Samstag, 13. Oktober 2012

Kurzurlaub in Luzern

Vergangene Woche hatten wir das Glück ein paar Tage frei zu haben und uns in einem Kurzurlaub etwas zu erholen. Dank einem grosszügigen Geschenk zu Sabines Geburtstag durften wir uns ein Hotel für eine Übernachtung aus einer Smartbox aussuchen. Nach ausführlichem Studium des Angebotsbüchleins fiel unsere Wahl auf die Destination Zentralschweiz, genauer gesagt Luzern. So reisten wir am Mittwoch via Olten in die Leuchtenstadt und genossen als erstes ein Mittagessen mit Blick auf die Bahngeleise in der Bahnhofsrestauration. Da es noch etwas zu früh für das Check-in im Hotel war, besuchten wir das Historische Museum Luzern. Zuerst machten wir uns mit einem Scanner ausgerüstet auf, das Schaudepot mit seinen unzähligen Objekten zu entdecken und anschliessend hatten wir die Gelegenheit anlässlich der Theatertour «Ballade eines Zimmermädchen» Einblick in das touristische Leben im Luzern des ausgehenden 19. Jahrhundert und das Museumslager zu erhalten. Unterdessen war die Zeit genügend fortgeschritten und wir konnten unsere Zelle im ehemaligen Zentralgefängnis, das heute als Jailhotel dient beziehen. Später bummelten wir noch ein ein bisschen durch die schöne Altstadt und verpflegten uns mit einer feinen Pizza im Restaurant zum Weissen Kreuz.

Luzern - Kapellbrücke und Zentralgefängnis

Da die Wetterprognosen für den nächsten Tag einigermassen trockenes Wetter voraussagten, entschieden wir uns nach dem Frühstück für eine Wanderung. Zuerst spazierten wir dem See entlang bis zum Verkehrshaus, durchs Lido bis zum Hotel Seeburg, wo wir für den nächsten Streckenabschnitt bis nach Meggen den Bus nahmen. Bei der Endstation stiegen wir aus und wanderten nun gemütlich durch schöne Naturschutzgebiete mit Mooren und Sumpflandschaften, vielen Pilzen, einigen Schafen und herrlicher Natur nach Küssnacht am Rigi. Von dort fuhren wir mit dem Zug wieder zurück nach Luzern, wo wir unser Hotel aus der Smartbox, das Hotel Flora, beziehen konnten. Nach dieser körperlichen Anstrengung, verbrachten wir den Rest des Tages mit Wellness im Fitnesspark National. Zum Nachtessen entschieden wir uns für Hirschpfeffer im Restaurant Rathaus Brauerei.


Wanderung: Luzern - Küssnacht am Rigi

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubs durften wir am Morgen von einem reichhaltigen Frühstücksbüffet profitieren, bevor wir ein weiteres kulturelles und geschichtliches Highlight besuchten. Im grossartigen Bourbaki Panorama konnten wir im obersten Stock das beeindruckende, riesige Rundbild mit Szenen vom Grenzübertritt der Bourbakiarmee im Jahre 1871 bei Les Verrières bestaunen. Eine Etage tiefer erhielten wir in einer ansprechenden Ausstellung Hintergrundinformationen zur geschichtlichen Bedeutung dieses Ereignisses, sowie zur Entstehung des Panoramabildes. Die restliche Zeit bis zur Heimreise verbrachten wir noch beim Shopping in der Luzerner Innenstadt.


Luzern - Bourbaki Panorama

Sonntag, 30. September 2012

Sehen und gesehen werden

Im letzten Moment - oder zumindest am letzten Tag - fand ich doch noch etwas Zeit, um die 16. Ausgabe der Bieler Fototage zu besuchen. Unter dem Thema "Sehen und gesehen werden" wurden die Arbeiten von rund 20 Fotografinnen und Fotografen aus dem In- und Ausland an verschiedenen Standorten in der Stadt Biel ausgestellt. Neben den bekannten Ausstellungsorten wie Alte Krone, Museum Neuhaus und PhotoforumPasquArt wurden die spannenden Bilder auch in interessanten Lokalen wie La Villa und Grange Verdan Scheune präsentiert. Entsprechend dem Thema der diesjährigen Veranstaltung wurden in den verschiedenen Serien sehr viele (Selbst-)Porträts gezeigt. Das Spektrum reichte von den Propagandabildern Baschar el-Assads (aufgenommen von Nicolas Righetti) über überbelichtete und somit anonymisierte Porträts von mehr oder weniger bekannten Menschen (von Regine von Felten) zu den bekannten "Hiding in the city"-Bildern des Chinesen Liu Bolin. Ein weiterer Themenkreis, der auf verschiedene Arten aufgegriffen wurde, war das Internet mit den verschiedenen Diensten und Social Media. So beinhaltet die Serie von Kurt Caviezel ganz unterschiedliche und kreative Fehlermeldungen von Webcams, Edgar Leciejewski zeigt New-Yorker-Menschen aus Google Street View und Mishka Henner die zensierten Satelitenbilder von Google Earth. Auch die weiteren präsentierten Werke waren interessant zu entdecken und ich freue mich bereits auf die nächste Ausgabe der Bieler Fototage im kommenden Jahr.

Sonntag, 16. September 2012

Jura geniessen

Vergangenen Samstag wurden wir von einem befreundeten Paar zu einem Ausflug in den Jura eingeladen. Zuerst fuhren wir mit dem Auto Richtung Berner Jura, dann weiter in den Kanton Jura bis zur Gemeinde Saulcy und dort die Hügel hinauf zur Auberge Jolimont. Nach kurzer Konsultation der Karte entschieden wir uns alle für die Filets mignons de porc aux morilles, begleitet entweder von hausgemachten Pommes Frites oder Nudeln. Als Eingang erhielten wir eine Schüssel grünen Salat an feiner Sauce. Der Hauptgang war sehr lecker mit ganz zartem Fleisch und reichhaltiger Morchelsauce. Nach diesem Genuss in gemütlicher Atmosphäre fuhren wir erneut durch den Jura Richtung Mittelland, wo wir passend zum Motto des Tages, in Niederbuchsiten im Café der Elektrogerätefirma Jura unser Dessert mit Kaffee genossen. Anschliessend liessen wir uns im Besucherzentrum JURAworld of coffee kurz in die Geschichte des Kaffees einführen, bevor wir im Shop natürlich noch etwas feinen Kaffee kauften. Der Rundgang durch die Ausstellung war spannend, wir hatten jedoch etwas wenig Zeit und werden bei Gelegenheit sicherlich nochmals einen Abstecher nach Niederbuchsiten machen.

Mittwoch, 12. September 2012

Besuch in der Ewigen Stadt

Zum Abschluss der Sommerzeit hatten wir das Vergnügen gemeinsam mit den Eltern von Sabine die Hauptstadt Italiens zu entdecken. Unsere Anreise startete mit etwas Verspätung und dadurch mühsamer Wartezeit mit easyJet vom Euroairport Basel. Nach einem angenehmen Flug bis zum Flughafen Roma Fiumicino fuhren wir mit dem Leonardo Express an den Hauptbahnhof Roma Termini. Von dort marschierten wir weiter zu unserem Hotel Best Roma, bezogen die Zimmer und gingen fürs Nachtessen in ein Restaurant in der Umgebung, wo wir erstmals leckere italienische Spezialitäten genossen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen starteten wir die Erkundung des gigantischen kulturellen Erbes von Rom mit einem Spaziergang zum Colosseo und kauften uns dort den praktischen Roma Pass mit dem wir ohne Anstehen direkt in das Amphitheater eingelassen wurden. Die Grösse dieses Bauwerks und die Gedanken an die "Spiele", welche darin stattfanden sind sehr beeindruckend und fast ein bisschen bedrückend. Anschliessend besuchten wir den Hügel Palatin und das Forum Romanum, wo eine enorme Dichte an historischen Ruinen besichtigt werden kann. Es ist beinahe unmöglich alles auf einmal anzuschauen und man muss sich auf einige ausgesuchte Orte beschränken. Für das Nachtessen fuhren wir später Richtung Trastevere, was sich aber aufgrund nicht ganz Touristenmetropole-würdigen Verbindungen des öffentlichen Verkehrs als relativ komplizierte Angelegenheit erwies. Nichtsdestotrotz könnten wir ein feines Essen im familiären Ambiente des Le Fate Restaurant verspeisen.
Roma 2012 - Montag

Am Dienstag waren die Wetterprognosen nicht so gut und wir starteten unsere Besichtigungstour mit Regenjacken und Schirmen ausgerüstet. Erste Station war der sehr berühmte Fontana di Trevi, wo auch bei Regen touristischer Hochbetrieb herrschte. Weiter gingen wir zum Pantheon mit seiner riesigen Kuppel und einem Loch von 9 Metern Durchmesser, wo heute der Regen eintrat. Nach dem Mittagessen in einer kleinen Bar besuchten wir am Nachmittag den Palazzo Spada mit einer grossen Kunstsammlung und der faszinierenden Borromini-Perspektive. Später schauten wir uns noch die Spanische Treppe an und dinnierten gediegen in der Osteria della Frezza, wo es neben anderen feinen Speisen ein sensationelles Käsebüffet gibt.
Roma 2012 - Dienstag

Ganz im Zeichen des Vatikans stand der Mittwoch. Nach dem Frühstück fuhren wir mit Tram und Metro bis zum Petersplatz, der sich zwar innerhalb der Stadt Rom, aber auf dem Gebiet des unabhängigen Staates Vatikanstadt befindet. Dort angekommen stellten wir uns mit vielen anderen Besuchern in die Schlange, um die Sicherheitskontrolle vor dem Einlass in den Petersdom zu passieren. Die Besichtigung dieser riesigen Kirche, einer der grössten der Welt, ist sehr eindrücklich. Im Innenraum können unglaublich viele dekorative Elemente bestaunt werden. Nach dem Rundgang und einem kleinen Mittagshalt wieder draussen auf dem Petersplatz, spazierten wir zum Eingang der Vatikanischen Museen. Auch dort mussten wir wieder eine Sicherheitskontrolle passieren und konnten anschliessend die reservierten Eintrittskarten abholen. Jetzt konnte die Besichtigung dieser umfangreichen vatikanischen Sammlungen beginnen. Unzählige Kunstwerke aus verschiedenen Epochen sind in den diversen, von unterschiedlichen Päpsten angelegten Museen zu sehen. Sehr eindrucksvoll sind natürlich die weltberühmten Stanzen des Raffael, Zimmer eines päpstlichen Apartments und die Sixtinische Kapelle mit Malereien unter anderem von Michelangelo. Beinahe erschlagen von so vielen kulturellen Schätzen, gingen wir am Abend noch mit einem befreundeten Paar in einem Restaurant unweit der Spanischen Treppe gemütlich essen.
Roma 2012 - Mittwoch

Am Donnerstag war es dann bereits wieder Zeit für die Rückreise. So packten wir unsere Koffer, fuhren an den Hauptbahnhof und von dort wieder mit dem Leonardo Express an den Flughafen. Nach dem üblichen Prozedere mit Sicherheitskontrolle durften wir unser Flugzeug besteigen und mussten darin noch relativ lange warten, da irgendwie rund 10 Flugzeuge noch vor uns auf den Start warteten, bis wir wieder Richtung Basel abheben konnten.

Samstag, 1. September 2012

Delikatessen on Top of Europe

Zum Beginn des meteorologischen Herbstes, machten wir uns auf den Weg an einen ziemlich speziellen Ort. Per Bus und Bahn reisten wir via Bern, Interlaken und Kleine Scheidegg auf das Jungfraujoch, auch bekannt als Top of Europe. Nach der Ankunft an der höchsten Bahnstation Europas auf 3454 m. ü. M. wurden wir als erstes zum Champagner-Empfang in den Baerg Marti-Essigstollen geführt. Ein paar Minuten später durften wir dann in der Sphinx-Halle der Präsentation von Reto Mathis' Delicatessen beiwohnen. In seiner humorvollen Rede stellte der Chef persönlich, seines Zeichens Spitzengastronom mit Restaurants auf Corviglia bei St. Moritz, jedes Produkt seiner neuen Linie kurz vor. Das Angebot reicht von Trüffelspezialitäten über Olivenöl und japanische Snacks bis zu südenglischem Ketchup und BBQ-Sauce nach Geheimrezept, inspiriert durch die Grossmutter seiner Frau. Anschliessend hatten wir das Vergnügen bei einem Stehlunch einige der neuen Kreationen zu probieren und zu geniessen. Die Penne an Trüffelrahmsauce wie auch die leicht scharfen Satay-Crevetten-Spiesschen schmeckten wirklich lecker. Als Zugabe wurde die geladene Gästeschar danach mit einem Käsebüffet der Extraklasse von der Käserei Preisig und einer leckeren Dessertauswahl verwöhnt. Später hatte man zudem die Möglichkeit den genussvollen Nachmittag mit einem Whisky-Digestif oder in der Cigar-Lounge abzurunden, bevor wieder per Bahn die Reise hinunter nach Hause angetreten wurde. Wir verbrachten trotz dem eher bescheidenen Wetter einen interessanten Tag und sind nun ganz gespannt die gesamte Produktepalette zu Hause fertig zu entdecken.

Montag, 27. August 2012

Über schöne Gipfel westwärts

Nach rund 10 Monaten Unterbruch nahmen wir uns letztes Wochenende wieder zwei Etappen auf dem Jurahöhenweg vor. Dieses Mal starteten wir in Ste-Croix, wo wir im 2009 unsere erste zusammenhängende Strecke beendeten. Nachdem wir am Freitag mit dem Zug bei wechselhaftem Wetter den Startort erreichten, mussten wir ziemlich schnell schon unsere Regenjacken anziehen und die Rucksäcke mit der Regenhülle schützen. Als auch noch Blitz und Donner ziemlich nach seh- und hörbar waren, entschieden wir uns erstmal eine Pause zu machen und gönnten uns eine Ovo in einem Gasthof. Als das Wetter Richtung Westen leicht besser wurde machten wir uns wieder auf den Weg. Immer begleitet von Donnergrollen und zwischendurch einem Blitz - aber in genügend grosser Distanz - schritten wir über Weiden und durch Wälder dem höchsten Punkt des heutigen Abschnitts entgegen. Auf dem Weg zum Gipfel des Suchet passierten wir neben vielen Kühen auch ein Gehege mit ein paar Schweinen drin. Oben auf rund 1580 m suchten wir uns ein gemütliches, windgeschütztes Plätzchen für unseren Mittagshalt und stiegen anschliessend im aufkommenden Nebel ein paar Meter hinunter ins Chalet du Suchet, wo wir uns vor dem Weiterwandern ein feines Cornet à la crème gönnten. Weiter ging es nun eher abwärts, immer noch vorbei an vielen Kühen und zu unserer Freude auch an fast einem Dutzend Rehen, die gemütlich am äsen waren in Richtung Ballaigues und später an den heutigen Zielort Vallorbe. Nach Ankunft in der Auberge Pour Tous, bezogen wir unser einfaches Zimmer und gingen fürs Nachtessen in das chice Lokal Auberge communale.
Wanderung: Ste-Croix - Vallorbe

Nach dem Frühstück machten wir uns zuerst auf zum imposanten Bahnhof von Vallorbe, der heute noch von der Wichtigkeit Vallorbes als Grenzort zeugt, und stellten dort fest, dass unsere Wanderroute durchs Dorf weitergeht. Nach dem Verlassen des Siedlungsgebietes ging es die nächsten Kilometer relativ steil hinauf bis Sur le Voué. Da wir heute eine verhältnismässig kurze Etappe auf dem Programm hatten und das Wetter gerade so schön sonnig war, machten wir hier bereits unsere erste Pause und genossen die wärmende Sonne. Weiter führte unser Weg nun in einem etwas weniger ruppigen Anstieg über schöne Juraweiden mit einigen Fichten und erneut ein paar Kühen dem Dent de Vaulion entgegen. Die herrliche Aussicht auf dem Gipfel mussten wir uns aber noch mit den letzten happigen Metern verdienen. Dafür sah man in einer faszinierenden Rundumsicht vom Neuenburgersee zum Lac Léman, hinunter auf den Lac de Joux und Lac Brenet sowie hinüber nach Frankreich und runter nach Vallorbe. Nach dem Mittagshalt setzten wir unsere Route fort - zuerst aber nur bis ins Chalet de la Dent de Vaulion, wo wir eine leckere Meringue à la créme zum Dessert genossen. Danach nahmen wir noch die restlichen Kilometer unter die Füsse und marschierten via Pétra-Felix, einer Kontrollstelle aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, gemütlich hinunter bis nach Le Pont am Lac de Joux, von wo wir wieder mit dem Zug nach Hause reisten. Nun fehlen uns also noch die drei westlichsten Etappen des Jurahöhenwegs, welche wir hoffentlich bald auch noch unter die Füsse nehmen können.
Wanderung: Vallorbe - Le Pont

Donnerstag, 23. August 2012

Ein Sommer in Südfinnland - Teil 4

Am Mittwoch durften wir uns nochmals mit einem herzlich zubereiteten Frühstücksbüffet verwöhnen und uns von der Gastgeberin die schönste Route zu unserem nächsten Bestimmungsort erklären lassen. Bevor wir uns aber definitiv Richtung Osten bewegten, machten wir einen Abstecher auf den Pulkkilanharju-Damm, der quer durch den Päijänne-See führt und zum Nationalpark gehört. Um dieses herrliche Naturspektakel etwas besser zu entdecken machten wir auf dieser Moräne eine kurze Wanderung. Danach fuhren wir also wie vorgeschlagen via Hartola - Pertunmaa - Mäntyharju - Ristiina - Puumala - Sulkava - Savonlinna nach Punkaharju, wo wir auf dem Campingplatz unser Zuhause für die nächsten drei Nächte bezogen. Nachdem wir uns in unserem Holzhäuschen eingerichtet und in der Stadt das Nötigste eingekauft hatten, gingen wir ins Restaurant des Campingplatzes fürs Nachtessen. Zum Abschluss dieses Tages tranken wir einen Kaffee auf dem Vorplatz unseres Häuschen in unmittelbarer Nähe des Sees.
Summer in Finland 2012 - Day 12

Zum Start des Donnerstags sahen wir bei einem kurzen Lauftraining ein paar Rentiere - in einem Gehege - und erholten uns danach in der Sauna mit kühlendem Bad im See. Für heute hatten wir uns den Besuch des bekannten Retretti Arts Center, das nur einen kurzen Fussmarsch entfernt liegt vorgenommen. Das Besondere an diesem Museum, notabene eines der grössten in Skandinavien, ist neben den herkömmlichen oberirdischen Ausstellungsgebäuden ein in den Fels gesprengtes Labyrinth mit rund 3700 m² Ausstellungsfläche, inklusive Konzerthalle mit 800 Sitzplätzen. Nach ausgiebiger Besichtigung und dem Mittagessen, fuhren wir mit dem Auto nach Kerimäki, um dort die grösste Holzkirche der Welt, die Platz für 5000 Menschen bietet, zu bestaunen. Die Grösse war wirklich beeindruckend und von der Aussichtsplattform auf dem Glockenturm hatten wir einen schönen Überblick über die Gegend. Als nächstes Stand eine Fahrt auf der alten Strasse durch die finnische Nationallandschaft Punkaharju auf dem Programm. Dieser Hügelrücken zwischen zwei Seen bietet eine unvergleichliche Natur mit einem sensationellen Zusammenspiel von Wald, See und Inseln. Unser Znacht gab es dann später vom Grill auf dem Campingplatz und den Abend liessen wir nach einer Partie Minigolf ausklingen.
Summer in Finland 2012 - Day 13

Auch am nächsten Morgen genossen wir erneut die Abwechslung der heissen Sauna und des kühlenden Sees, bevor wir wie bereits am Vortag gemütlich draussen vor dem Häuschen frühstückten. Danach machten wir uns auf zum Besuch des Forstmuseums Lusto. In einer ansprechenden Ausstellung erhält man dort einen interessanten Einblick in die finnische Holzwirtschaft und die Beziehung zwischen den Finnnen und ihren Wäldern. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Savonlinna und konnten trotz grossem Touristenaufkommen wegen der Opernfestspiele einen Parkplatz in der Nähe der Burg Olavinlinna finden. Dort machten wir zuerst kurz einen Rundgang auf eigene Faust und nahmen dann an einer spannenden geführten Tour teil, so hatten wir auch die Gelegenheit die höchsten Türme der Burg zu besteigen und einige interessante Details zu erfahren.

Summer in Finland 2012 - Day 14

Am Samstag hiess es bereits um sechs Uhr Tagwache und Abfahren. Zunächst näherten wir uns immer mehr der russischen Grenze - am wenigsten waren wir rund 100 m von Russland entfernt. Die Beschriftungen waren nicht mehr zweisprachig Finnisch und Schwedisch, sondern oft Finnisch und Russisch. Weiter folgten wir der Autobahn durch Imatra und Lappeenranta und erreichten rund 350 km später den Flughafen von Helsinki, wo wir bereits unser Gepäck aufgeben und das Check-in erledigen konnten. Nun gings weiter in die Stadt zum Office von Hertz, um unseren Wagen wieder zurückzugeben. Da wir nun doch etwas Hunger hatten, nutzen wir die letzte Chance einmal in der finnischen Fastfoodkette Hesburger zu speisen und genossen noch ein bisschen den angenehmen Sommernachmittag in Helsinkis Innenstadt, bevor es leider Zeit war an den Flughafen zu gehen und via Amsterdam nach Genf zurückzufliegen.
Summer in Finland 2012 - Day 15