Freitag, 13. Juni 2008

Ferien im Bündnerland - Teil 1

Am Montag reisten wir von Zürich mit ZVB, SBB, Rhb und Postauto via Chur und Thusis nach Andeer. Nach der Ankuft bezogen wir ein urchiges, gemütliches Zimmer im Hotel Post und verbrachten den Rest des Nachmittages im Mineralbad Aquandeer. Das währschafte Znacht nahmen wir im Weissen Kreuz ein.
Unseren zweiten Ferientag starteten wir mit einem guten Frühstück vom schönen Buffet und fuhren dann mit dem Postauto nach Thusis, wo unsere Wanderung beginnen sollte. Für heute nahmen wir uns den ersten Abschnitt des Kultur- und Weitwanderwegs viaSpluga vor. Zuerst ging es über den Hinterrhein nach Sils i. D., nach einer ersten Steigung vorbei an den Ruinen der Burgen Ehrenfels und Hohen Rätien. Etwas später erreichten wir einen der Höhepunkte dieser Strecke, nämlich die sensationelle Brücke Traversiner Steg, welche über ein 60m breites Tobel führt und gleichzeitig 22m Höhendifferenz überwindet. Danach ging es weiter munter rauf und runter zur Viamala-Schlucht, über die Punt da Suransuns, entlang dem Hinterrhein, über schöne Bergwiesen bis nach Zillis, wo wir das Postauto zurück nach Andeer nahmen. Zur Erholung besuchten wir wieder das Heilbad und genossen danach ein wunderbares Nachtessen (Roastbeefteller / Schnitzel Felsbergerart) im Restaurant des Hotel Fravi.

Ferien im Bündnerland - Teil 1

Montag, 9. Juni 2008

Schweiz - Tschechische Republik in Solothurn

Damit wir auch ohne Ticket für das EM-Eröffnungsspiel in Basel ein bisschen Stadionatmosphäre erleben konnten, fuhren wir am Samstag abend mit dem ICN nach Solothurn und spazierten dort gemütlich zur UBS ARENA auf der Chantierwiese. Der Einlass war etwas speziell konzipiert, mussten doch die Käufer der SItzplatztickets in einer langen Schlange anstehen, während die Gratis-Stehplatzbesucher ohne Wartezeit durch mehrere Eingänge einmarschieren konnten. In der Arena drin war alles Bestens angeschrieben und organisiert, so dass wir schnell zu unserer Verpflegung kamen und danach die Sitzplätze 1 und 2 in der Reihe 14 einnehmen konnten. Dank der guten Ton- und Bildqualität der Übertragung fühlte man sich teilweise wirklich wie im Stadion. Leider lief das Spiel trotz gutem Einsatz nicht für die Schweizer und die Tschechen konnten ihre einzige Chance zum Siegtreffer nutzen. Nach dem Spiel bummelten wir noch ein bisschen durch die schöne Solothurner Altstadt und der Aare entlang zurück zum Bahnhof.

Sonntag, 25. Mai 2008

Indisches Feeling in Höngg

Zum Dank für die Unterstützung bei der Diplomarbeit wollte Sabine mich am Samstag abend zum Essen einladen. Da uns in London die indische Küche gepackt hatte, war es schnell klar, dass wir in ein indisches Restaurant gehen möchten. Nach einer kurzen Suche im Internet entschieden wir uns für das Maharani in Zürich-Höngg, das wir praktischerweise gerade direkt mit dem Bus Nr. 80 erreichen konnten. Die ehemalige Quartierbeiz wird seit ein paar Jahren von einem indischen Ehepaar, welches auch noch ein anderes Restaurant in Zürich hat, geführt und bietet Köstlichkeiten aus Nord- und Südindien an. Mitten im Speisesaal steht ein künstlicher Baum, der exotische Atmosphäre verbreitet. Von der umfangreichen Speisekarte entschieden wir uns für je eine Portion Kori Gasi mit Lemonreis und Gosht Chettinadu mit Kokosreis und ein mit Käse überbackenes Naanbrot. Die beiden Gerichte waren hervorragend und wir konnten die Vielfalt der indischen Gewürzwelt trotz Messer und Gabel richtig geniessen. Bei den zahlreichen indischen Touristen, die mit Reisecars zum Lokal geführt wurden, konnten wir beobachten, dass in Indien normalerweise mit Händen und Naan oder sonst mit dem Löffel gegessen wird. Ich werde das wohl beim nächsten mal Indisch probieren... ;-)

Freitag, 23. Mai 2008

Die Diplomausstellung der ZHdK ist eröffnet

Die letzten Tage standen ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die Diplomausstellung der Zürcher Hochschule der Künste. Im Areal des Güterbahnhofs in Zürich entstand auf einer grossen Fläche eine bunt durchmischte Show der Abschlussarbeiten der diesjährigen ZHdK-Diplomierenden. Wir haben dabei Sabines Experimentereihe "Haut und Hülle" in einem Güterwagen eingerichtet. Neben dem Auskleiden des Wagens mit den rund 150 m2 bemalten Vlies, installierten wir unter anderem drei Beamer mit dazugehörendem DVD-Player und jeweils einer speziellen Projektionsfläche, zwei Leuchtkästen und eine Typografie mit den Beschriftungen.

Diplomausstellung 2008 - Aufbau

Nachdem am Donnerstag alles pünktlich fertig geworden ist, konnte die Vernissage der Diplomausstellung stattfinden. Zur Eröffnung hielt
Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Peter Schwarz, Gründungsrektor ZHdK eine Begrüssungsrede vor zahlreichen Zuhörern. Danach wurden die Tore geöffnet und das Publikum strömte in die Halle um die interessanten, spannenden, schönen, teilweise auch verwirrenden Kunstwerke anzuschauen. Wir waren von den ganzen Vorbereitungen so erschöpft, dass wir nur einen flüchtigen Rundgang machten und uns vornahmen alles später noch ein bisschen genauer anzusehen. Die Veranstaltung dauert noch bis zum 05. Juni 2008 und so bleibt also noch ein bisschen Zeit dafür.

Diplomausstellung 2008 - Vernissage

Mittwoch, 14. Mai 2008

Malen und gut essen

Das Pfingstwochenende verbrachte ich bei Sabine in Zürich. Nach der Hinfahrt am Samstag mit dem Auto gingen wir zuerst nach Dietlikon in den Jumbo, um Material zu kaufen. Vor der Eröffnung der diesjährigen Diplomausstellung der Zürcher Hochschule der Künste am Donnerstag, 22. Mai 2008 im Güterbahnhof Zürich gibt es noch einiges vorzubereiten und so waren wir die meiste Zeit im Mediacampus, dem Schulgebäude des Studienganges Scenographical Design, am Arbeiten. Meine Hauptbeschäftigung war das Bemalen von 150 m2 Vlies, welches für Sabines Installation verwendet wird. Im grossen Studio konnten immer Bahnen von 10 m länge ausgerollt und gefärbt und dank des schönen Wetters anschliessend draussen auf der Terrasse getrocknet werden.

Trotz des anstrengenden Programmes liessen wir es uns natürlich nicht nehmen zwischendurch kurz Pause zu machen und bei einem feinen Essen wieder Energie für das weitere Arbeiten zu tanken. Unser Menüplan bestand unter anderem aus Crevettenomelette, Pasta an Lachssauce, Rotbarsch auf Lauch, Risotto Gorgonzola und Hamburger mit Gemüse. Einzelne dieser Rezepte werde ich später bei Gelegenheit noch zum Nachkochen veröffentlichen. Leider ging dieses verlängerte Wochenende viel zu schnell rum und ich fuhr am Montagabend wieder zurück nach Biel.

Montag, 5. Mai 2008

Spargelzeit

Auch am letzten Wochenende haben wir uns vorwiegend in Zürich mit Vorbereitungen für die Diplomausstellung beschäftigt. Trotzdem haben wir natürlich auch etwas Gutes gekocht und verspiesen.

Grüne Spargelbündchen aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Personen)

1 Bund grüne Spargel
4 Scheiben Hinterschinken
4 Scheiben Rohschinken
1,5 dl Milch
1,5 dl Wasser
1 Beutel Sauce hollandaise légère
200g geriebener Käse
Zucker
Öl
Pfeffer
  1. Spargel waschen und rüsten, danach rund 15 Minuten stehend im kochenden, leicht gezuckerten Wasser garen.
  2. Die Beutelsauce in kalte Milch und Wasser einrühren und aufkochen.
  3. Spargel halbieren, in den Schinken einwickeln und in die eingeölte Gratinform legen.
  4. Die Bündchen mit der Sauce übergiessen, den Reibkäse darüberstreuen und mit etwas Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Ofen bei 225°C ca. 10 Minuten gratinieren und servieren. Bon appétit!

Montag, 28. April 2008

Pizza, Gemüse und ein schöner Ausflug

Nach der intensiven Arbeitswoche startete ich am Freitag abend Richtung Zürich zu Sabine. Bei herrlichem Frühlingswetter angekommen, entschieden wir uns für ein Nachtessen im Ristorante Santa Lucia in Altstetten. Sabine wählte eine Pizza Al Salmone und ich bestellte mir eine Gran Gusto. Nach kurzer Wartezeit wurden uns die beiden herrlichen Pizzen serviert und wir konnten sie geniessen.

Den Samstag Vormittag hatten wir uns für weitere Recherchen für die Diplomarbeit von Sabine reserviert. Danach spazierten wir noch ein bisschen durch Altstetten und erfreuten uns an den herrlich blühenden Bäumen.

Am Abend nach der Rückkehr nach Biel bereiteten wir uns ein leichtes Nachtessen mit Fleisch und Gemüse zu.


Kalbsplätzli mit Gemüsegratin


Zutaten (für 2 Personen)

2 Kalbsplätzli
1 kleiner Blumenkohl
1 kleiner Romanesco
1 gelber Paprika
2 Karotten
1 Gurke
3 Frühlingszwiebeln
geriebener Käse
Öl, Senf, Pfeffer, Oregano
  1. Die Kalbsplätzli mit Senf und Pfeffer marinieren, das Gemüse waschen und in Stücke, resp. Scheiben schneiden.
  2. Öl in der Pfanne erhitzen und die gehackten Frühlinszwiebeln darin dünsten, Blumenkohl, Romanesco, Karotten, Paprika und Gurke zugeben und anbraten. Alles mit Wasser ablöschen und ca. 15 Minuten dünsten.
  3. Das Gemüse in eine eingeölte Gratinform geben mit dem Käse bestreuen und bei rund 200°C etwa 5 Minuten im Ofen gratinieren.
  4. Die Plätzli im heissen Öl beidseitig braten und mit dem Gemüse auf einem Teller anrichten. Dazu ein Glas Nèprica servieren und geniessen.
Zu Beginn des Sonntags besuchten wir den Gottesdienst mit einer Predigt von Pfarrer Andreas Urweider in der Stadtkirche Biel. Nach dem Mittagessen schlenderten wir durch den Bahnhof über den Robert-Walser-Platz bis zur Schiffländte, wo wir uns an Bord der MS Siesta begaben und schon bald zu einer herrlichen Aarefahrt starteten. Zuerst ging es aus dem Hafen, um bald schon in den Nidau-Büren-Kanal einzubiegen. Nachdem es auf dem See doch recht zügig war, herrschte jetzt angenehmes Klima mit leichtem Fahrtwind. Bald schon passierten wir eine tiefe Brücke und erreichten die Schleuse in Port, wo das Schiff eine Höhendifferenz von rund 2 Metern bewältigte, bevor es in ruhiger Fahrt weiterging. Vorbei an der schönen Landschaft trafen wir rund 1 Stunde und 20 Minuten später in Büren an der Aare ein und verliessen das Schiff, um zu Fuss weiter bis nach Dotzigen zu spazieren. Nach dem Bummel über Felder und durch den Wald erwartete uns bei meinen Eltern ein feines Znacht vom Grill! Vielen Dank! :-)

Biel - Büren - Dotzigen