammelt hat, markierten die Couverts mit "Return to sender" und füllten alles in den nächsten roten Briefkasten in der Hoffnung, dass wir nicht alles wieder zugestellt erhalten und die entsprechenden Absender die Adressen der längst verzogenenen Vor- und Vorvormieter aus ihren Karteien streichen.

Montag, 19. November 2007

Honour Bound

Unser Wochenende starteten wir wieder bei einer Theateraufführung im Barbican Centre. Dieses Mal hatten wir Karten für das Stück Honour Bound. Auf der in einen Käfig verwandelten Bühne erzählten vier Tänzer und zwei Tänzerinnen die Geschichte des Australiers David Hicks, der in Afghanistan von den Amerikanern verhaftet wird und einige Zeit ohne formelle Anklage auf Guantánamo gefangen gehalten wird. Unterstützt werden die Darsteller von Projektionen, Licht- und Toneffekten. Die Vorführung ist recht eindrücklich und regt zum Nachdenken über die von den Vereinigten Staaten eingesetzten Praktiken an.



Nach der Vorstellung fuhren wir per Tube ans Thames-Ufer und genossen von der Golden Jubilee Bridge ein herrliches Panorama des nächtlichen Londons. Den Abend beendeten wir mit einem Drink in einer Bar in den Bögen unter einer Eisenbahnbrücke in der Nähe der Waterloo Station.

Montag, 12. November 2007

Tottenham Hotspur FC vs Wigan Athletic

Bereits vor rund fünf Wochen habe ich mir im General Sale ein Ticket für das Barclay Premier League-Spiel zwischen Tottenham Hotspur FC und Wigan Athletic gekauft. Gestern war es dann endlich soweit und ich startete meine Anreise Richtung Norden mit einem kleinen Fussmarsch zur Busstation. Von dort wollte ich mit dem Route Bus 259 bis direkt vors Stadion fahren. Nach rund zwei Dritteln der Strecke wurde die Busfahrt plötzlich mit einem "All change, please, all change!" beendet und ich musste den letzten Teil bis zur White Hart Lane noch zu Fuss gehen. Im Stadion angekommen machte ich mich nun auf die Suche nach meinem Platz (Block 27, Row 27, Seat 100) und musste zusammen mit den Platzanweisern feststellen, dass es den nicht gab!!! Das war jetzt ein Fall für den Chef-Steward, der mit meinem Ticket verschwand und ein paar Minuten später mit einem Billet für einen Ersatzplatz ein paar Reihen weiter vorne im gleichen Block auftauchte. Nun konnte das Spiel also beginnen. :-) Vor dem Anstoss gab es noch eine Schweigeminute anlässlich des Remembrance Days. Auf dem Feld agierte eigentlich nur eine Mannschaft und so war es nicht verwunderlich, dass zur Halbzeit die Spurs mit dem starken Offensivduo Berbatov und Keane dank Toren von Jermaine Jenas (2) und Aaron Lennon bereits mit 3 zu 0 führten. In der zweiten Halbzeit immer noch das gleiche Bild und der eingewechselte Darren Bent mit dem Tor zum 4-0 Schlussresultat. Die Stimmung war in diesem auf allen Seiten geschlossenen Stadion manchmal recht eindrücklich, jedoch von den wenigen mitgereisten Auswärtsfans war gar nichts zu hören.

Tottenham Hotspur - Wigan Athletic

Samstag, 10. November 2007

Theater im Barbican und British Museum

Am Freitag abend fuhren wir mit der Tube zum Barbican Centre, einem riesigen Kulturzentrum, das mit seiner typischen Bauweise und den charakteristischen Farbtönen ein architektonisches Highlight aus den späten 70er und frühen 80er Jahren darstellt. Der ganze Komplex, mitten im zentralen Stadtteil City of London gelegen, beherbergt Raum für Veranstaltungen aus den Bereichen theatre, art, dance, film, education und music. Unser Interesse galt dem Tanztheater roadkill, welches im sogenannten The Pit programmiert war. Das Stück handelt von einem Paar, das im australischen Outback gestrandet ist und dessen Auto, sowie die nächstgelegene Telefonzelle nicht mehr funktionieren. Später taucht noch eine weitere Person auf und die drei Darsteller erleben und performen verschieden Situationen wie z. B. einen Autounfall in Zeitlupe und im Rückwärtsgang. Tanztheater auf höchstem Niveau, das uns beiden sehr gut gefallen hat!

Wieder einmal früh aufstehen hiess es am Samstag morgen, weil wir gerne zwei der begehrten Eintrittskarten für die vielgelobte Ausstellung The First Emperor - China's Terracotta Army im British Musuem erobern wollten. Der Vorverkauf wurde schon lange geschlossen und es sind lediglich noch täglich rund 500 Tickets direkt vor Ort erhältlich. Als wir um 9am beim Museum ankamen konnten wir mit vielen weiteren Besuchern relativ zügig ins Gebäude eintreten, mussten aber drinnen in einer langen Schlange anstehen. Eine Stunde später war es aber zu unserer Erleichterung geschafft und wir waren im Besitz von zwei Eintrittskarten für den Timeslot um 12.20. Zur Überbrückung der Wartezeit und Einstimmung besuchten wir einen Ausstellungssaal mit Exponaten aus China, Südost- und Südasien.

British Museum

Um 12.20 war es dann soweit und wir konnten den Lesesaal, der erstmals in einen Ausstellungsraum umfunktioniert wurde, betreten und in die Welt des First Emperor Qin Shihuangdi eintauchen. Er wurde 259 v. Chr. geboren, 246 v. Chr. als 13jähriger zum König der Provinz Qin ernannt und 221 v. Chr nach der Eroberung anderer Teilstaaten wird er der First Emperor of China. Bereits kurz nach seiner Krönung zum König von Qin beginnt er mit dem Bau seiner Grabstätte, welche erst mehr als dreissig Jahre später beendet wird und heute als eine der grössten archäologischen Fundstätten der Welt gilt. Neben seinem Grabhügel wurden auf dem rund 56 Quadratkilometer grossen Areal auch mehrere Gruben mit rund 7000 Terrakottasoldaten gefunden. Einige dieser faszinierenden Tonfiguren konnten wir heute in der Ausstellung bestaunen.

Montag, 5. November 2007

London Aquarium

Das vergangene Wochenende starteten wir am Freitagabend mit dem neuen Disney/Pixar-Film Ratatouille im lokalen Odeon-Kino-Komplex. Das Kino war etwas speziell bestuhlt, so war in der Mitte, wo normalerweise die besten Plätze sind die Treppe und die Sesselreihen waren V-förmig angeordnet. Der Film hingegen war hervorragend gemacht, recht lustig und mit einer unterhaltsamen Geschichte einer Ratte als Meisterkoch. Anschliessend beendeten wir den Abend mit einem Schlummertrunk in der Bar Lock 17 und einem kleinen Spaziergang bei angenehmer Temperatur von Camden Town nach Hause, da alle Busse hoffnungslos überfüllt waren.

Am Samstag machten wir uns nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg zur County Hall am südlichen Thamesufer, wo das London Aquarium beheimatet ist. Nachdem wir aber die lange Queue gesehen haben - Wartezeit schätzungsweise zwei Stunden - beschlossen wir den Aquariumsbesuch zu verschieben und stattdessen eine Shoppingtour zu machen. Zuerst stöberten wir durch den Sportartikelladen Lillywhites beim Picadilly Circus und nachher durch die Hälfte der Schuhläden an der Oxford Street.

Um vor der grossen Masse zu sein, standen wir am Sonntagmorgen recht früh auf und begaben uns erneut ans Thamesufer zum Aquarium, wo wir nun direkt ohne anzustehen zur Kasse gehen konnten. Nach Bezahlen des Eintritts (dank der Oystercard 2-für-1) traten wir ein in die wundervolle Welt der Fische und Wasserbewohner. Auf unserem mehrstündigen Rundgang bestaunten wir in über 50 Schaukästen mehr als 350 verschiedene Arten in über zwei Millionen Litern Wasser. Danach erkundeten wir noch die andere Hälfte der Schuhläden an der Oxford Street. ;-)


London Aquarium

Donnerstag, 1. November 2007

Torreigen an der Stamford Bridge

In dieser Woche war wieder eine Runde im Carling Cup, die vierte in dieser Saison, angesetzt und somit bestand erneut die Chance Tickets für eines der grossen Teams im General Sale zu erwerben. Ich entschied mich dieses Mal für einen Besuch an der Stamford Bridge bei Roman Abramovichs Chelsea FC. Gegner in dieser Begegnung war der Leicester City FC aus der zweithöchsten englischen Liga Coca-Cola Championship. Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der rund 6,500 mitgereisten Leicester-Anhänger, konnte ihr Verein doch nach sechs Minuten in Führung gehen. Dank einer Doublette des starken Frank Lampard stand es nach einer halben Stunde jedoch standesgemäss 2-1 für die Londoner. Mit diesem Resultat ging es auch in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte hatten die Blues einige Chancen, um das Spiel zu entscheiden, die sie aber allesamt nicht nutzen konnten. Wie so oft in solchen Situation kehrte das Spiel auf die andere Seite und innerhalb von sechs Minuten konnten die Foxes zuerst ausgleichen und dann sogar in Führung gehen. Nun sah es beinahe danach aus, als würde Chelsea seit langem wieder einmal zuhause gegen einen Unterklassigen verlieren. Doch vier Minuten vor Schluss gelang dem bis anhin eher unauffälligen Shevchenko der Ausgleich und als viele der 40,037 Zuschauer sich schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, machte Lampard seinen Hattrick perfekt und sicherte seinem Team einen Platz unter den letzten Acht im Carling Cup.