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Donnerstag, 11. September 2014

Auf der Olympic Peninsula

Für den Sonntag hatten wir uns ein bisschen Wandern im Olympic National Park vorgenommen. Dazu fuhren wir nach dem Frühstück zum Tal des Sol Duc Rivers und parkierten dort bei einem Trailhead unseren Wagen. Ab da marschierten wir durch faszinierenden Urwald bis zu den Sol Duc Falls, welche für viele Besucher ein schönes Fotosujets bieten. Weiter folgten wir dem Lover's Lane Trail und wanderten ein paar Meilen bis zum Sol Duc Resort, wo im warmen Quellwasser gebadet werden kann. Wir begnügten uns jedoch mit einem kleinen Snack zum Zmittag und setzten unseren Hike dann zwischen den alten und mächtigen Bäumen des Regenwaldes fort bis wir wieder beim Auto waren. Danach machten wir uns auf, eine andere Seite der Olympic-Halbinsel zu entdecken indem wir einen Spaziergang am Strand eines Tide Pools beim Tongue Point unternahmen. Den Rest des Tages verbrachten wir mit gemütlichem Relaxen bei unserer Hütte auf dem Kampground und einem romantischen ;-) Nachtessen bei Jack in the Box in Port Angeles.

Auch der Montag stand wiederum im Zeichen des sehr vielfältigen Olympic National Parks. Dieses Mal besuchten wir die Region des Hoh Rain Forest, sahen uns dort den über 270 Fuss hohen Big Spruce Tree an und absolvierten den Rundweg Hall of Mosses Trail inmitten von moosüberwachsenen Baumriesen. Später machten wir fürs Mittagessen einen Zwischenhalt im Hard Rain Café und lernten dort die Penguin Lady kennen, die sich nach 20 Jahren auf Hawaii nun auf einem Roadtrip durch den Westen der USA befindet. Wir hatten Freude an diesem sympathischen Kontakt und hoffen, dass die Pinguinfrau noch viele bereichernde Reiseerlebnisse hat. Nach diesem Moment mit interessantem Austausch setzten wir unsere Erkundungstour fort und begaben uns vom feucht-warmen Regenwald an die kühle und wilde Küste, bevor wir später noch den Quinault Rain Forest und speziell den ausgehöhlten und somit begehbaren Big Cedar Tree besuchten. Zum Abschluss des Tages führte unsere Reise zur nächsten Übernachtungsgelegenheit im Bay Center KOA, wo wir wieder einmal ein Stück Fleisch vom Grill mit Salat als Nachtessen begeleitet von einem Syrah von den San Juan Cellars genossen.
USA 2014 - Olympic National Park

Dienstag, 28. Februar 2012

Dem Seeufer entlang

Letzten Sonntag hatten wir Lust auf ein paar Schritte an der frischen Luft. Nach kurzem Überlegen betreffend einer schönen Route, entschieden wir uns für das linke Bielerseeufer. So fuhren wir zuerst mit dem Bus nach Nidau und marschierten dort beim Bahnhof los. Zuerst dem Nidau-Büren-Kanal entlang bis an den See und von dort beim Erlenwäldli durch eine schöne Auenlandschaft Richtung Ipsach. Weiter ging es später nicht mehr direkt am Seeufer, da der Weg aufgrund einiger Häuser etwas weiter im Landesinnern verläuft. Anschliessend ging es teilweise durch leicht bewaldete Abschnitte und schon bald erreichten wir den Campingplatz Sutz. Von dort spazierten wir Richtung Dorf Sutz, wo wir das BTI-Bähnli zurück nach Nidau und ab da, um den Fasnachtsumzug in der Stadt zu vermeiden, den Bus nach Hause nahmen. Wir werden bei anderer Gelegenheit sicher wieder einmal auf dieser Seeseite, eventuell auf einem anderen Abschnitt, ein paar Schritte wandern.
Wanderung: Nidau - Sutz

Montag, 8. September 2008

Forum, Montserrat und Lichtkunst

Nach einer erholsamen Nachtruhe nahmen wir es am Sonntag ziemlich gemütlich und fuhren mit der Metro bis zur Station El Maresme | Fòrum, wo sich ein Gebäude der berühmten Architekten Herzog & de Meuron befindet. Das dunkelblaue Kongress- und Ausstellungszentrum zeichnet sich durch eine dreieckige, teilweise gelöcherte Form aus. Darin schauten wir uns die beiden spannenden Ausstellungen CIUTAT. BARCELONA PROJECTA und BARCELONA SENSACIONS an, die beide interessante Aspekte der Stadt vermittelten. Zur weiteren Erholung von unseren Expo-Tagen gingen wir anschliessend ganz in der Nähe ein bisschen ins Meer baden und an den Strand liegen. Das Abendessen genossen wir wieder einmal im Restaurant La Fonda und genehmigten uns als Abschluss des Tages noch ein Getränk auf der Plaça Reial.
El Maresme | Fòrum

Am Montag stand dann ein Ausflug zum Benediktinerkloster Montserrat, welches ich schon im letzten Jahr besucht hatte, auf dem Programm. Dieses Mal verzichteten wir auf die Wanderung zur Santa Cova und machten dafür in der Höhe einen herrlichen Spaziergang mit wunderbarer Aussicht zur Eremitenstätte Sant Joan. Nach der Rückkehr in die Stadt Barcelona assen wir im Tragarapid unser feines Znacht.
Monistrol De Montserrat

Bereits am Anreisetag nach Zaragoza hatten wir bei unserem kleinen Bummel zu meiner letztjährigen Wohnung ein Plakat gesehen für eine Ausstellung des Lichtkünstlers Olafur Eliasson. Unterdessen hatten wir uns ein bisschen schlau gemacht und herausgefunden, dass La naturalesa de les cose in der Fundació Joan Miró gezeigt wird, wo wir am Dienstag nun hingingen. Die vom ersten Joan-Miró-Preisträger entworfenen Lichtinstallationen waren wunderbar anzusehen und luden zum Träumen ein. Am Nachmittag bummelten wir dann noch ein bisschen durch die berühmten Einkaufsstrassen Portal de l'Àngel und Carrer de la Portaferrissa und machten ein paar nette Einkäufe ;-)
Am nächsten Tag mussten wir leider unsere Koffer schon wieder packen und mittels Bus, Zug und Flugzeug in die Schweiz zurückreisen.

Montag, 23. Juni 2008

Pflanzen, Tomaten-Fisch-Curry und Baden im See

Nachdem wir am Samstag zuerst den Keller vom eingelagerten Elektronikschrott befreiten und diesen in der lokalen Abfallverwertung Müve entsorgten, begaben wir uns auf Einkaufstour im Wyss Gartenhaus. Dort deckten wir uns mit einigen schönen Pflanzen ein, die wir am Nachmittag in den Töpfen auf dem Balkon einpflanzten. Etwas später kochte ich für unser Nachtessen ein indisches Sommergericht aus Kerala.

Tomaten-Fisch-Curry

Zutaten (für 2 Personen)

400g Heilbuttfilet
30g Kokosraspel
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. 1,5 cm)
1 Peperoncini
3 EL Erdnussöl
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Kardamompulver
250g Tomatenstücke aus der Dose
1/2 TL Rohrzucker
Salz, Pfeffer
  1. Fisch waschen, trockentupfen und in nicht zu kleine Stücke schneiden, Kokosraspel in 1dl Wasser einweichen. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Peperoncini waschen, schälen und fein hacken oder würfeln.
  2. Öl im Wok erhitzen und darin die Zwiebeln hellbraun andünsten. Senfkörner dazugeben und mitbraten, anschliessend Peperoncini, Knoblauch und Ingwer dazugeben und unter Rühren ca. 2 Minuten braten.
  3. Kardamompulver unterrühren, die Tomaten zugeben und rührend weiterbraten bis die Flüssigkeit fast verdunstet ist.
  4. Eingeweichte Kokosraspel mit dem Wasser und Zucker in den Wok geben. Nach belieben salzen, pfeffern und 2 Minuten köcheln lassen. Nun die Fischstücke hineinlegen, mit Sauce bedecken und zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 15 bis 20 Minuten garen. Mit Reis und Naan servieren. Dazu passt hervorragend ein Chasselas von der Domaine des Coccinelles.
Am Sonntag wurden wir von Sabines Eltern zu einem feinen Mittagessen ins Restaurant Baslerstab in Büren an der Aare eingeladen. Später fuhren wir nach Mörigen zum Bootshafen, wo sich einer der schönsten Badeplätze am Bielersee befindet und entspannten uns dort beim Sonnenbaden. Zwischendurch gönnten wir uns sogar eine bei diesen schön sommerlichen Temperaturen hochwillkommene Abkühlung im erfrischenden See. Zum Znacht gab es Köstlichkeiten vom Grill bei meinen Eltern und später zum Glück ein Sieg der spanischen Selección gegen die Squadra azzurra.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Mit dem Bus nach Brighton & Hove

Am Samstagmorgen standen wir bei Zeiten auf und begaben uns per Tube zur Victoria Coach Station, von wo aus wir mit einem National Express-Bus in den Süden nach Brighton aufbrachen. Die Fahrt in einem angenehmen, modernen Reisecar via Flughafen Gatwick ins berühmte Seebad dauerte knapp mehr als zwei Stunden. Nach der Ankunft schlenderten wir zuerst ein bisschen über den Brighton Pier, wo seit über hundert Jahren Unterhaltung in Form von Spielautomaten, Essständen und einem Vergnügungspark geboten wird. Später fuhren wir mit einem lokalen Bus quer durch die ganze Stadt Brighton & Hove ins Grüne zum alten Wasserturm Foredown Tower, in dem heute ein kleines Landschaftsmuseum und eine Camera obscura eingerichtet sind. Aufgrund der Wetterverhältnisse konnte aber leider diese Attraktion nicht vorgeführt werden und wir begaben uns zurück ins Stadtzentrum von Brighton. Dort spazierten wir durch durch die Shoppingmeile, genossen ein Kaffee im Costa Coffee, flanierten durch die schmalen Gässchen der Altstadt und besichtigten den Royal Pavilion, bevor wir fürs Nachtessen in einem Pub einkehrten. Zum Abschluss bummelten wir noch dem nächtlichen Strand entlang und reisten wieder mit dem Bus zurück nach London.

Ausflug nach Brighton & Ho

Den Sonntag starteten wir mit dem Besuch eines Gottesdienstes in der Kapelle der Chalk Farm Baptist Church und am nachmittag gingen wir im Apple Store in der Regent Street den reparierten Computer von Sabine abholen. Das Wetter bestätigte an diesem Tag alle Vorurteile und es war den ganzen Tag lang grau und feucht, zeitweise regnete es gar in Strömen. Typisch London halt ;-)

Freitag, 6. Juli 2007

Impressionen aus Barceloneta

Nun habe ich meine letzten Schulstunden auch schon hinter mir und der Tag der Abreise aus Barcelona nach Lissabon rückt immer näher. Da mittlerweile wieder recht anständiges Wetter (sonnig, rund 25°C) herrscht, habe ich mich am Nachmittag entschlossen ein bisschen am Strand und durch Barceloneta zu spazieren und mich langsam von dieser tollen Stadt zu verabschieden.

Das Viertel Barceloneta wurde übrigens im 18. Jahrhundert für eine ärmere Bevölkerungsschicht, welche zuvor in La Ribera wohnte und dem Bau einer Festung (Ciutadella) weichen musste errichtet. Bis vor den olympischen Spielen lebten dort hauptsächlich Fischer und Fabrikarbeiter und die Kriminalitätsrate war relativ hoch. Im Zuge der Stadtrenovierung und des wirtschaftlichen Aufschwungs hat sich auch die Situation in Barceloneta verbessert und heute befindet sich in dieser Umgebung auch der beliebteste Stadtstrand, welcher an sonnigen Tagen sehr gut frequentiert ist.
Impressionen aus Barceloneta

Mittwoch, 4. Juli 2007

Die Zeit vergeht wie im Flug

Eben erst bin ich hier in Barcelona angekommen, genoss ein paar freie Tage, begann meinen Sprachkurs und nun habe ich heute bereits mein Abschluss-Examen absolviert und habe nur noch zwei Schultage vor mir, bevor ich nach Portugal weiterreise und heute in einer Woche wieder nach Hause fliege.

Einerseits bin ich sehr froh bald wieder nach Hause zurückzukehren, meine Sabine zu sehen, in meiner Stadt zu sein, andererseits macht es mich auch ein bisschen traurig diese interessante Stadt zu verlassen und eine spannende Zeit hinter mir zu lassen. Ich konnte viele neue Seiten von Barcelona und seiner Umgebung entdecken und bereits Bekanntes erneut erleben. Das Leben in der WG mit Studenten aus aller Welt war auch eine bereichernde Erfahrung. Die Geschichte mit dem dreckigen Geschirr hat sich übrigens gut aufgelöst und alle waschen das dreckige Geschirr meistens unmittelbar nach Gebrauch ab ;-)

In dieser letzten Woche habe ich jeweils am morgen von 9-13h Schule und auch die Professoren haben gewechselt. Anfänglich brauchte es schon ein bisschen Überwindung wieder etwas früher aus dem Bett zu kriechen um pünktlich im Unterricht zu erscheinen, aber nun bin ich ganz froh, auch diesen Rhythmus noch kennenzulernen. Ausserdem habe ich so den Nachmittag zur freien Verfügung und könnte beispielsweise - wenn das Wetter besser wäre, momentan ist es ziemlich bewölkt und nur etwas 20°C warm - an den Strand baden gehen, oder so wie gestern ein bisschen durch die Läden streifen (seit Montag ist hier Sommer-Ausverkauf).

Donnerstag, 7. Juni 2007

Am Strand entlang zum Designerlokal

Heute morgen begab ich mich auf Erkundungstour ins Eixample-Quartier, um meine Schule (Don Quijote) und die Wohung, in der ich ab Sonntag für vier Wochen beheimtatet sein werde ein erstes Mal zu sehen. Beides habe ich jeweils problemlos gefunden und so wollte ich mich am Nachmittag bei Sonnenschein und warmen Temperaturen am Strand ein bisschen erholen. Als ich dann aber nach einer ca. 30minütigen U-Bahnfahrt Richtung Strand dort aus dem Untergrund auftauchte war es merklich kühler und recht windig geworden. Im Wasser waren auf jeden Fall fast nur Kytesurfer aktiv. So entschloss ich mich halt für einen Strandspaziergang und wanderte einige Zeit und Metrostationen Richtung Stadtzentrum.

Nach dieser Anstrengung gönnte ich mir am Abend ein Nachtessen (Arroz con Pesto y Calamares) im Designerrestaurant El Tragaluz. Das Essen war ausgezeichnet und das Ambiente im Lokal war interessant. Weil ich alleine unterwegs war, bekam ich einen Platz im unteren Teil, dem sogenannten Tragarràpid. Hier hatte es zur Dekoration einige Bilder eines zeitgenössischen spanischen Künstlers.