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Montag, 8. Mai 2017
Sonntag, 7. Mai 2017
Ferienbeginn im Tessin
Unser Programm am Montag starteten wir mit dem Absolvieren eines Teils des Vita Parcours in der schönen Landschaft des Bolle. Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam mit Sabines Eltern ins Valle Maggia. Beim Spaziergang am Fluss konnte ich meinen neuen Outdoor-Schuh von Columbia, der mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, testen. Der Conspiracy Titanium Outdry sitzt bequem und leicht am Fuss und überzeugt durch seine Wasserfestigkeit, welche meine Füsse trotz einigen Schritten im Wasser der Maggia trocken hielt, und einer Sohle mit guter Bodenhaftung. Als nächstes besuchten wir das Dorf Maggia und fuhren anschliessend weiter nach Ascona für ein Apéro, wo ich ein IPA der Birrificio Sottobisio verköstigte.
Samstag, 18. März 2017
Idylle im Sandsteingebirge
Am vergangenen Sonntag entschieden wir uns eine erste Wanderung aus dem Buch Bierwandern Schweiz von Monika Saxer in Angriff zu nehmen. Nach kurzem Blättern fiel unsere Wahl auf die Tour Bucheggberg, da diese nicht allzu weit von uns entfernt startet. Die Anreise erfolgte mit dem Zug nach Solothurn und von dort mit dem Postauto weiter nach Lohn-Lüterkofen. Ab hier nahmen wir zuerst den Weg entlang dem Biberenbach nach Lüterkofen und dann über die Höchi mit wunderschöner Aussicht Richtung Alpen nach Küttigkofen unter die Füsse. Unterwegs konnten wir an den Pflanzen schon zahlreiche Knospen als Boten des Frühlingsbeginns feststellen. Weiter folgten wir dem Mülibach auf dem Pfad der 3. Solothurner Waldwanderung durch das romantische Mülital. Dabei kamen wir an verschiedenen interessanten und auf Informationstafeln beschriebenen Punkten wie einer Sandsteinhöhle, einem Quellaufstoss und einem alten Mühlenstein vorbei. Später marschierten wir durch idyllischen Mischwald und hatten von einer Bank aus einen faszinierenden Ausblick auf die Jurakette mit Weissenstein, Grenchenberg und Chasseral. Nach dem Durchschreiten des Weilers Wölftürli führte uns der Weg nochmals etwas durch den Wald und dann leicht hinunter zu unserem Zielort Aetigkofen, wo wir uns im Restaurant zum Bären ein wohlverdientes Buechibärger Helles von der lokalen Brauerei Buechibärger Bier gönnten. Anschliessend erfolgte die Heimreise mittels Postauto nach Lohn-Lüterkofen, weiter mit dem RBS-Zug nach Solothurn und dem ICN nach Biel. So fand bereits unser zweiter schöner Wandertag des Jahres seinen Abschluss und lässt Vorfreude auf weitere Abenteuer zu Fuss aufkommen.
| Wanderung: Lohn-Lüterkofen - Aetigkofen |
Dienstag, 28. Februar 2017
Über die Ebene in die Stadt
Nachdem in der vergangenen Woche mit Temperaturen bis zu 15°C der Frühling bereits erste Boten aussandte, entschlossen wir uns am letzten Freitag unsere Wandersaison 2017 zu eröffnen. Wir packten also unseren Rucksack und reisten mit Zug und Bus nach Chézard, wo wir vor beinahe einem Jahr unsere bisher letzte Etappe auf dem Trans Swiss Trail beendeten. Zuerst führte uns der Weg auf einer langen, geraden Strecke über die Ebene des Hochtals Val de Ruz. Nach rund einer Stunde Marschzeit legten wir unseren Mittagshalt ein und verspeisten ein Pasta-Menü aus dem Beutel. Nach dieser willkommenen Stärkung machten wir uns wieder auf und durchquerten einige schöne Dörfer bis wir den Wald an der Nordflanke des Chaumont erreichten. Nach einem leichten Anstieg bis Les Trois Bornes folgte anschliessend der Abstieg bis in die Stadt Neuchâtel, wo wir beim Bahnhof das Ende des heutigen Teilstückes erreichten. Damit fand ein erster leichter Wandertag in diesem Jahr seinen Abschluss und wir fuhren mit dem Zug zurück nach Hause.
| Wanderung: Chézard - Neuchâtel |
Sonntag, 26. Februar 2017
Kurztrip nach Berlin
Mitte Februar stand bei mir ein Wochenendausflug mit Freunden nach Berlin auf dem Programm. Nach der Anreise am Freitagnachmittag mit easyjet von Basel nach Berlin Schönefeld reisten wir mit dem Taxi zum Hotel NH Berlin Alexanderplatz und erledigten den Check-in. Nach dem asiatischen Nachtessen in der Wohnung eines Kollegen, begaben wir uns zur Mercedes-Benz-Arena und verfolgten dort das DEL-Spiel zwischen den Eisbären Berlin und den Fischtown Pinguins Bremerhaven. Das Niveau des Spiels war schwächer einzustufen als wir es von der heimischen NLA gewohnt sind. Am Ende resultierte ein 4-1-Heimsieg für die Eisbären gegen den Liganeuling aus Bremerhaven. Für uns endete der Abend anschliessend im Berliner Nachtleben.
Den Samstag starteten wir mit einem leckeren und ausgedehnten Brunch im Kurhaus Korsakow. Danach reisten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Olympiastadion, wo wir unsere Tickets für das Spiel zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern München abholen und danach unsere Plätze einnehmen konnten. Bei recht kühlen Temperaturen wurden wir Zeugen eines spannenden Spiels, bei dem die Hertha nach dem Führungstreffer in der 21. Minute lange Zeit wie der Sieger aussah. Kurz vor Abpfiff gelang jedoch den Bayern noch der Ausgleichstreffer und der Match endete mit einem 1-1-Unentschieden. Für einen Teil unserer Reisegruppe ging es nun noch in die Max-Schmeling-Halle zum Spiel der 1. Floorball Bundesliga zwischen BAT Berlin und dem TV Schriesheim, welches das Hauptstadtteam mit 8-5 für sich entscheiden konnte. Im Anschluss konnten wir im Restaurant Umspannwerk Ost ein sehr leckeres Abendessen geniessen, bevor wir später die Schöne Party besuchten.
Am Sonntag klingelte der Wecker dann bereits sehr früh. Nachdem alle Mitglieder der Reisegruppe pünktlich in der Hotellobby aufgetaucht waren, konnten wir per Taxi zum Flughafen Schönefeld fahren und von dort mit einem gut gefüllten Flugzeug von easyjet die Heimreise nach Basel antreten. Damit fand ein kurzer, aber intensiver Weekend-Trip seinen Abschluss.
Den Samstag starteten wir mit einem leckeren und ausgedehnten Brunch im Kurhaus Korsakow. Danach reisten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Olympiastadion, wo wir unsere Tickets für das Spiel zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern München abholen und danach unsere Plätze einnehmen konnten. Bei recht kühlen Temperaturen wurden wir Zeugen eines spannenden Spiels, bei dem die Hertha nach dem Führungstreffer in der 21. Minute lange Zeit wie der Sieger aussah. Kurz vor Abpfiff gelang jedoch den Bayern noch der Ausgleichstreffer und der Match endete mit einem 1-1-Unentschieden. Für einen Teil unserer Reisegruppe ging es nun noch in die Max-Schmeling-Halle zum Spiel der 1. Floorball Bundesliga zwischen BAT Berlin und dem TV Schriesheim, welches das Hauptstadtteam mit 8-5 für sich entscheiden konnte. Im Anschluss konnten wir im Restaurant Umspannwerk Ost ein sehr leckeres Abendessen geniessen, bevor wir später die Schöne Party besuchten.
Am Sonntag klingelte der Wecker dann bereits sehr früh. Nachdem alle Mitglieder der Reisegruppe pünktlich in der Hotellobby aufgetaucht waren, konnten wir per Taxi zum Flughafen Schönefeld fahren und von dort mit einem gut gefüllten Flugzeug von easyjet die Heimreise nach Basel antreten. Damit fand ein kurzer, aber intensiver Weekend-Trip seinen Abschluss.
Freitag, 27. Januar 2017
Pfannkuchen mit Rindfleisch und Tomatensalsa
Am vergangenen Wochenende wagte ich mich in der Küche nach längerer Zeit wieder einmal an ein etwas spezielleres Gericht. Die Wahl fiel auf kolumbianische Pfannkuchen aus Maismehl, die mit Rindfleisch und Tomatensalsa belegt wurden. Für die etwas aufwändigere Zubereitung muss inklusive Marinieren des Fleisches und Vorbereiten des Teiges mit einem Zeitbedarf von rund zwei Stunden gerechnet werden. Das Resultat schmeckte allerdings herovrragend und so hat sich der Aufwand absolut gelohnt.
Arepas mit Rindfleisch und Tomatensalsa
Arepas mit Rindfleisch und Tomatensalsa
Zutaten (für 2 Personen)
Rindfleisch
200g Rindsgeschnetzeltes
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1/4 TL Kreuzkümmel
1/2 dl Bier
1/4 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
2 EL Olivenöl
Arepas
200g Maismehl
1 TL Salz
2 EL Butter
2 dl warmes Wasser
3 dl Olivenöl
Tomatensalsa
2 EL Olivenöl1 Zwiebel
1 rote Chilischote
4 Tomaten
1 Knoblauchzehe
einige Korianderblättchen
1/4 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
Saft von 1/2 Limette
100g Manchego
- Knoblauchzehe pressen, Zwiebel fein hacken, Kreuzkümmel im Mörser zerkleinern und alles mit Bier, Salz und Pfeffer zu einer Marinade mischen. Geschnetzeltes darin mindestens eine Stunde ziehen lassen. Maismehl in eine Schüssel sieben, Salz, geschmolzene Butter und Wasser zugeben. Daraus einen Teig mischen und rund 30 Minuten ruhen lassen.
- Tomaten häuten, entkernen, Stile entfernen und in Würfel schneiden. Zwiebel fein hacken, Chili entkernen und ebenfalls fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen, nacheinander Chili, Tomaten, gepresste Knoblauchzehe und gehackte Korianderblättchen zugeben und die Sauce bei kleiner Hitze etwa eine Stunde einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Limettensaft abschmecken.
- Aus dem Maisteig vier Kugeln formen, zu etwa 1 cm dicken Scheiben flach drücken und im heissen Öl pro Seite rund fünf Minuten ausbacken. In einer anderen Pfanne Öl erhitzen und das marinierte Rindfleisch darin scharf anbraten.
- Die Arepas auf zwei Teller geben. Fleisch, Tomatensauce und geriebener Manchego-Käse darauf verteilen und geniessen.
Labels:
Rezept,
Street Food
Dienstag, 8. November 2016
Herbstliche Wanderung auf den Jurahöhen
Nach der herrlichen Wanderung in Südschweden während den Sommerferien war im Herbst wieder Wandern in der Schweiz angesagt. Zu Beginn des Oktobers fuhren wir mit dem Zug nach Le Pont an den Lac de Joux, um dort den Jurahöhenweg fortzusetzen, wo wir vor über vier Jahren unsere letzte Etappe beendeten. Bei Nebel und Wind marschierten wir los und erreichten bald den Rand des Dorfes. Ab hier begann der Aufstieg auf die Jurakette. Bei immer sonnigerem Wetter erklommen wir über schöne Juraweiden Höhenmeter um Höhenmeter. Nach dem Mittagessen passierten wir auf dem Mont Tendre den mit 1679 m. ü. M. höchsten Punkt im ganzen schweizerischen Teil des Juras. Bei recht zügigem Wind konnten wir eine beeindruckende Aussicht auf die Alpen und das Mont-Blanc-Massiv geniessen. Weiter führte uns der Weg entlang von Trockensteinmauern, über Weiden und durch Waldabschnitte bis zum Hotel du Marchairuz. Nach dem Bezug unseres Zimmers gönnten wir uns etwas Erholung in der Sauna und später ein feines Nachtessen inklusive Bier von Docteur Gab's.
Am Morgen des nächsten Tages starteten wir unseren Marsch erneut bei nebligen Wetterverhältnissen und kühlen Temperaturen. Im Verlaufe des Vormittages erreichten wir den Gipfel des Crêt de la Neuve und wurden von Sonnenschein und blauem Himmel überrascht. Auf dem nächsten Abschnitt konnten wir durch die wunderbare Landschaft des Parc Jura vaudois schreiten. Leider zog später der Nebel erneut auf, was auch wieder zu kühleren Temperaturen führte. Nachdem wir am Nachmittag einige Meter abgestiegen waren, erreichten wir die eindrucksvollen Ruinen der ehemaligen Kartause Chartreuse Notre-Dame d'Oujon. Über einen mehrheitlich flachen Weg erreichten wir etwas später unseren heutigen Zielort Saint-Cergue, wo wir im Hotel de la Poste ein Zimmer bezogen. Vor dem Schlafengehen stärkten wir uns mit einem leckeren Mahl beim Rando Burger, einem coolen Diner im amerikanischen Stil. Das Bier des Abends stammte dieses Mal von der Brasserie de la Côte.
Am dritten und letzten Wandertag nahmen wir den Aufstieg zum Gipfel La Dôle mit seiner von Weitem sichtbaren technischen Installation in Angriff. Bei wiederum nebligen und nun sogar kalten Bedingungen arbeiteten wir uns Meter um Meter in die Höhe. Etwas unterhalb des Grates bei der Cabane des Ski-Clubs von Nyon machten wir einen Kaffeehalt und überlegten uns, ob es bei diesen Wind- und Wetterverhältnissen überhaupt möglich sei den Gipfel zu bezwingen. Wir entschieden uns einen Versuch zu wagen und wurden schon bald darauf mit Sonnenschein und etwas Aussicht belohnt, so dass wir den zweithöchsten Punkt im Schweizer Jura gefahrlos erreichen konnten. Nachdem wir wieder einige Meter runtergewandert waren richteten wir uns für unseren Mittagshalt ein. Während dem Kochen erhielten wir plötzlich Besuch von einer rund 25 Tieren umfassenden Herde von Gämsen, die sich nur wenige Meter von uns entfernt ebenfalls zum Mittagessen einfanden. Das war ein sehr beeindruckendes Naturschauspiel! Guten Mutes nahmen wir danach den weiteren Weg unter die Füsse. Durch Wald ging es immer weiter runter bis zum Fuss der Jurakette und ab da über eine Ebene bis zum Städtchen Nyon am Lac Léman. Müde, aber glücklich und zufrieden über den Abschluss der Nationalen Wanderroute mit der Kennzeichnung Nr. 5 bestiegen wir am Bahnhof den Zug und fuhren zurück nach Hause.
| Wanderung: Le Pont - Col du Marchairuz |
Am Morgen des nächsten Tages starteten wir unseren Marsch erneut bei nebligen Wetterverhältnissen und kühlen Temperaturen. Im Verlaufe des Vormittages erreichten wir den Gipfel des Crêt de la Neuve und wurden von Sonnenschein und blauem Himmel überrascht. Auf dem nächsten Abschnitt konnten wir durch die wunderbare Landschaft des Parc Jura vaudois schreiten. Leider zog später der Nebel erneut auf, was auch wieder zu kühleren Temperaturen führte. Nachdem wir am Nachmittag einige Meter abgestiegen waren, erreichten wir die eindrucksvollen Ruinen der ehemaligen Kartause Chartreuse Notre-Dame d'Oujon. Über einen mehrheitlich flachen Weg erreichten wir etwas später unseren heutigen Zielort Saint-Cergue, wo wir im Hotel de la Poste ein Zimmer bezogen. Vor dem Schlafengehen stärkten wir uns mit einem leckeren Mahl beim Rando Burger, einem coolen Diner im amerikanischen Stil. Das Bier des Abends stammte dieses Mal von der Brasserie de la Côte.
| Wanderung: Col du Marchairuz - Saint-Cergue |
| Wanderung: Saint-Cergue - Nyon |
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