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| Langlauf in Les Prés-d'Orvin |
Montag, 9. Februar 2015
In der Loipe zu den Bisons
In den letzten Jahren haben sich meine Wintersportaktivitäten auf einige Abfahrten mit dem Schlitten und ein paar Wanderungen im Schnee beschränkt. Doch am vergangenen Wochenende wollten wir mal wieder etwas Neues ausprobieren. Wir begaben uns also am Sonntag Vormittag ganz in unserer Nähe zur Bushaltestelle Bellevue und warteten dort mit einigen andern Wintersport-Interessierten auf den Bus der Linie 70. Mit etwas Verspätung fuhr bald ein bereits vollgefüllter Bus vor, der jedoch glücklicherweise von einem zweiten noch leeren gefolgt wurde, bei dem wir dann an Bord gingen. Nach rund 20minütiger Fahrt Richtung Berner Jura erreichten wir die Endstation in der kleinen Wintersportdestination Les Prés-d'Orvin. Vom Skilift, der sich in unmittelbarer Nähe der Haltestelle befindet, mussten wir bis zu unserem Ziel Langlaufzentrum noch etwas mehr als einen Kilometer unter die Füsse nehmen. Dort angekommen mieteten wir für uns beide eine Langlaufausrüstung und begaben uns sofort in die Loipe. Nach ersten Versuchen mit ein paar Stürzen meinerseits ging es doch erstaunlich gut vorwärts und wir entschieden uns für den Weg Richtung Place Bisons, den wir nach einem mehr oder weniger anstrengenden Aufstieg durch eine wunderbar verschneite Winterlandschaft erreichten. Da nun bereits etwas nach Mittag war und wir Hunger hatten, entschieden wir uns für einen Abstecher zur Bison Ranch, wo wir in rustikaler Atmosphäre ein feines Fondue genossen. Nach erfolgter Stärkung schauten wir uns bei leichtem Schneefall noch kurz die Bisons an und machten uns anschliessend auf den Weg zurück zum Langlaufzentrum. Alles was wir vorher aufstiegen, konnten wir nun etwas weniger anstrengend runter gleiten. Die teilweise - zumindest für Beginner - doch recht steilen Abfahrten wurden von uns erfolgreich und ohne weitere Stürze gemeistert. Nachdem wir unser Mietmaterial beim netten Personal wieder abgegeben hatten, nahmen wir den gemütlichen Spaziergang zurück zur Bushaltestelle unter die Füsse und fuhren bei nun schön blauem Himmel mit dem Linienbus etwas erschöpft, aber froh über eine tolle Winteraktivität wieder runter in die Stadt. Wenn es die Zeit zulässt, werden wir sicher wieder einmal die schmalen Bretter unter die Füsse schnallen!
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Samstag, 7. Februar 2015
Kalb und Apfel
Zu Beginn des Februars und vor dem Start des nächsten Studiensemesters war es wieder einmal Zeit in der Küche etwas Neues auszuprobieren. So fiel die Wahl in der vergangengen Woche für ein Nachtessen auf feine Kalbshamburger mit einer speziellen Sauce. Damit das Ganze am Abend nicht zu schwer wird und einen erholsamen Schlaf ermöglicht gab es dazu einen Salat.
Hamburger an Calvadossauce
Hamburger an Calvadossauce
Zutaten (für 2 Personen)
4 Kalbshamburger
3 EL Rapsöl
1/2 dl Calvados
3 dl Suure Moscht
3 dl Gemüsebouillon
1 dl Rahm
2 EL Naturjoghurt
3 TL Maizena Saucenbinder
125g Nüsslersalat
Olivenöl, Essig und/oder Aceto balsamico, Milch
Mayonnaise, Senf, Salatkräuter
Salz, Pfeffer
- Calvados, Suure Moscht und Bouillon in einer Pfanne erhitzen und während etwa 15 Minuten einkochen lassen.
- Maizena im Rahm und Joghurt auflösen und zur kochenden Flüssgkeit geben, rund 10 Minuten bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Umrühren weiterköcheln lassen.
- Rapsöl in einer Bratpfanne erhitzen und die Hamburger darin beidseitig goldbraun braten. Aus Olivenöl, Essig, Aceto balsamico, Milch, Mayonnaise, Senf und Salatkräutern eine Sauce für den Nüsslersalat mischen.
- Die Calvadossauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch mit Sauce auf zwei Tellern anrichten, Salat dazu servieren et voilà. Enjoy!
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Rezept
Samstag, 31. Januar 2015
Wein und Wurst
Montag, 5. Januar 2015
Kulinarische Wanderung im Emmental
Vor einiger Zeit fragte mich ein Studienkollege an, ob ich bei einer kulinarischen Schneeschuhwanderung im Rahmen einer Vertiefungsarbeit einer angehenden Köchin dabei wäre. Dies tönte interessant, ich hatte Zeit und sagte deshalb gerne zu. Am vergangenen Sonntag war es nun also soweit und wir fuhren per Zug nach Lützelflüh-Goldbach. Dort begaben wir uns zum vereinbarten Treffpunkt bei der Kirche, gesellten uns zu den weiteren Teilnehmern und wärmten uns mit einem feinen Glühwein auf. Da es am Vorabend ziemlich geregnet hatte, war der ganze Schnee weggeschmolzen und somit wurde aus der geplanten Schneeschuh- eine normale Wanderung, was aber dem Erlebnis keinen Abbruch tat. Als alle angemeldeten Personen eingetroffen waren, ging es per Mini-Bus nach Schaufelbühl, dem Startort der Tour. Von da setzte sich der gemütliche Trupp bestehend aus ca. 20 Leuten bei sonnigem Wetter in Bewegung durch die schöne Emmentaler Hügellandschaft. Nach etwa 20 Minuten Marschzeit gab es den ersten Posten mit Käse-Highlights aus der Region. Neben dem traditionellen Emmentaler wurde auch der leckere Nonnenstolz von der Dorfkäserei Sumiswald und Klosterbrot aus Mehl von der Mühle Kleeb in Rüegsbach aufgetischt. Als passendes Getränk konnten wir einen Johannisbeer-Schaumwein von Peter Bracher aus Dürrenroth geniessen. Anschliessend folgte das zweite Teilstück bis zum nächsten Posten mit Fleischspezialitäten von der Metzgerei Gygax in Lützelflüh. Auf der ansprechenden Platte fanden wir Haselnusswurst, Tobleronewurst, Salami, Speck und Hobelfleisch, sowie Walliser Roggenbrot ebenfalls aus Mehl von der Mühle Kleeb. Flüssige Begleitung war mit dem Heidelbeerwein erneut eine Spezialität aus dem Hofladen von Brachers. Frisch gestärkt nahmen wir danach bei etwas kühlerem Wetter noch den letzten Abschnitt bis zu Küsus Hof am Brandishub unter die Füsse. Am Ziel angekommen wurden wir mit einem wohlschmeckenden Fondue und einem Zinnbecher Weisswein belohnt. Als es bereits dunkel war und der Vollmond die Nacht beleuchtete, machten wir uns wieder auf den Heimweg vom urchigen Emmental ins multikulturelle Biel.
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| Kulinarische Wanderung: Schaufelbühl - Brandishub |
Sonntag, 28. Dezember 2014
Indisch mit persischem Ursprung
In den letzten Wochen war die Zeit aufgrund des intensiven Semesters an der Fachhochschule leider meistens etwas knapp und so gab es selten die Gelegenheit für die Zubereitung eines etwas spezielleren Menüs. Da der Präsenzunterricht für dieses Jahr am vorletzten Freitag aber abgeschlossen wurde, nahmen wir uns dann Zeit zum Kochen einer Spezialität aus der nordindischen Mogul-Küche.
Lamm mit Aprikosen
Lamm mit Aprikosen
Zutaten (für 2 Personen)
350g Lammfleisch gewürfelt
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer
150g getrocknete Aprikosen
2 EL Ghee
1 getrocknete Chilischote
1/2 TL Kurkumapulver
1 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 Dose gehackte Tomaten
1 EL Garam Masala
Salz
- Zwiebeln schälen und fein hacken, Ingwer und Knoblauch schälen. Aprikosen in heisses Wasser einlegen.
- Ghee in einem Gusseisen-Topf erhitzen, Zwiebeln darin goldbraun braten, Ingwer und Knoblauch dazu reiben, resp. pressen und mitbraten.
- Kurkumapulver, Kreuzkümmel und das Fleisch dazugeben und ebenfalls während ca. 5 Minuten mitbraten. Anschliessend Tomaten, Garam Masala und 1/4 l Wasser dazugeben. Etwas salzen.
- Das Ganze bei schwacher Hitze rund 75 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen. Aprikosen abgiessen und zum Fleisch geben, nochmals 15 Minuten weitergaren. Mit Naan und Reis servieren und geniessen.
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Rezept
Donnerstag, 20. November 2014
Wild im Park
Ein weiteres Highlight in unseren Herbstferien war am Dienstagabend der Besuch im Bistrot der Villa Lindenegg in Biel. Auf dem Programm stand im herrlichen Ambiente der gemütlichen Verranda ein Wildabend mit fünf Gängen, jeder davon ein grosser Genuss. Die Speisen waren sehr lecker zubereitet und sensationell präsentiert mit spannenden Details wie hauchdünn geschnittenen ud getrockneten Birnenscheiben. Passend dazu gönnten wir uns auch die empfohlene Weinbegleitung.
Wildabend in der Villa Lindenegg
Hirschterrine mit Nüssen und Dörrfrüchten im Wirzmantel mit Quittenchutney und Nüsslisalat
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Wild-Enten Consommé mit Entenbrust und Orangen-Rüebli-Püree
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Wildschwein-Raviolo mit Trüffelschaum und Rosenkohl
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Variationen vom heimischen Reh mit Rotkraut, Apfel und Kartoffel-Kürbis-Püree
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Lebkuchenmousse, Rotweinbirne und Buchenholz-Glace
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Hausapéro mit Holunder-Melissen Likör
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Symphonie, Süsswein von Wehrlis aus Küttigen No 715
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Malbec aus Erlinsbach, auch von Wehrlis 2012
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Rouvé Barbera d'Asti superiore von Rovero 2009
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Mittwoch, 19. November 2014
Herbstliche Vergnügen
In den letzten Tagen konnten wir zwischen Arbeit, Schule und anderen Projekten ein paar freie Momente - man könnte auch Herbstferien sagen - geniessen. Zum Start besuchten wir am Samstag die Bieler Weinmesse vinifera, um ein paar feine Tropfen zu entdecken. Dies war unser zweiter Besuch, nachdem wir bereits eine Woche vorher einen gemütlichen Abend mit meiner Schwester und ihrem Freund bei Nachtessen und Weinverkosten verbringen durften.
Am Sonntag nutzen wir das im Vergleich zu den vorangehenden Tagen viel bessere Wetter für eine nächste Etappe auf unserem Wanderprojekt Trans Swiss Trail, wo wir im vergangenen Jahr bereits die erste Etappe, sowie das Teilstück von der Innerschweiz über den Gotthard ins Tessin hinter uns brachten. Zuerst fuhren wir mit Zug und Bus nach Saint-Ursanne, wo die zweite Etappe bei der alten Brücke über den Doubs in der Mitte des Städtchens beginnt. Bei blauem Himmel und Sonnenschein starteten wir unseren Marsch flussaufwärts immer schön nahe am Ufer durch wunderbare Auenlandschaften, aber wegen der Regenfälle der vergangenen Tage auf recht feuchtem Terrain. Nach rund fünf Kilometern setzten wir uns auf ein paar Steine am Wegrand und genossen das mitgebrachte Picknick zum Zmittag. Gestärkt folgten wir anschliessend weiter dem Flusslauf, teilweise durch grosse Pfützen, vorbei an der in der Wintersaison nicht betriebenen Fähre bei Tariche und moosbewachsenen Bäumen, die an unseren Besuch im Olympic National Park erinnerten bis zum Steg bei La Charbonnière, auf dem wir das Gewässer überquerten. Ab hier geht es vermehrt auch auf Teerstrassen der Ortschaft Soubey zu. Am Dorfeingang passierten wir die alte Mühle und die Forellenzucht. Da der Himmel unterdessen ziemlich bedeckt und die Temperaturen etwas tiefer waren, sowie einer der drei täglichen Busse eine Viertelstunde zuvor abgefahren war, entschlossen wir uns spontan im Restaurant Relais du Doubs einzukehren und eine lokale Forelle zu verspeisen. Später nach dem Eindunkeln marschierten wir noch die letzten 300m ins Zentrum des Dorfes und nahmen dort das Postauto zurück nach Saint-Ursanne und von dort den Zug via Delémont nach Biel zurück.
Nach dem sportlichen Ausflug am Vortag gönnten wir uns am Montag einen erholsamen Badetag im Bernaqua Erlebnisbad. Zu Wochenbeginn hatte es dort nicht allzu viele Gäste und wir konnten die Sprudelbäder und Rutschbahnen ohne anstehen geniessen. Den Aufenthalt im Westside rundeten wir noch mit einer Shoppingtour durch ein paar Geschäfte ab, bevor wir mit dem Tram ins Stadtzentrum von Bern fuhren, um dort die diesjährige Ausgabe des Lichtspektakels Rendez-vous Bundesplatz zu bestaunen. Unter dem Titel "Zeitreise im Paradies" wird man eingeladen sich Zeit zu nehmen! Etwas das in der Hektik unserer Zeit oft ein bisschen zu kurz kommt. Die 25 Minuten der Show sind jedenfalls dank der kurzweiligen Story recht schnell vorbei und wir nahmen uns anschliessend noch die Zeit, um den Abend bei einem feinen Moscato d'Asti auf der Galeriebar im Kornhauskeller ausklingen zu lassen.
Am Sonntag nutzen wir das im Vergleich zu den vorangehenden Tagen viel bessere Wetter für eine nächste Etappe auf unserem Wanderprojekt Trans Swiss Trail, wo wir im vergangenen Jahr bereits die erste Etappe, sowie das Teilstück von der Innerschweiz über den Gotthard ins Tessin hinter uns brachten. Zuerst fuhren wir mit Zug und Bus nach Saint-Ursanne, wo die zweite Etappe bei der alten Brücke über den Doubs in der Mitte des Städtchens beginnt. Bei blauem Himmel und Sonnenschein starteten wir unseren Marsch flussaufwärts immer schön nahe am Ufer durch wunderbare Auenlandschaften, aber wegen der Regenfälle der vergangenen Tage auf recht feuchtem Terrain. Nach rund fünf Kilometern setzten wir uns auf ein paar Steine am Wegrand und genossen das mitgebrachte Picknick zum Zmittag. Gestärkt folgten wir anschliessend weiter dem Flusslauf, teilweise durch grosse Pfützen, vorbei an der in der Wintersaison nicht betriebenen Fähre bei Tariche und moosbewachsenen Bäumen, die an unseren Besuch im Olympic National Park erinnerten bis zum Steg bei La Charbonnière, auf dem wir das Gewässer überquerten. Ab hier geht es vermehrt auch auf Teerstrassen der Ortschaft Soubey zu. Am Dorfeingang passierten wir die alte Mühle und die Forellenzucht. Da der Himmel unterdessen ziemlich bedeckt und die Temperaturen etwas tiefer waren, sowie einer der drei täglichen Busse eine Viertelstunde zuvor abgefahren war, entschlossen wir uns spontan im Restaurant Relais du Doubs einzukehren und eine lokale Forelle zu verspeisen. Später nach dem Eindunkeln marschierten wir noch die letzten 300m ins Zentrum des Dorfes und nahmen dort das Postauto zurück nach Saint-Ursanne und von dort den Zug via Delémont nach Biel zurück.
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| Wanderung: St-Ursanne - Soubey |
Nach dem sportlichen Ausflug am Vortag gönnten wir uns am Montag einen erholsamen Badetag im Bernaqua Erlebnisbad. Zu Wochenbeginn hatte es dort nicht allzu viele Gäste und wir konnten die Sprudelbäder und Rutschbahnen ohne anstehen geniessen. Den Aufenthalt im Westside rundeten wir noch mit einer Shoppingtour durch ein paar Geschäfte ab, bevor wir mit dem Tram ins Stadtzentrum von Bern fuhren, um dort die diesjährige Ausgabe des Lichtspektakels Rendez-vous Bundesplatz zu bestaunen. Unter dem Titel "Zeitreise im Paradies" wird man eingeladen sich Zeit zu nehmen! Etwas das in der Hektik unserer Zeit oft ein bisschen zu kurz kommt. Die 25 Minuten der Show sind jedenfalls dank der kurzweiligen Story recht schnell vorbei und wir nahmen uns anschliessend noch die Zeit, um den Abend bei einem feinen Moscato d'Asti auf der Galeriebar im Kornhauskeller ausklingen zu lassen.
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| Rendez-vous Bundesplatz 2014 |
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