Posts mit dem Label Wohnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wohnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 2. August 2011

Big Bang!

Am vergangenen Sonntag statteten wir einem befreundeten Paar anlässlich ihrer Open doors in Nidau einen Besuch ab. Die Wohnung sieht gemütlich aus, hat ihren Charme und die Terrasse ist schlicht sensationell. Zudem sind wir gerade ein bisschen neidisch, dass bei ihnen bereits alles fertig eingerichtet ist - aber wir arbeiten daran ;-) Zum Znacht hatten wir dann die Eltern und einen Bruder von Sabine zu Gast. Als Menü servierten wir in der Pfanne gebratenen Lachs an Sauce hollandaise und dazu Ofen-Kartoffel-Gemüse. Später am Abend trafen wir Sabines anderen Bruder mit seiner Frau und begaben uns an den Strandboden, wo bereits zahlreiche Leute bei herrlichen Witterungsbedingungen am Bielerseefest auf den abendlichen Höhepunkt warteten. Pünktlich um 22.30 Uhr ertönte der Startschuss zu einem überwältigendem Big Bang. Unter dem Motto "Grösser, heller und höher" folgte nun ein dreissigminütiges Feuerwerk der Extraklasse!
Bielerseefest Big Bang 2011

Den Nationalfeiertag starteten wir zuhause mit einem ausgiebigen Brunch - wie Zehntausende andere es auf den teilnehmenden Bauernhöfen taten. Gegen Abend fuhren wir in den Berner Jura, um dort bei einer schönen Picknickstelle gemeinsam mit Sabines Familie zu bräteln und nach Einbruch der Dunkelheit einige Raketen abzufeuern.

Dienstag, 21. September 2010

Schweizer Musik

Lange ist es her seit meinem letzten Beitrag. Unterdessen haben wir am alten Ort alle Kartons gefüllt, bei schweisstreibenden Temperaturen - aber mit grossartiger Unterstützung von Freunden und Familie - das Ganze Material und Mobiliar runter und beim neuen Zuhause wieder rauf geschleppt. So langsam können wir uns nun in unserem Palast einrichten. Ausserdem habe ich jetzt keine Freundin mehr, dafür bin ich nun glücklich mit meiner Frau verheiratet :-)

Vergangenen Samstag hatte eben diese Frau einen A
rbeitseinsatz in Lausanne beim Festival Label Suisse, welches von Radio Télévision Suisse in Zusammenarbeit mit der Stadt Lausanne organisiert wird. Aus diesem Anlass begab ich mich ebenfalls in die Waadtländer Kapitale und konnte dort das Konzert von Sens Unik, einer Legende des Rap français, verfolgen. Auch nach mehr als zwanzig Jahren im Geschäft konnte die Gruppe das zahlreich erschienene Publikum mit Songs wie To the Moon Please, Laisse-toi aller und Paquito begeistern.

Sonntag, 26. April 2009

Frühling auf dem Balkon

Das Wochenende begannen wir am Freitag abend mit einem gemütlichen und feinen Essen zusammen mit meiner Schwester und ihrem Freund in der Pizzeria Seeland in Biel. Nach der Vorspeise genossen wir alle eine ausgezeichnete Pizza begleitet vom Hauswein Montepulciano d'Abruzzo und zum Abschluss noch ein Dessert.

Am Samstag begaben wir uns nach Bözingen zum Baumarkt Hornbach und kauften dort Pflanzen für unseren Balkon. Nachdem wir damit zu Hause ankamen, mussten wir zuerst Platz schaffen und einige alte Gewächse vom letzten Jahr entsorgen, bevor wir unsere Neuerwerbungen einpflanzen konnten. Die Arbeit hat sich jedoch gelohnt und so haben wir jetzt wieder einen schönen frühlingshaften Balkon und können uns für die Küche mit Kräutern und Gewürzen wie Thymian, Rosmarin und Salbei selber versorgen.
Balkonpflanzen

Nicht lange ausgeschlafen haben wir am Sonntag. Nach einem guten Frühstück fuhren wir mit dem Auto nach Ligerz, wo wir in der Nähe des Bahnhofs parkierten. Danach begann der Aufstieg durch die Reben hinauf zur Ligerzer Kirche, wo wir den reformierten Gottesdienst mit einer Predigt des Pfarrers Marc van Wijnkoop Lüthi besuchten. Als wir die Kirche wieder verliessen, konnten wir trotz etwas bewölktem Himmel noch die wunderbare Aussicht über Rebberge und Bielersee bis zu den Alpen geniessen.
Sonntag in Ligerz

Dienstag, 10. Februar 2009

Schrankmontage

Das vergangene Weekend nutzten wir am Samstag, um endlich die im Januar gekauften und bereits in den vergangenen Wochen zusammengebauten Schrankelemente in der Küche an die Wand zu montieren. Dank dem genialen, handlichen Bohrschlaghammer Uneo von Bosch konnte ich die Löcher mit Leichtigkeit in die Wand bohren und anschliessend die Schrauben festziehen. Etwas mehr Probleme bereitet danach noch die Montage der Türen, jedoch nach erneutem Studium der Anleitung konnte auch diese Hürde gemeistert werden ;-) Zur Feier der Fertigstellung gönnten wir uns ein feines italienisches Mittagsmenü zubereitet mit den Zutaten aus einem Weihnachtsgeschenk. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank - wir haben es genossen!
Fettuccine al basilico

Am Wahlsonntag hatte Sabine zuerst ihre Bürgerpflichten als Stimmenzählerin im Wahllokal zu absolvieren. Später fuhren wir nach Tramelan in die Pizzeria La Palma, wo wir uns bei einer feinen Pizza in angenehmer Atmosphäre zu einem Familientreffen zusammenfanden.

Dienstag, 20. Januar 2009

Knusprig-würzige Punjab-Spezialität

Am Samstag haben wir wieder einmal einen Ausflug ins schwedische Möbelhaus in der Lyssacher Shoppingmeile unternommen. Nach den traditionellen Fleischbällchen im Restaurant machten wir uns auf den Rundgang und widmeten uns speziell den Aufbewahrungsmöglichkeiten für Küche und Wohnzimmer. Schlussendlich hat uns ein Küchenwandschrank überzeugt, so dass wir mit runtergeklappter Sitzlehne und ein paar Kartons im Auto weiter Richtung Shoppyland fuhren. Nachdem wir dort gerade pünktlich um 17 Uhr die Kasse passierten und auch den Ausgang wieder gefunden hatten, traten wir den Heimweg an.

Weil das Wetter nicht gerade zum nach draussen gehen motivierte, verbrachten wir den Sonntag in unserem Zuhause und nutzen die Zeit für ein ausgiebiges indisches Mahl.

Fisch nach Amritsar-Art
Zutaten (für 2 Personen)

400g Fischfilet (z.B. Pangasius)
Saft von 1 Zitrone
2 Knoblauchzehen
3 cm frischer Ingwer
1/2 TL Chilipulver
1/2 TL Kurkumapulver
1/2 TL getrockneter Thymian
1/4 TL Kreuzkümmel
100g Mehl
Salz
Öl zum Frittieren
  1. Die Filets waschen, trockentupfen und jeweils in 4-5 Stücke schneiden. Die Stücke mit der Hälfte des Zitronensafts mischen und 20 Minuten marinieren.
  2. Knoblauch schälen und pressen. Ingwer schälen und reiben. Beides mit den Gewürzen und dem Mehl mischen. Rund 1,5 dl Wasser und den restlichen Zitronensaft zugeben, salzen und zu einem nicht zu dünnflüssigen Teig rühren.
  3. Fisch in den Teig geben und 15 Minuten ruhen lassen.
  4. Öl ca. 3cm hoch in eine Pfanne geben und erhitzen. Darin in die Fischstücke beidseitig in ca. 7 Minuten knusprig braun braten. Mit Zitronenreis servieren und geniessen.

Dienstag, 18. November 2008

James Bond und Mich Gerber

Die Zeit vergeht und einiges wird erlebt. So waren wir zum Beispiel vor rund anderthalb Wochen in einer der ersten Vorstellungen des neusten Abenteuers von James Bond - Quantum of Solace im Kino Rex 1 in Biel. Für meinen Geschmack gab es in diesem Film ein bisschen wenig der typischen Gadgets, für welche Bond bisher bekannt war. Trotzdem halte ich ihn für einen guten und spannenden Actionfilm.

Am Sonntag vor einer Woche besuchten wir im Kreuz Nidau das Konzert des grossartigen Kontrabassisten und Klangkünstlers Mich Gerber. Zusammen mit seinen beiden Mitmusikern Gert Stäuble (drums) und Fredrik Gille (percussion) sowie der Sängerin Bajka liess er beinahe zwei Stunden lang eine wunderbare Atmosphäre, die zum Träumen einlud entstehen. Wir haben dieses Klangerlebnis im angenehm familiären Rahmen absolut genossen!

In den letzten zwei Wochen ist zudem die Einrichtung in unserer Wohnung um einen neuen Esstisch und einen grösseren Kleiderschrank erweitert worden.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Neues aus dem Westen

Mittlerweile sind bereits ein paar Tage vergangen seit meinem letzten Eintrag. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass ich das letzte Wochenende kurzfristig - informiert wurde ich zwei Tage vorher - an meinem geheimen Aufenthaltsort mit dem Zweck Sonntagswache verbringen musste. Immerhin durfte ich vorher noch einen Abstecher nach Hause machen, um frische Kleider zu holen. Weiter erhielt ich den Sonntagnachmittag frei, um mit dem BSF Innebandy Lyss in die neue Unihockeysaison zu starten. Neben den offiziellen Tätigkeiten an meinem Einsatzort habe ich manchmal auch ein bisschen Zeit bei einer Jogging-Tour die Umgebung zu erkunden.

An diesem Wochenende beschäftigten wir uns vor allem mit dem Angebot an Schränken bei interio, IKEA, toptip und Möbel Pfister. Nach langer Recherche und reiflicher Überlegung hatten wir uns für eine schöne Kombination entschie
den und diese nun bestellt. Den Freitag abend verbrachten wir im Eisstadion bei der unglaublichen Aufholjagd des EHCB gegen die SCL Tigers und am Samstag abend waren wir seit längerem wieder einmal im Kino. Unsere Wahl fiel auf den Film Eagle Eye - ein Actionmovie, in dem ein Spionagecomputer ausser Kontrolle gerät. Leichte Unterhaltung mit guten Schauspielern und ein paar Explosionen - ideal für einen Samstag abend.

Ausserdem haben wir am Donnerstag und am Sonntag je eine Ladung feiner Muffins gebacken.

Orangenmuffins mit Schokostücken
Zutaten (für 12 Stück)

280g Mehl
80g fein gehacktes Orangeat
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
1 Ei
100g Zucker
80ml Erdnussöl
100ml Orangensaft
200g Buttermilch
3 Orangenscheiben
70g Schokoladenstücken
  1. Backofen auf 180°C vorheizen und Papierförmchen in die Vertiefungen der Muffinform einlegen. Mehl mit Orangeat, Backpulver, Natron und einer Prise Salz vermischen.
  2. Das Ei in einer Schüssel verquirlen, Zucker, Öl, Orangensaft und Buttermilch dazugeben und gut verrühren. Mehlmischung und Buttermilchmasse zueinandergeben und nur solange verrühren bis alle Zutaten feucht sind.
  3. Orangenscheiben vierteln. Schokostücken unter den Teig geben und den Teig in die Vertiefungen der Muffinform füllen. Am Ende je ein Viertel Orangenscheibe drauflegen und die Muffins in der Ofenmitte etwa 25 Minuten backen.
  4. Die Orangenmuffins aus dem Ofen nehmen und rund 5 Minuten ruhen lassen. Anschliessen aus der Form lösen und abkühlen lassen. Danach geniessen!

Montag, 8. September 2008

Forum, Montserrat und Lichtkunst

Nach einer erholsamen Nachtruhe nahmen wir es am Sonntag ziemlich gemütlich und fuhren mit der Metro bis zur Station El Maresme | Fòrum, wo sich ein Gebäude der berühmten Architekten Herzog & de Meuron befindet. Das dunkelblaue Kongress- und Ausstellungszentrum zeichnet sich durch eine dreieckige, teilweise gelöcherte Form aus. Darin schauten wir uns die beiden spannenden Ausstellungen CIUTAT. BARCELONA PROJECTA und BARCELONA SENSACIONS an, die beide interessante Aspekte der Stadt vermittelten. Zur weiteren Erholung von unseren Expo-Tagen gingen wir anschliessend ganz in der Nähe ein bisschen ins Meer baden und an den Strand liegen. Das Abendessen genossen wir wieder einmal im Restaurant La Fonda und genehmigten uns als Abschluss des Tages noch ein Getränk auf der Plaça Reial.
El Maresme | Fòrum

Am Montag stand dann ein Ausflug zum Benediktinerkloster Montserrat, welches ich schon im letzten Jahr besucht hatte, auf dem Programm. Dieses Mal verzichteten wir auf die Wanderung zur Santa Cova und machten dafür in der Höhe einen herrlichen Spaziergang mit wunderbarer Aussicht zur Eremitenstätte Sant Joan. Nach der Rückkehr in die Stadt Barcelona assen wir im Tragarapid unser feines Znacht.
Monistrol De Montserrat

Bereits am Anreisetag nach Zaragoza hatten wir bei unserem kleinen Bummel zu meiner letztjährigen Wohnung ein Plakat gesehen für eine Ausstellung des Lichtkünstlers Olafur Eliasson. Unterdessen hatten wir uns ein bisschen schlau gemacht und herausgefunden, dass La naturalesa de les cose in der Fundació Joan Miró gezeigt wird, wo wir am Dienstag nun hingingen. Die vom ersten Joan-Miró-Preisträger entworfenen Lichtinstallationen waren wunderbar anzusehen und luden zum Träumen ein. Am Nachmittag bummelten wir dann noch ein bisschen durch die berühmten Einkaufsstrassen Portal de l'Àngel und Carrer de la Portaferrissa und machten ein paar nette Einkäufe ;-)
Am nächsten Tag mussten wir leider unsere Koffer schon wieder packen und mittels Bus, Zug und Flugzeug in die Schweiz zurückreisen.

Montag, 23. Juni 2008

Pflanzen, Tomaten-Fisch-Curry und Baden im See

Nachdem wir am Samstag zuerst den Keller vom eingelagerten Elektronikschrott befreiten und diesen in der lokalen Abfallverwertung Müve entsorgten, begaben wir uns auf Einkaufstour im Wyss Gartenhaus. Dort deckten wir uns mit einigen schönen Pflanzen ein, die wir am Nachmittag in den Töpfen auf dem Balkon einpflanzten. Etwas später kochte ich für unser Nachtessen ein indisches Sommergericht aus Kerala.

Tomaten-Fisch-Curry

Zutaten (für 2 Personen)

400g Heilbuttfilet
30g Kokosraspel
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. 1,5 cm)
1 Peperoncini
3 EL Erdnussöl
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Kardamompulver
250g Tomatenstücke aus der Dose
1/2 TL Rohrzucker
Salz, Pfeffer
  1. Fisch waschen, trockentupfen und in nicht zu kleine Stücke schneiden, Kokosraspel in 1dl Wasser einweichen. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Peperoncini waschen, schälen und fein hacken oder würfeln.
  2. Öl im Wok erhitzen und darin die Zwiebeln hellbraun andünsten. Senfkörner dazugeben und mitbraten, anschliessend Peperoncini, Knoblauch und Ingwer dazugeben und unter Rühren ca. 2 Minuten braten.
  3. Kardamompulver unterrühren, die Tomaten zugeben und rührend weiterbraten bis die Flüssigkeit fast verdunstet ist.
  4. Eingeweichte Kokosraspel mit dem Wasser und Zucker in den Wok geben. Nach belieben salzen, pfeffern und 2 Minuten köcheln lassen. Nun die Fischstücke hineinlegen, mit Sauce bedecken und zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 15 bis 20 Minuten garen. Mit Reis und Naan servieren. Dazu passt hervorragend ein Chasselas von der Domaine des Coccinelles.
Am Sonntag wurden wir von Sabines Eltern zu einem feinen Mittagessen ins Restaurant Baslerstab in Büren an der Aare eingeladen. Später fuhren wir nach Mörigen zum Bootshafen, wo sich einer der schönsten Badeplätze am Bielersee befindet und entspannten uns dort beim Sonnenbaden. Zwischendurch gönnten wir uns sogar eine bei diesen schön sommerlichen Temperaturen hochwillkommene Abkühlung im erfrischenden See. Zum Znacht gab es Köstlichkeiten vom Grill bei meinen Eltern und später zum Glück ein Sieg der spanischen Selección gegen die Squadra azzurra.

Montag, 3. März 2008

Ende Februar in Zürich

Mittlerweile wurde es Ende Februar und das bedeutet zwei Sachen. Einerseits ist Sabines halbjähriger Austausch an der Central Saint Martins in London fertig und andererseits lief auch der Untermietsvertrag von Sabines Wohnung in Zürich aus.

Im Verlauf des Freitag vormittags machte ich mich auf den Weg per ICN nach Zürich HB, weiter mit der S-Bahn nach Altstetten und dort fürs Mittagessen ins Migros Restaurant Neumarkt Altststetten. Nach der Stärkung ging ich zur Wohnung für die Abwicklung der Übergabe- und Depotrückzahlungsformalitäten. Da die Wohnung und ihre Einrichtung in gutem Zustand und sauber geputzt war, konnte alles schnell erledigt werden und ich hatte einen ganzen Nachmittag zur freien Verfügung in Zürich. Als erstes besuchte ich einen Coiffeursalon und liess mir seit langem wieder einmal die Haare schneiden. Danach für ich mit der S-Bahn zum HB und von dort mit dem Tram weiter zum Kunsthaus, wo ich mir die Ausstellung Europop anschaute. Es wurden vorwiegend grossformatige Meisterwerke von europäischen Pop Art-Künstlern wie David Hockney, Eduardo Paolozzi, Franz Gertsch, Erró und vielen weiteren gezeigt. Ergänzt wurde das Ganze durch Werke der Amerikaner Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, Claes Oldenburg und Andy Warhol, sowie Plastiken von Niki de Saint Phalle. Für mich war diese Ausstellung eine ideale Fortsetzung von Pop Art Portraits, welche wir im Januar in der National Portrait Gallery in London gesehen hatten.

Nach diesem kulturellen Nachmittag begab ich mich langsam Richtung Flughafen Zürich, wo am Abend Sabine landete. Trotz dem schweren Gepäck - ein Koffer musste wegen Übergewicht noch aufgeteilt und in zwei Stücken eingecheckt werden - konnte das Flugzeug die Strecke von Luton nach Zürich sehr schnell zurücklegen und ich konnte meine Sabine bereits eine Viertelstunde vor der geplanten Ankunftszeit in die Arme nehmen :-)

Dienstag, 19. Februar 2008

Nochmals ein Wochenende in der City - Teil 2

Für den Samstag haben wir uns einen Besuch des königlichen botanischen Gartens Kew Gardens vorgenommen. Vorher wollten wir aber noch am Leicester Square vergünstigte Tickets für eine Theatervorstellung am Abend kaufen. Leider waren aber alle Stücke, die uns interessierten bereits ausverkauft und wir entschieden am Abend nochmals vorbeizukommen und in eines der grossen Kinos zu gehen. Nun machten wir uns auf den langen Weg in Richtung Südwesten zu den Kew Gardens. Wegen Bauarbeiten mussten wir noch auf einen rail replacement bus umsteigen und erreichten unser Ziel erst Mitte Nachmittag. Als erstes stärkten wir uns im The Orangery Restaurant bei Kaffee und Kuchen, bevor wir durch die wunderschöne Parkanlage spazierten. Obwohl es noch recht kühl war, konnten bereits einige blühende Pflanzen wie Glockenblumen, Rhododendron und Krokusse bestaunt werden. In den grossen viktorianischen Glashäusern fühlte man sich dank höherer Temperatur und exotischen Pflanzen sogar beinahe in andere Teile der Erde versetzt. Am Schluss unseres Rundganges bewunderten wir noch das Japanese Gateway und den Turm Pagoda.

Leicester Square und Kew Gardens


Nun fuhren wir von der Station Kew Gardens mit London Overground und der Tube zurück zum Leicester Square und kauften uns dort zwei Tickets für den Film The Bucket List. Bevor aber die Kinovorstellung startete, suchten wir uns im nahen Chinatown ein Restaurant und verpflegten uns mit einem feinen chinesischen Menu. Der Kinokomplex beinhaltete neun Screens und wir mussten mit der Rolltreppe bis zuoberst fahren bis wir zu unserem Saal kamen. Im Film spielten die beiden hervorragenden Schauspieler Jack Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Männer, die im Spitalzimmer zueinander finden und gemeinsam ein Liste mit Wünschen abarbeiten. Nach der Vorführung gönnten wir uns trotz sehr kalten Temperaturen noch eine der weltbesten Glacen auf dem Leicester Square.

Am Sonntag hiess es dann meine beiden Koffer so gut wie möglich zu füllen mit Gegenständen, die Sabine nicht mehr benötigt, damit sie dann für die Heimreise hoffentlich genug Platz hat um den Rest mitzunehmen. Später fuhr ich von Victoria mit dem easybus zum Flughafen Luton, checkte dort ein und flog in einem gut gefüllten Flugzeug nach Genève. Nach der sicheren Landung und dem Abholen des Koffers machte mir leider die SBB einen Strich durch die Rechnung, indem sie um 22.05 eine Taktlücke Richtung Biel hat und ich erreichte mein Zuhause erst etwas später als eigentlich vorgesehen.

Montag, 18. Februar 2008

Nochmals ein Wochenende in der City - Teil 1

Nach dem Feierabend am Donnerstag um 15 Uhr ging es nach Hause zum Fertigpacken. Kleider in den kleinen Koffer, kleiner Koffer in den Grossen und schon konnte es losgehen mit dem ICN nach Basel SBB und von dort mit dem Bus Linie 50 an den Euroairport. Nach dem Einchecken begab ich mich durch die Sicherheitskontrolle zum Gate und musste dort erstmal warten, da der Flug schon mit einer Verspätung von 20 Minuten angezeigt wurde. Schlussendlich flogen wir fast 40 Minuten zu spät ab. In der Luft verlief alles problemlos, aber bei der Ankunft in Stansted wurde für das Gepäck aus Basel noch kein Band angezeigt. Als dies endlich geschah, konnte ich meinen Koffer abholen, jedoch war nun der gebuchte easybus seit ein paar Minuten weg. Am Schalter konnte mir die Dame leider erst für die überüberübernächste Fahrt einen Sitz garantieren, empfahl mir aber trotzdem schon zur Haltestelle zu gehen und zu hoffen, dass noch ein Platz frei sei. So war es denn auch und ich konnte im nächsten Kurs Richtung Zentrum vorne neben dem Fahrer Platz nehmen. Der Fahrer war topmotiviert, war doch heute sein erster Tag "on his own" - leider war er aber noch nicht so sattelfest mit der Route und nach einer Gratis-Sightseeing-Tour durch die gesamte Innenstadt landeten wir direkt in Victoria, anstatt zuerst an der Baker Street, wo einige andere Fahrgäste und auch ich eigentlich aussteigen wollten. Eine kurze, halsbrecherische Fahrt später wurden wir dann doch noch dort abgeladen und ich konnte mit den Nachtlinienbussen 205 und 390 zu Sabine in die Wohnung fahren.

Da es am Vorabend - aus geschilderten Gründen ;-) - etwas später geworden ist, schliefen wir am Freitag ein bisschen aus, frühstückten und gingen dann zum Hub der University of the Arts, wo wir an den Computern in der Learning Zone einige administrative Arbeiten wie Abmelden bei Gas, Wasser und Strom, sowie das Ausschreiben unseres Mobiliars bei gumtree erledigten. Danach begaben wir uns noch in den Primark zum Shoppen und als Abschluss des Tages liessen wir uns wieder einmal - und gleichzeitig zu letzten Mal - von feinem indischen Essen in der Bangalore Brasserie verwöhnen.

Falls jemand noch Möbel oder Haushaltgegenstände für seine Londoner Wohnung braucht, hier ein paar heisse Angebote ;-) :

Donnerstag, 31. Januar 2008

Ein Januarwochenende in London

Vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit und ich konnte erneut nach London reisen, dieses Mal in Begleitung von Sabines Eltern. Bereits um 3 Uhr läutete der Wecker, damit wir rechtezeitig um Viertel vor sechs unser Gepäck im Euroairport Basel aufgeben konnten. Der Flug mit dem Junbolino der SWISS verlief angenehm, einzig der Landeanflug auf den London City Airport war ziemlich steil und wegen dem Wind ein bisschen wackelig - aber immerhin nur kurz ;-) Vom Flughafen fuhren wir anschliessend mit DLR, Northern Line und dem Bus 390 zu Sabine in die Wohnung, wo wir ein feines Morgenessen geniessen konnten. Nach dieser Stärkung machten wir uns auf den Weg zum Buckingham Palace mit den Guards und dem Queen Victoria Memorial davor. Weiter spazierten wir durch den St James's Park, wo schon die ersten Pflanzen blühten, bis zu Westminster Abbey und Big Ben. Nach einem Kaffeehalt am Fusse des London Eye marschierten wir dem South Bank entlang, vorbei an Strassenkünstlern, Royal Festival Hall, National Theatre und der Blackfriars Bridge bis Tate Modern, wo in der Turbine Hall immer noch Shibboleth von der kolumbianischen Bildhauerin Doris Salcedo installiert ist und von Tausenden von Leuten bestaunt wird. Danach fuhren wir per Tube und Bus nach Hause und beendeten dent Tag mit köstlichem indischen Essen in der Bangalore Brasserie.

Samstag in London

Am Sonntag starteten wir nach einem guten Frühstück unseren Ausflug Richtung Greenwich. Einen ersten Zwischenstopp machten wir zwischen den Hochhäusern im Finanzviertel Canary Wharf, Londons Antwort auf Manhatten. Von dort ging es weiter mit der DLR bis zur Station Cutty Sark, die nach einem historischen Schiff benannt ist. Durch das Gelände des Royal Naval Colleges, welches heute von der University of Greenwich genutzt wird, flanierten wir hinauf zum Royal Greenwich Observatory, von wo aus man einen herrlichen Ausblick über Ost-London hat. Damit wir bei der Rückreise noch ein bisschen von der Gegend sahen, fuhren wir zuerst mit einem Bus nach Peckham und von dort weiter via King's Cross nach Hause. Fürs Nachtessen gingen wir nach Camden Town in "unsere" Pizzeria und verköstigten uns mit einer feinen Pizza und einem Glas roten Hauswein.

Unseren letzten Tag gingen wir gemütlich an und begaben uns mittels Bus und Tube zur Abbey Road, an der Sabines Vater vor über 40 Jahren während einigen Wochen Englisch lernte. Die Abbey Christian School und Abbey Road Baptist Church, in der er lebte und lernte wird momentan gerade in Wohnungen umgebaut. Nach dieser Erinnerungsauffrischung fuhren wir mit einem Bus über die Oxford Street bis zum Piccadilly Circus, nahmen dort die U-Bahn und statteten dem Nobelkaufhaus Harrods einen Besuch ab. Danach war es bereits Zeit nach Hause zu gehen, um dort noch etwas zu essen und die Koffer für die Heimreise zu packen. Auf dem Weg zum Flughafen erlebten wir in der Northern Line wie eng es während dem Feierabendverkehr in den Tubezügen werden kann. Das Check-in konnten wir ohne Probleme erledigen und auch der Flug zurück nach Basel verlief reibungslos mit einer ganz sanften Landung.

Montag, 7. Januar 2008

Route Bus #15, WHUFC vs MCFC und Heimreise

Für den Freitag morgen hatten wir uns einen Beusuch des Covent Garden Market ausgesucht. In dieser schönen alten Markthalle befinden sich viele kleine Boutiquen und Marktstände mit innovativen, ausgefallen, exklusiven und trendigen Produkten von kleineren und grösseren Designern und Herstellern. Es gibt dort unter anderem Schmuck, Spiele, Taschen und Portmonnaies zu kaufen. Weiter ist diese Gegend und vor allem der Platz vor der St Pauls Church ein bekannter Treffpunkt für Künstler und Artisten, welche dort oft vor vielen Schaulustigen auftreten. Danach spazierten wir Richtung Trafalgar Square, wo wir in einen alten Routemaster der Linie 15 einsteigen konnten und bis zum Tower damit fuhren. Es gibt in London noch zwei Teilstücke auf den Linien 9 und 15, welche mit diesen rollenden Denkmälern befahren werden. Nach diesem Stück Londoner Stadtgeschichte hiess es für uns wieder einmal Shopping auf der Oxford Street und danach noch ein sehr feines Essen bei unserem Lieblingsinder Bangalore Brasserie.

Für den Samstag hatte ich mir ein Ticket für das Drittrundenspiel im FA Cup zwischen West Ham United und Manchester City gekauft. Ich fuhr mit der Tube auf der Picadilly, Hammersmith & City und District Line in den Osten Londons zur Station Upton Park. Von dort war es nur noch ein kurzer Fussmarsch der Green Street entlang mit tausenden anderen Zuschauern zum Stadion. Der Bau wirkt von aussen mit seinen beiden Türmen ziemlich dominant und ist innen kompakt, so dass man auch von der letzten Reihe, wo ich sass, noch einen guten Blick aufs Spielfeld hatte. Das Spiel war zeitweise recht intensiv mit Chancen auf beiden Seiten, hatte aber auch einige flaue Minuten, so dass am Ende das torlose Unentschieden für beide Teams gerecht war. Obwohl in diesem Cupspiel nach 90 Minuten kein Sieger feststand, gab es im Gegensatz zur Schweiz keine Verlängerung oder Elfmeterschiessen, dafür findet in ein paar Tagen ein Wiederholungsspiel in Manchester statt. Interessant war auch das Gespräch mit meinem Sitznachbarn, einem älteren Herrn in Begleitung seiner Frau, der mir erklärte, wer jeweils wo sitzt, dass West Ham beinahe eine ganze Mannschaft an Verletzten hat und er das grosse Servette irgendwann in den 60er-Jahren einmal spielen sah. Nach der Rückreise erwartete mich zuhause ein sehr feines Abendessen.

West Ham - Man City


Die Zeit vergeht schnell und meine Ferien neigten sich am Sonntag schon wieder dem Ende zu, so dass ich wieder nach Hause in die Schweiz reisen musste. Die Anreise nach Luton mit dem easyBus klappte gut und dank dem bereits erledigten Online-Check-in konnte ich am Flughafen direkt durch die Security zum Abfluggate gehen. Etwas später konnte ich auch schon boarden und kam nach einem ruhigen, schnellen Flug rund 15 Minuten vor der geplanten Zeit in Genf an, was mir erlaubte einen früheren Zug nach Biel zu nehmen.

Dienstag, 1. Januar 2008

Anreise, Silvester und Neujahr

Nach der schönen Weihnachtszeit mit Besinnung, feinem Essen, gemütlichem Beisammensein und vielen tollen Geschenken, sowie den letzten Arbeitstagen des Jahres 2007 konnte am Samstag unser Unternehmen "Silvester in London" starten. Da wir nur mit Handgepäck unterwegs waren, erledigten wir das Check-in bereits zu hause am Computer und druckten unsere Boarding Pässe selber. Nach einer angenehmen Zugfahrt durch die Romandie erreichten wir Genève Aéroport, wo ein bisschen Chaos herrschte und viele Leute auf ihre verspäteten Flüge warteten. Bei uns war es noch human und wir flogen mit ca. 20 Minuten Verspätung ab. Der Flug nach Luton verlief einigermassen ruhig bis auf die letzte Viertelstunde, in der noch ein paar Turbulenzen zu spüren waren. Nach der Landung und Passkontrolle reisten wir mit easybus, London Overground und dem Bus 29 in unser Londoner Zuhause, wo wir alles in gewohntem Zustand antrafen.

Am Sonntag schliefen wir zuerst ein bisschen aus und machten uns nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg an einen der trendigsten Orte Londons: Old Spitalfields Market und Brick Lane. An den Ständen in der schönen gedeckten Markthalle gab es Designermode, Platten, Bücher, diverse kulinarische Köstlichkeiten, modische Accessoires und vieles mehr zu sehen und kaufen. Die auch als Banglatown bekannte Brick Lane ist vor allem durch unzählige um Kundschaft werbende indische Restaurants geprägt. Am Abend spazierten wir noch ein bisschen durch die Umgebnung von Covent Garden, um ein Restaurant für unser Silvesteressen zu finden und beendeten den Tag zu Hause mit einer Runde "Ohne Furcht und Adel".

Swiss Re, Old Spitalfields Market und Brick Lane


Den letzten Tag des Jahres 2007 begannen wir mit ausgedehntem Shopping bei Primark. Nachdem wir einige schöne und preiswerte Kleidungsstücke gefunden und in der richtigen Grösse gekauft hatten, fuhren wir nach Hause, wo wir uns für den Silvesterabend vorbereiteten. Für unser Festessen haben wir uns das Restaurant Belgo Centraal ausgesucht und dort wunderbare Moules et Frites (classique und provençale) mit einem feinen belgischen Bier genossen. Nach dem Dessert schlenderten wir noch ein bisschen durch das nächtliche London, um einen guten Platz für das Bestaunen des Feuerwerks zu ergattern. Zuerst versuchten wir es auf der Waterloo Bridge, dort hatte es aber viel zu viele Leute und wir begaben uns zum Victoria Embankment. Auch dort herrschte ein dichtes Gedränge und wir zogen uns ein bisschen Richtung Strand zurück, wo es viel angenehmer war. Nach dem Feuerwerk zum Jahreswechsel liefen wir zur Holborn Station und nahmen dort die Tube nach Hause.

New Year's Eve


Am Neujahrstag entschieden wir uns für einen Besuch des Victoria and Albert Museums (V&A), welches die weltgrösste Sammlung von Kunstgewerbe und Design beherbergt. Das Museum erreichten wir von der Tubestation South Kensington durch einen Fussgängertunnel. Während unserem rund zweistündigen Besuch sahen wir Exponate aus verschiedensten Zeitepochen und Gegenden der ganzen Welt. Zum Abschluss besuchten wir noch die temporäre Ausstellung "Collaborators: UK Design for Performance 2003 - 2007", in der die
Zusammenarbeit zwischen Designern und Regisseuren in jüngster Vergangenheit aufgezeigt wird. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenhalt bei Harrods, wo momentan wie fast überall in der Stadt sale angesagt ist und kauften uns etwas in den exklusiven Food Halls.

V & A Museum

Montag, 10. Dezember 2007

Some thoughts about living in the City

Mittlerweile bin ich schon wieder seit rund eineinhalb Wochen zuhause und habe auch schon wieder mit Arbeiten begonnen. Letzte Woche war ich vor allem damit beschäftigt, mich in die neuen Themen und Aufgabengebiete einzuarbeiten und erste kleinere Aufträge zu erledigen. Die ganzen Tätigkeiten sehen sehr spannend aus und ich freue mich dies alles in Angriff zu nehmen.


Vielleicht können sich einige noch an einen der ersten Beiträge erinnern, wo ich mich über den neuen Koffer freute. Unterdessen bin ich mit diesem Koffer schon ein bisschen durch Europa und Nordafrika gereist und bin immer noch genau gleich begeistert! :-)

Weiter möchte ich mich noch zu einigen Stichworten über London und meine Zeit in der
City äussern:
  • Oxford Circus: Der absolute Horror mit dieser ganzen Menschenmasse, vor allem abends und am Wochenende

  • Finchley Road: Eine wichtige Zufahrtsstrasse vom Norden in das Stadtzentrum, am morgen wegen Verstopfung durch den ganzen Verkehr sehr schlechte Luft, mein Weg von der Bushaltestelle zur Schule

  • Wetter: Entgegen aller Vorurteile hatten wir nicht überdurchschnittlich viel Regen, gegen Ende begann es aber grau und kalt zu werden

  • Oeffentlicher Verkehr: Am einfachsten ist man mit der Oyster card unterwegs, meistens klappen die Reisen gut und einigermassen schnell, trotzdem gibt es regelmässig Verspätungen und Störungen im Betrieb

  • Preisniveau: London ist teuer, sehr teuer sogar!! Das einzige, was billiger war als in der Schweiz war der Coiffeurbesuch

  • Unsere Wohnung: Am Anfang war es schmutzig und nicht sehr wohnlich, aber mit der Zeit haben wir uns ganz schön und gemütlich eingerichtet. Negativpunkt ist der Landlord, der mehr als zwei Monate lang sich lediglich kurz vor dem Termin zur Mietzahlung meldete und es nicht für nötig hielt endlich das Licht im Wohnzimmer in Stand stellen zu lassen...

  • Hampstead School of English: Sehr professionelle und angenehme Schule! Beide Lehrer, die ich hatte waren super und auch die Infrastruktur mit PC-Raum und Bibliothek kann sich sehen lassen. Ich würde wieder an diese Schule gehen!
Glücklicherweise war es nicht mein letzter Aufenthalt in London und die nächsten Reisen im Januar sind bereits in Planung!

Mittwoch, 26. September 2007

Carling Cup: Arsenal FC - Newcastle United

Gestern abend ging ich zum Spiel Arsenal FC gegen Newcastle United. Normalerweise ist es ohne mindestens Silver oder Red member von Arsenal zu sein beinahe unmöglich an Tickets für Spiele im Emirates Stadium zu kommen. Weil aber gestern weder Premier noch Champions League, sondern "nur" Carling Cup war, gingen die Tickets für einmal in den General sale und konnten von jedermann bezogen werden.

Von unserer Wohnung fuhr ich mit dem Bus der Linie 29 zuerst einige Stationen weiter nördlich bis Holloway Nag's Head und von dort dann weiter zu Fuss Richtung Emirates Stadium. Bevor ich ins Stadion ging, genehmigte ich mir noch ein Pint in einem Pub in der Umgebung. Rund eine Stunde vor dem Kick off betrat ich das topmoderne, letztes Jahr eröffnete Stadion. Der Blick in das weite Rund war wirklich beeindruckend. Nach einem kleinen Rundgang, nahm ich meinen Sitz in Reihe 17 ein und wartete auf den Anstoss. Den Aufstellungen beider Teams war klar anzumerken, dass es sich um den Carling Cup handelt und es kamen bei Arsenal neben den beiden regelmässigen Premier League-Spielern Senderos und Walcott drei Spieler (Fabianski, Bendtner und Diarra) zu ihrem Pflichtspiel-Debut. Lange blieb es beim torlosen Unentschieden und in einem ansehnlichen Fussballspiel kamen beide Mannschaften zu Chancen, wobei die Gunners etwas mehr vom Spiel hatten. Rund zehn Minuten vor dem Ende erzielte
Nicklas Bendtner per Kopf das 1-0. Im ersten Angriff nach dem Wiederanspiel gelang Newcastle beinahe der Ausgleich, der nur durch den beherzten Einsatz von Philipp Senderos verhindert werden konnte. Kurz vor dem Abpfiff stellte Denilson den Arsenal-Sieg mit dem 2-0 sicher.

Die Stimmung im mit 60,004 Zuschauern ausverkauften Emirates Stadium war auch recht eindrücklich, vor allem wenn im ganzen Stadion die gleichen Gesänge gleichzeitig angestummen wurden.

Nach dem Spiel wartete ich zuerst einige Minuten vergeblich auf einen Bus, um wieder nach Hause zu fahren. So entschied ich mich also zu Fuss zu gehen und erreichte unsere Wohnung nach einem kurzen Fussmarsch von rund zwanzig bis dreissig Minuten. Wir wohnen also beinahe neben dem Emirates Stadium.

Arsenal - Newcastle

Montag, 24. September 2007

Es wird wohnlich bei uns


Das vergangene Weekend verbrachten wir erneut teilweise mit dem Einrichten unserer Wohnung. Einerseits hiess es Putzen, Teppich shamponieren und die bereits gekauften Möbel auspacken und zusammenmontieren und andererseits reisten wir nochmals nach Edmonton zu IKEA, um kleinere Sachen für den Haushalt zu kaufen.

Am Sonntag fuhren wir per Bus, der nur einige Meter neben unserer Haustüre hält, in zwanzig Minuten bis ins Zentrum zur Oxford Street. In einer Seitenstrasse davon befand sich der Hub (Hauptgebäude der UAL), wo Sabine ihr Eintrittsarmband für die Pathfinding week (Einführungswoche) der University of the Arts abholen konnte. Anschliessend gönnten wir uns noch ein Nachtessen in einem Angus Steak House.

Donnerstag, 20. September 2007

Englischunterricht und Wohnungseinrichtung

Seit Montag sind Sabine und ich nun als beide Sprachstudenten an der Hampstead School of English. Ich besuche jeden Tag während drei Lektionen einen General English-Kurs im Niveau C1 gemäss dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen bei einem Lehrer namens Rory. Er ist ein Mann mittleren Alters und der Unterricht bei ihm ist sehr angenehm, da er wirklich auf die Studenten eingeht und durch seine Art alle zum Reden und Mitmachen animiert. Die Klasse besteht aus 14 Schülerinnen und Schülern aus Europa und Südamerika (Schweden, Italien, Serbien, Deutschland, Schweiz, Brasilien, Venezuela und Bolivien). Die Schule überzeugt neben dem guten Unterricht auch durch sehr hilfsbereite Angestellte, einer eigenen Kantine mit preiswerten Speisen (und dem günstigsten Kaffee in London für 50p ;-) ) und guten Installationen wie PC-/Internetraum und Bibliothek.

In der Wohnung haben wir noch ein bisschen zu tun mit Putzen und dem Montieren der IKEA-Möbel. Immerhin wurde vorgestern der alte, verschimmelte Kühlschrank durch einen Neuen ersetzt und wir haben nun die Möglichkeit Lebensmittel einzukaufen und zu kühlen.



Da wir in der Wohnung keine Waschmaschine haben, mussten wir am Sonntag auswärts waschen gehen. Praktischerweise befindet sich ein Waschsalon gleich in unserer Strasse nur einige wenige Meter von unserem Flat enfernt. Für uns war es das erste Mal, dass wir unsere Kleider in einer Selbstbedienungswäscherei reinigten und wir fanden es eine spannende Erfahrung. Einzig ein bisschen teuer ist es, kostet doch eine Maschine £2.50.

Montag, 17. September 2007

Exciting and expensive days

Am Freitag sind wir um 7am aufgestanden, haben gefrühstückt und unsere Koffer gepackt. Danach machten wir uns auf den beschwerlichen Weg (zwei Tubelinien funktionierten nicht und wir mussten unsere Route zweimal anpassen) zur Immobilienagentur für die Vertragsunterzeichnung und Schlüsselübergabe. Nach dem Studium des rund zehnseitigen Werks über eine sogenannte Assured Shorthold Tenancy mit fixed term 6 months und der Klärung einiger Verständnisfragen unterzeichneten wir das Papier, nahmen die Schlüssel in Empfang und machten uns auf den Weg in unser neues Heim. Dort angekommen, stellten wir erstmal fest, dass seit unserer Besichtigung keine Generalreinigung durchgeführt wurde und Wohnungen in England offenbar nicht so sauber übergeben werden wie in der Schweiz. Als nächstes gingen wir nun Putzmittel kaufen und an einem PayPoint den Electricity Key aufladen, damit wir Strom erhielten. Leider funtkionierte unser Electricity Meter jedoch nicht und wir meldeten das Problem der EDF (zuständige Behörde fürs Stromwesen), welche ein paar Stunden später einen Techniker vorbeischickte, der das Gerät zum Laufen brachte. Ebenfalls am Freitag abend war ich noch bei der Hampstead School of English und habe Sabine für eine Woche und mich für zehn Wochen eingeschrieben.

Am Samstag erstellten wir als erstes eine Liste der noch vorhandenen Mängel, welche nun hoffentlich in dieser Woche behoben werden können. Gegen Mittag begaben wir uns dann nach Edmonton im Norden Londons zum IKEA. Dort wählten wir einige Stunden lang das Nötigste zum Leben aus und machten uns mit drei vollen Wagen auf Richtung Kasse. Die ganzen Möbel wie Matratze, Bettsofa, Tisch usw. liessen wir per Home delivery service an unsere Adresse liefern und konnten sie bereits am Sonntag in Empfang nehmen. Die nächsten paar Tage werden wir nun also neben der Schule noch mit Putzen und Einrichten der Wohnung beschäftigt sein. Zum Ausklang des Weekends gingen wir am Sonntag abend noch in unserer Strasse in einem indischen Restaurant etwas Leckeres essen.