Montag, 23. Mai 2011

Maibummel und andere Vergnügen

Am Freitag stand für einmal ein etwas anderer Arbeitsort und Tagesablauf auf dem Programm. Am morgen gings zuerst mit dem Zug nach Murten, wo ich meine Arbeitskollegen traf und von dort per Auto weiter nach Jeuss ins Stöckli des Restaurant zum Jäger. Dort bearbeiteten wir in einem Workshop verschiedene Themen. Nach erfolgreichem Abschluss fuhren wir nach Murten zum Mittagessen ins Restaurant Murtenhof, wo wir auf der angenehmen Terrasse Platz nehmen durften. Während dem Verspeisen der standesgemässen Fischgerichte hatten wir einen wunderschönen Ausblick über den Murtensee hinüber an den Mont Vully. Unsere Reise ging nun wieder mit dem Zug weiter nach Sugiez, wo unser nachmittägliches Freizeitprogramm begann. Gemeinsam spazierten wir auf dem Sentier viticole du Vully bis nach Môtier. Auf diesem angenehmen Weg mit tollem Panorama erfährt man auf einigen Infotafeln viel Wissenswertes über die Weinregion Vully. Nach planmässiger Ankunft in Môtier, einem idyllischen Winzerdorf, konnten wir das Schiff Ville de Neuchâtel besteigen und quer über den See nach Murten zurückfahren. Dort angekommen, wurden wir wieder nach Jeuss chauffiert und durften zum Abschluss dieses gelungenen Tages auf der Terasse des Ausflugsorganisators feinen Nidelkuchen geniessen.
Teamanlass: Murten - Vully

Dienstag, 17. Mai 2011

Weinwissen und Weingenuss

Nach Beenden der Arbeitswoche stand für uns vergangenen Freitag ein exklusiver Anlass auf dem Programm. Gemeinsam mit zwei Arbeitskollegen organisierte ich für die Interessierten in unserer Abteilung ein Weinseminar mit dem Experten und Geniesser Peter Hürzeler, der auch bei uns arbeitet. Zu Beginn des Abends lernten wir wie man degustiert und was man mit den Augen, der Nase und dem Mund bei einem Wein feststellen kann. Danach startete auch schon die Degustationsreihe mit einer Serie Weissweine, jeweils zwei aufs Mal wurden serviert. Im Anschluss konnten wir uns an einem sehr reichhaltigen und genialen Büffet mit Spezialitäten aus den verschiedensten Region laben und für den zweiten Teil stärken. Nun folgte eine Auswahl an Rotweinen und zum Abschluss durften wir auch noch Dessert- und Portwein - begleitet von passenden Spezialitäten - probieren. Zu jedem der präsentierten Weine konnte Peter uns eine Anekdote oder sonstiges Hintergrundwissen preisgeben. Das war ein sehr spannender, unterhaltender und lehrreicher Abend.

Nachfolgend noch die Liste der verkosteten Weine:

LandBezeichnungRebsortenJahrgangBezugsquelle
I - PiemontMoscato d'Asti DOCG
Cantina Sociale Canelli
Moscato 2010 Denner
F - Rhône Clairette de Die Tradition
AOC Clairette (Bio)
Muscat à petit
grains
-- Coop
F - Bordeaux Château Bonnet Blanc
Entre deux mers
Sauvignon blanc
Sémillon
Muscadelle
2009 Denner
D - Mosel Riesling Kabinett
QbA mit Prädikat
Joh. Jos. Prüm
Riesling 2001 Boucherville
CH - Genève Les Balisiers (Bio)
G. Pillon & J.D. Schläpfer
Chardonnay 2006 Produzenten
USA - California Bonterra (demeter)
Mendocino County
Chardonnay 2005 Mövenpick
F - Alsace Gewurztraminer (AB)
Clos St. Landelin
Grand Cru Vorbourg
Gewürztraminer 1999 R. Muré
Rouffach
I - Toscana Vino Nobile di Montepulciano
Carpinto, Montepulciano
Sangiovese 2000 Denner
CH - Zürich Pinot Noir Barrique
Eglisau
Blauburgunder 2007 Urs Pircher
I - Chieti Colle Maggio DOC
Torre Zambra
Montepulciano
d'Abbruzzo
2006 Vino da Francesco
Birchwil
F - Languedoc Château Sainte-Eulalie
La Cantiliène, Minervois
Yvette Coustal
Syrah
Carignan
Mourvèdre
2006 DIVO
I - Veltlin Prestigio Valtellina
superiore DOCG
Fratelli Triacca
Nebbiolo 1998 Coop
CH - Ticino Ligornetto DOC
Vinattieri Ticinesi
Merlot 2003 Luigi Zanini
Chile - Rapel Valley Misiones de Rengo
Reserva
Cabernet-Sauvignon, 2005 Denner
South Australia Selkirk Shiraz
Langhorne Creek
Rebecca Wilson
Syrah 2007 Mövenpick
E - Ribera del Duero Pesquera Tinto Reserva
DO
Alejandro Fernandez
Tinta del Pais
(Tempranillo)
1996 Mövenpick
D - Mosel Riesling Abtsberg Spätlese
Maximin Grünhäuser von
Schubert'sche Schlosskellerei
Riesling 1997 Martell
St. Gallen
D - Rheinhessen Eiswein Nachtgold
Kellerei Peter Mertes
Sylvaner 2004 Coop
F - Sauternes Carmes de Riuessec
2ème Vin du Château Rieussec
Barons Rothschild (Lafite)
Sauvignon-Blanc
Sémillon
Muscadelle
2004 Globus
P - Portugal Late bottled Vintage Port
(LBV)
Dirk van der Niepoort
Touriga Nacional
Touriga Francesca
Tinta Barroca
Tinta Roriz
1997 House of Ports
Arnegg

Samstag, 14. Mai 2011

Etwas mit Zitronengras

Seit der Veröffentlichung des letzten Rezepts ist bereits wieder eine Weile vergangen. Unterdessen verwöhnten wir uns unter anderem mit einem nährstoffreichen und gleichzeitig kohlenhydratarmen Menü.

Pouletwürfel an Zitronengras-Marinande mit Bohnen und Radieschen
Zutaten (für 2 Personen)

2 Pouletbrustfilets
2 Knoblauchzehen
3 Stängel Zitronengras
10g frischer Ingwer
1dl Sojasauce
Schale von 1 Zitrone
3 EL Apfelsaft
2 EL gehackter Koriander
1 Sternanis
1 Bund Radieschen
1 EL Olivenöl
1 EL weisser Balsamico
Salz, Pfeffer

150g Bohnen
1 EL Rapsöl
8 Speckstreifen
1 EL Bratbutter
  1. Pouletbrustfilets waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen und zum Fleisch in eine Schüssel pressen.
  2. Vom Zitronengras die welken Aussenblätter und die obere, trockene Häfte entfernen und fein hacken. Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken. Zitronengras, Ingwer, Sojasauce, geriebene Zitronenschale, Apfelsaft, Koriander und Sternanis zu Fleisch geben, alles gut rühren und ein paar Stunden ziehen lassen.
  3. Radieschen waschen, in feine Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl und Balsamico mischen, leicht salzen und pfeffern. Die Bohnen auf dem Sieb brühen. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin gut braten, bis es aussen schön goldbraun wird.
  4. Die Bohnen mit dem Speck umwickeln und kurz in der erhitzen Bratbutter etwas anbraten. Alles auf zwei Teller anrichten und servieren. Ä Guete!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Als Reiseblogger vom Traumziel berichten

Der Reiseveranstalter Thomas Cook führt zur Zeit einen Wettbewerb für Reiseblogger durch. Zur Teilnahme muss man lediglich einen Beitrag veröffentlichen, in dem man sein Traumziel und die Gründe dafür beschreibt. Ich würde sehr gerne mit meiner Frau auf die Malediven - genauer ins Süd Male Atoll - vereisen. Bereits bei der Suche nach einer Destination für unseren Honeymoon letztes Jahr, war der Süden mit seinen traumhaften Inseln und klassischen, romantischen Destinationen hoch im Kurs. Aus verschiedenen Gründen haben wir dann ziemlich umdisponiert und schlussendlich eine unvergessliche Hochzeitsreise in den Norden nach Island erlebt. Deswegen haben wir nun immer noch den Wunsch nach Ferien, bei denen vor allem Sonne, Strand und Faulenzen im Vordergrund stehen, offen und wären sehr froh, wenn wir mit Unterstützung von Thomas Cook die Malediven entdecken und darüber berichten könnten.

Dienstag, 3. Mai 2011

Auf dem Schiff

Vergangenen Sonntag machten wir gemeinsam mit meiner Schwester und ihrem Partner spontan einen kleinen Ausflug in der Region. Zuerst fuhren wir mit dem Zug nach La Neuveville und bewegten uns dort vom Bahnhof rasch zum Schiffsteg. Ungefähr gleichzeitig mit uns traf dort das MS Stadt Biel ein, so dass wir sofort an Bord gehen konnten. Nachdem wir uns vorne auf dem Schiff installiert hatten, konnte die Fahrt Richtung St. Petersinsel losgehen. Sanft glitten wir nun via Ligerz, Twann, Wingreis und Tüscherz zurück nach Biel, wobei sich das Schiff bei jedem Halt mehr füllte und schlussendlich recht voll war. Zum Abschluss dieses gemütlichen Ausflugs gingen wir ins Restaurant Seeland fürs Nachtessen.

La Neuveville - Biel mit MS Stadt Biel

Freitag, 29. April 2011

Eine andere Art zu reisen

Wir sind ja gerne unterwegs und dieser Blog wurde vor rund vier Jahren als Plattform für meine Reiseerlebnisse eröffnet. Mittlerweile kamen noch einige andere Erlebnisberichte und diverse Kochrezepte dazu. Doch zurück zum Reisen: Wenn wir unterwegs sind, dann meistens mit dem Zug, Auto, Flugzeug, zu Fuss oder seit neustem in der Stadt auch mit dem Leihvelo. Eine ganz andere Velo-Reise hat sich meine Cousine Sabine vorgenommen und ist Mitte März Richtung Italien und dann weiter gegen Osteuropa gestartet. Momentan hat sie bereits über 2500 km zurückgelegt und nähert sich so ihrem weit entfernten Ziel Shanghai in China. Auf ihrer Reise sammelt Sabine pro gefahrenem Kilometer Geld für Projekte von Horyzon, einer Entwicklungsorganisation für Jugendliche. Weitere Informationen über Sabine und ihre Reise finden sich laufend aktualisiert auf ihrer Homepage www.il-ciclone.ch. Viel Spass beim virtuellen mitreisen und meiner Cousine viel Durchhaltevermögen auf den kommenden Kilometern!

Montag, 18. April 2011

Neues aus der Welt der Möbel

Vergangenen Freitag standen wir sehr früh auf und reisten dann per Leihvelo (von velospot.ch) und Zug via Lötschberg nach Milano. Dort fuhren wir vom Hauptbahnhof mit der Metro zum Messegelände Rho Fiera, wo in diesem Jahr der Salone Internazionale del Mobile sein 50-Jahre-Jubiläum feiert. In einem riesigen, rund ein Dutzend Hallen umfassenden Areal wurden dort von mehr als 2500 Ausstellern die neusten Entwürfe, aber auch Design-Klassiker präsentiert. Während rund fünf Stunden schlenderten wir durch die unzähligen Stände und schauten uns die aktuellen Trends an. Auffällig war vielerorts der starke Einbezug von natürlichen Elementen bei Material, Form oder Farbe. Meine Highlights sah ich bei Arketipo in Form eines Zeitschriftenständers und als Regalsystem von Bruno Fattorini & Partners bei Zanotta. Ebenfalls sehr beeindruckend ist das Recycling alter Markierungspfosten aus den Kanälen Venedigs durch Riva 1920. Zum Abschluss unseres Salone-Besuchs streiften wir noch kurz durch die Hallen der zweijährlichen Beleuchtungsausstellung Euroluce, in der Hoffnung noch ein paar Ideen für die Erhellung unserer Wohnung zu finden. Anschliessend fuhren wir wieder per Metro nach Milano Centrale zurück und hatten dort vor Abfahrt unseres Zuges Richtung Schweiz noch kurz Zeit am Bahnhofsbüffet ein Stück Pizza zu verspeisen. Von den Anlässen in der Stadt - als Fuorisalone bekannt - konnten wir uns leider nichts anschauen. Für einen nächsten Besuch dieser interessanten Veranstaltung werden wir vermutlich etwas mehr Zeit einplanen, um uns noch mehr Eindrücke zu verschaffen.