Sonntag, 25. Mai 2014

Gemütliches Weekend auf der Alp

Für das vergangene Wochenende hatten wir uns bereits seit einiger Zeit eine Terminreservation mit dem Titel "Wochenende auf der Alp" in der Agenda eingeschrieben. Abgemacht wurde er anlässlich des letzten Nachtessens einer Gruppe von Freunden aus Sekundarschulzeiten, welches im Februar bei uns stattfand. Während die restlichen Teilnehmer des Ausfluges bereits am Freitag abend anreisten, klingelte der Wecker bei Sabine und mir am Samstag morgen relativ früh. Nachdem wir aufstanden und uns bereit machten, radelten wir mit dem Velo an den Bahnhof, um von dort mit dem Zug via Olten, Luzern und Flüelen nach Altdorf und per Bus weiter nach Attinghausen zur Seilbahnstation zu fahren. Die letzte Wegstrecke legten wir nun noch mit der Luftseilbahn zurück und erreichten nach fast vier Stunden Reisezeit unser Ziel. Zu unserer Freude konnten wir sogleich auf der Terrasse an der Sonne Platz nehmen und einen wunderbaren und reichhaltigen Brunch geniessen. Später hiess es dann Wanderkleider und -schuhe anziehen und wir machten uns alle gemeinsam auf den Weg hinauf auf das etwas höher als 1500m ü. M. gelegene Brüsti. Bereits kurz nach Beginn der Wanderung konnten wir eine Gruppe von Hirschen (oder sonst einer wilden Spezies) beobachten und hatten danach auch einen sensationellen Blick hinunter ins Tal und auf den Urnersee genannten Arm des Vierwaldstättersees. Oben angekommen konnten wir feststellen, dass der Schnee noch nicht überall weggeschmolzen ist und einige Teilnehmer widmeten sich der Schlacht mit dem weissen Element. Nach ein paar Minuten Pause trennte sich die Gruppe auf. Während ein Teil per Seilbahn zurück nach unten fuhr, wanderten wir auf einem anderen Weg mit teilweise recht steilen Partien via Rämeli wieder zur Hütte hinunter. Den Rest des Nachmittages bis zur abendlichen Grillade verbrachten wir mit Apèro, gemütlichen Gesprächen und dem Würfelspiel Zehntausend. Den Sonntag starteten wir erneut mit einem ausgedehnten Brunch bei schönstem Sonnenschein auf der Terasse. Weiter stand an diesem Tag bei tollem Wetter vor allem Erholen vom alltäglichen Stress mittels lockeren Gesprächen, Jassen und Würfeln auf dem Programm. Am späteren Nachmittag hiess es dann leider auch schon wieder zusammenpacken und den Weg nach Hause unter die Räder zu nehmen. Auf jeden Fall blicken wir auf ein angenehmes Weekend mit sympathischen Leuten zurück und freuen uns schon auf eine Neuauflage.
Weekend auf der Alp

Dienstag, 8. April 2014

Fast-Food-Genuss - The Prime


Am vergangenen Samstag durfte ich beim Fast-Food-Riesen mit dem gelben M (auch bekannt als McDonald's) die neuste Kreation, welche in Zusammenarbeit mit dem TV-Koch René Schudel entstanden ist ausprobieren. Es handelt sich hierbei um den Burger The Prime aus der Signature Line und passend dazu The Chips, eine Alternative zu den herkömmlichen Pommes Frites. Nach kurzer Wartezeit während der, der Burger frisch zubereitet wurde, konnte es also mit der Degustation auch bereits losgehen. Der erste Biss schmeckte eigentlich ziemlich normal nach Rindfleisch-Burger, ab dem zweiten Biss kam dann der hervorragende Käse-Geschmack vom Borisrieder Bergkäse zum Tragen und der Verzehr erwies sich auch dank dem leckeren Speck im Grossen und Ganzen als Genuss. Die fritierten Kartoffelscheiben passten zudem auch ganz gut dazu. Je nachdem wie lange The Prime im Angebot bleibt, werde ich mir vermutlich wieder mal einen gönnen.

Samstag, 22. März 2014

Zu Wasser und zu Lande

Nachdem wir am letzten Weekend unseren Gaumen im Restaurant verwöhnten, hatten wir zu Beginn der vergangenen Woche auch zu Hause Lust etwas neues Leckeres auszuprobieren. Passend zu den Vorbereitungen für die Sommerferien, kochte ich für uns das nordamerikanische Gericht Surf and Turf.

Surf and Turf mit Sesam-Joghurt-Sauce

Zutaten (für 2 Personen)

4 EL Sesamsamen
250g Rindshuft (am Stück)
2 TL Fleischgewürz
2 EL Erdnussöl
Salz
12 gekochte Riesengarnelen
1 Knoblauzehe
schwarzer Pfeffer
200g gemischter Blattsalat
4 EL Aceto balsamico
3 EL Rindsbouillon
1 TL Wasabipaste
150g Naturejoghurt
  1. Ofen auf 200°C vorheizen, Sesam in einer Bratpfanne anrösten und beiseite stellen.
  2. Die Rindshuft kalt abwaschen, abtrocknen und in zwei gleichgrosse Steaks schneiden. Rundherum mit Fleischgewürz würzen und im heissen Erdnussöl (1 EL) beidseitig scharf anbraten, danach noch auf jeder Seite 2-3 Minuten weiterbraten und salzen.
  3. Anschliessend die Steaks in eine Auflaufform geben und rund 10 Minuten in der Mitte des vorgeheizten Ofen ruhen lassen. Nun die Garnelen kalt abwaschen, abtrocknen und mit dem gepressten Knoblauch 3-4 Minuten in der Bratpfanne anbraten, salzen und Pfeffern.
  4. Mit restlichem Öl, Aceto, Bouillon, Wasabi, Salz und Pfeffer eine Salatsauce zubereiten und den gewaschenen Salat hineingeben. Sesam in den Joghurt rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch und Garnelen auf dem Teller anrichten, alles servieren und geniessen.

Sonntag, 16. März 2014

Grosse Küche im kleinen Lokal

Am gestrigen Samstagabend durfte Sabine ihr Geschenk zum letzten Geburtstag einlösen. Dafür haben wir einen Tisch im Ristorante Maruzzella reserviert. Nach der Anreise mit dem Bus betraten wir das Lokal durch die urchige Holztüre, wurden freundlich empfangen und an unseren Tisch geführt. Im schmalen, aber dank einer Natursteinwand heimeligen Raum befinden sich nur wenige Plätze und die ganze Atmosphäre wird auch dank der herzlichen Bedienung sehr familiär.  Zum Apèro bestellten wir uns einen Moscato, der zusammen mit einigen Oliven und Mandeln serviert wurde. Da keine gedruckte Karte existiert wurde uns nun das heutige Angebot vorgestellt und wir konnten zwischen zwei Vorspeisen und vier Hauptgängen auswählen. Nachdem wir uns entschieden hatten, ging es auch schon bald los mit einer Fisch-Terrine als Amuse-Bouche und einem feinen Antipasti-Teller mit sieben verschiedenen Leckereien wie Orangen-Linsen-Suppe, Bruschetta mit Wildschwein-Bolognese und Fenchel süss-sauer. Danach erhielten wir als Eingang einen Blattsalat an einem ausgezeichnetem Dressing (Geheimrezept!) mit Lachs-Shushi. Als nächstes wurde uns zum Hauptgang sehr zartes, am Knochen gereiftes Hereford-Rind mit Kartoffel-Wirsing-Gratin und Gemüse aufgetragen. Dazu tranken wir einen Rocca Rubia Riserva der Cantina di Santandi. Zur Abrundung dieses herrlichen Verwöhnabends gönnten wir uns als Dessert ein Safran-Mousse im Schokoladenschälchen der Chocolatrie Langel, resp. Windbeutelchen mit einem Mango-Mousse begleitet von einem Glas Les Pins Monbazillac. Für uns war dieser genussvolle Abend eine wunderschöne Entdeckung und dürfte gelegentlich wiederholt werden.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Im windigen Norden - Teil 2

Als erstes stand für mich am Samstagmorgen eine kleine Joggingrunde durch den nahe des Hotels gelegenen Vondelpark auf dem Programm. Trotz dem sehr bescheidenen Wetter mit Wind und Regen begegnete ich bereits einigen Joggern, Radfahrern und Spaziergängern in diesem schönen grünen Flecken. Danach begannen wir gemeinsam den Tag mit einem feinen und sehr grosszügigen Frühstück beim Vlaamsch Broodhuys, bevor wir das Bijbels Museum im schönen typischen Grachtenhaus Cromhouthuizen erkundeten. Nach diesem Besuch war das Wetter etwas besser und wir spazierten nun einige Schritte den Grachten entlang, über zahlreiche Brücken und kamen zum Droog Design Store. Dort konnten wir uns allerlei interessante Designstücke ansehen und setzten dann unseren Spaziergang fort bis zur Blauwbrug, einer der bekanntesten Brücken Amsterdams. Als nächstes besuchten wir das ehemalige Wohn- und Arbeitshaus von Rembrandt van Rijn. In diesem Museum erhält man auf einem Rundgang mit kostenlosem Audio-Guide einen Überblick über das Leben und Schaffen des grossen Barock-Künstlers, der dort auch Malschüler unterrichtete und eine ansehnliche Sammlung von exotischen Gegenständen unterhielt. Zum Abrunden der touristischen Aktivitäten begaben wir uns anschliessend zur Stadhouderskade, wo sich der Steg der Blue Boat Company befindet und bestiegen dort ein Schiff für eine etwas mehr als einstündige Rundfahrt durch die Grachten und vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Nach einem weiteren interessanten Tag in Hollands Hauptstadt hatten wir nun ziemlich Hunger und gingen für ein feines Stück Fleisch ins Restaurant Los Argentinos in der Gegend um den Leidseplein.

Amsterdam 2014 - Samstag

Das Frühstück am Sonntag genossen wir im Café Nielsen. Gleich um die Ecke machten wir uns danach ein Bild, wie es sich wohl so lebt auf einem Boot. In dem zum Hausbootmuseum umfunktionierten ehemaligen Frachtschiff Hendrika Maria kann man sich mit den Platzverhältnissen vertraut machen und sieht auch, was für Aufwendungen und Mühen mit dieser Wohnkultur verbunden sind. Weiter fuhren wir per Tram zur Centraal Station und von dort Richtung IJ-Inseln, wo einige moderne neue Gebäude gebaut wurden und werden. Nach einem kurzen Spaziergang bei erneut nicht sehr angenehmen Wetter besuchten wir noch das interaktive Wissenschaftsmuseum NEMO, welches auf dem Fundament des IJ-Tunnels steht und für den Sommer eine wohl einmalige Dachterasse hat. Wir hatten nicht mehr allzu viel Zeit, um alles zu entdecken, konnten aber feststellen, dass dies ein ideales Ausflugsziel für Familien mit Kindern an einem regnerischen Sonntag ist. Nun war es für uns leider schon soweit und wir machten uns langsam auf Richtung Schipol Airport, von wo wir wieder mit KLM nach Genève zurückflogen. Abschliessend lässt sich sagen, dass Amsterdam eine sehr interessante Stadt mit vielen tollen Museen ist und wir gerne wieder mal zurückkehren - einfach bei etwas wärmerem Wetter.
Amsterdam 2014 - Sonntag

Dienstag, 11. Februar 2014

Im windigen Norden - Teil 1

Unsere erste Reise des Jahres führte uns vergangene Woche in den Norden Hollands, genauer nach Amsterdam. Sabine reiste aus beruflichen Gründen bereits am Mittwoch und ich folgte ihr am Donnerstag, zuerst mit dem Zug nach Genève-Aéroport und von dort mit KLM weiter nach Amsterdam Schiphol. Nach dem angenehmen Flug bei guter Aussicht fuhr ich mit einem Bus in die Stadt und konnte dort in unser Zimmer im Grand Hotel Downtown einchecken. Da Sabine noch beschäftigt war, machte ich mich anschliessend alleine auf, das Tropenmuseum zu erkunden. In diesem Museum werden in einem riesigen, prunkvollen Gebäude auf interessante Weise verschiedene völkerkundliche und kulturelle Aspekte aus der ganzen Welt und besonders aus den ehemaligen Überseegebieten Hollands präsentiert. Danach traf ich mich mit Sabine und wir besuchten gemeinsam die Heineken Experience im alten Brauereigebäude. So konnten wir in einem unterhaltsamen und interkativen Rundgang ein paar interessante Fakten über eines der bekanntesten Biere der Welt erfahren und sogar den Brauprozess am eigenen Leib erleben. Nach einer kleinen Verpflegung fuhren wir mit Tram und Metro zur Amsterdam ArenA und verfolgten in diesem imposanten Stadion vor rund 50'000 Zuschauern das Spiel zwischen AFC Ajax und dem FC Groningen. Ajax hatte mehr Spielanteile, konnte jedoch im Abschluss nicht immer überzeugen und so stand es zur Halbzeit 1 zu 1. In der zweiten Hälfte nahm der Druck auf das Groninger Tor weiter zu und ein paar Minuten vor Schluss erzielte der eingewechselte Isländer Kolbeinn Sigþórsson das Siegtor zum 2-1-Endstand.

Amsterdam 2014 - Donnerstag
Am Freitag stärkten wir uns zuerst mit einem Frühstück bei Streetkitchen gleich neben dem Hotel und begaben uns dann bei windig-regnerischem Wetter zum Amsterdam Museum, wo wir uns in der Ausstellung Amsterdam DNA mit der Geschichte der Stadt von den Anfängen ums Jahr 1000 bis heute vertraut machten. Als nächstes spazierten wir bei immer noch unfreundlichem Wetter über den Dam, wo imposante Bauwerke wie der königliche Palast und das riesige Kaufhaus De Bijenkorf zu finden sind. In Letzterem genehmigten wir uns im Restaurant im 5. Stock unser Mittagessen. Weiter auf dem Programm stand nun die Ausstellung Marcel Wanders: Pinned up at the Stedelijk im Stedelijk Museum am Museumsplein. In zwei Themenwelten konnten wir uns einen interessanten Einblick in 25 Jahre niederländisches Design von Marcel Wanders verschaffen. Den weiteren Abend verbrachten wir am Vrijdag Avond@Van Gogh Museum, wo in der Ausstellung auf mehreren Stockwerken einige der Meisterwerke des bedeutenden Malers Vincent Van Gogh, der als Mitbegründer der modernen Malerei gilt, sowie Bilder seiner Freunde und Zeitgenossen zum Vergleich ausgestellt sind. Speziell am Freitag abend ist neben der verlängerten Öffnungszeit auch der Barbetrieb mit DJ und die Musiker in der Eingangshalle des Museums. Durch diesen innovativen Event, der jeden Freitagabend stattfindet kann zusätzlich ein Publikum angezogen werden, welches sonst wohl nicht jeden Tag in einem Museum anzutreffen ist. Nach einem gemütlichen Glas Wein ging es für uns weiter zum späten Nachtessen im Restaruant Dam Plaza und mit einem kurzen Spaziergang durch das berühmte Rotlicht-Viertel beendeten wir dann diesen Tag.
Amsterdam 2014 - Freitag

Freitag, 17. Januar 2014

Ferien - Erinnerungen und Vorfreuden

Im vergangenen Jahr waren wir unter anderem in London, Berlin und zu Fuss über den Gotthard unterwegs. Die tollen Erinnerungen an all die schönen Momente konnte ich dank dem PIXUM-Fotokalender, den ich von Sabine zu Weihnachten erhielt, nochmals aufleben lassen. Nun steht er als ständiger Begleiter und Motivator auf dem Bürotisch an meinem Arbeitsplatz. Einige weitere Weihnachtsgeschenke wie ein Buch über unsere nächste Sommerferiendestination, die Smartbox "Weltküche" und einen Beitrag für den Kauf einer Fotokamera lassen mit Vorfreude auf das bevorstehende Jahr ausblicken. Damit wir unsere Ferienreise im Sommer, bei der An- und Abflug bereits feststehen nun bald auch mit einer spannenden, erlebnisreichen und eindrücklichen Route dazwischen füllen können, besuchten wir am vergangenen Donnerstag die Ferienmesse in Bern. An den zahlreichen Ständen in den gut besuchten Messehallen konnten wir einige gute Tipps erhalten. Zudem machten wir uns mit zwei mit Katalogen gefüllten Tragtaschen auf den Heimweg und können nun einerseits die tollen Bilder bestaunen und träumen, sowie andererseits Ideen für unsere Ferien erhalten. Über das konkrete Ergebnis und weitere Reisen werde ich auch in diesem Jahr an dieser Stelle wieder berichten.