Sonntag, 28. Dezember 2014

Indisch mit persischem Ursprung

In den letzten Wochen war die Zeit aufgrund des intensiven Semesters an der Fachhochschule leider meistens etwas knapp und so gab es selten die Gelegenheit für die Zubereitung eines etwas spezielleren Menüs. Da der Präsenzunterricht für dieses Jahr am vorletzten Freitag aber abgeschlossen wurde, nahmen wir uns dann Zeit zum Kochen einer Spezialität aus der nordindischen Mogul-Küche.

Lamm mit Aprikosen

Zutaten (für 2 Personen)

350g Lammfleisch gewürfelt
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer
150g getrocknete Aprikosen
2 EL Ghee
1 getrocknete Chilischote
1/2 TL Kurkumapulver
1 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 Dose gehackte Tomaten
1 EL Garam Masala
Salz
  1. Zwiebeln schälen und fein hacken, Ingwer und Knoblauch schälen. Aprikosen in heisses Wasser einlegen.
  2. Ghee in einem Gusseisen-Topf erhitzen, Zwiebeln darin goldbraun braten, Ingwer und Knoblauch dazu reiben, resp. pressen und mitbraten.
  3. Kurkumapulver, Kreuzkümmel und das Fleisch dazugeben und ebenfalls während ca. 5 Minuten mitbraten. Anschliessend Tomaten, Garam Masala und 1/4 l Wasser dazugeben. Etwas salzen.
  4. Das Ganze bei schwacher Hitze rund 75 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen. Aprikosen abgiessen und zum Fleisch geben, nochmals 15 Minuten weitergaren. Mit Naan und Reis servieren und geniessen.

Donnerstag, 20. November 2014

Wild im Park

Ein weiteres Highlight in unseren Herbstferien war am Dienstagabend der Besuch im Bistrot der Villa Lindenegg in Biel. Auf dem Programm stand im herrlichen Ambiente der gemütlichen Verranda ein Wildabend mit fünf Gängen, jeder davon ein grosser Genuss. Die Speisen waren sehr lecker zubereitet und sensationell präsentiert mit spannenden Details wie hauchdünn geschnittenen ud getrockneten Birnenscheiben. Passend dazu gönnten wir uns auch die empfohlene Weinbegleitung.


Wildabend in der Villa Lindenegg


Hirschterrine mit Nüssen und Dörrfrüchten im Wirzmantel mit Quittenchutney und Nüsslisalat

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Wild-Enten Consommé mit Entenbrust und Orangen-Rüebli-Püree

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Wildschwein-Raviolo mit Trüffelschaum und Rosenkohl

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Variationen vom heimischen Reh mit Rotkraut, Apfel und Kartoffel-Kürbis-Püree

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Lebkuchenmousse, Rotweinbirne und Buchenholz-Glace

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Hausapéro mit Holunder-Melissen Likör

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Symphonie, Süsswein von Wehrlis aus Küttigen No 715

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Malbec aus Erlinsbach, auch von Wehrlis 2012

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Rouvé Barbera d'Asti superiore von Rovero 2009

Mittwoch, 19. November 2014

Herbstliche Vergnügen

In den letzten Tagen konnten wir zwischen Arbeit, Schule und anderen Projekten ein paar freie Momente - man könnte auch Herbstferien sagen - geniessen. Zum Start besuchten wir am Samstag die Bieler Weinmesse vinifera, um ein paar feine Tropfen zu entdecken. Dies war unser zweiter Besuch, nachdem wir bereits eine Woche vorher einen gemütlichen Abend mit meiner Schwester und ihrem Freund bei Nachtessen und Weinverkosten verbringen durften.

Am Sonntag nutzen wir das im Vergleich zu den vorangehenden Tagen viel bessere Wetter für eine nächste Etappe auf unserem Wanderprojekt Trans Swiss Trail, wo wir im vergangenen Jahr bereits die erste Etappe, sowie das Teilstück von der Innerschweiz über den Gotthard ins Tessin hinter uns brachten. Zuerst fuhren wir mit Zug und Bus nach Saint-Ursanne, wo die zweite Etappe bei der alten Brücke über den Doubs in der Mitte des Städtchens beginnt. Bei blauem Himmel und Sonnenschein starteten wir unseren Marsch flussaufwärts immer schön nahe am Ufer durch wunderbare Auenlandschaften, aber wegen der Regenfälle der vergangenen Tage auf recht feuchtem Terrain. Nach rund fünf Kilometern setzten wir uns auf ein paar Steine am Wegrand und genossen das mitgebrachte Picknick zum Zmittag. Gestärkt folgten wir anschliessend weiter dem Flusslauf, teilweise durch grosse Pfützen, vorbei an der in der Wintersaison nicht betriebenen Fähre bei Tariche und moosbewachsenen Bäumen, die an unseren Besuch im Olympic National Park erinnerten bis zum Steg bei La Charbonnière, auf dem wir das Gewässer überquerten. Ab hier geht es vermehrt auch auf Teerstrassen der Ortschaft Soubey zu. Am Dorfeingang passierten wir die alte Mühle und die Forellenzucht. Da der Himmel unterdessen ziemlich bedeckt und die Temperaturen etwas tiefer waren, sowie einer der drei täglichen Busse eine Viertelstunde zuvor abgefahren war, entschlossen wir uns spontan im Restaurant Relais du Doubs einzukehren und eine lokale Forelle zu verspeisen. Später nach dem Eindunkeln marschierten wir noch die letzten 300m ins Zentrum des Dorfes und nahmen dort das Postauto zurück nach Saint-Ursanne und von dort den Zug via Delémont nach Biel zurück.
Wanderung: St-Ursanne - Soubey

Nach dem sportlichen Ausflug am Vortag gönnten wir uns am Montag einen erholsamen Badetag im Bernaqua Erlebnisbad. Zu Wochenbeginn hatte es dort nicht allzu viele Gäste und wir konnten die Sprudelbäder und Rutschbahnen ohne anstehen geniessen. Den Aufenthalt im Westside rundeten wir noch mit einer Shoppingtour durch ein paar Geschäfte ab, bevor wir mit dem Tram ins Stadtzentrum von Bern fuhren, um dort die diesjährige Ausgabe des Lichtspektakels Rendez-vous Bundesplatz zu bestaunen. Unter dem Titel "Zeitreise im Paradies" wird man eingeladen sich Zeit zu nehmen! Etwas das in der Hektik unserer Zeit oft ein bisschen zu kurz kommt. Die 25 Minuten der Show sind jedenfalls dank der kurzweiligen Story recht schnell vorbei und wir nahmen uns anschliessend noch die Zeit, um den Abend bei einem feinen Moscato d'Asti auf der Galeriebar im Kornhauskeller ausklingen zu lassen.
Rendez-vous Bundesplatz 2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014

LAPONIA - legends of nightless nights

Einen ganzen Monat verbrachte Sabine in diesem Sommer im hohen Norden, genauer über dem Polarkreis im finnischen Lappland. Während dieser Zeit machte sie sich auf eine fotographische Entdeckungsreise und schoss eine grosse Anzahl toller Bilder. Eine feine Selektion der besten und eindrücklichsten Dokumente der einsamen Gegend in den hellen, nachtlosen Nächten wird im Monat Oktober im Kunst- und Kulturraum Arthur Biel/Bienne gezeigt. Die Vernissage findet am Donnerstag, 02. Oktober ab 19 Uhr mit Präsenz eines Gastes aus Lappland statt, weiter ist die Ausstellung bis Ende Monat jeweils am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Wir würden uns über zahlreiche Besucher freuen.

Montag, 15. September 2014

Hinter den Olympic Mountains

Nach dem Aufstehen und Frühstücken unternahmen wir am Dienstagmorgen einen Spaziergang hinunter an den Meeresstrand, bevor wir wieder einmal einige Meilen unter die Räder nahmen. Heute fuhren wir ostwärts durch den Staat Washington. Fürs Mittagessen kauften wir uns unterwegs Salat und Sandwiches in einem Subway und hielten später an einem See an, um diese zu verspeisen. Danach ging es weiter bis zum Mount Rainier National Park. Bei Longmire besuchten wir das Museum, wo wir unter anderem einen 670 Jahre alten Baumstrunk und einen ausgestopften Puma bestaunen konnten. Auf dem weiteren Weg durch den Park konnten wir bei verschiedenen Viewpoints herrliche Aussichten auf den grandiosen Mount Rainier und andere schöne Berglandschaften geniessen, unter anderem führte uns unsere Route auch durch Paradise sowie entlang von faszinierenden Tälern. Einen weiteren Zwischenhalt legten wir bei den Silver Falls ein, wo wir eine kurze Wanderung unternahmen. Nachdem wir nochmals ein rechtes Stück durch immer trockenere Landschaften zurückgelegt hatten, erreichten wir mit dem KOA Ellensburg unser heutiges Tagesziel und konnten uns dort in einer Luxus-Hütte niederlassen. Das Nachtessen bereiteten wir uns erneut über dem Grillfeuer zu.

USA 2014 - Mount Rainier National Park

Am Mittwoch packten wir unsere Siebensachen wieder zusammen und verliessen die tolle Unterkunft dieses Kampgorunds. Erste Station des Tages war Downtown Ellensburg, wo wir neben Flanieren im historischen Kern des Städtchens auch der Gallery One einen Besuch abstatteten und dort anlässlich der Kittitas County Juried Exhibition, lokales Kunstschaffen betrachten konnten. Nachdem wir uns in einem Antiquitätengeschäft noch etwas umgesehen und mit einem alten Washington-Nummernschild eingedeckt hatten, fuhren wir weiter Richtung Osten. Damit kamen wir in zunehmend trockenes, wüstenähnliches Gebiet, welches man so eigentlich vom "Evergreen State" Washington nicht erwarten würde. Hier befindet sich aber auch eine grosse Zahl von Weinbauern der nach Kalifornien vermutlich zweitbekanntesten Weingegend Nordamerikas. Nach dem Mittagessen auf einer kleinen Sitzbank an der Hauptstrasse von Prosser begaben wir uns für ein erstes Tasting zur Desert Wind Winery. Nächste Station war anschliessend das an ein französisches Gut erinnernde riesige Anwesen von Columbia Crest in Paterson nahe der Grenze zu Oregon. Zuerst begaben wir uns auf die self-guided Tour durch Produktionsstätte und Lagerorte und durften dann im Tasting Room einige sehr feine Tropfen probieren. Weine von diesem Produzenten können übrigens auch in der Schweiz bei Mövenpick gekauft werden. Danach ging es weiter durch das Yakima Valley bis nach Richland und zu unserer letzten Unterkunft
auf diesem US-Trip im Hampton Inn. Für das Nachtessen besuchten wir später die Tagaris Winery, wo neben gutem Wein auch tolles Essen serviert wird.

Am kommenden Morgen konnten wir nach dem Frühstück direkt nach draussen treten und einen herrlichen Blick auf den Columbia River werfen, bevor wir unseren Ausflug nach Walla Walla starteten. Im Fort Walla Walla Museum sahen wir uns Ausstellungen zur militärischen und agrikulturellen Geschichte der Region, sowie - ähnlich wie im Freilichtmuseum Ballenberg - einige originale Gebäude, welche hierhin transportiert wurden an. Das Mittagessen genehmigten wir uns mit Pubfood und einem feinen Bier im gemütlichen Patio des Mill Creek Brewpub. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit einem Spaziergang durch das Zentrum von Walla Walla und einer Degustation im Tasting Room der Browne Family Vineyards, bevor wir wieder durch interessante Landschaften zurück nach Richland fuhren. Den letzten Abend unserer Reise beendeten wir mit einem ausgezeichneten Nachtessen im Restaurant Fox and Bear Public House unweit unseres Hotels. Hier konnten wir Speisen aus lokalen Zutaten und einen guten Roten von DavenLore geniessen.
USA 2014 - Richland und Umgebung

Dann war er leider schon da, unser letzter Tag in Amerika. Ein letztes Mal genossen wir das Frühstück und packten danach unsere Koffer, so dass das Gewicht fürs Aufgabegepäck passte. Nun hiess es wieder einige Meilen fahren. Zuerst auf der WA-240 W, bei der sich auf der einen Seite die Hanford Site und auf der anderen Seite das Hanford Reach National Monument befindet. Später bogen wir auf die Interstate 90, fuhren wieder an Ellensburg vorbei und besuchten fürs Mittagessen nochmals einen Taco Bell, dieses Mal in Cle Elum. Weiter ging es nun Richtung Seattle, wieder über die Bergkette und je näher an die Stadt, desto dichter der Verkehr. Glücklicherweise waren wir zu zweit und durften so auf der Carpool Lane an den stehenden Fahrzeugen mit Einzelbesetzung vorbeifahren. Bald schon waren wir beim Mietwagen Center, konnten dort unseren Wagen problemlos abgeben und per Shuttlebus zum Flughafen fahren. Auch das Check-in klappte gut und wir begaben uns an Bord des Icelandair-Fluges nach Reykjavík, wo wir trotz nur kurzer Umsteigezeit ein Frühstück kaufen und verspeisen konnten. Bald ging es aber schon weiter nach Genf und von dort mit dem Zug nach Hause. Damit endete diese unvergessliche Reise mit vielen sensationellen Erlebnissen!

Donnerstag, 11. September 2014

Auf der Olympic Peninsula

Für den Sonntag hatten wir uns ein bisschen Wandern im Olympic National Park vorgenommen. Dazu fuhren wir nach dem Frühstück zum Tal des Sol Duc Rivers und parkierten dort bei einem Trailhead unseren Wagen. Ab da marschierten wir durch faszinierenden Urwald bis zu den Sol Duc Falls, welche für viele Besucher ein schönes Fotosujets bieten. Weiter folgten wir dem Lover's Lane Trail und wanderten ein paar Meilen bis zum Sol Duc Resort, wo im warmen Quellwasser gebadet werden kann. Wir begnügten uns jedoch mit einem kleinen Snack zum Zmittag und setzten unseren Hike dann zwischen den alten und mächtigen Bäumen des Regenwaldes fort bis wir wieder beim Auto waren. Danach machten wir uns auf, eine andere Seite der Olympic-Halbinsel zu entdecken indem wir einen Spaziergang am Strand eines Tide Pools beim Tongue Point unternahmen. Den Rest des Tages verbrachten wir mit gemütlichem Relaxen bei unserer Hütte auf dem Kampground und einem romantischen ;-) Nachtessen bei Jack in the Box in Port Angeles.

Auch der Montag stand wiederum im Zeichen des sehr vielfältigen Olympic National Parks. Dieses Mal besuchten wir die Region des Hoh Rain Forest, sahen uns dort den über 270 Fuss hohen Big Spruce Tree an und absolvierten den Rundweg Hall of Mosses Trail inmitten von moosüberwachsenen Baumriesen. Später machten wir fürs Mittagessen einen Zwischenhalt im Hard Rain Café und lernten dort die Penguin Lady kennen, die sich nach 20 Jahren auf Hawaii nun auf einem Roadtrip durch den Westen der USA befindet. Wir hatten Freude an diesem sympathischen Kontakt und hoffen, dass die Pinguinfrau noch viele bereichernde Reiseerlebnisse hat. Nach diesem Moment mit interessantem Austausch setzten wir unsere Erkundungstour fort und begaben uns vom feucht-warmen Regenwald an die kühle und wilde Küste, bevor wir später noch den Quinault Rain Forest und speziell den ausgehöhlten und somit begehbaren Big Cedar Tree besuchten. Zum Abschluss des Tages führte unsere Reise zur nächsten Übernachtungsgelegenheit im Bay Center KOA, wo wir wieder einmal ein Stück Fleisch vom Grill mit Salat als Nachtessen begeleitet von einem Syrah von den San Juan Cellars genossen.
USA 2014 - Olympic National Park

Sonntag, 7. September 2014

Auf den San Juans

Am Donnerstagmorgen ging unser Wecker wieder recht früh, da wir für diesen Tag ein Programm mit einigen nicht verschiebbaren Fixpunkten vorgesehen hatten. Nach frühstücken und packen, marschierten wir zuerst zu Fuss zur Westlake Station und nahmen dort den Central Link light rail bis zum Sea-Tac Airport. Allerdings wollten wir dort nicht ein Flugzeug besteigen, sondern bei Sixt unseren gebuchten Mietwagen abholen. Hier klappte alles reibungslos und wir konnten rasch einen Toyota Camry in Empfang nehmen, das Gepäck einladen und losfahren bis zu unserer ersten geplanten Station in der Nähe von Everett. Nachdem wir parkiert, unsere reservierten Tickets abgeholt und die Taschen mit Fotokamera und Smartphone abgegeben hatten, konnten wir uns auf die rund anderthalbstündige Factory Tour durch das Boeing-Werk begeben. Zuerst wurde uns ein Film über die Geschichte der Firma gezeigt und anschliessend konnten wir in der riesigen Produktionshalle von der Gallerie aus zusehen wie Flugzeuge der Typen 747 und 787 zusammengebaut werden. Diese Einsicht in die Flugzeugherstellung war recht beeindruckend, handelt es sich doch hierbei um die grösste Montagehalle der Welt. Danach fuhren wir in relativ dichtem Verkehr weiter gen Norden, assen unterwegs Zmittag in einem Taco Bell und kamen wie geplant rechtzeitig beim Fährenterminal von Anacortes an. Nun parkierten wir unseren Wagen auf dem grossen Parkplatz, kauften uns Fahrkarten für die Überfahrt nach Friday Harbor und warteten bis wir an Bord gehen durften. Die folgende Fahrt mit der Fähre führte durch eine schärenähnliche Landschaft und mystischen Nebel. Nach der Ankunft checkten wir im schönen Bird Rock Hotel ein und liessen den Abend beim Nachtessen begleitet von einem sehr feinen Novelty Hill Sauvignon Blanc im Bluewater Bar and Grill  ausklingen.

Den nächsten Tag hatten wir uns für die Entdeckung der Insel San Juan Island reserviert. Dazu kauften wir uns am Vormittag einen Day Pass von San Juan Transit und fuhren ganz in den Norden bis zum Sculpture Park in der Nähe von Roche Harbor, wo wir einen Spaziergang zwischen den Kunstwerken machten. Danach wanderten wir ein paar Meilen bis English Camp und nahmen dort wieder den Bus zurück nach Friday Harbor. Unser zweiter Ausflug führte auf der anderen Route des Transit bis Whale Watch Park, wo wir einige Zeit versuchten Orcas zu erspähen. Leider gab es jedoch an diesem Tag keine Sichtung. Stattdessen machten wir noch einen kleinen Hike im Lime Kiln Point State Park, vorbei am Leuchtturm bis zum ehemaligen Kalkstein-Ofen und zurück, bevor wir erneut in den Bus stiegen, der uns nach Friday Harbor zurück brachte. Dort bummelten wir ein bisschen durchs Städtchen und gönnten uns am Hafen in den San Juan Cellars ein Apero. Den restlichen Abend verbrachten wir im Lokal The Rumor Mill. Zuerst mit einem feinen Nachtessen und später zur impulsiven Musik der Cellistin Bonfire Madigan und in Gesprächen mit Einheimischen.

Den Samstag begannen wir mit einem feinen Frühstück im Hotel, gefolgt von wieder einmal zusammenpacken und anschliessend zum Ferry-Terminal spazieren. Bald konnten wir dann an Bord der Fähre gehen und erneut durch geheimnisvollen Nebel zurück nach Anacortes fahren. Dort holten wir unseren Wagen auf dem Parkplatz ab und machten uns auf den Weg entlang der Küste und über verschiedene mit Brücken verbundene Inseln bis nach Coupeville. Ab hier begaben wir uns mitsamt Auto an Bord einer Fähre für die Überfahrt nach Port Townsend. Weiter ging es nun noch bis zum Port Angeles KOA, wo wir für die nächsten beiden Nächte wiederum eine Hütte reserviert hatten. Nach dem Nachtessen vom Grill unternahmen wir noch eine Ausfahrt zum Hurricane Ridge im Olympic National Park. In einer Höhe vergleichbar mit unseren Jurahöhen konnten wir zum Ausklang dieses Tages den Sonnenuntergang geniessen.
USA 2014 - San Juan Islands