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Dienstag, 26. Juli 2011
Freiluftprogramm
Montag, 9. August 2010
Wandern und Wellness
Nach einigen gefüllten Kartons und Umzugskisten im Hinblick auf unseren bevorstehenden Wohnungswechsel, entschieden wir uns letzte Woche spontan für ein paar Tage Erhohlung. Unsere Reise führte uns im Zug via Olten-Luzern nach Schwyz, von dort mit dem Bus zur Talstation der Standseilbahn SSSF und mit ebendieser Bahn hinauf auf den Stoos. Nach dem Einchecken im tollen Seminar- und Wellnesshotel Stoos, entschieden wir uns vom noch trockenen Wetter zu profitieren und begaben uns auf eine rund zweieinhalbstündige Wanderung durchs Fronalptal zur Laui-Hütti und vorbei an der schönen Holz-Kapelle wieder zurück ins Dorf Stoos. Der zweite Tag war dann wie von den Meteorologen prognostiziert vor allem bewölkt und ziemlich regnerisch, so dass wir uns einen Erholungstag im grosszügigen Wellnessbereich des Hotels gönnten. Am Abend spazierten wir im strömenden Regen zum urchigen Restaurant Alpstubli und genossen ein feines Znacht.
Am Freitag war es morgens weiterhin etwas trüb, so dass wir uns entschieden nach Schwyz hinunter zu fahren, und dort etwas Schwyzer und Schweizer Geschichte zu erleben: im Bundesbriefmuseum liessen wir uns aufklären, dass die Urkunde aus dem Jahre 1291 "lediglich" ein Landsfriedensbündnis war und die heutige Bedeutung als Gründungsdokument der Eidgenossenschaft erst zur 600-Jahr-Feier anno 1891 geschaffen wurde. Nach der Rückkehr nach Biel liessen wir unseren Kurzurlaub mit dem tollen 3-D-Film Alice im Wunderland im Openairkino Nidau ausklingen.
Am Freitag war es morgens weiterhin etwas trüb, so dass wir uns entschieden nach Schwyz hinunter zu fahren, und dort etwas Schwyzer und Schweizer Geschichte zu erleben: im Bundesbriefmuseum liessen wir uns aufklären, dass die Urkunde aus dem Jahre 1291 "lediglich" ein Landsfriedensbündnis war und die heutige Bedeutung als Gründungsdokument der Eidgenossenschaft erst zur 600-Jahr-Feier anno 1891 geschaffen wurde. Nach der Rückkehr nach Biel liessen wir unseren Kurzurlaub mit dem tollen 3-D-Film Alice im Wunderland im Openairkino Nidau ausklingen.
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| Erholung auf dem Stoos |
Samstag, 27. Februar 2010
Tanzkultur
Gestern fand im Bieler Kino Palace die grosse Schweizer Premiere des Films Bödälä - Dance the Rhythm von Gitta Gsell statt. Vor der Filmaufführung kam das zahlreich anwesende Publikum in den Genuss einer kurzen Einlage des Bieler Künstlers Lukas Weiss, der auch im Film mitwirkt. Der Film zeigt auf interessante Weise anhand vier verschiedener Tanzgeschichten den Ausdruck von Gefühlen und Emotionen mittels Tanz und vor allem den Füssen. Das vorgestellte Spektrum reicht vom urchigen Bödälä über den traditionellen Irish Dance bis zum künstlerischen Tanzen von Lukas Weiss oder dem Klangtanz von Ania Losinger. Die Protagonisten werden beim Ausüben ihrer Leidenschaft gezeigt und kommen ebenfalls in Interviews zu Wort. Das fast anderthalbstündige Werk weiss mit spannenden Bildern und teilweise auch humorvollen Betrachtungen zu überzeugen. Im Anschluss an die Vorstellung fand im Foyer des Palace noch ein Apéro statt.
Montag, 21. September 2009
Französische Filmkunst
In Biel fand über das vergangene Wochenende die fünfte Ausgabe des Festival du Film Français d'Helvétie statt. Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung, die das französische Kinoschaffen einem breiten, mitunter zweisprachigen Publikum vorstellen will und gemäss einer aktuellen Pressemitteilung der Organisatoren auch erfolgreich schafft. Da wir ja gerne ins Kino gehen und das angebotene Programm sehr interessant war, besuchten wir insgesamt sechs Vorstellungen verteilt über die drei nach den Farben der französischen Trikolore benannte Tage (bleue, blanche et rouge).
Les derniers jours du monde: In einer wegen Krankheiten, Terror und Umweltkatastrophen untergehenden Welt rennt der Vertreter Robinson seiner Geliebten, für die er seine Ehefrau verliess, durch Frankreich und Spanien nach. In raffinierter Weise wird die tragende Geschichte mit Sequenzen aus der Erinnerung kombiniert und läuft auf ein (un)erwartetes Ende hinaus.
Partir: Die verheiratete Suzanne lernt den Arbeiter Ivan anlässlich von Bauarbeiten für ihre Physio-Praxis kennen, verliebt sich in ihn und verlässt ihre Familie. Ihr Mann will Sie aber nicht einfach so ziehen lassen und die Geschichte führt zu einem tragischen Ende...
Les Courts du FFFH: In dieser Vorstellung wurden acht interessante Kurzfilme von verschiedenen Machern aufgeführt. Darunter hatte es wahrliche Highlights wie Paul Rondin est Paul Rondin oder Karma Battle.
L'affaire Farewell: In einem spannende Spionagethriller wird die Geschichte eines Franzosen erzählt, der in Moskau zum Informanten für den Westen wird. Seine Daten interessieren bald die Präsidenten Mitterrand und Reagan und sein Leben gerät in Gefahr.
Mademoiselle Chambon: Der bisher glücklich verheiratete Maurer Jean lernt die Aushilfslehrerin seines Sohnes kennen. In grossartigen, langsamen Bildern wird das Entstehen von Gefühlen zwischen den beiden gezeigt, bis Sie nach einem Jahr den Ort wieder verlässt. Was wird Jean machen?
Le dernier pour la route: In diesem sehr starken Film wird der Kampf eines erfolgreichen Leiters einer Nachrichtenagentur gegen seinen Alkoholismus gezeigt. In sehr berührenden Bildern sieht man die Therapie in einem Kurzentrum, durchmischt mit Flash-Backs, die die gravierenden Folgen des Alkoholismus für den Betroffenen und seine Umgebung verdeutlichen.
Wir sind sehr zufrieden mit unserer Filmauswahl und konnten ein paar tolle Stunden im Kinosaal verbringen. Gespannt warten wir schon auf die sechste Ausgabe des FFFH.
Les derniers jours du monde: In einer wegen Krankheiten, Terror und Umweltkatastrophen untergehenden Welt rennt der Vertreter Robinson seiner Geliebten, für die er seine Ehefrau verliess, durch Frankreich und Spanien nach. In raffinierter Weise wird die tragende Geschichte mit Sequenzen aus der Erinnerung kombiniert und läuft auf ein (un)erwartetes Ende hinaus.
Partir: Die verheiratete Suzanne lernt den Arbeiter Ivan anlässlich von Bauarbeiten für ihre Physio-Praxis kennen, verliebt sich in ihn und verlässt ihre Familie. Ihr Mann will Sie aber nicht einfach so ziehen lassen und die Geschichte führt zu einem tragischen Ende...
Les Courts du FFFH: In dieser Vorstellung wurden acht interessante Kurzfilme von verschiedenen Machern aufgeführt. Darunter hatte es wahrliche Highlights wie Paul Rondin est Paul Rondin oder Karma Battle.
L'affaire Farewell: In einem spannende Spionagethriller wird die Geschichte eines Franzosen erzählt, der in Moskau zum Informanten für den Westen wird. Seine Daten interessieren bald die Präsidenten Mitterrand und Reagan und sein Leben gerät in Gefahr.
Mademoiselle Chambon: Der bisher glücklich verheiratete Maurer Jean lernt die Aushilfslehrerin seines Sohnes kennen. In grossartigen, langsamen Bildern wird das Entstehen von Gefühlen zwischen den beiden gezeigt, bis Sie nach einem Jahr den Ort wieder verlässt. Was wird Jean machen?
Le dernier pour la route: In diesem sehr starken Film wird der Kampf eines erfolgreichen Leiters einer Nachrichtenagentur gegen seinen Alkoholismus gezeigt. In sehr berührenden Bildern sieht man die Therapie in einem Kurzentrum, durchmischt mit Flash-Backs, die die gravierenden Folgen des Alkoholismus für den Betroffenen und seine Umgebung verdeutlichen.
Wir sind sehr zufrieden mit unserer Filmauswahl und konnten ein paar tolle Stunden im Kinosaal verbringen. Gespannt warten wir schon auf die sechste Ausgabe des FFFH.
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