Nachdem wir letzte Woche dem FFFH mehrere Besuche abstatteten, war am Sonntag der nächste Event des Bieler Kulturherbstes an der Reihe. An verschiedenen Orten in der Altstadt und der Museumsmeile schauten wir uns im Rahmen der diesjährigen Ausgabe der Bieler Fototage einige teilweise hervorragende Fotoserien an. Als Ausstellungslokale dienten die Alte Krone, The Ring Gallery, la boîte à images, die Stadtkirche, das Museum Neuhaus, espace libre, ART-ETAGE und das PhotoforumPasquArt. Unter den gezeigten Werken gab es für mich als Highlights die Bilder von Heini Stucki, welche eine starke Ausdruckkraft haben und zum Schmunzeln anregen. Weiter begeisterten mich die Weekend-Bilder von Oliver Lang mit ihren wunderbar
Montag, 28. September 2009
Moitel und Fototage
Nachdem wir letzte Woche dem FFFH mehrere Besuche abstatteten, war am Sonntag der nächste Event des Bieler Kulturherbstes an der Reihe. An verschiedenen Orten in der Altstadt und der Museumsmeile schauten wir uns im Rahmen der diesjährigen Ausgabe der Bieler Fototage einige teilweise hervorragende Fotoserien an. Als Ausstellungslokale dienten die Alte Krone, The Ring Gallery, la boîte à images, die Stadtkirche, das Museum Neuhaus, espace libre, ART-ETAGE und das PhotoforumPasquArt. Unter den gezeigten Werken gab es für mich als Highlights die Bilder von Heini Stucki, welche eine starke Ausdruckkraft haben und zum Schmunzeln anregen. Weiter begeisterten mich die Weekend-Bilder von Oliver Lang mit ihren wunderbar
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Montag, 21. September 2009
Französische Filmkunst
In Biel fand über das vergangene Wochenende die fünfte Ausgabe des Festival du Film Français d'Helvétie statt. Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung, die das französische Kinoschaffen einem breiten, mitunter zweisprachigen Publikum vorstellen will und gemäss einer aktuellen Pressemitteilung der Organisatoren auch erfolgreich schafft. Da wir ja gerne ins Kino gehen und das angebotene Programm sehr interessant war, besuchten wir insgesamt sechs Vorstellungen verteilt über die drei nach den Farben der französischen Trikolore benannte Tage (bleue, blanche et rouge).
Les derniers jours du monde: In einer wegen Krankheiten, Terror und Umweltkatastrophen untergehenden Welt rennt der Vertreter Robinson seiner Geliebten, für die er seine Ehefrau verliess, durch Frankreich und Spanien nach. In raffinierter Weise wird die tragende Geschichte mit Sequenzen aus der Erinnerung kombiniert und läuft auf ein (un)erwartetes Ende hinaus.
Partir: Die verheiratete Suzanne lernt den Arbeiter Ivan anlässlich von Bauarbeiten für ihre Physio-Praxis kennen, verliebt sich in ihn und verlässt ihre Familie. Ihr Mann will Sie aber nicht einfach so ziehen lassen und die Geschichte führt zu einem tragischen Ende...
Les Courts du FFFH: In dieser Vorstellung wurden acht interessante Kurzfilme von verschiedenen Machern aufgeführt. Darunter hatte es wahrliche Highlights wie Paul Rondin est Paul Rondin oder Karma Battle.
L'affaire Farewell: In einem spannende Spionagethriller wird die Geschichte eines Franzosen erzählt, der in Moskau zum Informanten für den Westen wird. Seine Daten interessieren bald die Präsidenten Mitterrand und Reagan und sein Leben gerät in Gefahr.
Mademoiselle Chambon: Der bisher glücklich verheiratete Maurer Jean lernt die Aushilfslehrerin seines Sohnes kennen. In grossartigen, langsamen Bildern wird das Entstehen von Gefühlen zwischen den beiden gezeigt, bis Sie nach einem Jahr den Ort wieder verlässt. Was wird Jean machen?
Le dernier pour la route: In diesem sehr starken Film wird der Kampf eines erfolgreichen Leiters einer Nachrichtenagentur gegen seinen Alkoholismus gezeigt. In sehr berührenden Bildern sieht man die Therapie in einem Kurzentrum, durchmischt mit Flash-Backs, die die gravierenden Folgen des Alkoholismus für den Betroffenen und seine Umgebung verdeutlichen.
Wir sind sehr zufrieden mit unserer Filmauswahl und konnten ein paar tolle Stunden im Kinosaal verbringen. Gespannt warten wir schon auf die sechste Ausgabe des FFFH.
Les derniers jours du monde: In einer wegen Krankheiten, Terror und Umweltkatastrophen untergehenden Welt rennt der Vertreter Robinson seiner Geliebten, für die er seine Ehefrau verliess, durch Frankreich und Spanien nach. In raffinierter Weise wird die tragende Geschichte mit Sequenzen aus der Erinnerung kombiniert und läuft auf ein (un)erwartetes Ende hinaus.
Partir: Die verheiratete Suzanne lernt den Arbeiter Ivan anlässlich von Bauarbeiten für ihre Physio-Praxis kennen, verliebt sich in ihn und verlässt ihre Familie. Ihr Mann will Sie aber nicht einfach so ziehen lassen und die Geschichte führt zu einem tragischen Ende...
Les Courts du FFFH: In dieser Vorstellung wurden acht interessante Kurzfilme von verschiedenen Machern aufgeführt. Darunter hatte es wahrliche Highlights wie Paul Rondin est Paul Rondin oder Karma Battle.
L'affaire Farewell: In einem spannende Spionagethriller wird die Geschichte eines Franzosen erzählt, der in Moskau zum Informanten für den Westen wird. Seine Daten interessieren bald die Präsidenten Mitterrand und Reagan und sein Leben gerät in Gefahr.
Mademoiselle Chambon: Der bisher glücklich verheiratete Maurer Jean lernt die Aushilfslehrerin seines Sohnes kennen. In grossartigen, langsamen Bildern wird das Entstehen von Gefühlen zwischen den beiden gezeigt, bis Sie nach einem Jahr den Ort wieder verlässt. Was wird Jean machen?
Le dernier pour la route: In diesem sehr starken Film wird der Kampf eines erfolgreichen Leiters einer Nachrichtenagentur gegen seinen Alkoholismus gezeigt. In sehr berührenden Bildern sieht man die Therapie in einem Kurzentrum, durchmischt mit Flash-Backs, die die gravierenden Folgen des Alkoholismus für den Betroffenen und seine Umgebung verdeutlichen.
Wir sind sehr zufrieden mit unserer Filmauswahl und konnten ein paar tolle Stunden im Kinosaal verbringen. Gespannt warten wir schon auf die sechste Ausgabe des FFFH.
Montag, 14. September 2009
Valser Wasser, Familienfest und Oper in Annemasse
Bereits zu Beginn der letzten Woche haben wir mit meinen Eltern einen Ausflug nach Vals in die Therme unternommen. Nach einer langen Anreise mit SBB, RhB und Postauto via Zürich, Chur und Ilanz erreichten wir am späteren Vormittag den Ursprungsort des Valser-Mineralwassers und Heimat der berühmten und architektonisch sehr reizvollen Felsentherme, welche von Peter Zumthor entworfen wurde. Nach mehrstündigem Badevergnügen in den unterschiedlich warmen (und zum Teil auch kühlen) Becken machten wir uns wieder auf den Rückweg ins Unterland. Da es mittlerweile bereits etwas später geworden war und wir Hunger hatten, machten wir in Zürich einen Zwischenhalt und genossen eine feine Pizza im Molino am Limmatquai, bevor wir ins Seeland zurückkehrten.
Am vergangenen Wochenende fand ab Mittag im Waldhaus in Busswil ein Treffen mit den Onkeln, Tanten, Cousinnen und Cousins väterlicherseits statt. Beim gemütlichen Zusammensein wurde geredet, grilliert und vom herrlichen Dessertbuffet gekostet. Gegen Abend reisten wir wieder einmal Richtung Westen. Zuerst mit dem Zug nach Genf und von dort mit einem Shuttlebus weiter über die Grenze nach Annemasse, wo anlässlich des Bâtie-Festivals im Château Rouge eine Vorstellung der renommierten Theatergruppe Hotel Pro Forma stattfand. Ihr neustes Werk Tomorrow, in a year - A Darwin electro-opera erzählt mittels Projektionen, Tanz, elektronischer Musik, Gesang und einer genialen Bühnenarchitektur Darwins Leben in drei Teilen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente ist hervorragend gelungen und das Werk absolut sehenswert! Nach der Vorstellung checkten wir zum Übernachten im Hotel St. André ein.
Am Sonntag begaben wir uns nach dem Déjeuner zum Bahnhof von Annemasse und liessen uns dort vom SNCF-Angestellten erklären, dass es sonntags nur drei Zugsverbindungen zwischen Annemasse und Genève gibt und der nächste Zug somit erst abends um sechs fahren würde. Glücklicherweise erhielten wir aber auch noch den Tipp, dass man mittels Stadtbus bis zur Grenze in Moillesullaz und von dort dann mit dem tpg-Tram zurück nach Genève, Cornavin fahren kann, was wir dann auch machten und von dort wieder zurück nach Biel reisten.
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Therme Vals |
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Sonntag, 6. September 2009
Downtown und Kunst der Kelten
Auch am Samstag bestiegen wir wieder den Zug Richtung Romandie. Unser Ziel für diesen Ausflug war Lausanne, genauer Downtown Lausanne im Quartier Flon. Für das Nachtessen wählten wir das Les Brasseurs, eine sympathische Mischung aus Restaurant, Pub und Bar und verpflegten uns dort mit Speis und Trank. Danach spazierten wir über den Place d'Europe Richtung Esplanade du Flon, wo wir uns im Rahmen von Tour du Cadran Villes imaginaires anschauen wollten. Bei diesem Projekt wurde die Musik der Sinfonietta de Lausanne von Projektionen von motiongraphics.ch begleitet. Leider wurde die klassische Musik nicht verstärkt wiedergegeben und die Verbindung zwischen Ton und den spannenden Bildern auf den umliegenden Gebäuden war dadurch zu wenig präsent.
Nach all diesen Anlässen in der Westschweiz war es am Sonntag mal wieder Zeit für einen Abstecher in das kulturelle Leben Berns. Im Historischen Museum besuchten wir die Sonderausstellung Kunst der Kelten, in der 1400 Jahre keltisches Kunsthandwerk
gezeigt werden. Die Exposition im genialen Erweiterungsbau ist sehr ansprechend gestaltet und zeigt die Entwicklung des keltischen Schaffens mit seiner ausgeprägten Ornamentalik von den Anfängen um 700 v. Chr. über seine Blütezeit mit Verbreitung über ganz Europa bis nach Kleinasien und die letzten Ausschweifungen in Irland im 8. Jahrhundert. Als Highlights der Ausstellung darf man sicherlich die gelungene Präsentation des Fürstengrabes von Hochdorf, den Krieger von Hirschlanden und den wunderschönen Goldhelm von Agris bezeichnen.
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Downtown Lausanne |
Nach all diesen Anlässen in der Westschweiz war es am Sonntag mal wieder Zeit für einen Abstecher in das kulturelle Leben Berns. Im Historischen Museum besuchten wir die Sonderausstellung Kunst der Kelten, in der 1400 Jahre keltisches Kunsthandwerk
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Samstag, 5. September 2009
Erzwungene Unterhaltung und Dada
Bereits am Freitag fuhren wir wieder in die Calvinstadt. Dieses Mal lockte uns Franz Treichler - normalerweise Sänger von The Young Gods - ins Casino Théâtre für sein Projekt Franz Treichler plays Dada. Zur Projektion von acht Filmen aus der Dada-Bewegung oder zumindest beeinflusst davon, erschuf Treichler mit elektronischer Hilfe und einer akustischen Gitarre Soundwelten, die die Wirkung der Filme noch verstärkten. Ein sehr spezieller Event, der teilweise beinahe schmerzhaft war, aber doch einen interessanten Einblick in diese Kunstform gab. Danach fuhren wir dieses Mal planmässig wieder zurück nach Biel.
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