Montag, 27. Juli 2015

Weekend au Paléo

Am vergangenen Freitag war es wieder einmal soweit und ein Besuch am Paléo Festival stand auf dem Programm. Kurz nach Mittag fuhren wir mit dem Zug via Genève nach Nyon und weiter bis L'Asse zum Festivalgelände. Nach der Ankunft suchten wir uns auf dem bereits recht gut besetzten Camping einen Platz für unser Zelt. Bald wurden wir fündig, stellten unser Nachtlager auf und begaben uns dann hinüber zum Areal mit den Bühnen und Essständen. Als erstes hörten wir uns den spirituellen Hip Hop der Deutsch-Nigerianerin Nneka an und stärkten uns anschliessend mit Poulet und Fisch zum Nachtessen. Weiter ging es mit der speziellen Mischung aus traditioneller und moderner Musik mit typisch mongolischem Kehlkopfgesang der Gruppe Yat-Kha aus der Republik Tuwa in Sibirien. Danach folgte auf der Hauptbühne das Spektakel der Komikertruppe 120 secondes, welches sich der 40jährigen Geschichte des Paléo Festivals widmete. Dabei zog leider ein heftiges Gewitter über das Gelände, so dass wir recht schnell ziemlich nass wurden und uns zum Schutz einige Minuten in ein Bühnen-Zelt zurückzogen. Den Rest des Abends verbrachten wir tanzend zum DJ-Set von Thylacine und dem Konzert von Faithless, bevor wir uns nach einer ordentlichen Fusswäsche zur Nachtruhe in unser Zelt begaben.
Paléo Festival 2015

Nach einigen Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlaf, gönnten wir uns ein Frühstück von der Zeltplatz-Bäckerei und fuhren dann ins Städtchen Nyon für einen Spaziergang, etwas Shopping und Erholung in der Gemeinde-Badeanstalt. Am späteren Nachmittag betraten wir wieder das Konzertgelände und starteten mit einem animierten Auftritt des Marseille-Rappers Soprano, welcher das gut gelaunte Publikum bestens unterhielt. Der weitere Verlauf des Abends stand im Zeichen der Woodstock-Legenden Joan Baez und Robert Plant, der mit seiner Band The Sensational Space Shifters ein tolles Konzert spielte. Dazwischen sahen wir kurz bei der etwas anstrengenden südkoreanischen Gruppe Jambinai und dem Rapper Rootwords vorbei. Bei nun doch etwas frischeren Temperaturen schlossen wir unseren zweiten Abend mit dem engagierten Auftritt von Charlie Winston auf der Hauptbühne. Trotz einer im Vergleich zum Vorabend stark gesteigerten Geräuschekulisse auf dem Campingplatz fanden wir irgendwann doch noch etwas Schlaf, bevor es dann am Sonntagmorgen bereits wieder ans Zusammenpacken und Antreten der Heimreise ging. Alles in allem ein super Weekend und ein gelungener Ausflug ans Paléo 2015!

Donnerstag, 9. Juli 2015

Trip to the Emerald Isle - Part 2

Am nächsten Morgen hiess es wieder unser Zelt abbauen und alles einpacken, bevor wir für das Frühstück zum Sea Salt Cafe fuhren. Nach einem grossartigen Frühstück und verwöhnt von ausgezeichneter Gastfreundschaft konnten wir danach unseren Tag in Angriff nehmen. Auf dem Programm stand der Besuch der Cliffs of Moher, die wir am Vortag bereits per Schiff vom Fuss her besichtigten. Gerade kurz nach unserer Ankunft mit der Vespa und den ersten Schritten entlang dieses eindrücklicken Naturwunders fielen einige Regentropfen. Glücklicherweise besserte sich das Wetter aber genau so schnell wieder und wir konnten den faszinierenden Anblick bei einem Spaziergang zum O'Brien's Tower und wieder zurück zum Visitor Center bei guten Bedingungen geniessen. Innerhalb des schön in die Natur eingepassten Besucherzentrums konnten wir anschliessend einige Informationen zu den Klippen erfahren, bevor wir noch ein wenig in die andere Richtung marschierten. Nachdem wir genug gesehen hatten, fuhren wir zurück nach Doolin, um dort doch noch im berühmten O'Connor's Pub etwas zu essen. Danach trennten sich unsere Wege für ein paar Stunden. Während Sabine per Vespa Richtung Dublin fuhr, nahm ich den Bus zuerst durch die wunderschöne Landschaft Westirlands nach Galway und von dort quer durchs Land bis kurz vor Dublin, wo wir uns wieder trafen und gemeinsam zum Camac Valley Caravan & Camping Ground reisten.

Ireland 2015 - Sunday

Nach einer weiteren Nacht in unserem Zelt fuhren wir am morgen mit dem Sightseeing-Bus ins Stadtzentrum und gönnten uns im Cafe Kylemore zuerst ein leckeres Frühstück. Weiter ging es mit einem Stadtbummel durch das bekannte Viertel Temple Bar, entlang des Liffey und zum Trinity College. Nach einem Bier im Auld Dubliner Pub besuchten wir die sehr ansprechende Ausstellung Riddle of the Burial Grounds zur Herausforderung der Kommunikation im Zusammenhang mit atomaren Endlagern im Museum Project Arts Centre. Einige Schritte später verspeisten wir unser Nachtessen in der Gourmet Burger Kitchen, bevor wir mit dem Linienbus zurück zum Camping-Platz fuhren, wo wir schon von weitem zwei weitere Vespas in der Nähe unseres "Mixers" erkennen konnten. Beim Näherkommen stellten wir fest, dass sich zwei Italiener aus Venezia auf ihrem jährlichen Vespa-Trip neben unserem Zelt niedergelassen hatten. In gemütlicher Runde bei echtem italienischen Kaffee und angeregten Gesprächen beendeten wir diesen Tag.

Ireland 2015 - Monday

Und dann kam für mich schon der letzte Morgen mit sehr frühem Aufstehen. Nachdem ich meinen Rucksack fertig gepackt hatte, führte mich Sabine an den Dublin Airport. Dort bestieg ich die Ryanair-Maschine zurück nach Basel und reiste mit dem Zug wieder nach Hause.

Sonntag, 5. Juli 2015

Trip to the Emerald Isle - Part 1

Am vergangenen Donnerstag vor einer Woche packte ich meinen Rucksack und fuhr mit dem ÖV an den Euroairport in Basel. Dort bestieg ich eine Boeing 373-800 von Ryanair und liess mich nach Dublin fliegen. Nach einem schnellen Mittagessen am Flughafen bei McDonald's ging die Reise weiter per Bus nach Limerick, wo ich nach einem Bier bei Cobblestone Joe's Sabine, die mit der Vespa anreiste, traf. Die Fahrt von Rosslare nach Limerick konnte sie in Begleitung eines Vespafahrers aus Zürich, der für einen Sprachaufenthalt nach Irland fährt, absolvieren. Unser Weg führte uns von hier weiter nach Bunratty, wo wir in einem kleinen, ländlichen Campingplatz unser Zelt aufbauten. Das Nachtessen nahmen wir im seit fast 400 Jahren bestehenden Pub Durty Nelly's ein und machten zum Abschluss dieses Tages noch einen kurzen Spaziergang.

Ireland 2015 - Thursday
 
Nach einer erholsamen Nacht packten wir unser Zelt wieder zusammen und fuhren zum Bunratty Castle & Folk Park. Zuerst assen wir dort in der Teestube unser Frühstück und starteten dann den Rundgang durch das irische Dorf aus dem 19. Jahrhundert und das mittelalterliche Schloss. Das hier aufgebaute Dorf besteht aus etwa 30 Häusern wie Schmiede, Scheunen, Bauern- und Fischerhäuser und hat sogar eine Dorfstrasse mit Schule, Pub und kleinen Läden. Interessant sind auch die Informationen zum Leben in dieser Zeit, welche von Darstellern in und um die Häuser erzählt werden. Nachdem wir einige Zeit in diesem schönen Park verbrachten, machten wir uns auf zur Weiterreise. Zuerst mit der Vespa nach Shannon, wo uns ein ausgewanderter deutscher Motorradfahrlehrer den Weg zum Flughafen zeigte. Von dort fuhr Sabine mit der Vespa weiter und ich nahm den Bus nach Ennis, wo ich umsteigen musste und auf die Linie nach Doolin wechselte, um dort am Abend Sabine wieder zu treffen. Nach dem Aufbau des Zeltes auf dem Riverside Camping begaben wir uns fürs Nachtessen ins Dorf und verspeisten im Sonas Café eine feine Pizza.
Ireland 2015 - Friday

Zum Start des Samstags genossen wir das Frühstück im Doolin Café und fuhren dann mit der Vespa zum Hafen, wo wir das Schiff nach Inis Oírr (oder englisch Inisheer), der kleinsten bewohnten Insel der Aran Islands bestiegen. Nach der wegen dem Wellengang bewegten Überfahrt gingen wir von Bord und begannen unsere Wanderung über die schön grüne Insel bei wechselhaften Wetterbedingungen. Auf unserem Rundgang besuchten wir die Ruine der St. Kevin's Church, den See Loch Mór, das Wrack des 1960 verunglückten Frachters Plassy und den noch stehenden Turm des O'Brien's Castle. Zurück in der Nähe des Hafens nutzten wir die Wartezeit bis zur Abfahrt des Schiffes für eine kleine Zwischenverpflegung im Tigh Ned Seafood Pub, wo sich drei Musiker für eine spontane Irish Music Session zusammenfanden. Auf der Rückfahrt über die Wellen ging es zuerst nach Doolin, um einige Fahrgäste abzuladen und dann noch auf die Tour vor die Cliffs of Moher. So hatten wir die Möglichkeit diese imposanten bis zu 200m hohen, steil abfallenden Felswände vom Meer her zu bestaunen. Nachdem wir auch wieder an Land waren, zogen wir unsere Regenkleidung an, da es nun doch recht stark regnete und fuhren zurück zum Campingplatz. Für das Nachtessen liefen wir zuerst rüber zum O'Connor's Pub, wo wir allerdings keinen freien Platz fanden und deshalb wieder zurück marschierten. Stattdessen setzten wir uns im Fitz's Pub an einen Tisch und liessen uns kulinarisch verwöhnen.
Ireland 2015 - Saturday

Montag, 22. Juni 2015

Musisches Festival

Am ersten Juni-Wochenende war auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Nidau ein Grossanlass angesagt. Für das Sonisphere Festival wurden rund 40'000 Besucher und die folgenden Bands erwartet:
Am früheren Nachmittag machten wir uns deshalb auf in Richtung Nidau. Zuerst zum Lago Lodge für ein feines Seeland Bräu und dann hinein ins Festivalgelände, wo bereits Bonaparte mit ihrem charismatischen Frontmann Tobias Jundt am spielen waren. Später folgten bei herrlich sonnigem Wetter die rockigen Schweden The Hives. Die anschliessende Verpflegungspause fiel ein bisschen länger aus als geplant, da sich aufgrund des grossen Andrangs bei allen Essständen lange Schlangen bildeten. Frisch gestärkt hörten wir uns anschliessend den Rest des Konzerts der Amerikaner Incubus an. Danach war es Zeit für das Highlight des Abends mit den Briten Muse. Im Vergleich zum Auftritt in Bern vor zwei Jahren war die Bühnenshow viel weniger aufwändig, die Musiker um den Gitaristen und Sänger Matthew Bellamy konnten aber mit tollem Sound und trotzdem einigen Special Effects überzeugen.

Sonntag, 31. Mai 2015

Eine Weltreise in der Nähe - Teil 2

Nach einer angenehmen Nacht im Zelt fuhren wir am Montagmorgen erneut mit Bus und Metro zum Expo-Gelände, unterzogen uns dem Security-Check und begaben uns wieder auf Entdeckungsreise. Nach einem kurzen Besuch bei der Dom-Unterhaltsstiftung, reisten wir ins grüne Irland, durch die nepalesische Tempel-Landschaft und in den Sudan. Als nächstes sahen wir uns mit dem britischen Bienenstock einen der Highlight-Pavillons an. Weiter ging es mit den monegassischen Containern, der slowakischen Energie und Mendelejews Periodensystem im russischen Auftritt. Zum Mittagessen gab es für uns an diesem Tag einen indonesischen Spiess mit Reis und anschliessend konnten wir auch gerade - zumindest virtuell - Indonesien besuchen. Danach war es Zeit für die Schweizer Türme, wo wir dank unseren Online-Tickets ohne Anstehen den Lift nach oben betreten konnten. Weil Apfelringli und Wasser bereits zu einem Viertel aufgebraucht waren, wird entgegen dem eigentlichen Konzept in das Konsumverhalten der Besucher eingegriffen und wir konnten uns nur bei Kaffee und Salz bedienen. In einem der buntesten Pavillons wurde uns später Ecuador mit seinen unterschiedlichen Regionen und Produkten vorgestellt, bevor die Reise uns dann nach Qatar und Turkmenistan führte. Weiter besuchten wir die hölzerne Gallery of Estonia, die Wüstenlandschaft des Sultanats Oman und die Aromen Marokkos, bevor wir uns nach Kuwait und zum Durchatmen in den kühlen österreichischen Wald begaben. Zum Abschluss dieses Tages genossen wir das Nachtessen im Restaurant des Schweizer Pavillons und schlenderten noch ein ein bisschen dem Decumano entlang.
Expo 2015 Milano - Giorno 2

Am Morgen des Dienstags hiess es nach dem Aufstehen alles inklusive Zelt zusammenpacken und beim Büro des Campingplatzes auschecken. Nach Ankunft beim Expo-Gelände mussten wir feststellen, dass trotz gegenteiliger Auskunft am Vortag, in vernünftiger Nähe keine Möglichkeit zur Gepäckaufbewahrung bestand. Da wir nicht mehrere Stunden verlieren wollten mit der vorgeschlagenen Lösung Milano Centrale, also der Fahrt zu den Schliessfächern am Hauptbahnhof, blieb uns nichts anderes übrig als den schweren Koffer den ganzen Tag mitzuschleppen und zu hoffen, dass wir trotzdem Einlass in die Pavillons erhalten werden. Unseren Rundgang starteten wir mit den Pavillons von Mexiko und Spanien sowie einem weiteren Highlight mit entsprechender Wartezeit Kasachstan, wo im 2017 die nächste Weltausstellung stattfinden wird. Fürs Mittagessen zog es uns zu den holländischen Ess-Wagen, wo wir uns einen leckeren Cheese-Burger ohne Fleisch einverleibten. Frisch gestärkt besuchten wir anschliessend die Auftritte von Aserbaidschan, Uruguay, Malaysia und Weissrussland. Zum Schluss liessen wir uns nach Angola entführen, bevor wir Richtung Ausgang und Bahnhof Rho Fiera Expo Milano 2015 spazierten und von dort mit dem Zug direkt nach Bern und weiter nach Hause reisen konnten. Abschliessend lassen sich die drei Tage Expo 2015 in Milano als tolles Erlebnis mit Einschränkungen wie fehlender Souvenirshop oder nicht existierende Schliessfächer festhalten. Da die Weltausstellung noch bis Ende Oktober dauert lässt sich vielleicht der Kauf eines Souvenirs anlässlich eines weiteren Besuches noch nachholen.
Expo 2015 Milano - Giorno 3

Samstag, 30. Mai 2015

Eine Weltreise in der Nähe - Teil 1

Da uns die Weltausstellung in Zaragoza im 2008 sehr gut gefallen hat, war es für uns schon seit längerem klar, dass wir die in diesem Jahr in Milano statt findende Expo 2015 besuchen wollen. Am vergangenen Samstag machten wir uns deshalb auf den Weg und reisten in rund fünf Stunden mit dem Zug über Bern, Brig und Domodossola nach Rho Fiera Expo Milano 2015 und von dort mit Metro und Bus zum Camping Village Città di Milano. Nachdem wir problemlos unser Zelt aufgebaut hatten, begaben wir uns für einen kleinen Sightseeing-Bummel zum Duomo. Danach genossen wir in der Osteria al 29 ein feines Nachtessen und kehrten zum Zeltplatz zurück.
Expo 2015 Milano - Anreise

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus und der Metro zum Messegelände in Rho-Fiera und konnten nach kurzem Anstehen die Sicherheitskontrolle passieren und über eine Passerelle die Expo 2015-Welt betreten. Als erstes besuchten wir die Gärten im Bahrain Pavilion und wanderten dann über das Netz von Brazil. Weiter sahen wir futuristische Salatanbauarten im belgischen Pavillon und liessen uns von der koreanischen Küche im Korea Pavilion beeindrucken. Nach dem belgischen Mittagessen besuchten wir Vietnam, Polen und Holland. Später sahen wir uns die Pavillons des Vatikans und von Slowenien an. Danach mussten wir erstmals etwas länger Anstehen für die deutschen Fields of Ideas, wo wir interessante Ansätze für die Ernährung in der Zukunft auf interaktive Weise erleben konnten. Nach dem Einblick in die iranische Landwirtschaft mit leckeren Pistazien, wurden wir per Videobotschaft von Barack Obama höchstpersönlich zu American Food 2.0 begrüsst. Dieser Pavillon beeindruckt mit seinen hängenden Gärten an der Aussenfassade und den unterhaltsamen Kurzfilmen über die US-Food-Kultur. Vor dem Nachtessen in Eataly, wo regionale italienische Spezialitäten angeboten werden, schauten wir uns noch ein bisschen Essensgeschichte im Auftritt der Türkei sowie den Cluster Arid Zones, der einige Länder aus den trockensten Gebieten der Erde zusammenfasst, an, und spazierten durch den Biodiversity Park. Zum Abschluss dieses tollen Tages liessen wir uns vom Cirque du Soleil und seinem eigens für diese Weltausstellung entworfenen Programm Allavita! verzaubern.
Expo 2015 Milano - Giorno 1

Donnerstag, 30. April 2015

Blumen und Mehr

Nach den beiden Wandertagen hatten wir zum Abschluss unserer Ferien im Süden der Schweiz, welche leider bereits seit zwei Wochen vorbei sind, noch ein etwas gemütlicheres Programm. Von Magadino fuhren wir hinunter nach Vira und einen Hügel weiter wieder hinauf Richtung Piazzogna / Vairano bis zum wunderbaren Parco Botanico del Gambarogno, der vom Baumschulisten Otto Eisenhut angelegt wurde. In einem rund einstündigen Rundgang liessen wir uns von den herrlich blühenden Kamelien, Magnolien, Rhododendren und Azaleen verzaubern. Den Nachmittag verbrachten wir später auf der anderen Seite des Sees bei einem Bummel durch Locarno inklusive gemütlichem Sitzen in einem Café auf der Piazza Grande. Am Abend durften wir im Ristorante al Grottino in Piazzogna ein sehr feines Risotto ai porcini mit Saltimbocca und passend dazu ein Boccalino Merlot geniessen.

Ticino 2015 - Parco Botanico del Gambarogno


Am Mittwoch hiess es dann Abschied nehmen vom Tessin und so machte ich mich mit der Vespa auf Richtung Norden. Zuerst nach Bellinzona, dann die Leventina hinauf bis zum Mittagshalt in Airolo. Weiter führte mich die Fahrt durch den Gotthard-Tunnel, durchs Urnerland und über die Axenstrasse via Küssnacht nach Luzern. Von dort ging es weiter über Willisau, Herzogenbuchsee und Solothurn bis ich gegen Abend nach einer schönen Tour die Endstation Biel erreichte.