Sonntag, 31. Januar 2016

Projekt Everyday IPA - die Fortsetzung

Seit dem Beginn meines Projektes Everyday IPA sind unterdessen schon ein paar Wochen vergangen. Da das Resultat absolut trinkbar war, der Brauvorgang selbst jeweils ein paar anregende Stunden in der Küche garantiert und auch die ganze Recherche zum Thema Selber-Bierbrauen interessant ist, sind unterdessen insgesamt schon acht Sude gekocht, vergärt und in Flaschen abgefüllt worden. Während der neunte Batch sich zur Zeit gerade im Fermentierungskrug befindet und in ein paar Tagen ebenfalls abgefüllt werden kann. Bisher wurden in unserer Küche folgende Biere hergestellt:


  • Everyday IPA
  • Bio Pale Ale
  • Bio Weizen Edelweiss
  • Chestnut Brown Ale
  • Kloster Dinkel
  • Coffee Porter
  • Bel-Gin Strong
  • Citrus Gose
Aufgrund des bisherigen guten Gelingens und der Freude an diesem Hobby, werde ich in kommender Zeit sicherlich weiterhin regelmässig Sude aufsetzen und zu Bier verarbeiten. Zudem ist es jeweils ebenfalls faszinierend die vergärten Endprodukte zu probieren und geniessen! Santé!

Sonntag, 15. November 2015

Tolle Schritte durch die Freiberge

Da wir in der vergangenen Woche Ferien hatten und sich das herbstliche Wetter von seiner besten Seite zeigte, nahmen wir zwei Etappen auf dem Trans Swiss Trail unter die Füsse. Nachdem wir im Frühling im Tessin unterwegs waren, setzten wir dieses Mal unsere Strecke im Jura, wo wir vor rund einem Jahr bereits die ersten beiden Teilstücke absolvierten, fort. Nach der Anreise per Zug und Postauto via St-Ursanne nach Soubey, marschierten wir zuerst ein paar Meter dem Doubs entlang, über einen Hügel, der vom Fluss umflossen wird und weiter bis zur roten Hängebrücke in Clairbief. Nach einem erfolglosen Abstecher zu einem Restaurant, welches am Montagmorgen leider noch geschlossen war, erreichten wir bald schon die Moulin Jeannottat und begannen von dort mit dem Aufstieg Richtung Hochplateau der Freiberge. Das schweisstreibende Erklimmen der Höhe lohnte sich, konnten wir doch bald schon über schöne Juraweiden und durch typische Juradörfer marschieren. Einige Kilometer später trafen wir zwei freiwillige Helfer von Jura Rando, die sich gerade auf einer Tour zur Instandhaltung der Wege befanden. Nach einem kurzen Schwatz zogen wir weiter und erreichten kurz darauf unser heutiges Ziel in Saignelégier, von wo wir wieder per Zug nach Hause fuhren.
Wanderung: Soubey - Saignelégier

Am Mittwoch lockte uns das wunderbare Wanderwetter nochmals raus in die Natur. Frühmorgens reisten wir nach Saignelégier, um unser Trans Swiss Trail-Abenteuer fortzusetzen. Zuerst kamen wir an der Halle des Marché Concours vorbei und erreichten nach einem Marsch über Feldwege und entlang einer Hauptstrasse etwas später das Dorf Les Emibois, wo wir uns im Tea-Room der Bäckerei Au Pain d'Antan eine kleine Pause gönnten und ein sehr feines Brot kauften. Frisch gestärkt zogen wir weiter, durchquerten bald Les Breuleux und marschierten bei blauem Himmel und Sonnenschein über wunderschöne Juraweiden mit den typischen Tannen gegen den Mont Soleil zu. Auf einer Bank liessen wir uns nieder zum Mittagessen und genossen anschliessend die wärmende Sonne, bevor wir das letzte Stück inklusive dem rüden Abstieg nach St-Imier unter die Füsse nahmen. Zufrieden bestiegen wir dort den Regio Express, der uns zurück nach Biel brachte. Mit diesen beiden Wanderungen haben wir nun vermutlich die diesjährige Wandersaison abgeschlossen und freuen uns dann im nächsten Jahr wieder einige Kilometer mit eigener Muskelkraft zurückzulegen.
Wanderung: Saignelégier - St-Imier

Dienstag, 10. November 2015

Herbstliches Weekend im Bündnerland

Vor etwas mehr als zwei Wochen, hatten wir das Vergnügen einen Ausflug ins schöne Bündnerland zu unternehmen. In aller Frühe bestiegen wir am Samstagmorgen in Biel den Zug und reisten via Zürich nach Tiefencastel, wo wir von meiner Schwester und ihrem Freund abgeholt wurden. Gemeinsam fuhren wir mit dem Auto nach Savognin, erledigten die Einkäufe beim Metzger, Bäcker und in der Käserei und richteten uns in der Ferienwohnung ein. Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Alp Flix. Nachdem wir das Auto parkiert hatten, wanderten wir durch die schöne Gras- und Moorlandschaft bis zu den Lais da Flix, wo wir uns am Ufer bei einem Tisch mit Bänken zum Mittagshalt niederliessen. Als wir uns genug lange an den Sonnenstrahlen geweidet hatten, marschierten wir wieder zum Auto und kehrten zur Wohnung zurück. Am späteren Nachmittag genossen wir ein leckeres Raclette, bevor am Abend der Besuch des Eishockey-Matches zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel-Bienne in der Davoser Eishalle auf dem Programm stand.

Am Sonntag unternahmen wir nach Ausschlafen, Schwimmen im Hallenbad und einem gemütlichen Frühstück einen Spaziergang um den Badesee Lai Barnagn. Den Rest des Tages verbrachten wir mit einer ausgedehnten Shopping-Tour im Designer Outlet in Landquart, bevor gegen Abend bereits wieder die Heimreise mit dem Zug anstand. Das war ein kurzes, aber tolles Weekend in einer schönen Ecke der Schweiz.
Weekend im Bündnerland

Samstag, 24. Oktober 2015

Nochmals ein Tag an der Expo 2015

Schon seit der Rückkehr von unserem Ausflug an die Expo 2015 in Milano im Mai spielte ich mit dem Gedanken der Weltausstellung noch einen weiteren Besuch abzustatten und mir noch Souvenirs zu besorgen. Unterdessen ist nun bereits der letzte Monat angebrochen und ich konnte mich endlich für ein Datum entscheiden. So reiste ich am vergangenen Samstag mit dem Zug via Bern und Brig nach Rho Fiera Milano. Nach der Ankunft mit rund 20 Minuten Verspätung, schritt ich zügig aus dem Bahnhof Richtung Eingang und erblickte bald die riesige Menschenmenge, die vor den Toren auf den Einlass wartete. Langsam ging es vorwärts und nach etwa anderthalb Stunden hatte ich die Sicherheitskontrolle passiert und konnte das Expo-Gelände betreten. Drinnen kaufte ich mir als erstes den Expo-Passport damit die Stempeljagd beginnen konnte. Als ersten Pavillon besuchte ich den Auftritt der Tschechischen Republik, wo jedoch zu viele Leute gleichzeitig eingelassen wurden und so kaum etwas vom Inhalt zu sehen und verstehen war. Nächste Station war Litauen, wo die Besucher dosiert in die Ausstellung eingelassen wurden und man so immerhin etwas Platz zum Besichtigen hatte. Am Ausgang des Pavillons gönnte ich mir an der Bar ein feines rotes Bier aus Litauen. Danach war bereits Mittagszeit und so begab ich mich nach Eataly zu den 20 Restaurants aus den italienischen Regionen. Auch hier war der Andrang gross, beim Vertreter aus den Marken konnte ich mir jedoch eine leckere Portion Maccheroncini al ragù einverleiben. Da vor beinahe allen Länderpavillons längere Warteschlangen ersichtlich waren, entschied ich mich für den Besuch der sogenannten Cluster, wo kleinere Länder thematisch gruppiert waren. So erkundete ich die Bereiche Islands, Sea and Food, sowie Fruits and Legumes, bevor ich den spannenden Auftritt von Caritas besuchte. Weiter fuhr ich mit dem People Mover ans hintere Ende des Geländes, spazierte dort gemütlich über den Mediterranen Hügel und liess mich anschliessend für eine gemütliche Pause beim Moretti-Stand nieder. Gut erholt stürzte ich mich anschliessend erneut ins Getümmel und spazierte durch die Cluster Cereals and Tubers und Coffee. Zum Abschluss bestaunte ich noch die riesigen Landwirtschaftsmaschinen von New Holland und verspeiste bei den holländischen Food-Anhängern einen feinen, fleischlosen Cheeseburger. Auf dem Weg zum Ausgang schaute ich noch kurz im Souvenir-Shop vorbei und deckte mich mit Erinnerungsstücken ein. Trotz dem riesigen Besucherandrang konnte ich mit diesem Tag für mich das Expo-Erlebnis komplettieren und zufrieden die Heimreise antreten. See you in Astana 2017!
Expo 2015 Milano - Ottobre

Sonntag, 11. Oktober 2015

Projekt Everyday IPA

Seit dem erfolgreichen Abschluss meiner Bachelor-Ausbildung verfüge ich über etwas mehr Freizeit und versuche diese mit verschiedenen Projekten zu nutzen. Eines dieser Vorhaben ist selber Bier herzustellen, etwas das ich schon seit Jahren gerne einmal machen wollte. Dafür habe ich mir einen Beer Making Kit vom Brooklyn Brew Shop bei Alabama gekauft. Ein solches Set beinhaltet einen 1-Gallon-Fermentierungs-Behälter, Thermometer und die Zutaten (Malz, Hopfen und Hefe) für eine Ladung Bier, in meinem Fall für die Sorte Everyday IPA. Somit startete ich also am Samstagnachmittag mit dem Zubereiten der Maische. Nach rund einer Stunde bei vorgegebener Temperatur folgte das sogenannte Läutern, d.h. Filtern damit nur noch die Flüssigkeit übrig bleibt. Nächster Schritt war das Würzekochen bei dem während einer Stunde bei leichtem Sieden und unter regelmässigem Umrühren der Hopfen beigegeben wird. Anschliessend wurde das zukünftige Bier auf ca. 20° C gekühlt, in den Fermentierungs-Krug eingefüllt und mit der Hefe versetzt, bevor nun die Gärungsphase folgt. Nun gilt es also abzuwarten und über das Resultat dieses Projekts werde ich in einigen Wochen berichten können.
Projekt Everyday IPA

Mittwoch, 30. September 2015

Spass im Europa-Park

Zu Beginn des Monats September reisten wir gemeinsam mit meiner Schwester und ihrem Partner in den Europa-Park nach Rust. Endlich hatten wir einen gemeinsamen Termin gefunden, dieser Ausflug war nämlich noch das letztjährige Geburtstagsgeschenk für die beiden.

Nachdem wir das Auto parkiert hatten und den Park betraten, fuhren wir zuerst mit dem EP-Express in den hinteren Teil des Areals. Dort starteten wir mit den "nassen" Bahnen Atlantica SuperSplash, Fjord Rafting und Whale Adventures. Später folgten die Holzachterbahn WODAN - Timburcoaster, Piraten in Batavia und die schöne neue Attraktion Arthur. Weiter fuhren wir auch mit der Schweizer Bobbahn, dem rasanten bluefire Megacoaster sowie dem immer wieder herausfordernden Silverstar.

Trotz relativ vielen Leuten ud dadurch bedingt teilweise langen Schlangen beim Anstehen zu den grossen Attraktionen hatten wir einen tollen Tag und freuen uns schon jetzt wieder auf den nächsten Besuch in diesem grossartigen Vergnügunspark.

Samstag, 12. September 2015

Zum Abschluss in die Stadt der Grachten

Nach erfolgreich überstandener vierjähriger Schulzeit fand sich am letzten August-Weekend eine Gruppe von zehn unverwüstlichen jungen Leuten für einen gemeinsamen Ausflug zusammen. Als Zielort wurde in einem intensiven Auswahlprozedere die holländische Hauptstadt Amsterdam auserkoren. Die Anreise erfolgte am Donnerstagabend mit KLM von Genève Cointrin nach Amsterdam Schiphol. Auf dem Programm stand am Freitag Shopping in den Einkaufsmeilen der Stadt und der Besuch der Heineken Experience, sowie ein leckeres Nachtessen in geselliger Atmosphäre im Restaurant La Luna Steakhouse. Am Samstag gab es Sightseeing zu Fuss und eine Kletterei auf den Turm der Oude Kerk. Zum Ausklang des Nachmittags, genossen wir die Sonne und Aussicht von der Skylounge auf dem Hilton Hotel, bevor wir uns am Abend auf eine unterhaltsame Diner Cruise durch die Grachten begaben. Viel zu schnell verstrich die Zeit und so hiess es am Sonntag bereits wieder zusammenpacken, an den Flughafen fahren und in die Schweiz zurückfliegen.
Amsterdam 2015