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Sonntag, 7. Mai 2017

Ferienbeginn im Tessin

Vor rund drei Wochen begannen für uns wieder einmal Ferien. Wie oft im Frühling entschieden wir uns für einen Aufenthalt im schönen Tessin. Am Ostersamstag machten wir uns mit gepackten Rucksäcken auf den Weg. Die Anreise mit dem Zug führte uns zu einem ersten Zwischenstopp in Aarburg zum Geburtstags-Brunch bei meinem Götti und dann weiter in rasantem Tempo durch den neuen Gotthard-Basistunnel nach Bellinzona. Nach einem kleinen Apéro nahmen wir die S-Bahn nach Cadenazzo, wo wir ein Mobility-Auto bestiegen und zur Ferienwohnung in Magadino fuhren.

Am Sonntagmorgen brachte ich das Auto zurück nach Cadenazzo und joggte vor dem Frühstück zurück zur Wohnung. Später am Tag unternahmen wir einen wunderbaren Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Bolle di Magadino bis zum Flugplatz Locarno, wo wir im Restaurant einen feinen Coupe genossen und danach wieder zurück zur Unterkunft marschierten.

Unser Programm am Montag starteten wir mit dem Absolvieren eines Teils des Vita Parcours in der schönen Landschaft des Bolle. Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam mit Sabines Eltern ins Valle Maggia. Beim Spaziergang am Fluss konnte ich meinen neuen Outdoor-Schuh von Columbia, der mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, testen. Der Conspiracy Titanium Outdry sitzt bequem und leicht am Fuss und überzeugt durch seine Wasserfestigkeit, welche meine Füsse trotz einigen Schritten im Wasser der Maggia trocken hielt, und einer Sohle mit guter Bodenhaftung. Als nächstes besuchten wir das Dorf Maggia und fuhren anschliessend weiter nach Ascona für ein Apéro, wo ich ein IPA der Birrificio Sottobisio verköstigte.

Am Dienstag machten wir einen Ausflug ins Valle Verzasca nach Sonogno. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch das schön gepflegte Dorf, wo wir unter anderem auch am öffentlichen Backofen vorbei kamen, setzten wir uns in ein Restaurant und genossen ein feines Tessiner Plättli. Frisch gestärkt ging es wieder durch das Tal hinunter, bis zum Bahnhof in Cadenazzo, wo wir uns von Sabines Eltern verabschiedeten und mit dem öffentlichen Verkehr via Lugano nach Tesserete fuhren. Nach dem Bezug unseres Zimmers im BnB Patrizia, beschlossen wir den Tag mit einem ausgezeichneten Essen und einem guten Glas Giornico Oro im Ristorante Storni.

Samstag, 11. Juni 2011

Vorbei am Wasserschloss

Vor etwas mehr als einem Jahr unternahmen wir ein paar Wandertage ganz am Anfang des Jurahöhenwegs. Aufgrund des ziemlich nassen Wetters brachen wir damals die erste Etappe von Dielsdorf nach Brugg nach etwas mehr als der Hälfte des Weges in Baden ab. Da für heute etwas weniger Regen, nachmittags sogar Aufhellungen gemeldet wurden, entschlossen wir uns dieses Teilstück noch nachzuholen und somit die erste Etappe auch noch zu komplettieren. Mit dem Zug fuhren wir am Morgen via Olten nach Baden und marschierten dort durch die belebte Altstadt los Richtung Ruine des Schloss Stein. Nun ging es gemütlich weiter bis wenig später auf der Baldegg schon eines der Highlights dieser Wanderung folgte: der Wasserturm der Regionalwerke Baden mit Aussichtsplattform in über 30m Höhe. Nachdem wir ausführlich die Aussicht - gemäss Panoramatafel könnte man bei guter Sicht sogar das Stockhorn sehen - genossen hatten, wanderten wir weiter und machten bald bei einem Bänkli Mittagspause. Frisch gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg und marschierten durch leichte Wälder mit teilweise wunderbar vielfältiger Flora und an einigen Pfadfinder, die mit dem Aufbau ihrer Pfi-Las beschäftigt waren vorbei, bis wir das Gebenstorfer Horn erreichten. Von dort hatten wir eine herrliche Aussicht auf das Wasserschloss der Schweiz - den Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat. Nun ging es runter nach Gebenstorf, an der Aare entlang, durch Windisch bis wir schlussendlich Brugg erreichten. Hier bestiegen wir wieder den Zug und fuhren erneut via Olten zurück nach Biel. Somit haben wir nun den östlichsten Teil des Jurahöhenwegs abgewandert und können uns auf das Schliessen der Lücke zwischen Hauenstein und Evilard, sowie das westliche Ende von Sainte-Croix bis nach Nyon konzentrieren.
Wanderung: Baden - Brugg

Freitag, 7. Mai 2010

Wandern bei Wind und Wetter

Nachdem wir im letzten Sommer bei wunderschönem Wetter bereits einige Kilometer auf dem Jurahöhenweg absolviert hatten, nahmen wir uns für die diesjährigen Frühlingsferien den östlichsten Teil des Juras vor.

Etappe 1: Dielsdorf - Baden

Bereits am Samstag abend reisten wir per ICN und S-Bahn Zürich nach Niederweningen, wo wir unser Quartier im Bed and Breakfast von Beni & Conny Keller bezogen. Nach einer angenehmen Nachtruhe im wunderschön ausgebauten Studio und einem feinen Zmorge deluxe, machten wir uns auf zum Bahnhof und nahmen dort den Zug zu unserem Startort Dielsdorf. Trotz dem grauen, kühlen und regnerischen Wetter entschieden wir uns die erste Etappe unter die Füsse zu nehmen. Nach einem ersten happigen Anstieg erreichten wir bald das malerische Städtchen Regensberg. Weiter stiegen wir der Lägern entlang über Hochwacht, wo eine Radarkuppel von Skyguide steht, bis Lägernsattel. Etwas später erreichten wir den gedeckten Rastplatz Chaltbrünneli, wo wir einigermassen trocken unser Zmittag verspeisen konnten. Gestärkt wanderten wir weiter vorbei an Schloss Schartenfels und auf zahlreichen Treppenstufen hinunter nach Baden, wo wir aufgrund der widerlichen Wetterbedingungen diese Etappe beendeten und per Zug nach Brugg weiterfuhren. Dort angekommen wärmten wir uns zuerst in einem Tea-Room auf und checkten danach in der Jugendherberge im Schlössli Altenburg ein.
Wanderung: Dielsdorf - Baden


Etappe 2: Brugg - Staffelegg

Auch die zweite Nacht war erholsam und nach dem stärkenden Frühstück konnten wir uns bei verhältnismässig gutem und vor allem trockenen Wetter auf den Weg machen. Zuerst ging es durch die Brugger Altstadt mit ihrem Schwarzen Turm, danach zum Weiler Vier Linden und weiter bis zur sagenumwobenen Linner Linde, einen der ältesten und mächtigsten Bäume der Schweiz. Bei angenehmem Wanderwetter marschierten wir weiter durch Wälder und Wiesen bis auf die Staffelegg, wo wir das Postauto nach Herznach nahmen. Dort angekommen begaben wir uns zu unserer exklusiven Übernachtungsstätte im Bergwerksilo, dem Turm des ehemaligen Eisenbergwerks. Das Nachtessen nahmen wir im Speisesaal des urchigen Restaurant Jäger zu uns und legten uns bald darauf zur Nachtruhe.
Wanderung: Brugg - Staffelegg


Etappe 3: Staffelegg - Hauenstein

Das Frühstück konnten wir gemeinsam mit den Gastgebern und anderen Gästen in der Privatwohnung im obersten Stock des Silos einnehmen. Danach packten wir wieder unsere Rucksäcke, holten im Volg noch Proviant für den Mittag und fuhren per Postauto wieder hoch auf die Staffelegg. Von dort ging es via Herzberg und Bänkerjoch zur Salhöhe, wo früher der bernische Aargau, das vorderösterreichische Fricktal und das solothurnische Kienberg aneinander grenzten. Etwas weiter beim höchsten Punkt des Kantons Aargau (908 m. ü. M) machten wir unseren Mittaghalt und stiegen danach auf zur Geissflue, von wo man bei besserem Wetter vermutlich einen wunderbaren Ausblick über den Baselbieter Tafeljura und zu Vogesen und Schwarzwald geniessen könnte. Unser Weg führte uns nun bei nass-kalten Bedingungen begleitet vom Wind weiter durch Wald und Wiesen über die Schafmatt, Burgweid und vorbei an der Sendeanlage Froburg bis nach Hauenstein, von wo wir mit dem Bus nach Olten und dann per Zug nach Hause fuhren.
Wanderung: Staffelegg - Hauenstein

Freitag, 10. April 2009

nonstop@Stapferhaus

Das schöne Frühlingswetter an diesem Karfreitag nutzten wir für einen Ausflug nach Lenzburg. Zuerst reisten wir mit dem ICN nach Aarau, genossen dort am Kiosk eine Glace und nahmen den RegioExpress nach Lenzburg. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten wir auch schon das Zeughausareal Lenzburg. Dort findet zur Zeit unter dem Namen nonstop eine ausstellung über die geschwindigket des lebens statt. Veranstaltet wird dieser Anlass durch das Stapferhaus, das immer wieder mit Ausstellungen zu Gegenwartsfragen in Erscheinung tritt.

Nach Erwerb der Eintrittskarte deponiert man seine Zeitmesser wie Uhr oder Mobiltelefon im time safe und betritt durch eine Schleuse den Ausstellungsraum. Drinnen kann man sich anhand von Videos, Tondokumenten, die man mittels Stethoskop abhört, sowie Touchscreens mit verschiedenen Aspekten der Zeit auseinandersetzen. Weiter liessen wir uns an einer Bar von einer storykeeperin eine Geschichte mit Gedanken über Zeitempfindung verschiedener Personen servieren. Die Ausstellung ist interessant gestaltet und lässt einen beinahe die Zeit vergessen. Hat man wie wir vor Abfahrt des Zuges doch noch ein paar Minuten übrig, kann man sich in der Ausstellungscafeteria mit Kaffee und Kuchen stärken. Danach spazierten wir an den Bahnhof in Lenzburg und fuhren mit dem Zug zurück nach Biel.

nonstop@Stapferhaus