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Donnerstag, 3. März 2011

Ein paar Tage in Lisboa - Teil 2

Am Samstag - das Wetter war immer noch etwas bewölkt, teilweise sogar regnerisch - entschieden wir uns für einen Besuch des riesigen Einkaufszentrum Centro Comercial Colombo mit seinen rund 400 Läden. Nach gemütlichem Bummel durch einige der Shops, einer Mittagsverpflegung bei Pizza Hut und nochmals Durchstöbern von weiteren Läden, kehrten wir zu unserer Unterkunft zurück, um ein bisschen auszuruhen. Später am Abend begaben wir uns zum Praça Martin Moniz und bestiegen dort das legendäre Eléctrico No. 28, mit dem wir rund die Hälfte der Linie zurücklegten. Weiter ging es zu Fuss entlang des Trassees des Elevador da Bica hinunter Richtung Tejo-Ufer. In einem ehemaligen Industriegebäude an der Rua da Moeda haben sich dort ein paar chice Designer-Lokale eingerichtet. Wir entschieden uns für das Restaurante Sommer und konnten dort einen sehr leckeren Drei-Gänger zu erschwinglichem Preis geniessen.

Endlich war das Wetter am Sonntagmorgen ein bisschen besser und so machten wir zuerst einen gemütlichen Spaziergang zum Parque Eduardo VII, von wo man eine herrliche Aussicht über die Stadt bis hinunter zum Tejo hat. Zudem konnten wir dort ganz viele Exemplare des portugiesischen Nationaltieres Galo (dt. Hahn) bestaunen. Weiter gingen wir per Metro bis zur Haltestelle Baixa-Chiado und besuchten dort in der Nähe das Museu do Design e da Moda MUDE. Dort sahen wir neben der Dauerausstellung mit Designstücken des gesamten 20. Jahrhunderts auch eine Wechselausstellung zum Thema Urbanismus. Als besonderes Highlight wird aktuell auch im Keller des Gebäudes, das früher eine Bank beherbergte, im ehemaligen Tresorraum eine Ausstellung zum Thema Erbe der Menschheit - Saatgut gezeigt. Nun machten wir noch einen kurzen Abstecher ans Ufer des Tejo und fuhren danach per Metro in den Norden der Stadt bis zum Parque das Nações, dem Gelände der Weltausstellung von 1998. Hier konnten wir uns bei einer Fahrt mit der Teleférico de Lisboa einen Überblick von oben verschaffen und nach einem Bummel durch das Gelände, das interessante Oceanário besuchen. In der schön eingerichteten Anlage kann kann man Fische und Meereslebewesen aus vielen Teilen der Welt bestaunen, was wir dann auch während ein paar Stunden taten. Zum Abschluss dieses spannenden Tages gingen wir noch in das nepalesische Restaurante Everest Montanha in unserem Quartier, wo wir bei nettem Service ganz fein Indisch, respektive Nepalesisch
essen konnten.

Den letzten Tag dieses verlängerten Weekends in Lisboa nutzten wir, um noch den zweiten Teil mit der altertümlichen gelben Strassenbahn zu fahren und so ein bisschen Sightseeing zu betreiben. Gegen Abend hiess es dann schon wieder auf Richtung Flughafen, per verspätetem easyjet nach Genf, von dort per Auto - merci beaucoup! - nach Lausanne und den Rest noch mit dem Zug bis Biel.
Lisboa 2011 - Teil 2

Montag, 28. Februar 2011

Ein paar Tage in Lisboa - Teil 1

Vor etwas mehr als einer Woche hiess es für uns auf zum Flughafen Genf und von dort mit easyjet in die portugiesische Hauptstadt Lisboa. Nach der Landung fuhren wir per Bus zu unserer Unterkuft, der familiären Residencial Londrina, wo wir unser schön grosses Zimmer beziehen konnten. Später gingen wir noch ein paar Strassen weiter ins Restaurante D'Oliva und konnten dort gerade noch einen der letzten nicht reservierten Tische ergattern.

Am Donnerstag konnte dann die (Wieder-)Entdeckung der Stadt so richtig losgehen. Nach einem gemütlichen Frühstück in der Residenz gingen wir als erstes zum berühmten Elevador de Santa Justa und liessen uns von der Baixa zum Chiado hinauffahren, um dort einen ersten Blick über die Stadt schweifen zu lassen. Danach gingen wir weiter zum Rossio, bestiegen dort das Eléctrico 12 und fuhren hinauf zum Miradouro de Santa Luzia, von wo man einen wunderschönen Blick über die Alfama hat. Weiter gings zum Castelo de São Jorge, welches wir besichtigten und wo es auch eine interessante Ausgrabungsstätte zu betrachten gab. Fürs Zmittag begaben wir uns wieder in die Unterstadt ins Restaurante A Palmeira für das typisch portugiesische Bacalhau à Brás. Am späteren Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg ins Estádio da Luz für das Hinspiel des Europa League-Sechzehntelsfinal zwischen SL Benfica und dem VfB Stuttgart. In einem spannenden, von Kampf geprägten Spiel setzten sich die Adler von Benfica mit 2-1 durch. Zum Abschluss des Tages speisten wir in der Innenstadt beim Italiener.

Den zweiten Morgen begannen wir auch wieder mit dem Frühstück und holten anschliessend vis-à-vis bei der Hertz-Station unseren Mietwagen ab. Damit fuhren wir dann durch den Lisabonner Verkehr raus aus der Stadt westlich Richtung Sintra. Bei bewölktem und regnerischen Wetter besichtigten wir das verspielte Märchenschloss Palácio Nacional da Pena und den zugehörigen zauberhaften Parque mit seiner herrlichen Pflanzenwelt. Weiter ging die Fahrt von Sintra nach Cabo da Roca an den westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, wo die Erde endet und das Meer beginnt (nach Luís de Camões). Nun ging es entlang der Atlantikküste via Cascais und Estoril zurück nach Lisboa. An diesem Abend besuchten wir noch das Antigua Restaurante 1ero Maio, wo wir wegen grossem Andrang zuerst ein paar Minuten auf einen Tisch warten mussten, aber danach in einer sympathischen Atmosphäre ein weiteres portugiesisches Nationalgericht namens Carne de porco à Alentejana verspeisen konnten.
Lisboa 2011 - Teil 1

Donnerstag, 12. Juli 2007

Drei Tage Lissabon und die Rückkehr

Am Montag löste ich mir als erstes eine "7 Colinas"-Chipkarte und lud sie mit einem kombinierten Tagesticket für das ganze Netz von Carris (Bus und Tram) und Metro auf, damit ich für den Transport in der Stadt gerüstet war. Nun konnte ich starten und fuhr per Metro zum Estádio da Luz, Heimstätte des Fussballvereins Sport Lisboa e Benfica und schaute mir dort das beeindruckende Stadion und die grosse Sammlung von Pokalen an. Nächste Station war das gleich nebenan gelegene Centro comercial Colombo, welches als grösstes Einkaufszentrum der iberischen Halbinsel gilt. Nach einem ausgiebigen Shoppingbummel durch eine Auswahl der über 400 Läden verliess ich diesen Ort des Geldverprassens wieder und fuhr per Metro zum Estádio José Alvalade, dem Spielort des zweiten grossen Lissaboner Vereins Sporting Clube de Portugal. Von dort bewegte ich mich weiter Richtung Parque das Nações, ehemaliges Gelände der Weltausstellung '98 und heute aufstrebendes, modernes Quartier. Um von dort wieder zurück ins Stadtzentrum zu kommen, entschied ich mich für die Fahrt mit einem Linienbus. Diese Fahrt dauerte rund eine Stunde und führte mich durch verschiedene Vororte und Quartiere, so dass ich einen interessanten Überblick über die vielfältigen Gesichter Lissabons erhielt. Als Abschluss des Tages gönnte ich mir im Restaurant 1er Maio eine portugisische Spezialität namens Carne de porco à alentejana (Schweinefleisch mit Muscheln).

Für den Dienstag habe ich meine Chipkarte erneut mit einer kombinierten Tageskarte aufgeladen und fuhr zuerst zum Cementério dos Prazeres, um mir in der dort startenden Eléctrico 28 einen Fensterplatz für eine Stadtrundfahrt zu ergattern, was mir dann auch gelang. Nach beinahe anderthalb Stunden Gerumpel, Gerüttel und Gebimmel wegen Autos, die die Schienen als Parkfelder benutzten, kam die alte Strassenbahn bei der Endstation am Praça Martim Moniz an. Nach einigen weiteren Fahrten auf dem Netz des öffentlichen Verkehrs (unter anderem zum Aqueduto das Águas Livres)
begab ich mich am Abend fürs Nachtessen zu den Docas am Ufer des Tejo, wo in letzter Zeit einige neue Cafés, Restaurants und Bars entstanden sind und heute als einer der angesagten Orte für die nächtliche Unterhaltung gilt.

Tja, und dann war schon Mittwoch und für mich hiess es Rückreise in die Schweiz. Der Flug von Lisboa nach Genf ging gut und problemlos über die Bühne. Auch das Abholen des hinterlegten Generalabonnements klappte reibungslos und ich konnte danach mit dem Zug durch die Romandie und schliesslich entlang des Bielersees gemütlich nach Hause fahren.

Lisboa - Tag 1
Lisboa - Tag 2
Lisboa - Tag 3

Montag, 9. Juli 2007

Barcelona - Lisboa

Am Sonntagmorgen hiess es für mich sehr früh aufstehen und Richtung Flughafen gehen, damit ich um 9.15 Uhr mit clickair nach Lisboa fliegen konnte. Als ich so im Flugzeug sass und wir langsam anrollten, wurde ich plötzlich ein bisschen traurig. Mir wurde bewusst, dass ich nun nach einem tollen Monat diese wunderschöne Stadt für einige Zeit verlasse - aber eher früher als später werde ich sicher wieder zurückkehren :-)

Nach einer Flugzeit von 1 Stunde und 40 Minuten ist das Flugzeug pünktlich in Lisboa gelandet und als erstes musste ich die Uhr meines Mobiltelefons eine Stunde zurückstellen, da die Portugiesen in der Greenwich Mean Time (GMT) leben. Danach holte ich meinen Koffer ab und fuhr mit dem AeroBus zu meiner Unterkunft Residencial Londrina. Dieses Hotel befindet sich im ersten Stock eines alten Lisabonner Wohnhauses und hat einen sympathischen, älteren Mann als Chef. Zur Erleichterung der Kommunikation ist es sicher von Vorteil, dass er auch Französisch spricht.

Als ich mein Zimmer bezogen hatte, machte ich mich auf Lisboa zu erkunden. Das Ticket vom AeroBus war gleichzeitig eine Tageskarte für alle Busse und Trams in der Stadt und so fuhr ich ein bisschen herum. Ich habe unter anderem das Castelo de São Jorge und den Torre de Belém besucht und bin mit der Eléctrico 28 die Hänge rauf und runter gerumpelt. Die Bilder zu dieser Entdeckungsreise folgen später, da ich momentan nicht mit meinem eigenen Laptop online bin.