Sonntag, 29. Dezember 2013

Süsser Jahresausklang

In der Weihnachtszeit wird in vielen Haushalten eifrig Teig geknetet, werden Formen ausgestochen und feine Weihnachtsguetzli gebacken. Bei uns wurde ebenfalls Teig geknetet, jedoch entstanden daraus keine Guetzli, sondern eine Variation von Mozartkugeln.

Mozartkugeln mit Rosenwasser
Zutaten (für ca. 45 Kugeln)

200g dunkle Schokolade
250g Nougat de Montélimar
25g gehackte Pistazien
300g Marzipanmasse
150g Puderzucker
1 TL Rosenwasser
Puderzucker für die Arbeitsfläche
  1. Schokolade grob hacken und in einer Schüssel im heissen Wasserbad unter Rühren schmelzen, wieder abkühlen und fest werden lassen.
  2. Nougat in etwa 1 cm grosse Würfel schneiden und daraus Kugeln formen. Marzipanmasse in kleine Stücke schneiden, Puderzucker darüber sieben, Pistazien und Rosenwasser zugeben. Alles zu einem Teig verkneten.
  3. Teig auf der mit Puderzucker bestreuten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise von etwa 4 cm Durchmesser ausstechen. Die Nougatkugeln mit den Marzipankreisen umhüllen.
  4. Schokolade nochmals erwärmen und die Marzipankugeln darin eintauchen, anschliessend auf dem Kuchengitter fest werden lassen. Fertige Kugeln dann verschenken oder selber geniessen :-)

Montag, 9. Dezember 2013

Das andere Bündnerfleisch


Kürzlich hatte ich das Vergnügen ein Produkt mit dem lustig klingenden Namen Biltong zu probieren. Ursprünglich stammt diese Spezialität aus Südafrika oder Namibia und besteht aus gewürztem und getrocknetem Rind- oder Wildfleisch. Mit dieser Behandlung haben die Bewohner dieser Länder ihre Jagdbeute länger haltbar gemacht. Unterdessen wird auch im Bündner Safiental bestes Schweizer Rindfleisch nach südafrikanischem Rezept gewürzt und dann in rund drei Wochen auf 40% des anfänglichen Gewichts getrocknet. Bereits beim Öffnen der Verpackung steigt einem der exotische Duft in die Nase und man freut sich auf ein interessantes Geschmackserlebnis. Auf der Zunge spürt man das Salz, dann durch den weissen Pfeffer eine leicht pikante Note und dank den Koriandersamen einen Hauch Exotik. Zudem ist es durch den tiefen Fett- und hohen Proteingehalt viel gesünder als herkömmliche Snacks wie Kartoffelchips oder Salamisnacks. Wir haben das Fleisch zusammen mit einem Glas Weisswein als Apéro genossen. Zum Selberauskosten kann das Swiss Alpine Biltong bei der Catora AG erworben werden. Viel Spass beim Entdecken!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Jahresrückblick in Bildern

Bei den Weihnachtsgeschenken hat sich bei uns eine schöne Tradition eingebürgert: seit einigen Jahren erhalte ich jeweils von Sabine einen schönen Tischkalender mit Bildern aus dem vergangenen Jahr. Den diesjährigen Kalender hat Sabine bei PIXUM gestaltet und bestellt. Bis ich den Kalender selber betrachten und mich daran erfreuen kann, muss ich mich noch etwas gedulden. An dieser Stelle jedoch bereits ein paar Kommentare über den Gestaltungsprozess und auch das erhaltene Resultat von Sabine:
  • Die Auswahl der Bilder ermöglicht einen schönen Rückblick auf die Ferien des Jahres
  • Der Import der Bilder aus dem eigens angelegten Auswahlordner in die PIXUM-Software ist ganz einfach
  • Es steht eine grosse Auswahl an Layouts zur Verfügung und eine thematische Gestaltung ist gut möglich
  • Das Endprodukt wurde schnell und in toller Qualität des Papiers und Druckes geliefert
Meine Vorfreude ist somit gross und ich bin sicher, dass ich nicht enttäuscht sein werde.

Freitag, 15. November 2013

Weinentdeckungen

Wie in jedem Jahr war es auch in diesem November wieder Zeit für die Bieler Weinmesse Vinifera im Le Pavillon. Bei unserem Rundgang am vergangenen Donnerstagabend statteten wir zum Auftakt dem regionalen Schaumweinproduzenten Mauler einen Besuch ab und degustierten einige feine trockene Vins mousseux. Nächster Halt war beim Walliser Familienunternehmen Cave Sainte-Anne, wo wir uns durch die typischen Walliser Rebsorten führen liessen. Danach waren wir bereit für den Genuss von purem, natürlichen Wein am Stand von Vinomax. Dabei konnten wir einige intensive Entdeckungen machen und werden sicherlich demnächst einmal bei der Boutique in der Bieler Altstadt (Ring 7) vorbeischauen. Zum Abschluss nach diesem leidenschaftlichen Genuss begaben wir uns zum Stand der jungen Solothurner Weinhandlung Vincoeurs, wo wir neben interessanten Gesprächen auch ganz tollen Moscato d'Asti und Dessertwein geniessen durften. Damit fand unser Vinifera-Besuch unter dem Motto "Klein, aber fein" seinen Abschluss.

Montag, 11. November 2013

Sagenhaftes

Auch in diesem Jahr findet im Zentrum von Bern wieder das Lichtspektakel Rendez-vous Bundesplatz statt. Letzten Donnerstag verschlug es uns deshalb zuerst an die Front ins Restaurant Way to India zu einem feinen indischen Nachtessen und danach vors Bundeshaus zur Show mit dem Motto "Sagenhaft". Nachdem auch der Bundespräsident Ueli Maurer das Parlamentsgebäude verlassen hatte, gingen pünktlich um 20.30 Uhr die Lichter aus und die Vorstellung begann mit dem bekannten Dynamit-Lied von Mani Matter. Danach folgte die sagenhafte Geschichte von Prinzessin Helvetia, ihrer Gotte Heidi, Arnold von Winkelried, tanzenden Bären und weiteren Sagen-Gestalten. Die ganzen wunderbaren Bilder, welche in einer umwerfenden Präzision auf das Bundeshaus projiziert wurden, waren zudem von Musik und Erzählung in bestechender Audioqualität untermalt. Wir durften so ein rund 25 Minuten langes Spektakel der Extraklasse geniessen und hoffen auf eine Neuauflage im kommenden Jahr. Ein Besuch dieses Events kann auf jeden Fall empfohlen werden.
Rendez-vous Bundesplatz 2013

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Bass meets Sitar

Am vergangenen Samstag hatten wir wieder einmal das Vergnügen den aussergewöhnlichen Klangmagier Mich Gerber zu hören. Seine aktuelle Konzertreihe wird als Mich Gerber feat. Al Comet angekündigt und steht unter dem Motto "Contemporary double bass music meets India". Voller Vorfreude begaben wir uns also zum Kultur Kreuz Nidau, auch bekannt als KKN und gönnten uns zur Einstimmung an der Bar ein Glas Blue Velvet vom Räblus-Weinbau. Später nahmen wir auf einem Sitz in einer der vorderen Reihen Platz und warteten gespannt auf den Beginn.


Kurz darauf betraten die vier Musiker (Mich Gerber - double bass, Al Comet - sitar, Wolfgang Zwiauer - mandocello, bass und Andi Pupato – percussion) die Bühne und nahmen uns auf eine lange, spannende Klangreise mit. Während beinahe anderthalb Stunden wurde ununterbrochen musiziert und die Zuhörer durften die tolle Harmonie der vier herausragenden Klangartisten geniessen. Persönlich war ich - wie bereits im Februar - sehr angetan vom Spiel des Perkussionisten Andi Pupato, der für mich die Bassklänge von Mich Gerber perfekt ergänzt! Nach dem Konzert verbrachten wir noch ein paar gemütliche Momente mit einem befreundeten Paar an der Bar und machten uns dann müde, aber froh auf den Heimweg.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Spannung und Entspannung

Zu Beginn dieser Woche durfte Sabine endlich ihr Geburtstagsgeschenk, welches sie vor über einem Jahr von mir erhalten hatte, einlösen und wir machten gemeinsam einen Ausflug. Gestartet sind wir Montag morgens um sechs Uhr beim Car-Terminal hinter dem Bieler Bahnhof, wo uns ein Reisebus von Marti Reisen abholte. Nach weiteren Stopps zum Aufladen von Fahrgästen und rund dreistündiger Fahrt errreichten wir unser Ziel: den Europa Park im deutschen Rust. Nach dem Eintritt in den Park fuhren wir als erstes mit dem Europa Park Express quer durch das ganze Gelände zum Hotelresort, um dort unser Gepäck zu deponieren. Danach konnte die Entdeckungstour - mein letzter Besuch im Park liegt rund 20 Jahre zurück - starten. Zum Angewöhnen fuhren wir mit dem Kutschenkarussel Feria Swing, dem Alpenexpress Enzian und der Schweizer Bobbahn. Danach folgte nach etwas Anstehen mit dem Matterhorn-Blitz ein erstes Mal ein Schock-Effekt in Form eines steilen Absturzes. Da wir nun langsam in Stimmung kamen, war unsere nächste Attraktion die Dunkelachterbahn Eurosat, welche aktuell anlässlich der Halloween-Dekoration als gigantischer Kürbis daherkommt. Nun war es bereits Zeit fürs Mittagessen und zum Verdauen besuchten wir anschliessend die Musical-Show Waterloo im Globe Theater. Gut unterhalten und erholt wagten wir uns als nächstes auf den Euro-Mir mit seinen drehenden Wagen, gefolgt vom gemütlichen Flug des Ikarus und dem verstörenden Fluch der Kassandra. Nach einer kleinen Erfrischung auf der Terrasse der Taverna Mykonos im griechischen Viertel ging es weiter mit dem Abenteuer Atlantis, der Wasserachterbahn Poseidon und der familienfreundlichen Achterbahn Pegasus. Weil wir danach gleich beim Eingang des Silver Star vorbeikamen und die Wartezeit auch nicht zu gross war, entschieden wir uns trotz einem etwas mulmigen Gefühl dieses Highlight - immerhin handelt es sich um eine der höchsten Achterbahnen Europas - auszuprobieren. Nach dem Platznehmen beginnt der lange Aufstieg, gefolgt von einer haarsträubenden ersten Abfahrt. Weiter folgen noch ein paar Kurven, Täler und Berge, bevor man wieder zurück in die Station fährt. Ein tolles Erlebnis! Als Abschluss dieses ersten Tages im Park absolvierten wir danach die restlichen Wasserbahnen wie das Fjord-Rafting, Atlantica SuperSplash und die Tiroler Wildwasserbahn. Mehr oder weniger nass konnten wir glücklicherweise nun in unser Hotelzimmer gehen und den Abend zuerst mit Wellness und später mit einem spanischen Nachtessen ausklingen lassen. Ein gelungener erster Tag im Europa Park fand so seinen Abschluss.
Europa Park 2013 - Tag 1
Nach einer erholsamen Nacht und reichlich Frühstück vom grosszügigen Büffet wollten wir den zweiten Tag auch wieder etwas ruhiger angehen und setzten uns in den Vindjammer, eine grosse Schiffsschaukel. Das war zum Auftakt aber gerade etwas heftig und so besuchten wir als nächste Attraktionen mit Andersens Märchenturm und Versunkene Stadt "Vineta" zwei wirklich ruhige Sachen. Danach konnten wir uns wieder leicht steigern und fuhren mit den "Griezelkopjes", die wenn nicht gerade Halloween ist als Koffiekopjes bekannt sind, und statteten den Piraten in Batavia einen Besuch ab. Weiter ging es für uns im englischen Themenbereich, wo wir der Reihe nach über die Silverstone-Piste, mit einem London Bus, den Crazy Taxi und in der Arena of Football mit den FootballScooter fuhren. Jetzt fühlten wir uns parat für die nächste grosse Herausforderung und so nahmen wir nach einem Einblick in die Geschichte des Parks im Historama den Monorail Richtung Island, wo wir uns in die Schlange für die Holzachterbahn WODAN - Timburcoaster einreihten. Nach etwas Wartezeit, die einem durch verschiedene Bereiche der nordischen Mythologie führte, erlebten wir eine tolle, rasante Fahrt! Als nächstes unternahmen wir die Wahlbeobachtungstour Whale Adventures - Splash Tours und hatten dann genügend Mut fürs Anstehen beim bluefire Megacoaster. Nach dem Platz nehmen geht es zuerst ganz gemächlich um die erste Kurve, bevor das Gefährt anschliessend in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt wird. Danach folgen ein Looping, drei Drehungen um die eigene Achse und alles in allem eine zügige Fahrt - und weil es so schön und die Wartezeit kurz war, gönnten wir uns gleich noch einen zweiten Ride. Den Rest des Tages verbrachten wir anschliessend mit gemütlicheren Attraktionen wie dem erneuerten Magic Cinema 4D, einer zweiten Fahrt mit dem Silver Star und der Dschungelflossfahrt. Danach war es leider schon an der Zeit unser Gepäck im Hotel zu holen und uns zum Carparkplatz zu begeben, nicht aber ohne vorher noch das gruselige Geisterschloss zu besuchen. Während der ganzen Rückfahrt - und auch noch die folgenden Tage - erinnerten wir uns unzählige Male an die tollen Erlebnisse während diesen zwei Tagen im Europa Park :-) Wir werden ganz bestimmt wieder einmal einen solchen Ausflug unternehmen!
Europa Park 2013 - Tag 2