Zu Beginn des Monats September reisten wir gemeinsam mit meiner Schwester und ihrem Partner in den Europa-Park nach Rust. Endlich hatten wir einen gemeinsamen Termin gefunden, dieser Ausflug war nämlich noch das letztjährige Geburtstagsgeschenk für die beiden.
Nachdem wir das Auto parkiert hatten und den Park betraten, fuhren wir zuerst mit dem EP-Express in den hinteren Teil des Areals. Dort starteten wir mit den "nassen" Bahnen Atlantica SuperSplash, Fjord Rafting und Whale Adventures. Später folgten die Holzachterbahn WODAN - Timburcoaster, Piraten in Batavia und die schöne neue Attraktion Arthur. Weiter fuhren wir auch mit der Schweizer Bobbahn, dem rasanten bluefire Megacoaster sowie dem immer wieder herausfordernden Silverstar.
Trotz relativ vielen Leuten ud dadurch bedingt teilweise langen Schlangen beim Anstehen zu den grossen Attraktionen hatten wir einen tollen Tag und freuen uns schon jetzt wieder auf den nächsten Besuch in diesem grossartigen Vergnügunspark.
Mittwoch, 30. September 2015
Samstag, 12. September 2015
Zum Abschluss in die Stadt der Grachten
Nach erfolgreich überstandener vierjähriger Schulzeit fand sich am letzten August-Weekend eine Gruppe von zehn unverwüstlichen jungen Leuten für einen gemeinsamen Ausflug zusammen. Als Zielort wurde in einem intensiven Auswahlprozedere die holländische Hauptstadt Amsterdam auserkoren. Die Anreise erfolgte am Donnerstagabend mit KLM von Genève Cointrin nach Amsterdam Schiphol. Auf dem Programm stand am Freitag Shopping in den Einkaufsmeilen der Stadt und der Besuch der Heineken Experience, sowie ein leckeres Nachtessen in geselliger Atmosphäre im Restaurant La Luna Steakhouse. Am Samstag gab es Sightseeing zu Fuss und eine Kletterei auf den Turm der Oude Kerk. Zum Ausklang des Nachmittags, genossen wir die Sonne und Aussicht von der Skylounge auf dem Hilton Hotel, bevor wir uns am Abend auf eine unterhaltsame Diner Cruise durch die Grachten begaben. Viel zu schnell verstrich die Zeit und so hiess es am Sonntag bereits wieder zusammenpacken, an den Flughafen fahren und in die Schweiz zurückfliegen.
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| Amsterdam 2015 |
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Freitag, 4. September 2015
In der Wildnis Bohusläns - Teil 4
Am folgenden Morgen hörten wir plötzlich einige Regentropfen aufs Zelt prasseln. Für uns war dies das Startzeichen zum Zeltabbau in Rekordzeit, damit wir unser mobiles Zuhause möglichst trocken einpacken konnten. Danach bereiteten wir uns ein tolles Frühstück mit frisch gepflückten Himbeeren zu und starteten - nachdem es wieder zu regnen aufgehört hatte - mit einem ersten recht steilen Anstieg in die heutige Wanderetappe. Weiter ging es entlang einer Schotterstrasse, über eine Kuhweide mit eigenem Strand, vorbei am alten Hof Torps gård bis zu Borgmästarbruket, wo noch Ruinen von Sägewerk und Mühlen an die erste Industrialisierungsperiode in dieser Region erinnern. Dem Örekilsälven weiter folgend erreichten wir bald den Wasserfall Brålandsfallet, wo wir nach dem Mittagessen noch ein bisschen den springenden Lachsen zusahen. Danach folgten wir noch für eine kurze Strecke den orangen Markierungen des Bohusleden, bevor wir später Richtung Munkedal abbogen. Da hier allerdings nicht allzuviel los war, fuhren wir mit dem Zug nach Uddevalla und dort mit dem Taxi zum etwas ausserhalb gelegenen Unda Camping, wo wir unser Zelt aufbauten und uns bald einmal zur Nachtruhe hinlegten.
Für den nächsten Tag hatten wir unseren zweiten Ruhetag eingeplant. Also schliefen wir etwas länger, verspeisten ein gemütliches Frühstück mit leckeren schwedischen Erdbeeren und wuschen wieder einmal unsere Kleider. Für die zweite Hälfte des Tages fuhren wir mit dem Bus nach Uddevalla, um einerseits unsere Vorräte nochmals aufzufüllen und ein wenig durch die Stadt zu bummeln. Da wir heute nicht so viel marschieren wollten, unternahmen wir die Sightseeing-Tour mit einem kleinen Touristen-Bähnli. Gegen abend begaben wir uns ins coole Restaurant Kerstin på torget und liessen uns mit einem leckeren Caesar's Salad verwöhnen. Zum Dessert gönnten wir uns anschliessend auf dem Kungstorget bei der Königsstatue eine Glacé und spazierten nachher zum Hafen, wo wir das Schiff M/S Sunningen bestiegen. In einer angenehmen Fahrt liessen wir uns nun zurück zu unserem Zelt auf dem Campingplatz fahren.
Gut erholt und mit neuem Mut starteten wir am Donnerstag in den letzten Teil unseres Wanderabenteuers. Nachdem wir mit dem Bus wieder in die Stadt Uddevalla gefahren waren, hiess es zuerst an den Stadtrand marschieren und dort wieder den Einstieg in den Bohusleden suchen. Als wir die vertrauten orangen Kennzeichen gefunden hatten, führte uns der Weg aufs Neue durch schöne Moorlandschaften, durch Wald und über Feldwege bis wir gegen Mittag den restaurierten alten Hof Åleslån, der heute als Natur- und Kulturschule dient, erreichten. Auf dem weiteren Weg am Nachmittag kamen wir an verschiedenen Häusern, Hütten und sogar einer lappländischen Kote vorbei, bis wir unser Tagesziel am Kärrevattnet erreichten. Nach dem Nachtessen legten wir uns für die letzte Outdoor-Nacht in der Windschutzhütte in unsere Schlafsäcke und genossen die wunderbare Stille.
Und dann kam also unser letzter Wandertag. Nach einem Frühstück mit grilliertem Brot und Nutella machten wir uns wieder auf den Weg. Auch heute marschierten wir an Hütten vorbei und durch Wald- und Moorlandschaften. Nach dem Mittagessen an einem See, führte uns die markierte Route in eine Viehweide, die von einer ganzen Herde mit Kühen, Jungtieren und sogar einem Muni bewohnt war. Da dieser uns nicht ganz so wohl gesinnt schien, entschieden wir uns für einen kleinen Umweg ausserhalb des Zaunes. Weiter ging es in einem stetigen Auf und Ab durch recht anspruchsvolles Terrain und später für einen letzten Abschnitt auf geteerter Strasse bis wir erneut in Munkedal einmarschierten, dieses Mal jedoch von Süden her. Damit war unser herrlicher Trekking-Trip nach rund 200 km abgeschlossen und wir bestiegen am Bahnhof den Zug, der uns nach Göteborg zurückbrachte. Dort begaben wir uns ins bereits bekannte STF Göteborg City Hotel, gönnten uns eine Dusche und liessen anschliessend den Tag bei einem Bierchen am Kulturfestival ausklingen. Am Samstag machten wir uns auf den Weg mit dem Bus an den Flughafen und reisten mit KLM via Amsterdam nach Zürich zurück. Rückblickend lässt sich festhalten, dass wir mit einer guten Ausrüstung eine herrliche Trekking-Tour durch eine wunderbare Landschaft erleben konnten. Der Bohusleden hat noch 13 weitere Etappen - wer weiss, ob und wann wir diese noch laufen werden ;-)
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| Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Tisdag |
Für den nächsten Tag hatten wir unseren zweiten Ruhetag eingeplant. Also schliefen wir etwas länger, verspeisten ein gemütliches Frühstück mit leckeren schwedischen Erdbeeren und wuschen wieder einmal unsere Kleider. Für die zweite Hälfte des Tages fuhren wir mit dem Bus nach Uddevalla, um einerseits unsere Vorräte nochmals aufzufüllen und ein wenig durch die Stadt zu bummeln. Da wir heute nicht so viel marschieren wollten, unternahmen wir die Sightseeing-Tour mit einem kleinen Touristen-Bähnli. Gegen abend begaben wir uns ins coole Restaurant Kerstin på torget und liessen uns mit einem leckeren Caesar's Salad verwöhnen. Zum Dessert gönnten wir uns anschliessend auf dem Kungstorget bei der Königsstatue eine Glacé und spazierten nachher zum Hafen, wo wir das Schiff M/S Sunningen bestiegen. In einer angenehmen Fahrt liessen wir uns nun zurück zu unserem Zelt auf dem Campingplatz fahren.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Onsdag |
Gut erholt und mit neuem Mut starteten wir am Donnerstag in den letzten Teil unseres Wanderabenteuers. Nachdem wir mit dem Bus wieder in die Stadt Uddevalla gefahren waren, hiess es zuerst an den Stadtrand marschieren und dort wieder den Einstieg in den Bohusleden suchen. Als wir die vertrauten orangen Kennzeichen gefunden hatten, führte uns der Weg aufs Neue durch schöne Moorlandschaften, durch Wald und über Feldwege bis wir gegen Mittag den restaurierten alten Hof Åleslån, der heute als Natur- und Kulturschule dient, erreichten. Auf dem weiteren Weg am Nachmittag kamen wir an verschiedenen Häusern, Hütten und sogar einer lappländischen Kote vorbei, bis wir unser Tagesziel am Kärrevattnet erreichten. Nach dem Nachtessen legten wir uns für die letzte Outdoor-Nacht in der Windschutzhütte in unsere Schlafsäcke und genossen die wunderbare Stille.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Torsdag |
Und dann kam also unser letzter Wandertag. Nach einem Frühstück mit grilliertem Brot und Nutella machten wir uns wieder auf den Weg. Auch heute marschierten wir an Hütten vorbei und durch Wald- und Moorlandschaften. Nach dem Mittagessen an einem See, führte uns die markierte Route in eine Viehweide, die von einer ganzen Herde mit Kühen, Jungtieren und sogar einem Muni bewohnt war. Da dieser uns nicht ganz so wohl gesinnt schien, entschieden wir uns für einen kleinen Umweg ausserhalb des Zaunes. Weiter ging es in einem stetigen Auf und Ab durch recht anspruchsvolles Terrain und später für einen letzten Abschnitt auf geteerter Strasse bis wir erneut in Munkedal einmarschierten, dieses Mal jedoch von Süden her. Damit war unser herrlicher Trekking-Trip nach rund 200 km abgeschlossen und wir bestiegen am Bahnhof den Zug, der uns nach Göteborg zurückbrachte. Dort begaben wir uns ins bereits bekannte STF Göteborg City Hotel, gönnten uns eine Dusche und liessen anschliessend den Tag bei einem Bierchen am Kulturfestival ausklingen. Am Samstag machten wir uns auf den Weg mit dem Bus an den Flughafen und reisten mit KLM via Amsterdam nach Zürich zurück. Rückblickend lässt sich festhalten, dass wir mit einer guten Ausrüstung eine herrliche Trekking-Tour durch eine wunderbare Landschaft erleben konnten. Der Bohusleden hat noch 13 weitere Etappen - wer weiss, ob und wann wir diese noch laufen werden ;-)
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| Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Fredag |
Montag, 24. August 2015
In der Wildnis Bohusläns - Teil 3
Frisch gepflückte Blaubeeren, Müesliflocken, etwas Rahmpulver und gefiltertes Wasser - das waren die Zutaten für ein sehr leckeres Frühstück zu Beginn der zweiten Wanderwoche auf dem Bohusleden. So gestärkt packten wir einmal mehr alles zusammen und begannen eine weitere Etappe entlang von tollen Seen und durch faszinierende Wälder. Das Mittagessen nahmen wir bei der Hütte am Sjökarrssjön gemeinsam mit einem deutschen Wanderer, der dort einen Ruhetag einlegte, ein. Von ihm erfuhren wir, dass er frühmorgens am gegenüberliegenden Ufer Wölfe vorbeigehen sah. Die weitere Strecke am Nachmittag führte in einem steigen Auf und Ab weiter entlang von Seen und einmal durch eine Fläche, die vor nicht allzulanger Zeit von einem Waldbrand heimgesucht wurde, bis wir die Luxus-Unterkunft Vaktarekullen, die sich auf der höchsen Erhebung im Kynnefjäll befindet, erreichten. Das frei benutzbare Haus bietet insgesamt 12 Schlafplätze in zwei Räumen und einen Ofen zum Heizen. Als wir nach dem Abendessen auf der Terasse noch am Wasser filtern waren, erhielten wir Besuch von einem Schweden mit dem wir uns ein wenig unterhalten konnten. Später als wir gerade ins Bett gingen, traf dann noch ein deutsches Paar ein, das an diesem Tag in Dingle in den Bohusleden eingestiegen war.
Am Sonntag hiess es für uns wie gewohnt aufstehen, frühstücken und packen, damit wir beizeiten abmarschieren konnten. Erneut wanderten wir durch verschiedene Typen von Wald und entlang von Seen. Mit dem Mittagessen hatte ich mir wohl zu viel Energie zugeführt, so dass ich den letzten Kilometer entlang des Äntervattnet trotz mehr als 20 kg in meinem Lowe-Alpine-Latok-Rucksack rennend zurücklegte. Da das heutige Teilstück eher kurz war, hatten wir nach Ankunft beim Windschutz schön Zeit zum Waschen und Geniessen der wunderbaren Natur.
Nach einer angenehmen Nacht in der Hütte, bereiteten wir uns zum Frühstück getoastetes Brot vom Grill mit Nutella zu. Danach machten wir uns wieder für eine Wanderung auf einer nächsten Etappe bereit. Bereits nach wenigen Kilometern erreichten wir Lunden, wo ein Denkmal und eine Wachstube der Gruppe Rädda Kynnefjäll an den zwanzigjährigen Widerstand gegen ein Atommüllendlager in dieser Gegend erinnert. Der nächste Abschnitt führte uns durch das Naturschutzgebiet Bredmossen und später auf asphaltierter Strasse bis in den geplanten Zielort Svarteborg. Leider stellte sich hier heraus, dass die ersehnte Cafeteria bereits seit rund drei Jahren geschlossen ist und es sonst ausser ein paar Häusern hier nichts gibt. Nach einer kurzen Lagebesprechung beschlossen wir noch ein paar Schritte weiter zu gehen und nach einem geeigneten Zeltplatz Ausschau zu halten. Schlussendlich wurden es insgesamt 35 km und wir erreichten gegen Abend den Vindskydd in Harska, wo bereits zwei Deutsche - Vater mit erwachsenem Sohn - einquartiert waren. Trotz intensiver Suche rund um die Hütte fanden wir keinen genügend grossen ebenen Platz, so dass wir unser Zelt in leicht geneigter Position aufstellen mussten. Da wir vom heutigen Laufpensum ziemlich erschöpft waren, konnten wir trotzdem einigermassen gut schlafen.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Lördag |
Am Sonntag hiess es für uns wie gewohnt aufstehen, frühstücken und packen, damit wir beizeiten abmarschieren konnten. Erneut wanderten wir durch verschiedene Typen von Wald und entlang von Seen. Mit dem Mittagessen hatte ich mir wohl zu viel Energie zugeführt, so dass ich den letzten Kilometer entlang des Äntervattnet trotz mehr als 20 kg in meinem Lowe-Alpine-Latok-Rucksack rennend zurücklegte. Da das heutige Teilstück eher kurz war, hatten wir nach Ankunft beim Windschutz schön Zeit zum Waschen und Geniessen der wunderbaren Natur.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Söndag |
Nach einer angenehmen Nacht in der Hütte, bereiteten wir uns zum Frühstück getoastetes Brot vom Grill mit Nutella zu. Danach machten wir uns wieder für eine Wanderung auf einer nächsten Etappe bereit. Bereits nach wenigen Kilometern erreichten wir Lunden, wo ein Denkmal und eine Wachstube der Gruppe Rädda Kynnefjäll an den zwanzigjährigen Widerstand gegen ein Atommüllendlager in dieser Gegend erinnert. Der nächste Abschnitt führte uns durch das Naturschutzgebiet Bredmossen und später auf asphaltierter Strasse bis in den geplanten Zielort Svarteborg. Leider stellte sich hier heraus, dass die ersehnte Cafeteria bereits seit rund drei Jahren geschlossen ist und es sonst ausser ein paar Häusern hier nichts gibt. Nach einer kurzen Lagebesprechung beschlossen wir noch ein paar Schritte weiter zu gehen und nach einem geeigneten Zeltplatz Ausschau zu halten. Schlussendlich wurden es insgesamt 35 km und wir erreichten gegen Abend den Vindskydd in Harska, wo bereits zwei Deutsche - Vater mit erwachsenem Sohn - einquartiert waren. Trotz intensiver Suche rund um die Hütte fanden wir keinen genügend grossen ebenen Platz, so dass wir unser Zelt in leicht geneigter Position aufstellen mussten. Da wir vom heutigen Laufpensum ziemlich erschöpft waren, konnten wir trotzdem einigermassen gut schlafen.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 2 - Måndag |
Sonntag, 23. August 2015
In der Wildnis Bohusläns - Teil 2
Am folgenden Morgen erwachten wir um 07.07 Uhr und packten als erstes unser Zelt zusammen, da eine regnerische Stimmung in der Luft lag. Nach dem Frühstück begann es tatsächlich zu tropfen und wir schützten zum Abmarschieren unsere Rucksäcke mit der Regenhülle, uns mit den Regenjacken und unsere Füsse mit den Gamaschen, um einigermassen trocken zu bleiben. Der Weg führte uns zuerst durch das geologisch sehr interessante Gebiet Tolvmanstegen, das aus bis zu 900 Millionen Jahre altem Granit abwechselnd mit Moorlandschaften besteht und heute eine Windfarm mit rund 25 Windkrafträdern beheimatet. Das Mittagessen nahmen wir inmitten dieser eindrücklichen Szenerie unter einem Baum als Schutz vor den Regentropfen ein. Später im Verlaufe des Nachmittags auf dieser langen Etappe wurde das Wetter immer besser, doch kam dafür auch immer mehr Ungeziefer angeflogen. Nach einem guten Stück entlang der schwedisch-norwegischen Grenze und einem letzten anstrengenden Abschnitt auf geteerter Strasse erreichten wir Vassbotten, wo wir unser Zelt auf dem Bullarebygdens Camping aufstellten. Nach einer erfrischenden Dusche gönnten wir uns ein feines Abendessen im Restaurant Nellies Place und genossen den Abend bei musikalischer Unterhaltung auf der Terrasse.
Um unsere Füsse und den ganzen Körper etwas von den Strapazen der vergangenen Tage zu erholen, legten wir am Mittwoch einen Ruhetag ein. Dabei konnten wir dank sehr freundlicher Unterstützung des Camping-Besitzers auch unsere Vorräte für die kommenden Tage in der Wildnis wieder etwas aufstocken.
Nach dieser Pause packten wir am Donnerstag wieder alle unsere Sachen zusammen und marschierten los Richtung Älgafallet, dem höchsten Wasserfall in Bohuslän und Grenze zu Norwegen. Nach einem Fotohalt mit Ab- und Aufstieg auf norwegischer Seite ging es weiter durch teilweise anspruchsvolles Gelände mit schlechter Wegmarkierung und einem Helikopter, der uns mit seiner Landung "einschneite". Später haben wir von einem Schweden erfahren, dass das weisse Pulver Kalk ist und gegen die Übersäuerung der Seen und Feuchtgebiete eingesetzt wird. Bei tollem Wanderwetter durchquerten wir eine wunderbare, wilde Landschaft mit Wald und Seen und erreichten gegen Abend den Vindskydd Nornäs. Nach einem wohl tuenden Bad im See und Würsten vom Grill zum Znacht, legten wir uns in der mit Schiebetüren verschliessbaren Hütte zur Nachtruhe.
Auch am folgenden Tag konnten wir wieder durch atemberaubendes Gelände, das teilweise an einen Alpengarten und später an Moorlandschaften wie in den Freibergen erinnerte, marschieren. Ständig ging es auf und ab und das Mittagessen verspeisten wir in der Nähe des 202 m. ü. M. liegenden Gipfels Porsås. Am späteren Nachmittag erreichten wir unseren geplanten Etappenort am Daletjärn. Leider war die Hütte hier nur noch halb vorhanden, weshalb wir beschlossen noch etwas weiter zu gehen. Da gemäss Informationen aus dem Gästebuch in Nornäs auch die nächsten zwei Hütten nicht mehr existieren und zudem der Weg schlecht markiert sei, entschieden wir uns für eine alternative Route über einen Waldweg bis Holmen. Ab dort folgten wir wieder den orangenen Kennzeichnungen bis zu einem herrlichen Zeltplätzchen direkt am Ufer eines Sees, wo wir nach dem obligaten Bad und Nachtessen zu entferntem Elchgebrüll einschlafen konnten.
Um unsere Füsse und den ganzen Körper etwas von den Strapazen der vergangenen Tage zu erholen, legten wir am Mittwoch einen Ruhetag ein. Dabei konnten wir dank sehr freundlicher Unterstützung des Camping-Besitzers auch unsere Vorräte für die kommenden Tage in der Wildnis wieder etwas aufstocken.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Tisdag och onsdag |
Nach dieser Pause packten wir am Donnerstag wieder alle unsere Sachen zusammen und marschierten los Richtung Älgafallet, dem höchsten Wasserfall in Bohuslän und Grenze zu Norwegen. Nach einem Fotohalt mit Ab- und Aufstieg auf norwegischer Seite ging es weiter durch teilweise anspruchsvolles Gelände mit schlechter Wegmarkierung und einem Helikopter, der uns mit seiner Landung "einschneite". Später haben wir von einem Schweden erfahren, dass das weisse Pulver Kalk ist und gegen die Übersäuerung der Seen und Feuchtgebiete eingesetzt wird. Bei tollem Wanderwetter durchquerten wir eine wunderbare, wilde Landschaft mit Wald und Seen und erreichten gegen Abend den Vindskydd Nornäs. Nach einem wohl tuenden Bad im See und Würsten vom Grill zum Znacht, legten wir uns in der mit Schiebetüren verschliessbaren Hütte zur Nachtruhe.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Torsdag |
Auch am folgenden Tag konnten wir wieder durch atemberaubendes Gelände, das teilweise an einen Alpengarten und später an Moorlandschaften wie in den Freibergen erinnerte, marschieren. Ständig ging es auf und ab und das Mittagessen verspeisten wir in der Nähe des 202 m. ü. M. liegenden Gipfels Porsås. Am späteren Nachmittag erreichten wir unseren geplanten Etappenort am Daletjärn. Leider war die Hütte hier nur noch halb vorhanden, weshalb wir beschlossen noch etwas weiter zu gehen. Da gemäss Informationen aus dem Gästebuch in Nornäs auch die nächsten zwei Hütten nicht mehr existieren und zudem der Weg schlecht markiert sei, entschieden wir uns für eine alternative Route über einen Waldweg bis Holmen. Ab dort folgten wir wieder den orangenen Kennzeichnungen bis zu einem herrlichen Zeltplätzchen direkt am Ufer eines Sees, wo wir nach dem obligaten Bad und Nachtessen zu entferntem Elchgebrüll einschlafen konnten.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Fredag |
Freitag, 21. August 2015
In der Wildnis Bohusläns - Teil 1
Am letzten Tag des Monats Juli starteten unsere Sommerferien. In diesem Jahr zog es uns für eine Trekking-Tour in den Norden, genauer nach Westschweden in die Region Bohuslän. Nach der Anreise mit dem Zug nach Zürich-Flughafen, flogen wir mit KLM über Amsterdam Shiphol nach Göteborg-Landvetter. Von dort brachte uns der Flughafenbus ins Stadtzentrum, wo wir ins STF Hotel Göteborg City eincheckten und uns für eine letzte Nacht in echten Betten zur Ruhe legten.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück und Check-out erledigten wir die letzten Einkäufe wie Gas-Kartuschen und einige frische Lebensmittel und fuhren anschliessend mit dem Bus nach Strömstad, dem nördlichen Endpunkt des Bohusleden. Nachdem wir uns noch mit einer Pizza im Restaurant Kino's gestärkt hatten, marschierten wir durch das Städtchen bis zum Beginn des Wanderwegs und begaben uns auf die ersten Kilometer von vielen, die in den nächsten Tagen folgen werden. Bei angenehmem Wanderwetter führte uns der Weg über felsigen Untergrund, durch Wald, vorbei an historischen Grabhügeln und entlang von Strassen bis wir bei Hillern den ersten sogenannten Vindskydd (Windschutz) erreichten und dort unser Zelt aufbauten. Nach dem Essen genossen wir noch etwas die herrliche Aussicht bis nach Strömstad und legten uns bald zum Schlafen in unsere Schlafsäcke.
Noch vor sieben Uhr erwachten wir am Sonntagmorgen. Da es einige Regentropfen gab, räumten wir schnell das Zelt zusammen und verspeisten danach unser Frühstück. Als unsere Rücksäcke wieder kompakt gepackt waren, nahmen wir den nächsten Abschnitt unter die Füsse. Erneut ging es entlang von Strassen, später durch einsame Landschaften und über einen felsigen Aufstieg auf den Gipfel des Björnerödspiggen, den mit 222 m. ü. M. höchsten Berg in Bohuslän. Der dortige Aussichtsturm ermöglichte uns einen wunderbaren Überblick über die ganze Region. Unser Weg führte uns nun wieder hinunter bis nach Krokstrand, wo wir im Restaurant Stenhoggarn etwas zum Znacht bestellten. Später wanderten wir noch ein wenig weiter und stellten unser Zelt bei einem Sandstrand am Idefjorden auf. Nach einem erfrischenden Bad hiess es für uns schon beizeiten wieder Nachtruhe.
Nach dem Aufstehen und Frühstück am nächsten Morgen mussten wir unser Zelt etwas trocknen, da es von der Kondensation ein wenig feucht wurde. Nachdem wieder alles eingepackt war, machten wir uns auf den Weg für einen neuen schönen Wandertag. Zum Start mussten wir gerade einen heftigen Anstieg bewältigen, während es danach wiederum durch tolle Waldlandschaften und über Granitfelsen ging. Zum Mittagessen bereiteten wir uns erstmals einen Beutel Lightweight Food zu. Die Pasta mit Rindfleisch und Paprikasauce schmeckten gar nicht schlecht. Mit neuer Energie wanderten wir weiter durch die tolle Natur bis wir am späteren Nachmittag die Windschutzhütte bei Allemarken erreichten, wo wir erneut unser Zelt aufbauten und den Tag gemütlich bei einem Feuer ausklingen liessen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück und Check-out erledigten wir die letzten Einkäufe wie Gas-Kartuschen und einige frische Lebensmittel und fuhren anschliessend mit dem Bus nach Strömstad, dem nördlichen Endpunkt des Bohusleden. Nachdem wir uns noch mit einer Pizza im Restaurant Kino's gestärkt hatten, marschierten wir durch das Städtchen bis zum Beginn des Wanderwegs und begaben uns auf die ersten Kilometer von vielen, die in den nächsten Tagen folgen werden. Bei angenehmem Wanderwetter führte uns der Weg über felsigen Untergrund, durch Wald, vorbei an historischen Grabhügeln und entlang von Strassen bis wir bei Hillern den ersten sogenannten Vindskydd (Windschutz) erreichten und dort unser Zelt aufbauten. Nach dem Essen genossen wir noch etwas die herrliche Aussicht bis nach Strömstad und legten uns bald zum Schlafen in unsere Schlafsäcke.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Lördag |
Noch vor sieben Uhr erwachten wir am Sonntagmorgen. Da es einige Regentropfen gab, räumten wir schnell das Zelt zusammen und verspeisten danach unser Frühstück. Als unsere Rücksäcke wieder kompakt gepackt waren, nahmen wir den nächsten Abschnitt unter die Füsse. Erneut ging es entlang von Strassen, später durch einsame Landschaften und über einen felsigen Aufstieg auf den Gipfel des Björnerödspiggen, den mit 222 m. ü. M. höchsten Berg in Bohuslän. Der dortige Aussichtsturm ermöglichte uns einen wunderbaren Überblick über die ganze Region. Unser Weg führte uns nun wieder hinunter bis nach Krokstrand, wo wir im Restaurant Stenhoggarn etwas zum Znacht bestellten. Später wanderten wir noch ein wenig weiter und stellten unser Zelt bei einem Sandstrand am Idefjorden auf. Nach einem erfrischenden Bad hiess es für uns schon beizeiten wieder Nachtruhe.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Söndag |
Nach dem Aufstehen und Frühstück am nächsten Morgen mussten wir unser Zelt etwas trocknen, da es von der Kondensation ein wenig feucht wurde. Nachdem wieder alles eingepackt war, machten wir uns auf den Weg für einen neuen schönen Wandertag. Zum Start mussten wir gerade einen heftigen Anstieg bewältigen, während es danach wiederum durch tolle Waldlandschaften und über Granitfelsen ging. Zum Mittagessen bereiteten wir uns erstmals einen Beutel Lightweight Food zu. Die Pasta mit Rindfleisch und Paprikasauce schmeckten gar nicht schlecht. Mit neuer Energie wanderten wir weiter durch die tolle Natur bis wir am späteren Nachmittag die Windschutzhütte bei Allemarken erreichten, wo wir erneut unser Zelt aufbauten und den Tag gemütlich bei einem Feuer ausklingen liessen.
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| Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Måndag |
Montag, 27. Juli 2015
Weekend au Paléo
Am vergangenen Freitag war es wieder einmal soweit und ein Besuch am Paléo Festival stand auf dem Programm. Kurz nach Mittag fuhren wir mit dem Zug via Genève nach Nyon und weiter bis L'Asse zum Festivalgelände. Nach der Ankunft suchten wir uns auf dem bereits recht gut besetzten Camping einen Platz für unser Zelt. Bald wurden wir fündig, stellten unser Nachtlager auf und begaben uns dann hinüber zum Areal mit den Bühnen und Essständen. Als erstes hörten wir uns den spirituellen Hip Hop der Deutsch-Nigerianerin Nneka an und stärkten uns anschliessend mit Poulet und Fisch zum Nachtessen. Weiter ging es mit der speziellen Mischung aus traditioneller und moderner Musik mit typisch mongolischem Kehlkopfgesang der Gruppe Yat-Kha aus der Republik Tuwa in Sibirien. Danach folgte auf der Hauptbühne das Spektakel der Komikertruppe 120 secondes, welches sich der 40jährigen Geschichte des Paléo Festivals widmete. Dabei zog leider ein heftiges Gewitter über das Gelände, so dass wir recht schnell ziemlich nass wurden und uns zum Schutz einige Minuten in ein Bühnen-Zelt zurückzogen. Den Rest des Abends verbrachten wir tanzend zum DJ-Set von Thylacine und dem Konzert von Faithless, bevor wir uns nach einer ordentlichen Fusswäsche zur Nachtruhe in unser Zelt begaben.
Nach einigen Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlaf, gönnten wir uns ein Frühstück von der Zeltplatz-Bäckerei und fuhren dann ins Städtchen Nyon für einen Spaziergang, etwas Shopping und Erholung in der Gemeinde-Badeanstalt. Am späteren Nachmittag betraten wir wieder das Konzertgelände und starteten mit einem animierten Auftritt des Marseille-Rappers Soprano, welcher das gut gelaunte Publikum bestens unterhielt. Der weitere Verlauf des Abends stand im Zeichen der Woodstock-Legenden Joan Baez und Robert Plant, der mit seiner Band The Sensational Space Shifters ein tolles Konzert spielte. Dazwischen sahen wir kurz bei der etwas anstrengenden südkoreanischen Gruppe Jambinai und dem Rapper Rootwords vorbei. Bei nun doch etwas frischeren Temperaturen schlossen wir unseren zweiten Abend mit dem engagierten Auftritt von Charlie Winston auf der Hauptbühne. Trotz einer im Vergleich zum Vorabend stark gesteigerten Geräuschekulisse auf dem Campingplatz fanden wir irgendwann doch noch etwas Schlaf, bevor es dann am Sonntagmorgen bereits wieder ans Zusammenpacken und Antreten der Heimreise ging. Alles in allem ein super Weekend und ein gelungener Ausflug ans Paléo 2015!
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| Paléo Festival 2015 |
Nach einigen Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlaf, gönnten wir uns ein Frühstück von der Zeltplatz-Bäckerei und fuhren dann ins Städtchen Nyon für einen Spaziergang, etwas Shopping und Erholung in der Gemeinde-Badeanstalt. Am späteren Nachmittag betraten wir wieder das Konzertgelände und starteten mit einem animierten Auftritt des Marseille-Rappers Soprano, welcher das gut gelaunte Publikum bestens unterhielt. Der weitere Verlauf des Abends stand im Zeichen der Woodstock-Legenden Joan Baez und Robert Plant, der mit seiner Band The Sensational Space Shifters ein tolles Konzert spielte. Dazwischen sahen wir kurz bei der etwas anstrengenden südkoreanischen Gruppe Jambinai und dem Rapper Rootwords vorbei. Bei nun doch etwas frischeren Temperaturen schlossen wir unseren zweiten Abend mit dem engagierten Auftritt von Charlie Winston auf der Hauptbühne. Trotz einer im Vergleich zum Vorabend stark gesteigerten Geräuschekulisse auf dem Campingplatz fanden wir irgendwann doch noch etwas Schlaf, bevor es dann am Sonntagmorgen bereits wieder ans Zusammenpacken und Antreten der Heimreise ging. Alles in allem ein super Weekend und ein gelungener Ausflug ans Paléo 2015!
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