Samstag, 24. Oktober 2015

Nochmals ein Tag an der Expo 2015

Schon seit der Rückkehr von unserem Ausflug an die Expo 2015 in Milano im Mai spielte ich mit dem Gedanken der Weltausstellung noch einen weiteren Besuch abzustatten und mir noch Souvenirs zu besorgen. Unterdessen ist nun bereits der letzte Monat angebrochen und ich konnte mich endlich für ein Datum entscheiden. So reiste ich am vergangenen Samstag mit dem Zug via Bern und Brig nach Rho Fiera Milano. Nach der Ankunft mit rund 20 Minuten Verspätung, schritt ich zügig aus dem Bahnhof Richtung Eingang und erblickte bald die riesige Menschenmenge, die vor den Toren auf den Einlass wartete. Langsam ging es vorwärts und nach etwa anderthalb Stunden hatte ich die Sicherheitskontrolle passiert und konnte das Expo-Gelände betreten. Drinnen kaufte ich mir als erstes den Expo-Passport damit die Stempeljagd beginnen konnte. Als ersten Pavillon besuchte ich den Auftritt der Tschechischen Republik, wo jedoch zu viele Leute gleichzeitig eingelassen wurden und so kaum etwas vom Inhalt zu sehen und verstehen war. Nächste Station war Litauen, wo die Besucher dosiert in die Ausstellung eingelassen wurden und man so immerhin etwas Platz zum Besichtigen hatte. Am Ausgang des Pavillons gönnte ich mir an der Bar ein feines rotes Bier aus Litauen. Danach war bereits Mittagszeit und so begab ich mich nach Eataly zu den 20 Restaurants aus den italienischen Regionen. Auch hier war der Andrang gross, beim Vertreter aus den Marken konnte ich mir jedoch eine leckere Portion Maccheroncini al ragù einverleiben. Da vor beinahe allen Länderpavillons längere Warteschlangen ersichtlich waren, entschied ich mich für den Besuch der sogenannten Cluster, wo kleinere Länder thematisch gruppiert waren. So erkundete ich die Bereiche Islands, Sea and Food, sowie Fruits and Legumes, bevor ich den spannenden Auftritt von Caritas besuchte. Weiter fuhr ich mit dem People Mover ans hintere Ende des Geländes, spazierte dort gemütlich über den Mediterranen Hügel und liess mich anschliessend für eine gemütliche Pause beim Moretti-Stand nieder. Gut erholt stürzte ich mich anschliessend erneut ins Getümmel und spazierte durch die Cluster Cereals and Tubers und Coffee. Zum Abschluss bestaunte ich noch die riesigen Landwirtschaftsmaschinen von New Holland und verspeiste bei den holländischen Food-Anhängern einen feinen, fleischlosen Cheeseburger. Auf dem Weg zum Ausgang schaute ich noch kurz im Souvenir-Shop vorbei und deckte mich mit Erinnerungsstücken ein. Trotz dem riesigen Besucherandrang konnte ich mit diesem Tag für mich das Expo-Erlebnis komplettieren und zufrieden die Heimreise antreten. See you in Astana 2017!
Expo 2015 Milano - Ottobre

Sonntag, 11. Oktober 2015

Projekt Everyday IPA

Seit dem erfolgreichen Abschluss meiner Bachelor-Ausbildung verfüge ich über etwas mehr Freizeit und versuche diese mit verschiedenen Projekten zu nutzen. Eines dieser Vorhaben ist selber Bier herzustellen, etwas das ich schon seit Jahren gerne einmal machen wollte. Dafür habe ich mir einen Beer Making Kit vom Brooklyn Brew Shop bei Alabama gekauft. Ein solches Set beinhaltet einen 1-Gallon-Fermentierungs-Behälter, Thermometer und die Zutaten (Malz, Hopfen und Hefe) für eine Ladung Bier, in meinem Fall für die Sorte Everyday IPA. Somit startete ich also am Samstagnachmittag mit dem Zubereiten der Maische. Nach rund einer Stunde bei vorgegebener Temperatur folgte das sogenannte Läutern, d.h. Filtern damit nur noch die Flüssigkeit übrig bleibt. Nächster Schritt war das Würzekochen bei dem während einer Stunde bei leichtem Sieden und unter regelmässigem Umrühren der Hopfen beigegeben wird. Anschliessend wurde das zukünftige Bier auf ca. 20° C gekühlt, in den Fermentierungs-Krug eingefüllt und mit der Hefe versetzt, bevor nun die Gärungsphase folgt. Nun gilt es also abzuwarten und über das Resultat dieses Projekts werde ich in einigen Wochen berichten können.
Projekt Everyday IPA

Mittwoch, 30. September 2015

Spass im Europa-Park

Zu Beginn des Monats September reisten wir gemeinsam mit meiner Schwester und ihrem Partner in den Europa-Park nach Rust. Endlich hatten wir einen gemeinsamen Termin gefunden, dieser Ausflug war nämlich noch das letztjährige Geburtstagsgeschenk für die beiden.

Nachdem wir das Auto parkiert hatten und den Park betraten, fuhren wir zuerst mit dem EP-Express in den hinteren Teil des Areals. Dort starteten wir mit den "nassen" Bahnen Atlantica SuperSplash, Fjord Rafting und Whale Adventures. Später folgten die Holzachterbahn WODAN - Timburcoaster, Piraten in Batavia und die schöne neue Attraktion Arthur. Weiter fuhren wir auch mit der Schweizer Bobbahn, dem rasanten bluefire Megacoaster sowie dem immer wieder herausfordernden Silverstar.

Trotz relativ vielen Leuten ud dadurch bedingt teilweise langen Schlangen beim Anstehen zu den grossen Attraktionen hatten wir einen tollen Tag und freuen uns schon jetzt wieder auf den nächsten Besuch in diesem grossartigen Vergnügunspark.

Samstag, 12. September 2015

Zum Abschluss in die Stadt der Grachten

Nach erfolgreich überstandener vierjähriger Schulzeit fand sich am letzten August-Weekend eine Gruppe von zehn unverwüstlichen jungen Leuten für einen gemeinsamen Ausflug zusammen. Als Zielort wurde in einem intensiven Auswahlprozedere die holländische Hauptstadt Amsterdam auserkoren. Die Anreise erfolgte am Donnerstagabend mit KLM von Genève Cointrin nach Amsterdam Schiphol. Auf dem Programm stand am Freitag Shopping in den Einkaufsmeilen der Stadt und der Besuch der Heineken Experience, sowie ein leckeres Nachtessen in geselliger Atmosphäre im Restaurant La Luna Steakhouse. Am Samstag gab es Sightseeing zu Fuss und eine Kletterei auf den Turm der Oude Kerk. Zum Ausklang des Nachmittags, genossen wir die Sonne und Aussicht von der Skylounge auf dem Hilton Hotel, bevor wir uns am Abend auf eine unterhaltsame Diner Cruise durch die Grachten begaben. Viel zu schnell verstrich die Zeit und so hiess es am Sonntag bereits wieder zusammenpacken, an den Flughafen fahren und in die Schweiz zurückfliegen.
Amsterdam 2015

Freitag, 4. September 2015

In der Wildnis Bohusläns - Teil 4

Am folgenden Morgen hörten wir plötzlich einige Regentropfen aufs Zelt prasseln. Für uns war dies das Startzeichen zum Zeltabbau in Rekordzeit, damit wir unser mobiles Zuhause möglichst trocken einpacken konnten. Danach bereiteten wir uns ein tolles Frühstück mit frisch gepflückten Himbeeren zu und starteten - nachdem es wieder zu regnen aufgehört hatte - mit einem ersten recht steilen Anstieg in die heutige Wanderetappe. Weiter ging es entlang einer Schotterstrasse, über eine Kuhweide mit eigenem Strand, vorbei am alten Hof Torps gård bis zu Borgmästarbruket, wo noch Ruinen von Sägewerk und Mühlen an die erste Industrialisierungsperiode in dieser Region erinnern. Dem Örekilsälven weiter folgend erreichten wir bald den Wasserfall Brålandsfallet, wo wir nach dem Mittagessen noch ein bisschen den springenden Lachsen zusahen. Danach folgten wir noch für eine kurze Strecke den orangen Markierungen des Bohusleden, bevor wir später Richtung Munkedal abbogen. Da hier allerdings nicht allzuviel los war, fuhren wir mit dem Zug nach Uddevalla und dort mit dem Taxi zum etwas ausserhalb gelegenen Unda Camping, wo wir unser Zelt aufbauten und uns bald einmal zur Nachtruhe hinlegten.
Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Tisdag

Für den nächsten Tag hatten wir unseren zweiten Ruhetag eingeplant. Also schliefen wir etwas länger, verspeisten ein gemütliches Frühstück mit leckeren schwedischen Erdbeeren und wuschen wieder einmal unsere Kleider. Für die zweite Hälfte des Tages fuhren wir mit dem Bus nach Uddevalla, um einerseits unsere Vorräte nochmals aufzufüllen und ein wenig durch die Stadt zu bummeln. Da wir heute nicht so viel marschieren wollten, unternahmen wir die Sightseeing-Tour mit einem kleinen Touristen-Bähnli. Gegen abend begaben wir uns ins coole Restaurant Kerstin på torget und liessen uns mit einem leckeren Caesar's Salad verwöhnen. Zum Dessert gönnten wir uns anschliessend auf dem Kungstorget bei der Königsstatue eine Glacé und spazierten nachher zum Hafen, wo wir das Schiff M/S Sunningen bestiegen. In einer angenehmen Fahrt liessen wir uns nun zurück zu unserem Zelt auf dem Campingplatz fahren.  
Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Onsdag

Gut erholt und mit neuem Mut starteten wir am Donnerstag in den letzten Teil unseres Wanderabenteuers. Nachdem wir mit dem Bus wieder in die Stadt Uddevalla gefahren waren, hiess es zuerst an den Stadtrand marschieren und dort wieder den Einstieg in den Bohusleden suchen. Als wir die vertrauten orangen Kennzeichen gefunden hatten, führte uns der Weg aufs Neue durch schöne Moorlandschaften, durch Wald und über Feldwege bis wir gegen Mittag den restaurierten alten Hof Åleslån, der heute als Natur- und Kulturschule dient, erreichten. Auf dem weiteren Weg am Nachmittag kamen wir an verschiedenen Häusern, Hütten und sogar einer lappländischen Kote vorbei, bis wir unser Tagesziel am Kärrevattnet erreichten. Nach dem Nachtessen legten wir uns für die letzte Outdoor-Nacht in der Windschutzhütte in unsere Schlafsäcke und genossen die wunderbare Stille.
 
Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Torsdag

Und dann kam also unser letzter Wandertag. Nach einem Frühstück mit grilliertem Brot und Nutella machten wir uns wieder auf den Weg. Auch heute marschierten wir an Hütten vorbei und durch Wald- und Moorlandschaften. Nach dem Mittagessen an einem See, führte uns die markierte Route in eine Viehweide, die von einer ganzen Herde mit Kühen, Jungtieren und sogar einem Muni bewohnt war. Da dieser uns nicht ganz so wohl gesinnt schien, entschieden wir uns für einen kleinen Umweg ausserhalb des Zaunes. Weiter ging es in einem stetigen Auf und Ab durch recht anspruchsvolles Terrain und später für einen letzten Abschnitt auf geteerter Strasse bis wir erneut in Munkedal einmarschierten, dieses Mal jedoch von Süden her. Damit war unser herrlicher Trekking-Trip nach rund 200 km abgeschlossen und wir bestiegen am Bahnhof den Zug, der uns nach Göteborg zurückbrachte. Dort begaben wir uns ins bereits bekannte STF Göteborg City Hotel, gönnten uns eine Dusche und liessen anschliessend den Tag bei einem Bierchen am Kulturfestival ausklingen. Am Samstag machten wir uns auf den Weg mit dem Bus an den Flughafen und reisten mit KLM via Amsterdam nach Zürich zurück. Rückblickend lässt sich festhalten, dass wir mit einer guten Ausrüstung eine herrliche Trekking-Tour durch eine wunderbare Landschaft erleben konnten. Der Bohusleden hat noch 13 weitere Etappen - wer weiss, ob und wann wir diese noch laufen werden ;-)
 
Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Fredag

Montag, 24. August 2015

In der Wildnis Bohusläns - Teil 3

Frisch gepflückte Blaubeeren, Müesliflocken, etwas Rahmpulver und gefiltertes Wasser - das waren die Zutaten für ein sehr leckeres Frühstück zu Beginn der zweiten Wanderwoche auf dem Bohusleden. So gestärkt packten wir einmal mehr alles zusammen und begannen eine weitere Etappe entlang von tollen Seen und durch faszinierende Wälder. Das Mittagessen nahmen wir bei der Hütte am Sjökarrssjön gemeinsam mit einem deutschen Wanderer, der dort einen Ruhetag einlegte, ein. Von ihm erfuhren wir, dass er frühmorgens am gegenüberliegenden Ufer Wölfe vorbeigehen sah. Die weitere Strecke am Nachmittag führte in einem steigen Auf und Ab weiter entlang von Seen und einmal durch eine Fläche, die vor nicht allzulanger Zeit von einem Waldbrand heimgesucht wurde, bis wir die Luxus-Unterkunft Vaktarekullen, die sich auf der höchsen Erhebung im Kynnefjäll befindet, erreichten. Das frei benutzbare Haus bietet insgesamt 12 Schlafplätze in zwei Räumen und einen Ofen zum Heizen. Als wir nach dem Abendessen auf der Terasse noch am Wasser filtern waren, erhielten wir Besuch von einem Schweden mit dem wir uns ein wenig unterhalten konnten. Später als wir gerade ins Bett gingen, traf dann noch ein deutsches Paar ein, das an diesem Tag in Dingle in den Bohusleden eingestiegen war.
Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Lördag

Am Sonntag hiess es für uns wie gewohnt aufstehen, frühstücken und packen, damit wir beizeiten abmarschieren konnten. Erneut wanderten wir durch verschiedene Typen von Wald und entlang von Seen. Mit dem Mittagessen hatte ich mir wohl zu viel Energie zugeführt, so dass ich den letzten Kilometer entlang des Äntervattnet trotz mehr als 20 kg in meinem Lowe-Alpine-Latok-Rucksack rennend zurücklegte. Da das heutige Teilstück eher kurz war, hatten wir nach Ankunft beim Windschutz schön Zeit zum Waschen und Geniessen der wunderbaren Natur.
Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Söndag

Nach einer angenehmen Nacht in der Hütte, bereiteten wir uns zum Frühstück getoastetes Brot vom Grill mit Nutella zu. Danach machten wir uns wieder für eine Wanderung auf einer nächsten Etappe bereit. Bereits nach wenigen Kilometern erreichten wir Lunden, wo ein Denkmal und eine Wachstube der Gruppe Rädda Kynnefjäll an den zwanzigjährigen Widerstand gegen ein Atommüllendlager in dieser Gegend erinnert. Der nächste Abschnitt führte uns durch das Naturschutzgebiet Bredmossen und später auf asphaltierter Strasse bis in den geplanten Zielort Svarteborg. Leider stellte sich hier heraus, dass die ersehnte Cafeteria bereits seit rund drei Jahren geschlossen ist und es sonst ausser ein paar Häusern hier nichts gibt. Nach einer kurzen Lagebesprechung beschlossen wir noch ein paar Schritte weiter zu gehen und nach einem geeigneten Zeltplatz Ausschau zu halten. Schlussendlich wurden es insgesamt 35 km und wir erreichten gegen Abend den Vindskydd in Harska, wo bereits zwei Deutsche - Vater mit erwachsenem Sohn - einquartiert waren. Trotz intensiver Suche rund um die Hütte fanden wir keinen genügend grossen ebenen Platz, so dass wir unser Zelt in leicht geneigter Position aufstellen mussten. Da wir vom heutigen Laufpensum ziemlich erschöpft waren, konnten wir trotzdem einigermassen gut schlafen.
Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Måndag

Sonntag, 23. August 2015

In der Wildnis Bohusläns - Teil 2

Am folgenden Morgen erwachten wir um 07.07 Uhr und packten als erstes unser Zelt zusammen, da eine regnerische Stimmung in der Luft lag. Nach dem Frühstück begann es tatsächlich zu tropfen und wir schützten zum Abmarschieren unsere Rucksäcke mit der Regenhülle, uns mit den Regenjacken und unsere Füsse mit den Gamaschen, um einigermassen trocken zu bleiben. Der Weg führte uns zuerst durch das geologisch sehr interessante Gebiet Tolvmanstegen, das aus bis zu 900 Millionen Jahre altem Granit abwechselnd mit Moorlandschaften besteht und heute eine Windfarm mit rund 25 Windkrafträdern beheimatet. Das Mittagessen nahmen wir inmitten dieser eindrücklichen Szenerie unter einem Baum als Schutz vor den Regentropfen ein. Später im Verlaufe des Nachmittags auf dieser langen Etappe wurde das Wetter immer besser, doch kam dafür auch immer mehr Ungeziefer angeflogen. Nach einem guten Stück entlang der schwedisch-norwegischen Grenze und einem letzten anstrengenden Abschnitt auf geteerter Strasse erreichten wir Vassbotten, wo wir unser Zelt auf dem Bullarebygdens Camping aufstellten. Nach einer erfrischenden Dusche gönnten wir uns ein feines Abendessen im Restaurant Nellies Place und genossen den Abend bei musikalischer Unterhaltung auf der Terrasse.
Um unsere Füsse und den ganzen Körper etwas von den Strapazen der vergangenen Tage zu erholen, legten wir am Mittwoch einen Ruhetag ein. Dabei konnten wir dank sehr freundlicher Unterstützung des Camping-Besitzers auch unsere Vorräte für die kommenden Tage in der Wildnis wieder etwas aufstocken.
Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Tisdag och onsdag

Nach dieser Pause packten wir am Donnerstag wieder alle unsere Sachen zusammen und marschierten los Richtung Älgafallet, dem höchsten Wasserfall in Bohuslän und Grenze zu Norwegen. Nach einem Fotohalt mit Ab- und Aufstieg auf norwegischer Seite ging es weiter durch teilweise anspruchsvolles Gelände mit schlechter Wegmarkierung und einem Helikopter, der uns mit seiner Landung "einschneite". Später haben wir von einem Schweden erfahren, dass das weisse Pulver Kalk ist und gegen die Übersäuerung der Seen und Feuchtgebiete eingesetzt wird. Bei tollem Wanderwetter durchquerten wir eine wunderbare, wilde Landschaft mit Wald und Seen und erreichten gegen Abend den Vindskydd Nornäs. Nach einem wohl tuenden Bad im See und Würsten vom Grill zum Znacht, legten wir uns in der mit Schiebetüren verschliessbaren Hütte zur Nachtruhe.
Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Torsdag

Auch am folgenden Tag konnten wir wieder durch atemberaubendes Gelände, das teilweise an einen Alpengarten und später an Moorlandschaften wie in den Freibergen erinnerte, marschieren. Ständig ging es auf und ab und das Mittagessen verspeisten wir in der Nähe des 202 m. ü. M. liegenden Gipfels Porsås. Am späteren Nachmittag erreichten wir unseren geplanten Etappenort am Daletjärn. Leider war die Hütte hier nur noch halb vorhanden, weshalb wir beschlossen noch etwas weiter zu gehen. Da gemäss Informationen aus dem Gästebuch in Nornäs auch die nächsten zwei Hütten nicht mehr existieren und zudem der Weg schlecht markiert sei, entschieden wir uns für eine alternative Route über einen Waldweg bis Holmen. Ab dort folgten wir wieder den orangenen Kennzeichnungen bis zu einem herrlichen Zeltplätzchen direkt am Ufer eines Sees, wo wir nach dem obligaten Bad und Nachtessen zu entferntem Elchgebrüll einschlafen konnten.
Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Fredag