Donnerstag, 3. Januar 2013

Vom alten ins neue Jahr

Unsere Jahresendferien begannen wir bei den alljährlichen Weihnachtsfesten mit besinnlichen Momenten, gutem Essen und schönen Geschenken. Für die Feier bei uns mit meinen Eltern, meiner Schwester und ihrem Partner servierten wir zum Apéro einige Häppchen wie Bruschetta, Frucht-Käse-Spiesschen und Cocktailtomaten und dazu einen Mauler Cordon rosé demi sec. Als Eingang folgte Brokkoli auf Mozzarella-Carpaccio und zum Hauptgang Rindsfilet im Teig an einer Rotweinsauce begleitet von Spätzli und Gemüse. Dazu passte hervorragend der Pinot noir Vieille Vigne Barrique Bielersee AOC 2009 von Erich Andrey. Abschliessend zum Dessert genossen wir ein Tiramisu und ein Glas Casa Benasal Dolç.

Damit auch die Erholung in diesen Tagen nicht zu kurz kam, entschieden wir uns am Freitag für einen Abstecher ins Erlebnisbad Bernaqua. Nach zwei Stunden Badespass auf den Rutschen und Sprudelliegen, verbrachten wir den Nachmittag mit einem Ausverkaufs-Shopping-Bummel durch die Läden des Westside-Centers.

Für den folgenden Tag waren wir bei Freunden zu einem Mittagessen eingeladen und unternahmen mit ihnen am Nachmittag einen Ausflug Richtung Frienisberg. Nach kurzer Autofahrt und einem gemütlichen Spaziergang erreichten wir den Chutzenturm, von wo wir eine herrliche Aussicht bis zu den Alpen und auf das Nebelmeer über dem Mittelland geniessen konnten.

Chutzenturm

Am vergangenen Sonntag stand ein Besuch der aktuellen Ausstellung Construire l'image: Le Corbusier et la photographie im Musée des beaux-arts in La Chaux-de-Fonds auf dem Programm. In der spannend inszenierten Fotoschau bekamen wir einen interessanten Eindruck über das Architekturgenie, sein Werk und seinen Umgang mit sich und seinem Schaffen. Nach dem Rundgang durch die Corbusier-Ausstellung und einem kurzen Blick in die zweite Wechselausstellung L'Expérience de la Ville, wo drei junge Fotografen ihre Bilder von La Chaux-de-Fonds zeigen, spazierten wir zum Espacité-Turm. Dort assen wir im 14. Stock bei schöner Aussicht über die Stadt mit ihren schachbrettartig angeordneten Strassen zu Mittag.

Dimanche à La Chaux-de-Fonds

Den Jahresabschluss verbrachten wir gemütlich zu Hause bei einem Raclette und anschliessendem Korkenknallen auf dem Ring in der Bieler Altstadt.

Dienstag, 11. Dezember 2012

EM-Schnitzelschmaus


Im vergangenen Sommer fand ja bekanntlich die Fussball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Beinahe schon traditionsgemäss findet zu den Fussball-Grossanlässen jeweils auch ein Tippspiel unter Freunden mit einem besonderen Preis für den Gewinner statt. Der Sieger darf sich nämlich von den anderen Teilnehmern zum Schnitzelessen nach Hasle-Rüegsau ins Schnitzelhaus einladen lassen. Am letzten Samstag fand nun diese Preisverleihung in gemütlichem Rahmen statt und ich konnte mich - dank meinen guten Tipps und den starken Spaniern - zum Schlemmen einladen lassen. Für unsere Gesellschaft von zehn Personen bestellten wir uns je eine Platte mit Schnitzel und Cordon Bleu. Damit beim Essen für genügend geschmackliche Abwechslung gesorgt war, wurden verschiedene Variationen wie Oriental-Curry, Provençale, Crunchy, Italia und Chili serviert. Dazu genossen wir einen Blauen Zweigelt und verbrachten einen entspannten Abend. Die Vorfreude auf den nächsten Fussballevent und das dazugehörige Tippspiel ist jedenfalls schon wieder gross!

Montag, 5. November 2012

Ein Hauch von Kanada

Gestern entschieden wir uns das Nachtessen mal wieder auswärts zu geniessen. Beim Überlegen, in welches Restaurant wir gehen könnten, erinnerte ich mich an einen Newsletter vom Restaurant Räblus. Darin wurden die gerade stattfindenden Canada Days beworben. Also machten wir uns auf per Bus Richtung Vingelz und konnten nach der Ankunft im Restaurant an einem Tisch im schönen Panoramasaal Platz nehmen. Aus der interessanten Speisekarte wählten wir uns für die Vorspeise einen Caesar Salad und eine Nova Scotia Clam Chowder aus. Zum Hauptgang gönnten wir uns anschliessend einmal Jack’s XXL Roast Prime Rib of Beef und einmal Bison Rib-Eye Steak, beides serviert mit Gemüse und einem Ofen-Kartoffel mit feinen Saucen. Dazu passend tranken wir einen kanadischen Cabarnet Merlot vom Jackson-Triggs Okanagan Estate-Weingut, welcher sehr gut schmeckte. Alles in allem kann man sagen, dass wir von der Vorspeise bis zum Kaffee bei sehr freundlicher und kompetenter Bedienung ein herrliches Nachtessen genossen.

Samstag, 13. Oktober 2012

Kurzurlaub in Luzern

Vergangene Woche hatten wir das Glück ein paar Tage frei zu haben und uns in einem Kurzurlaub etwas zu erholen. Dank einem grosszügigen Geschenk zu Sabines Geburtstag durften wir uns ein Hotel für eine Übernachtung aus einer Smartbox aussuchen. Nach ausführlichem Studium des Angebotsbüchleins fiel unsere Wahl auf die Destination Zentralschweiz, genauer gesagt Luzern. So reisten wir am Mittwoch via Olten in die Leuchtenstadt und genossen als erstes ein Mittagessen mit Blick auf die Bahngeleise in der Bahnhofsrestauration. Da es noch etwas zu früh für das Check-in im Hotel war, besuchten wir das Historische Museum Luzern. Zuerst machten wir uns mit einem Scanner ausgerüstet auf, das Schaudepot mit seinen unzähligen Objekten zu entdecken und anschliessend hatten wir die Gelegenheit anlässlich der Theatertour «Ballade eines Zimmermädchen» Einblick in das touristische Leben im Luzern des ausgehenden 19. Jahrhundert und das Museumslager zu erhalten. Unterdessen war die Zeit genügend fortgeschritten und wir konnten unsere Zelle im ehemaligen Zentralgefängnis, das heute als Jailhotel dient beziehen. Später bummelten wir noch ein ein bisschen durch die schöne Altstadt und verpflegten uns mit einer feinen Pizza im Restaurant zum Weissen Kreuz.

Luzern - Kapellbrücke und Zentralgefängnis

Da die Wetterprognosen für den nächsten Tag einigermassen trockenes Wetter voraussagten, entschieden wir uns nach dem Frühstück für eine Wanderung. Zuerst spazierten wir dem See entlang bis zum Verkehrshaus, durchs Lido bis zum Hotel Seeburg, wo wir für den nächsten Streckenabschnitt bis nach Meggen den Bus nahmen. Bei der Endstation stiegen wir aus und wanderten nun gemütlich durch schöne Naturschutzgebiete mit Mooren und Sumpflandschaften, vielen Pilzen, einigen Schafen und herrlicher Natur nach Küssnacht am Rigi. Von dort fuhren wir mit dem Zug wieder zurück nach Luzern, wo wir unser Hotel aus der Smartbox, das Hotel Flora, beziehen konnten. Nach dieser körperlichen Anstrengung, verbrachten wir den Rest des Tages mit Wellness im Fitnesspark National. Zum Nachtessen entschieden wir uns für Hirschpfeffer im Restaurant Rathaus Brauerei.


Wanderung: Luzern - Küssnacht am Rigi

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubs durften wir am Morgen von einem reichhaltigen Frühstücksbüffet profitieren, bevor wir ein weiteres kulturelles und geschichtliches Highlight besuchten. Im grossartigen Bourbaki Panorama konnten wir im obersten Stock das beeindruckende, riesige Rundbild mit Szenen vom Grenzübertritt der Bourbakiarmee im Jahre 1871 bei Les Verrières bestaunen. Eine Etage tiefer erhielten wir in einer ansprechenden Ausstellung Hintergrundinformationen zur geschichtlichen Bedeutung dieses Ereignisses, sowie zur Entstehung des Panoramabildes. Die restliche Zeit bis zur Heimreise verbrachten wir noch beim Shopping in der Luzerner Innenstadt.


Luzern - Bourbaki Panorama

Sonntag, 30. September 2012

Sehen und gesehen werden

Im letzten Moment - oder zumindest am letzten Tag - fand ich doch noch etwas Zeit, um die 16. Ausgabe der Bieler Fototage zu besuchen. Unter dem Thema "Sehen und gesehen werden" wurden die Arbeiten von rund 20 Fotografinnen und Fotografen aus dem In- und Ausland an verschiedenen Standorten in der Stadt Biel ausgestellt. Neben den bekannten Ausstellungsorten wie Alte Krone, Museum Neuhaus und PhotoforumPasquArt wurden die spannenden Bilder auch in interessanten Lokalen wie La Villa und Grange Verdan Scheune präsentiert. Entsprechend dem Thema der diesjährigen Veranstaltung wurden in den verschiedenen Serien sehr viele (Selbst-)Porträts gezeigt. Das Spektrum reichte von den Propagandabildern Baschar el-Assads (aufgenommen von Nicolas Righetti) über überbelichtete und somit anonymisierte Porträts von mehr oder weniger bekannten Menschen (von Regine von Felten) zu den bekannten "Hiding in the city"-Bildern des Chinesen Liu Bolin. Ein weiterer Themenkreis, der auf verschiedene Arten aufgegriffen wurde, war das Internet mit den verschiedenen Diensten und Social Media. So beinhaltet die Serie von Kurt Caviezel ganz unterschiedliche und kreative Fehlermeldungen von Webcams, Edgar Leciejewski zeigt New-Yorker-Menschen aus Google Street View und Mishka Henner die zensierten Satelitenbilder von Google Earth. Auch die weiteren präsentierten Werke waren interessant zu entdecken und ich freue mich bereits auf die nächste Ausgabe der Bieler Fototage im kommenden Jahr.

Sonntag, 16. September 2012

Jura geniessen

Vergangenen Samstag wurden wir von einem befreundeten Paar zu einem Ausflug in den Jura eingeladen. Zuerst fuhren wir mit dem Auto Richtung Berner Jura, dann weiter in den Kanton Jura bis zur Gemeinde Saulcy und dort die Hügel hinauf zur Auberge Jolimont. Nach kurzer Konsultation der Karte entschieden wir uns alle für die Filets mignons de porc aux morilles, begleitet entweder von hausgemachten Pommes Frites oder Nudeln. Als Eingang erhielten wir eine Schüssel grünen Salat an feiner Sauce. Der Hauptgang war sehr lecker mit ganz zartem Fleisch und reichhaltiger Morchelsauce. Nach diesem Genuss in gemütlicher Atmosphäre fuhren wir erneut durch den Jura Richtung Mittelland, wo wir passend zum Motto des Tages, in Niederbuchsiten im Café der Elektrogerätefirma Jura unser Dessert mit Kaffee genossen. Anschliessend liessen wir uns im Besucherzentrum JURAworld of coffee kurz in die Geschichte des Kaffees einführen, bevor wir im Shop natürlich noch etwas feinen Kaffee kauften. Der Rundgang durch die Ausstellung war spannend, wir hatten jedoch etwas wenig Zeit und werden bei Gelegenheit sicherlich nochmals einen Abstecher nach Niederbuchsiten machen.

Mittwoch, 12. September 2012

Besuch in der Ewigen Stadt

Zum Abschluss der Sommerzeit hatten wir das Vergnügen gemeinsam mit den Eltern von Sabine die Hauptstadt Italiens zu entdecken. Unsere Anreise startete mit etwas Verspätung und dadurch mühsamer Wartezeit mit easyJet vom Euroairport Basel. Nach einem angenehmen Flug bis zum Flughafen Roma Fiumicino fuhren wir mit dem Leonardo Express an den Hauptbahnhof Roma Termini. Von dort marschierten wir weiter zu unserem Hotel Best Roma, bezogen die Zimmer und gingen fürs Nachtessen in ein Restaurant in der Umgebung, wo wir erstmals leckere italienische Spezialitäten genossen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen starteten wir die Erkundung des gigantischen kulturellen Erbes von Rom mit einem Spaziergang zum Colosseo und kauften uns dort den praktischen Roma Pass mit dem wir ohne Anstehen direkt in das Amphitheater eingelassen wurden. Die Grösse dieses Bauwerks und die Gedanken an die "Spiele", welche darin stattfanden sind sehr beeindruckend und fast ein bisschen bedrückend. Anschliessend besuchten wir den Hügel Palatin und das Forum Romanum, wo eine enorme Dichte an historischen Ruinen besichtigt werden kann. Es ist beinahe unmöglich alles auf einmal anzuschauen und man muss sich auf einige ausgesuchte Orte beschränken. Für das Nachtessen fuhren wir später Richtung Trastevere, was sich aber aufgrund nicht ganz Touristenmetropole-würdigen Verbindungen des öffentlichen Verkehrs als relativ komplizierte Angelegenheit erwies. Nichtsdestotrotz könnten wir ein feines Essen im familiären Ambiente des Le Fate Restaurant verspeisen.
Roma 2012 - Montag

Am Dienstag waren die Wetterprognosen nicht so gut und wir starteten unsere Besichtigungstour mit Regenjacken und Schirmen ausgerüstet. Erste Station war der sehr berühmte Fontana di Trevi, wo auch bei Regen touristischer Hochbetrieb herrschte. Weiter gingen wir zum Pantheon mit seiner riesigen Kuppel und einem Loch von 9 Metern Durchmesser, wo heute der Regen eintrat. Nach dem Mittagessen in einer kleinen Bar besuchten wir am Nachmittag den Palazzo Spada mit einer grossen Kunstsammlung und der faszinierenden Borromini-Perspektive. Später schauten wir uns noch die Spanische Treppe an und dinnierten gediegen in der Osteria della Frezza, wo es neben anderen feinen Speisen ein sensationelles Käsebüffet gibt.
Roma 2012 - Dienstag

Ganz im Zeichen des Vatikans stand der Mittwoch. Nach dem Frühstück fuhren wir mit Tram und Metro bis zum Petersplatz, der sich zwar innerhalb der Stadt Rom, aber auf dem Gebiet des unabhängigen Staates Vatikanstadt befindet. Dort angekommen stellten wir uns mit vielen anderen Besuchern in die Schlange, um die Sicherheitskontrolle vor dem Einlass in den Petersdom zu passieren. Die Besichtigung dieser riesigen Kirche, einer der grössten der Welt, ist sehr eindrücklich. Im Innenraum können unglaublich viele dekorative Elemente bestaunt werden. Nach dem Rundgang und einem kleinen Mittagshalt wieder draussen auf dem Petersplatz, spazierten wir zum Eingang der Vatikanischen Museen. Auch dort mussten wir wieder eine Sicherheitskontrolle passieren und konnten anschliessend die reservierten Eintrittskarten abholen. Jetzt konnte die Besichtigung dieser umfangreichen vatikanischen Sammlungen beginnen. Unzählige Kunstwerke aus verschiedenen Epochen sind in den diversen, von unterschiedlichen Päpsten angelegten Museen zu sehen. Sehr eindrucksvoll sind natürlich die weltberühmten Stanzen des Raffael, Zimmer eines päpstlichen Apartments und die Sixtinische Kapelle mit Malereien unter anderem von Michelangelo. Beinahe erschlagen von so vielen kulturellen Schätzen, gingen wir am Abend noch mit einem befreundeten Paar in einem Restaurant unweit der Spanischen Treppe gemütlich essen.
Roma 2012 - Mittwoch

Am Donnerstag war es dann bereits wieder Zeit für die Rückreise. So packten wir unsere Koffer, fuhren an den Hauptbahnhof und von dort wieder mit dem Leonardo Express an den Flughafen. Nach dem üblichen Prozedere mit Sicherheitskontrolle durften wir unser Flugzeug besteigen und mussten darin noch relativ lange warten, da irgendwie rund 10 Flugzeuge noch vor uns auf den Start warteten, bis wir wieder Richtung Basel abheben konnten.